Saarland Nachrichten Mitarbeiter gekündigt – und zu Neubewerbung aufgerufen Saarbrücken Nachrichten

nachrichteNews.com - Der Konzern Dr. Oetker will Durstexpress und Flaschenpost verschmelzen. In Berlin verläuft der Zusammenschluss sehr verschieden: Während die Mitarbeiter eines Standorts übernommen wurden, gab es an einem anderen Hunderte Kündigungen. Von Oliver Noffke

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nachrichteNews.com - Der Konzern Dr. Oetker will Durstexpress und Flaschenpost verschmelzen. In Berlin verläuft der Zusammenschluss sehr verschieden: Während die Mitarbeiter eines Standorts übernommen wurden, gab es an einem anderen Hunderte Kündigungen. Von Oliver Noffke

Saarland Nachrichten Mitarbeiter gekündigt – und zu Neubewerbung aufgerufen Saarbrücken Nachrichten
03 Februar 2021 - 15:45

Aktuelle Nachrichten ! Der Getränkelieferdienst Durstexpress hat Ende Januar Hunderten Mitarbeitern an seinem Standort in Berlin-Tempelhof gekündigt. Das Unternehmen legt den Fahrern und Lagerarbeitern nahe, sich bei Flaschenpost zu bewerben – einem ehemaligen Konkurrenten, der zum selben Konzern gehört, aber seine Angestellten zu deutlich ungünstigeren Arbeitsbedingungen beschäftigt. "Es ist ja okay, dass man das schwächere Unternehmen in das System von dem stärkeren integriert", sagt der Lieferfahrer Rene Rix. "Aber die Art und Weise wie das gerade abläuft." Rix arbeitet für Durstexpress in Tempelhof. Wie seinen Kollegen wurde ihm zum 28. Februar gekündigt. In der vergangenen Woche hätten alle Mitarbeiter ein Kündigungsschreiben in der Post gehabt, sagt er. Alternative Angebote seien nicht gemacht worden. "Es wird einfach gesagt: 'Ihr seid raus, aber wenn ihr wollt, könnt ihr euch bei Flaschenpost wieder bewerben'." Erst nach mehrmaligem Nachhaken antwortet das nun zuständige Unternehmen Flaschenpost auf Fragen von rbb|24. Wie vielen Mitarbeitern genau gekündigt wurde, bleibt allerdings offen. Protest in Leipzig, Mahnwache in Bochum, Betriebsübergang in Charlottenburg Durstexpress, das sich gern als junges Start-up präsentiert hatte, gehört tatsächlich schon seit Längerem zum Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker. Ende vergangenen Jahres schluckte die Oetker-Gruppe, die noch immer von der Familie des Gründers geführt wird, den Konkurrenten ihrer Hausmarke. Nach der Übernahme haben mehrere Wirtschaftsmedien berichtet, dass Flaschenpost für eine Milliarde Euro eingekauft worden sein soll. Dr. Oetker will diese Summe auf Anfrage nicht bestätigen. Künftig wird es nur noch Flaschenpost geben, heißt es auf den Unternehmensseiten. mehr zum thema dpa/Paul Zinken Verhandlungen über Standort Hennigsdorf - Alstom übernimmt deutsche Bahnsparte von Bombardier Neben Tempelhof sind noch zwei weitere frühere Durstexpress-Standorte betroffen. Auch in Leipzig sollen sich Durstexpress-Mitarbeiter bei Flaschenpost bewerben, wogegen bereist protestiert wurde [mdr.de/sachsen].

Source: Nachrichtenews.com

.de]. Bis vor wenigen Tagen hatte Durstexpress drei Standorte in Berlin betrieben. Einer davon liegt in Friedrichshain, ihn hält Flaschenpost genau wie Tempelhof für ungeeignet. Beide seien verbaut oder schlecht gelegen, so das Unternehmen, "was wiederum schlechtere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter zur Folge hat". Unklar ist, was mit den Mitarbeitern der Friedrichshainer Filiale passiert, wenn der bisherige Durstexpress-Standort durch ein neues Lager ersetzt wird. Aus einer Antwort-Mail von Flaschenpost auf Fragen der Redaktion geht nicht eindeutig hervor, ob die Mitarbeiter einen Betriebsübergang erwarten können. Der Standort wird aber auch nicht explizit zu denen gezählt, die geschlossen werden. Anders ist die Lage in Charlottenburg, wo Durstexpress bis vor Kurzem seinen dritten Standort betrieben hatte. Dort wurde den Durstexpress-Mitarbeitern im Januar per E-Mail mitgeteilt, dass sie von nun an für Flaschenpost tätig sind. Durch den "Zusammenschluss" beider Unternehmen werde "eine neue gemeinsame flaschenpost Wirklichkeit", heißt es darin. Und weiter: "Die flaschenpost wird zum 20. Januar 2021 den gesamten Geschäftsbetrieb der Betriebsstätte Lise-Meitner-Straße […, in Charlottenburg, Anm. d. Red.] übernehmen und fortführen". Flaschenpost sei damit die neue Arbeitgeberin der Charlottenburger Belegschaft, heißt es, sämtliche Rechte und Pflichten aus den bestehenden Arbeitsverträgen mit Durstexpress würden übernommen. Stundenlohn etwa drei Euro niedriger Dass an einem Standort in der Stadt ein Betriebsübergang stattfindet, während andere dicht gemacht werden, hält die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für willkürlich und inakzeptabel. "Wir sind davon ausgegangen, dass in der Teilestraße auch ein Bertriebsübergang stattfinden kann, wo ja in der Nähe ein anderer Standort von Flaschenpost in Tempelhof schon besteht", sagt Sebastian Riesner, Geschäftsführer der NGG in Berlin und Brandenburg. "Und in der Gehrenseestraße wird ja auch ein neuer Standort von Flaschenpost, eigentlich direkt gegenüber von dem bisherigen Durstexpress-Standort, neu gebaut und eröffnet." Aus Sicht der Gewerkschaft spreche alles dafür, dass es sich in beiden Fällen um Betriebsübergänge handeln könnte. Bild: dpa/Christoph Hardt

Source = nachrichteNews.com

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