Rheinland-Pfalz Nachrichten Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Schwarz-Grün, Jamaika oder Ampel – was für welche Koalition spricht Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Richtungsentscheidung im Super-Wahljahr 2021: Wird die Ampel-Koalition bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bestätigt? Ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP wäre auch ein denkbare Koalition nach der Bundestagswahl.

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nachrichteNews.com - Richtungsentscheidung im Super-Wahljahr 2021: Wird die Ampel-Koalition bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bestätigt? Ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP wäre auch ein denkbare Koalition nach der Bundestagswahl.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Schwarz-Grün, Jamaika oder Ampel – was für welche Koalition spricht Mainz Nachrichten
03 Februar 2021 - 13:45

Aktuelle Nachrichten ! Richtungsentscheidung im Super-Wahljahr 2021: Wird die Ampel-Koalition bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bestätigt? Ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP wäre auch ein denkbare Koalition nach der Bundestagswahl. Andererseits könnte die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz auch eine neue Koalition mit sich bringen: Schwarz-Grün oder ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_nationalnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_nationalnews')}); Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Schwarz-Grün, Jamaika oder Ampel? Wie realistisch sind die drei Koalitionsoptionen in Rheinland-Pfalz momentan? Hätten sie überhaupt nach derzeitigen Umfragen eine Mehrheit? ------------- Aktuelle Umfragen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: INSA für Bild (23. Januar 2021): CDU 33%, SPD 30%, Grünen 14%, AfD 9%, FDP 6%, Linke 3%, FW 3%, Sonstige: 2%Infratest dimap für den SWR (14. Januar 2021): CDU 33%, SPD: 28%, Grüne: 15%, AfD: 8%, FDP: 6%, Linke: 3%, Sonstige: 7% #Wahlumfrage Rheinland-Pfalz, INSA (23.01.21): CDU: 33%, SPD: 30% (+3), Grüne: 14%, AfD: 9% (−1), FDP: 6% (+1), Freie Wähler: 3%, Linke: 3% (−2), Sonstige: 2% (−1) ➤ https://t.co/gfw11B0p9H | #Sonntagsfrage #ltwrp pic.twitter.com/RcaC17dugO— DAWUM - Neueste Wahlumfragen (@dawum_de) January 23, 2021 jQuery("#socialEmbed-231470333").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1352969709323489280"}); ------------- Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz nach der Landtagswahl: Seit der Landtagswahl 2016 regiert die Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz. Ein Bündnis aus SPD, der FDP und den Grünen. Die Ampel steht dabei symbolisch für die traditionellen Farben der drei Parteien. Es ist das einzige Bündnis aus Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen in Deutschland auf Landesebene. Es löste die vorher regierende rot-grüne Koalition ab, weil diese nach der Landtagswahl 2016 keine Mehrheit mehr hatte. Laut der aktuellen Umfrage von INSA könnte es erneut für eine Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz reichen. Die drei Parteien würden auf zusammen 50 Prozent kommen. Auch in der Umfrage von Infratest dimap würde es mit 49 Prozent reichen. ------------- Mehr zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Umfrage zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Es wird eng für Ministerpräsidentin Malu Dreyer!Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD stinksauer: JU entstellt Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf Foto ------------- Für eine Fortsetzung spricht, dass der FDP-Landesvorsitzende Volker Wissing als ein Vertreter des sozialliberalen Flügels seiner Partei gilt, der für Koalitionen mit der SPD offen ist. Wissing, der mittlerweile auch Generalsekretär der Bundes-FDP ist, könnte sich diese Option für die Bundestagswahl offen halten. Zudem haben Koalitionen aus SPD und FDP eine gute Tradition in Rheinland-Pfalz, schon die SPD-Regierungschefs Rudolf Scharping und Kurt Beck regierten mit den Liberalen. Wer gerade die Themen aus der politischen Debatte ausklammert, welche die Menschen am meisten bewegen, verdammt den Parlamentarismus zur Irrelevanz.

