Sachsen Nachrichten Zero Waste: Nicht verschwenden, wiederverwenden Dresden Nachrichten

nachrichteNews.com - Berlin - Die einfachste Möglichkeit nachhaltiger zu kochen, ist regionale und saisonale Lebensmittel zu benutzen - und so viel wie möglich aus ihnen herauszuholen. Genau das versuchen Eva-Maria Hoffleit und Philipp Lawitschka. Sie haben auf ihrem Foodblog «Ye Olde Kitchen» rund 260 Rezepte veröffentlicht und nach Jahreszeiten ...

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nachrichteNews.com - Berlin - Die einfachste Möglichkeit nachhaltiger zu kochen, ist regionale und saisonale Lebensmittel zu benutzen - und so viel wie möglich aus ihnen herauszuholen. Genau das versuchen Eva-Maria Hoffleit und Philipp Lawitschka. Sie haben auf ihrem Foodblog «Ye Olde Kitchen» rund 260 Rezepte veröffentlicht und nach Jahreszeiten ...

Sachsen Nachrichten Zero Waste: Nicht verschwenden, wiederverwenden Dresden Nachrichten
12 Oktober 2020 - 10:00

Aktuelle Nachrichten ! Berlin - Die einfachste Möglichkeit nachhaltiger zu kochen, ist regionale und saisonale Lebensmittel zu benutzen - und so viel wie möglich aus ihnen herauszuholen. Genau das versuchen Eva-Maria Hoffleit und Philipp Lawitschka. Sie haben auf ihrem Foodblog «Ye Olde Kitchen» rund 260 Rezepte veröffentlicht und nach Jahreszeiten unterteilt.Mit ihrem Blog, der auch eine Auszeichnung für Nachhaltigkeit erhielt, wollen die beiden zeigen, wie man Nahrung in ihrer Gänze wertschätzen kann. «Wir bauen in unserem Garten selbst einiges an und können gut beurteilen, wie viel Arbeit es ist, bis aus einem Samenkorn ein Kohlkopf wird», sagt Eva-Maria Hoffleit.Gemüsereste für Brühe imGefrierschrank sammelnBei den beiden Bloggerinnen landen Zitronenschalen zum Beispiel in einem Salz- oder Zuckertopf, aus Kohlrabiblättern wird ein Krautsalat, aus Radieschenblättern eine Gremolata. «Gemüsereste sammeln wir im Gefrierschrank und kochen daraus dann hin und wieder eine Gemüsebrühe», verrät Hoffleit einen ganz simplen Trick. Eine weitere Idee: ein Kilo Tomatenmark im Glas kaufen, in kleine Eiswürfel portionieren und einfrieren. Das spart nicht nur Verpackungsmüll, sondern auch Geld.Aus Blättern, die sonst in der Tonne landen, etwa Kohlrabi oder Rosenkohl, lasse sich wunderbar Krautsalat zaubern: Die Blätter in Streifen schneiden, einen Teelöffel Salz einmassieren und eine Stunde ruhen lassen. Für das Dressing fünf Esslöffel Naturjoghurt, einen Esslöffel Rapsöl, zwei Esslöffel Apfelessig, zwei Teelöffel scharfen Senf mischen und mit frischem Pfeffer abschmecken. Anschließend das Dressing mit dem Kraut gut vermengen.Nur so viel einkaufen, wie man tragen kannSophia Hoffmann hat der Zero-Waste-Küche gleich ein ganzes Kochbuch gewidmet - mit Verwertungstipps und 40 Rezepten. «Viele sind überfordert mit dem großen Begriff Zero Waste: Man soll minimalistisch leben, kein Plastik benutzen oder nichts verschwenden. Dabei ist die Null-Prozent-Ökobilanz eine Illusion», sagt Hoffmann. Sie glaubt an kleine Schritte, es gehe nicht darum, perfekt zu sein.Einer ihrer ersten Tipps hin zur Zero-Waste-Küche ist etwa, Kochen besser zu planen: «Kauft pro Person nur so viel ein, wie ihr alleine tragen könnt und schaut vorher mal in den Vorrats- oder Gefrierschrank und fragt euch, was man daraus machen kann», rät sie.

Source: Nachrichtenews.com

. Dazu kommen gewürfelte Zwiebeln in den Teig und alles, was sonst noch so weg muss: Spinat, Rucola, Petersilie, gehackte Kapern, getrocknete Tomaten, Pilze oder Oliven.Falls die Masse zu weich ist, verleiht die Zugabe von Semmelbröseln mehr Festigkeit. Das Ganze dann nach Belieben würzen und aus dem Teig kleine Pattys formen und sie in einer Pfanne mit genug Öl von beiden Seiten knusprig braten.Überschuss-Lebensmittel vor der Tonne rettenMaren Teichert vom Verein Zero Waste Köln geht es vor allem darum, Wissen zu vermitteln. «Nachhaltigkeit kostet erst mal nicht mehr Geld. Man muss nur wissen, was man tun kann», sagt sie. Sie zeigt auf, welche Möglichkeiten es beim Einkaufen gibt, Lebensmittel zu retten bevor sie auf dem Müll landen. Durch Konzepte wie «Foodsharing», «To good to go» oder «Mundraub» zum Beispiel.«Beim Foodsharing werden Lebensmittel verschenkt, die Betriebe oder Privatpersonen nicht mehr verbrauchen», erklärt Maren Teichert. «Auf foodsharing.de erfährt man, wo man in der Nähe Lebensmittel abholen oder abgeben kann.» Die App «Too Good To Go» funktioniert ähnlich, Gastrobetriebe bieten ihre Überschussware am Ende des Tages zu einem günstigen Preis an und retten sie so vor der Tonne.Die Idee von «Mundraub»: «Obst, Gemüse, Kräuter - alles was auf öffentlichen Grundstücken wächst, darf und soll geerntet werden», beschreibt die Aktivistin das Konzept. Auf einer interaktiven Karte auf mundraub.org sind öffentliche Obstbäume und -Sträucher markiert, an denen man sich bedienen darf.Quelle: DeutschePresse-Agentur GmbHCopyright: dpa

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