Rheinland-Pfalz Nachrichten Ikea setzt auf neues Konzept – Mitarbeiter in großer Sorge „Wir erkennen unser Ikea nicht wieder“ Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Im Jahr 2013 leitete Ikea-Gründer Ingvar Kamprad den Generationswechsel beim Möbelriesen ein. Sein Sohn Mathias Kamprad übernahm die Führung des Unternehmens. Seit dem Tod von Ingvar Kamprad Anfang 2018 kommen Änderungen ins Konzept des Möbelriesen.

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nachrichteNews.com - Im Jahr 2013 leitete Ikea-Gründer Ingvar Kamprad den Generationswechsel beim Möbelriesen ein. Sein Sohn Mathias Kamprad übernahm die Führung des Unternehmens. Seit dem Tod von Ingvar Kamprad Anfang 2018 kommen Änderungen ins Konzept des Möbelriesen.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Ikea setzt auf neues Konzept – Mitarbeiter in großer Sorge „Wir erkennen unser Ikea nicht wieder“ Mainz Nachrichten
21 November 2020 - 09:00

Aktuelle Nachrichten ! Im Jahr 2013 leitete Ikea-Gründer Ingvar Kamprad den Generationswechsel beim Möbelriesen ein. Sein Sohn Mathias Kamprad übernahm die Führung des Unternehmens. Seit dem Tod von Ingvar Kamprad Anfang 2018 kommen Änderungen ins Konzept des Möbelriesen. Währenddessen sind die Mitarbeiter in großer Sorge. „Wir erkennen unser Ikea nicht wieder“, sagt eine Mitarbeiterin.if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_nationalnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_nationalnews')}); Ikea: Erste Änderung bereits dieses Jahr Ikea ist bekannt für seine großen Möbelhäuser. Kunden können dort eine Vielzahl an Artikeln anschauen und kaufen. Diese Gewohnheit könnte sich künftig allerdings ändern. Denn Ikea setzt offensichtlich auf ein neues Konzept, will jedoch wenig verraten. Dafür ist die Sorge bei den Mitarbeitern umso größer. Darüber berichtet die Nachrichtenseite „Business Insider“. +++ Ikea: Irre Aktion für Kunden zum „Black Friday“-Wochenende – mit deinen alten Möbeln kannst du jetzt Geld verdienen +++ Eine Änderung ist, dass Ikea in Deutschland dieses Jahr den Gesamtbetriebsvertrag gekündigt hat. Damit kann die Unternehmensführung betriebsbedingte Kündigungen aussprechen. Und einer Verdi-Umfrage mit 2.600 Mitarbeiterin zufolge haben 86 Prozent der Mitarbeiter Angst vor einem Jobverlust. Aus Gesprächen mit zahlreichen Mitarbeitern kam „Business Insider“ zu dem Eindruck, dass der Möbel-Konzern grundlegende Veränderungen vorbereitet, welche vermutlich einen hohen Stellenabbau mit sich bringen werden. Eine anonyme Mitarbeiterin, die seit vielen Jahren bei einem Ikea-Möbelhaus in Süddeutschland arbeitet, sagt: „Der große Möbel-Tanker manövriert sich gerade ins digitale Zeitalter — und plant, analoge Jobs abzubauen.“ Die Firmenleitung informiere nur scheibchenweise. Ikea will zunehmend digital werden - Bau neuer Geschäfte Der Grund für die Verlagerung ins Internet ist der Konsum-Trend der Kunden. Der Online-Umsatz wuchs vergangenes Jahr um 33,2 Prozent und steuerte 494 Millionen Euro zu den rund 5,28 Milliarden Euro Gesamtumsatz bei. Der Erlös aus dem Online-Geschäft machte damit rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes aus.