Source: Nachrichtenews.com

.???? Im Interview mit @zeitonline https://t.co/w8ezbOhT1c— Volker Wissing (@Wissing) January 29, 2021 jQuery("#socialEmbed-231472071").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1355115437814591492"}); Problematisch könnte jedoch werden, dass nach der Landtagswahl 2021 die Karten insofern neu gemischt werden, dass FDP und Grüne in der Koalition nicht mehr auf Augenhöhe wären. Bei der Landtagswahl 2016 waren die Liberalen sogar leicht vorn, Wissing wurde stellvertretender Ministerpräsident. Nun sieht es so aus, als könnten die Grünen auf bis zu 15 Prozent kommen. Sie wären somit fast dreimal so stark wie die FDP. Dementsprechend würde sich auch die Machtbalance in der Regierung verändern. Eine solche Konstellation könnte der FDP „zu links“ und zu wenig wirtschaftsfreundlich erscheinen. Schwarz-Grün in Rheinland-Pfalz nach der Landtagswahl: Ein schwarz-grünes Bündnis nach der Landtagswahl könnte als Vorbote für neue Machtverhältnisse nach der Bundestagswahl 2021 gewertet werden. Derzeit erscheint eine solche Koalition als Nachfolger der Großen Koalition als besonders aussichtsreich. Ob unter einem Kanzler Armin Laschet oder Markus Söder. Wird er der neue Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz? Christian Baldauf, Spitzenkandidat der CDU. Foto: IMAGO / Political-Moments Möglich wäre dann eine schwarz-grüne Achse der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, wenn auch hier vielleicht weiter unter grüner Führung von Winfried Kretschmann. Das wäre auch in Hinblick auf den Bundesrat und Mehrheiten für künftige Reformen wichtig, denn dieser schwarz-grüne Block würde dann immerhin auf 15 Stimmen im Bundesrat kommen. Rheinland-Pfalz hat hier vier Stimmen, Hessen fünf und Baden-Württemberg sechs. Das reicht zwar noch nicht für eine Mehrheit von 35 Stimmen, wäre aber eine Basis, auf die eine mögliche schwarz-grüne Koalition im Bund aufbauen könnte. ---------------- Mehr über das Bundesland Rheinland-Pfalz: Das südwestdeutsche Bundesland entstand 1946. Mit 4,1 Millionen Bürgern ist es nach Einwohnern das sechstgrößte Bundesland. Mainz ist Landeshauptstadt und mit rund 220.000 Einwohnern auch die größte Stadt. Weitere Großstädte sind Koblenz, Trier, Ludwigshafen am Rhein sowie Kaiserslautern. Bekannt ist das Bundesland an Rhein und Mosel besonders für den Wein- und Sektanbau.Top-Arbeitgeber ist der weltweit größte Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen. ---------------- Jamaika in Rheinland-Pfalz nach der Landtagswahl: Ebenso wie die Ampel-Koalition ist natürlich auch Jamaika eine realistische Koalition nach der Landtagswahl, also ein Bündnis von CDU Grünen und FDP, nach den Landesfarben des Karibik-Staates. Laut der Umfrage von INSA hätte dieses Bündnis eine klare Mehrheit von 53 Prozent, bei Infratest dimap sogar 54 Prozent. Sie hätte für die FDP den Vorteil, dass sie inhaltlich der CDU näher steht als der SPD. Die Grünen könnten auch in Hinblick auf die Bundestagswahl auf das „Pferd“ CDU setzen, was sich besonders dann gut als „Wachablösung“ argumentieren ließe, falls die CDU mit Christian Baldauf die stärkste Kraft im Land wird. Eine Blaupause für eine solche Koalition ist das Jamaika-Bündnis in Schleswig-Holstein unter CDU-Ministerpräsident Daniel Günther. Daniel Günther (CDU, rechts), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, präsentiert mit Heiner Garg (FDP) und Monika Heinold (Bündnis 90/Die Grünen) den Jamaika-Koaltionsvertrag. Foto: picture alliance / Carsten Rehder/dpa | Carsten Rehder Rot-Grün oder eine Große Koalition in Rheinland-Pfalz nach der Landtagswahl: Da eine Koalition mit der AfD von allen Parteien ausgeschlossen wird, bleiben noch zwei zumindest theoretische Möglichkeiten nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Rot-Grün und eine Große Koalition. Rot-Grün hätte momentan laut Umfragen keine Mehrheit (44 bzw. 43 Prozent), aber ganz auszuschließen ist es nicht, dass es noch reichen könnte, sofern die SPD die CDU noch überholen kann und die Grünen auf ihren stabilen hohen Niveau bleiben. Bereits von 2011 bis 2016 regierte Malu Dreyer mit den Grünen in einem Zweierbündnis. Die Große Koalition dagegen hätte zwar eine satte Mehrheit von über 60 Prozent, erscheint aber äußerst unwahrscheinlich, weil es andere attraktivere Optionen für die CDU und die SPD gibt. Dass sich die rheinland-pfälzischen Sozialdemokraten im Fall einer Wahlniederlage als Juniorpartner der CDU anschließen, kann wohl ausgeschlossen werden.

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