Sachsen Nachrichten Reichlich Ideen: Kulturmanager Thomas Feldkamp bekommt viel Vertrauen Dresden Nachrichten

nachrichteNews.com - Mitten in der Pandemie trat Thomas Feldkamp im August letzten Jahres seinen neuen Job als Kulturmanager der Gemeinde Eitorf an. In den ersten Wochen gehörte die Absage längst angekündigter Veranstaltungen zum Arbeitsalltag. Öffentliche Veranstaltungen - ob Kinoabende, Kabarett oder Konzerte - fielen dem Lockdown ebenso zum Opfer wie ein Treffen mit Eitorfer Kulturschaffenden zum Kennenlernen wie zur Abstimmung künftiger Kulturplanungen. Alleine hierfür hatte Feldkamp rund 50 Einzelkünstler, Chöre, Bands und Initiativen eingeladen und zeigt sich begeistert von der Vielzahl und Bandbreite der lokalen Kulturschaffenden. Ein Rückgang von Veranstaltungen mit Beteiligung der Gemeinde um rund ein Drittel spiegelt bei weitem nicht das komplette Ausmaß der ...

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nachrichteNews.com - Mitten in der Pandemie trat Thomas Feldkamp im August letzten Jahres seinen neuen Job als Kulturmanager der Gemeinde Eitorf an. In den ersten Wochen gehörte die Absage längst angekündigter Veranstaltungen zum Arbeitsalltag. Öffentliche Veranstaltungen - ob Kinoabende, Kabarett oder Konzerte - fielen dem Lockdown ebenso zum Opfer wie ein Treffen mit Eitorfer Kulturschaffenden zum Kennenlernen wie zur Abstimmung künftiger Kulturplanungen. Alleine hierfür hatte Feldkamp rund 50 Einzelkünstler, Chöre, Bands und Initiativen eingeladen und zeigt sich begeistert von der Vielzahl und Bandbreite der lokalen Kulturschaffenden. Ein Rückgang von Veranstaltungen mit Beteiligung der Gemeinde um rund ein Drittel spiegelt bei weitem nicht das komplette Ausmaß der ...

Sachsen Nachrichten Reichlich Ideen: Kulturmanager Thomas Feldkamp bekommt viel Vertrauen Dresden Nachrichten
05 Februar 2021 - 13:00

Aktuelle Nachrichten ! Eitorfs Kulturmanager Thomas Feldkamp. Foto: Deitenbach Eitorf - Mitten in der Pandemie trat Thomas Feldkamp im August letzten Jahres seinen neuen Job als Kulturmanager der Gemeinde Eitorf an. In den ersten Wochen gehörte die Absage längst angekündigter Veranstaltungen zum Arbeitsalltag. Öffentliche Veranstaltungen - ob Kinoabende, Kabarett oder Konzerte - fielen dem Lockdown ebenso zum Opfer wie ein Treffen mit Eitorfer Kulturschaffenden zum Kennenlernen wie zur Abstimmung künftiger Kulturplanungen. Alleine hierfür hatte Feldkamp rund 50 Einzelkünstler, Chöre, Bands und Initiativen eingeladen und zeigt sich begeistert von der Vielzahl und Bandbreite der lokalen Kulturschaffenden. Ein Rückgang von Veranstaltungen mit Beteiligung der Gemeinde um rund ein Drittel spiegelt bei weitem nicht das komplette Ausmaß der Ausfälle.Feldkamp hat Kunstgeschichte und vergleichende Religionswissenschaften studiert, aber auch 20 Jahre im Bereich Werbung und Marketing gearbeitet. Der gebürtige Ostfriese ist verheiratet und lebt seit 30 Jahren im Rhein-Sieg-Kreis. Eigene Bühnenerfahrung gewann der 56-Jährige als Bassist in vielen Bands ebenso wie als Mitglied verschiedener Chöre. Auch die wertvolle Kulturpflege durch dörfliches Vereinsleben ist ihm nicht fremd.Mit Mitte 50 hält er den Zeitpunkt für geeignet, nochmal etwas völlig Neues zu beginnen, erklärt der Hennefer seine Bewerbung für den Job im Eitorfer Kulturbüro. Bereut habe er die Entscheidung noch keinen Augenblick, obwohl er noch immer mit den Abläufen einer Verwaltung „fremdele“, verrät Feldkamp schmunzelnd. Er genieße jedoch das ihm von Beginn an entgegengebrachte Vertrauen samt der Chance, an langer Leine zu laufen.Vorgefunden habe er ein gut bestelltes Feld mit beachtlicher Angebotsvielfalt. Optimierungsbedarf sehe er hingegen im Bereich Werbung und Marketing, damit die großartigen Angebote in der allgemeinen Kulturlandschaft noch besser wahrgenommen würden, denn die Eitorfer Kultur habe „eine große Bühne verdient“. Dabei will er aber auch über den Tellerrand schauen und hat nicht nur zu vielen Eitorfer Akteuren bereits Kontakt aufgenommen, sondern auch zu Kulturschaffenden in den Nachbarkommunen. Auf lokaler Ebene strebt er eine enge Kooperation mit Tourismusbüro und Gemeindebücherei an. Unverzichtbar sei zudem eine gute Vernetzung mit den Akteuren. Hier habe er trotz Pandemie auch bereits viele Kontakte knüpfen können. Dabei habe er allerdings auch wahrgenommen, dass sich viele Akteure von der Gemeinde zu wenig unterstützt fühlten und sich auch eine finanzielle Förderung durch die Gemeinde wünschten. Der finanzielle Spielraum sei bei einem Kulturetat von 7.