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. Dabei sind die Kunden heute dank Homepage und Ikea-Apps oftmals besser informiert über neue Produkte als die Verkäufer auf der Fläche, so die Mitarbeiterin. Das „Click und Collect“-Prinzip, bei dem Kunden Möbel online bestellen und anschließend in der Filiale abholen, sei so beliebt wie nie zuvor. Gleichzeitig sinke die Relevanz der riesigen Ikeaflächen in den Stadt-Speckgürteln. So dürfte es wenig verwunderlich sein, dass Ikea Showrooms in den Innenstädten deutscher Großstädte und in der Nähe von Wohngebieten plant. Dieses Konzept testet Ikea gerade bereits in Berlin. Betriebsräte und die Gewerkschaft gehen davon aus, dass die Möbelhäuser damit zu zwei Dritteln Lager und ein Drittel Showroom werden. Ikea könnte sich völlig verändern. (Symbolbild) Foto: imago images / Geisser Zahlreichen Mitarbeitern zufolge plant die Geschäftsführung, sogenannte „Hitta“-Terminals einzuführen, bei denen Kunden ihre Ware selbst zusammenstellen und schauen können, ob sie mit den Maßen in ihre Zimmer passt. Damit werde die Arbeit der Verkäufer zunehmend ersetzt. Außerdem sollen Mitarbeiter künftig verstärkt von zu Hause arbeiten und telefonisch oder über de Ikea-Chat tätig sein. --------------------------- Mehr News zu Ikea: Ikea: Achtung! Wenn du online bestellst und HIER lebst, musst du mit Problemen rechnen Ikea: Kunden plündern im Lockdown das Sortiment – „Das gibts doch gar nicht“ Ikea stellt Alternative zum Weihnachtsbaum vor – doch die Idee gefällt längst nicht allen Kunden --------------------------- „Wir sehen, dass das Interesse der Kunden an den Serviceangeboten Remote- und Live-Planung besonders in Zeiten der Pandemie groß ist. In unseren Augen stellt dieses Angebot außerdem einen zeitgemäßen Baustein unserer Multichannel-Strategie dar“, sagt eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage von Business Insider. Ikea-Mitarbeiter befürchten Kündigung Laut der Verdi-Umfrage wünschen sich 86 Prozent der Ikea-Mitarbeiter schon, dass sie gut qualifiziert und vorbereitet werden auf den Umgang mit der Technik. Doch 61 Prozent der Mitarbeiter ist mit der bisher stattfindenden Einführung und Einarbeitung bei Ikea unzufrieden. Und 92 Prozent der Mitarbeiter gaben an, dass es ihnen wichtig ist, durch die Einführung neuer Technik nicht weniger zu verdienen. „Wir wissen, dass es viele Tests gibt mit kassenlosen Geschäften — in denen man wie bei Amazon GO mit seinem Handy zahlt“, sagt die Mitarbeiterin. Die Folge: Der Kassierer werde bei Ikea auf lange Sicht obsolet. „Die Ikea-Geschäftsführung widerspricht dem auch nicht. Sie versucht uns mit dem Argument zu beruhigen, dass wir dann ja mehr freie Zeit hätten“, so die Mitarbeiterin. Mitarbeiter fürchten indes, dass das die Kündigung bedeuten könnte. Diese Befürchtungen und Einschätzungen teilen die Betriebsräte und die Gewerkschaft Verdi. Sie gehen davon aus, dass bei Ikea die Mitarbeiter aus dem Kassenbereich und dem Verkauf zu großen Teilen in die Logistik versetzen werden, weil dieser Geschäftsbereich stark wachsen und kurz- und mittelfristig Arbeitskraft gebraucht wird. Und das bereitet Mitarbeitern und Mitarbeitervertretern große Sorgen. „Ikea beschäftigt heute lediglich ein Drittel der Belegschaft in Vollzeit. In der Logistik werden mehr und mehr Zeitarbeitsfirmen und Werkverträge eingesetzt. Wir sorgen uns darum, dass Ikea noch mehr Vollzeitstellen abbaut und künftig deutlich mehr Arbeit auslagert“, sagt Kohler. +++ Ikea entwickelt neues Produkt – DAMIT hat wirklich niemand gerechnet +++ Logistik gewinnt an Bedeutung Auf Anfrage stellt Ikea die Situation allerdings ganz anders dar. „Wir sehen, dass unsere Kunden vor allem deshalb gerne ins Einrichtungshaus kommen, weil sie die direkte und persönliche Beratung unserer Mitarbeitenden schätzen. Aus diesem Grund planen wir nicht, Beratungskompetenz im Einrichtungshaus abzubauen oder Mitarbeitende entsprechend anders einzusetzen“, sagt eine Konzernsprecherin zu Business Insider. Business Insider soll derweil aus Unternehmerkreisen erfahren haben, dass Ikea seit November in fast allen Märkten in Deutschland angefangen hat, Mitarbeitern aus dem Verkauf und dem Kassenbereich Angebote zu machen, in die Logistik zu wechseln. Doch auch die Logistik ist kein sicherer Job, denn setzt Ikea zunehmend automatisierte Hochregallager ein, die vor allem über Roboter gesteuert werden. Und die Roboter, räumt Ikea gegenüber Business Insider ein, könnten auch in allen anderen Bereichen der Logistik eingesetzt werden. Auch im Transportbereich in der Logistik, etwa bei Gabelstaplern, testet Ikea aktuell selbstfahrende Fahrzeuge – „wegen Knappheit an Arbeitskräften“, so Ikeas Erklärung auf Anfrage von „Business Insider“. --------------------------- Das ist Ikea: 1943 in Schweden gegründetWeltweit 433 FilialenVerschiedene Franchisenehmer betreiben Ikea-Filiale in einzelnen Ländern211.000 Mitarbeiter weltweit38.8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018Ikea Deutschland 5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018 --------------------------- (nk)

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