Rheinland-Pfalz Nachrichten Essen: Melde-Portal-Posse geht weiter – Stadtdirektor schießt gegen Kubicki „Geht's noch?“ Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Mit dieser Corona-Idee hat sich die Stadt Essen offenbar keinen Gefallen getan…

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Rheinland-Pfalz Nachrichten Essen: Melde-Portal-Posse geht weiter – Stadtdirektor schießt gegen Kubicki „Geht's noch?“ Mainz Nachrichten
14 Oktober 2020 - 15:00

Aktuelle Nachrichten ! Mit dieser Corona-Idee hat sich die Stadt Essen offenbar keinen Gefallen getan… Nachdem bekannt wurde, dass in Essen mittels Online-Formular Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung gemeldet werden können, brach ein Sturm der Entrüstung los. Bürgerinnen und Bürger der Stadt witterten einen Denunzierungs-Aufruf. Jetzt hat sich sogar ein Bundestagsabgeordneter zu dem Online-Tool geäußert. Er spricht von „chinesischen Verhältnissen“.if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_localnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_localnews')}); Essen: Online-Tool sorgt für Wirbel Seit Tagen schnellen die Corona-Infektionszahlen in die Höhe. Jeden Tag gibt es deutschlandweit neue Risikogebiete. Vor allem NRW ist von der Pandemie weiter schwer gezeichnet. Duisburg, Köln, Düsseldorf, Leverkusen, Wuppertal – und auch Essen: Alle haben den kritischen Inzidenzwert von 50 in den vergangenen Tagen gerissen. Und alle sind sich einig, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Epidemiologen zufolge schlittern wir mit voller Fahrt auf eine zweite Welle zu. Das Land NRW hat reagiert, die Landesregierung hat einheitliche Corona-Regeln für Risikogebiete umgesetzt. Die Stadt Essen hat sich jedoch für eine weitere Maßnahme entschieden, die jetzt für mächtig Wirbel sorgt. Die NRW-Regierung hat neue Corona-Maßnahmen ergriffen. Ein Formular der Stadt Essen sorgt jedoch für Ärger. Foto: imago images / Political-Moments +++ Essen: Lkw-Fahrer rammt Frau von E-Scooter – danach macht er alles nur noch schlimmer +++ Auf dieser Seite der Stadt können Einwohner mittels Online-Formular Verstöße gegen die Coronaschutz-Verordnung melden. Die eigenen Kontaktdaten sind optional, theoretisch ist das also auch anonym möglich. Pflichtfelder sind Ort, Datum, Uhrzeit, Art des Verstoßes und eine nähere Beschreibung des Vorfalls. Zusätzlich kann ein Foto hochgeladen werden. Stadt verteidigt Maßnahme Doch mit der Maßnahme dürfte sich die Stadt auf den ersten Blick zumindest keinen großen Gefallen getan haben. In den Sozialen Medien brach ein regelrechter Shitstorm der Entrüstung los.

Source: Nachrichtenews.com

. Auf Twitter wies die Behörde diesen Vorwurf zurück. Dort heißt es, das Formular diene lediglich „der Kanalisierung von Informationen“, welche sonst telefonisch oder per E-Mail eingegangen seien. „Zu keiner Zeit haben wir das Formular beworben oder aktiv dazu aufgefordert, Verstöße zu melden.“ Da uns zu dem Thema gerade viele Nachfragen erreichen: pic.twitter.com/nr000nTDA9— Stadt Essen (@Essen_Ruhr) October 12, 2020 jQuery("#socialEmbed-230665144").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1315583259288440832"}); Ein Teil der Nutzer äußert dabei auch Verständnis für die Maßnahme. Unter dem Post der Stadt schreibt ein User: „Und selbst wenn die Stadt Essen das beworben hätte - was wäre dabei? Die Zahlen zeigen eindeutig, dass die Essener es von sich aus nicht gebacken kriegen, die Zahlen unten zu halten.“ Kubicki: „Chinesische Verhältnisse“ Einen Image-Schaden dürfte die Stadt dennoch davongetragen. Zumal inzwischen sogar bundesweit Kritik an der Maßnahme laut wird. Einer der lautesten Gegner ist dabei FDP-Bundestagsabgeordneter Wolfgang Kubicki. jQuery("#socialEmbed-230665194 > figure.op-interactive").socialMediaWidget({portal:"facebook",type:"post",embedId:"https://www.facebook.com/kubicki.wolfgang/posts/4059928750690871"}); Auf Facebook schreibt der Politiker: „Chinesische Verhältnisse in Essen.“ Das Online-Formular erinnere an „schlimmste Zeiten“. Der Politiker meint: „Dieses Denunziationsportal ist mit Sicherheit rechtswidrig und sollte sofort gelöscht werden.“ Gegenwehr kommt hingegen von Stadtdirektor Peter Renzel. Er schrieb auf Facebook mit Blick auf Kubickis Kommentar: „Ja, geht’s noch! Das ist völlig unter der Gürtellinie und seinem Amt als Vize des eines der höchsten Repräsentanten unseres Landes wahrlich nicht angemessen.“ Bislang habe Kubicki keinen Kontakt zur Stadt aufgenommen. Direkt an den FDP-Politiker gewandt fügt er hinzu: „Ich finde Ihren Post mehr als daneben. Sie sollten ihn löschen und sich entschuldigen. Oder vielleicht mal den Dialog mit den Repräsentanten der Stadt Essen suchen.“ Dabei ist Kubicki nicht der einzige Politiker, der die Maßnahme scharf kritisierte. Auch den den Grünen in der Stadt gab es Kritik. Das Online-Portal zur Meldung von Corona-Verstößen zeuge von „falscher Prioritätensetzung“. Man riskiere, „dass damit Schindluder getrieben wird“, heißt es von den Parteivorsitzenden in Essen, Kai Gehring und Gönül Eğlence. „Behörden sollten niemanden einladen, andere zu denunzieren. Denn Falschmeldungen und Willkür sind kaum auszuschließen“, kritisieren sie weiter. Sie fordern ebenfalls eine Abschaltung des Portals. ---------------------------- Mehr aus Essen: Essen Hauptbahnhof: Mann wird er übel zugerichtet – dann schaltet sich ein Bundeswehrsoldat ein Essen Hauptbahnhof: Mann schleudert Hund an Leine umher – dann rastet er völlig aus Essen: Polizisten kontrollieren Lieferwagen – was sie im Inneren finden, ist entsetzlich ---------------------------- Bislang gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Stadt das umstrittene Formular wieder aus dem Netz nimmt. (dav)

Source = nachrichteNews.com

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