Source: Nachrichtenews.com

. Doch Vieles lasse sich auch durch Kreativität ausgleichen.So sei es ihm im aktuellen Lockdown beispielsweise gelungen, acht vorweihnachtliche Fensterkonzerte zum Mitsingen für Senioren zu organisieren, eine Fotoausstellung zum Thema „Klimawandel im Siegtal“ und eine Ausstellung von Schülerplakaten zu Umweltthemen. Begleitet habe er das inklusive Kunstprojekt „Jecke Hühner“ und die Installation eines Beethoven-Mosaiks vor dem Theater am Park. Feldkamps Planungen für die Zukunft sind vielfältig. So sollen beliebte Konzertreihen fortgesetzt und auch Kunstwochenenden mit Nachbarkommunen neu belebt werden. Angedacht sind auch schon eine Fotoausstellung zum Thema Heimat, ein Kabarett-Nachwuchswettbewerb, Marketingfilme für Eitorf, Chortreffen oder Architekturspaziergänge. Die außer Dienst gestellte Filialkirche Sankt Josef würde Feldkamp gerne als Veranstaltungsort nutzen und auch die Gründung eines Kulturvereins könnte er sich vorstellen. Weitere Projektideen sind ein Internetchor und nicht zuletzt eine Aktion „Solidarität zu Corona-Zeiten“. Wie schwer es auch Eitorfer Kulturschaffende in Corona-Zeiten haben, konnte Feldkamp bei vielen bereits erfolgten Vorstellungstreffen erfahren. Finanzielle Unterstützung der Kulturszene könne die Gemeinde aber nicht leisten. Was ihm vorschwebe sei daher ein Projekt mit Kurzvideos, verbunden mit Spendenaufrufen und Gewinnchancen.Unter den Corona-Einschränkungen leiden nicht nur die in Eitorf zahlreich vertretenen Profikünstler, auch Vereine mussten auf gewohnte Einnahmequellen weitestgehend verzichten. Geplante Konzerte fielen der Pandemie genauso zum Opfer wie die Kirmes, die für viele Vereine sonst eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Doch viele Eitorfer Akteure entwickelten in der Krise auch alternative Konzepte. Diese reichen von Wohnzimmer- und Straßenkonzerten über digitale Chorproben bis zur Entwicklung eigener Online-Formate. So lädt aktuell der MGV Eitorf für 19.00 Uhr an Weiberfastnacht online zu einem Mitsingkonzert unter dem Motto „Komm loss mer Karnevalsleedcher singe" ein. Die Chormitglieder proben hierfür seit Wochen regelmäßig in Zoom-Konferenzen. Über solche und weitere Angebote informiert der neue Kulturmanager auch auf seiner privaten Facebook-Seite „Kunst-Kultur-Rhein-Sieg“.

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