Sachsen Nachrichten Zulassung wird herbeigesehnt: Erste Corona-Impfungen womöglich am 27. Dezember Dresden Nachrichten

nachrichteNews.com - NRW: Angesichts der weiterhin sehr hohen Corona-Infektionszahlen wird die Zulassung der Corona-Impfstoffe herbeigesehnt. Vor ein paar Tagen noch war nicht davon auszugehen, dass in Deutschland in diesem Jahr noch gegen das Coronavirus geimpft werden kann. Jetzt könnte es doch dazu kommen.

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nachrichteNews.com - NRW: Angesichts der weiterhin sehr hohen Corona-Infektionszahlen wird die Zulassung der Corona-Impfstoffe herbeigesehnt. Vor ein paar Tagen noch war nicht davon auszugehen, dass in Deutschland in diesem Jahr noch gegen das Coronavirus geimpft werden kann. Jetzt könnte es doch dazu kommen.

Sachsen Nachrichten Zulassung wird herbeigesehnt: Erste Corona-Impfungen womöglich am 27. Dezember Dresden Nachrichten
17 Dezember 2020 - 08:45

Aktuelle Nachrichten ! Angesichts der weiterhin sehr hohen Corona-Infektionszahlen wird die Zulassung der Corona-Impfstoffe herbeigesehnt. Vor ein paar Tagen noch war nicht davon auszugehen, dass in Deutschland in diesem Jahr noch gegen das Coronavirus geimpft werden kann. Jetzt könnte es doch dazu kommen.In Deutschland könnten am 27. Dezember die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden. Die Bundesländer stellen sich auf dieses Datum ein, wie die zuständige Berliner Senatsverwaltung als Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz mitteilte. Dies sei das Ergebnis einer Schaltkonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), hieß es auch aus Regierungskreisen. Die Gesundheitsministerkonferenz der Länder erklärte, begonnen werden solle damit insbesondere in Pflegeheimen.Die nordhein-westfälische Landesregierung berät am heutigen Donnerstag bei einem Spitzengespräch mit Kommunen und Ärzteverbänden über den Fahrplan der Corona-Schutzimpfungen. Im Anschluss wollen Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (beide CDU) über den Stand der Vorbereitungen informieren. An dem virtuellen Impfgipfel nehmen Vertreter von kommunalen Spitzenverbänden, Städten, Kommunen, Ärztekammer und den Kassenärztlichen Vereinigungen teil. Das könnte Sie auch interessieren 6003 Neuinfizierte: NRW liegt weiter leicht unter dem Bundesschnitt Fast 700 Tote und 27.000 Neuinfizierte: RKI meldet weiterhin hohe Fallzahlen Kutschaty-Kritik: SPD-Opposition sieht verschleierte Neuverschuldung Inzidenz liegt bei 172: Hohe Corona-Zahlen auch in NRW Die Bundesregierung setzt auf eine europäische Zulassung für den ersten Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer noch kurz vor Weihnachten. Wie aus Teilnehmerkreisen der Bund-Länder-Beratungen verlautete, wird als Voraussetzung für einen Start am 27. Dezember eine Zulassung durch die EU-Kommission am 23. Dezember angenommen. Die konkreten Impfstoff-Chargen müssen auch noch vom Paul-Ehrlich-Institut des Bundes geprüft werden.

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. Daran sollen auch Bundesgesundheitsminister Spahn und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) teilnehmen.Noch können alle Patienten versorgt werdenSpahn stellte am Mittwochabend klar, dass noch alle Patienten in deutschen Kliniken versorgt werden könnten. Auf eine entsprechende Frage in einem ZDF-«spezial» entgegnete der Minister: «Ja, es können alle Patientinnen und Patienten versorgt werden, aber eben unter größter Belastung und teilweise auch Überlastung in den einzelnen Kliniken.»Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag): «Deutschlandweit sind wir weit davon entfernt, Triage-Diskussionen führen zu müssen. Es ist immer noch so, dass wir noch einmal so viele Intensivplätze frei haben wie derzeit durch Covid-19-Patienten belegt sind, dazu gibt es noch eine Reserve.» Triage bedeutet, dass Mediziner aufgrund knapper Ressourcen entscheiden müssen, wem sie zuerst helfen."Bevölkerung hat sich nicht an Regeln gehalten"Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sagte der «Rheinischen Post» (Donnerstag): «Es wird bei zunehmender Überfüllung der Intensivstationen immer mehr zu Triage-Entscheidungen kommen, und die wird leider von den Ärzten alleine getroffen werden müssen, weil die Politik uns hier im Stich gelassen hat.» Montgomery zufolge ist die hohe Zahl der Corona-Toten nicht allein ein Versagen der Politik: «Wir waren eigentlich hervorragend aufgestellt. Aber die Bevölkerung selbst hat sich nicht vorgesehen und an die Regeln gehalten, und deswegen kommt es nun zur Überlastung des Gesundheitswesens.»Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, bezweifelt einen Erfolg des seit Mittwoch geltenden Lockdowns. «Ich gehe nicht davon aus, dass wir bis zum 10. Januar eine relevante Absenkung der Infektionsraten und schon gar nicht der Todesfälle erreichen werden», sagte Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag)."Lockdown keine geeignete langfristige Strategie"«Ein Lockdown, egal wie hart, ist keine geeignete langfristige Strategie in der Pandemiebekämpfung.» Stattdessen sollte mehr für den Schutz der Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen getan werden, sagte Gassen. Außerdem müssten Menschenströme entzerrt werden, etwa durch den Einsatz zusätzlicher Busse und Bahnen sowie subventionierte Taxifahrten für Risikogruppen. (red/dpa)

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