Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Wegen Mutanten – Flüge aus DIESEN Ländern sollen eingeschränkt werden Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Deutschland steckt immer noch mitten im Lockdown. Zwar sind die Zahlen der Corona-Neuinfektionen aktuell rückläufig, aber die Todeszahlen bleiben auf einem hohen Niveau und die Sorge wegen der neuen Corona-Mutante ist hoch.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Wegen Mutanten – Flüge aus DIESEN Ländern sollen eingeschränkt werden Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Deutschland steckt immer noch mitten im Lockdown. Zwar sind die Zahlen der Corona-Neuinfektionen aktuell rückläufig, aber die Todeszahlen bleiben auf einem hohen Niveau und die Sorge wegen der neuen Corona-Mutante ist hoch.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Wegen Mutanten – Flüge aus DIESEN Ländern sollen eingeschränkt werden Mainz Nachrichten
27 Januar 2021 - 22:45

Aktuelle Nachrichten ! Deutschland steckt immer noch mitten im Lockdown. Zwar sind die Zahlen der Corona-Neuinfektionen aktuell rückläufig, aber die Todeszahlen bleiben auf einem hohen Niveau und die Sorge wegen der neuen Corona-Mutante ist hoch. Der Corona-Lockdown wurde bis mindestens zum 14. Februar verlängert, die Maßnahmen verschärft. Innenminister Horst Seehofer soll derweil drastische Maßnahmen prüfen, um eine weitere Einschleppung der Corona-Mutationen in Deutschland zu verhindern.if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_nationalnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_nationalnews')}); News-Blog: Corona in Deutschland und weltweit Alle aktuellen News zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland und der Welt findest du in unserem Newsblog. #fnk-genericiframe-iframe{height:600px;min-height:600px}.fnk-genericiframe-iframe{width:100%}@media screen and (min-width:768px){#fnk-genericiframe-iframe{height:640px;min-height:640px}} (function(){var fixsize=function(){var teasers=document.querySelectorAll('[data-resize]');[].forEach.call(teasers,function(t){var iframe=t.querySelector('iframe');var resize=t.dataset.resize.split(",");iframe.style.height=((iframe.clientWidth Mittwoch, 27. Januar 22.26 Uhr: Laut Bericht will Bundesregierung Flüge aus Hochrisikogebieten einschränken Laut „Bild“-Bericht will die Bundesregierung die Flüge aus Hochrisikogebieten nach Deutschland drastisch einschränken. Das Kabinett habe das Innenministerium mit der Vorbereitung einer entsprechenden Verfügung beauftragt, berichtet „Bild“. Die Maßnahme soll bis Freitag beschlossen werden. Laut des Berichts könnten die Einschränkungen schon nächste Woche umgesetzt werden. So soll es Einreisesperren für die Hochrisikogebiete, in denen es bereits Virus-Mutationen gibt. Dazu gehören Großbritannien, Südafrika, Brasilien und Portugal. Möglicherweise zählen auch die Niederlande und Dänemark dazu. Fracht- und Transportflüge mit wichtigen Gütern sollen von der Maßnahme ausgenommen werden. Auch der „Spiegel“ berichtet über geplante Einreisebeschränkungen, laut dem Magazin sollen die aber nicht für deutsche Staatsbürger gelten. Als Hochrisikogebiete gelten auch die USA und Ägypten, ebenso die Balkanländer Bosnien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Die gesamte Liste der betroffenen Länder ist auf der Internetseite des RKI zu finden. Die Einstufung als „Hochrisikogebiet“ betrifft Länder, bei denen der so genannte Inzidenzwert bei mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt. 18.30 Uhr: Bundeswehr in Portugal im Einsatz Portugal hat Deutschland um Hilfe in der Corona-Pandemie gebeten. Die Regierung in Lissabon soll sich bereits am Wochenende direkt an Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gewandt haben. Konkret bittet das Land um die Errichtung eines Feldlazaretts zur Behandlung von Corona-Patienten, außerdem um die Lieferung von Sanitätsmaterial und die Aufnahme von Corona-Intensivpatienten in Deutschland. Die Bundeswehr ist deshalb seit Dienstag mit einem kleinen Experten-Team im Land vor Ort, um die Möglichkeiten abzuschätzen. 17:15 Uhr: Zahl der Corona-Toten auf weltweitem Höchststand Die Zahl der täglichen Corona-Toten weltweit hat einen neuen Höchsstand erreicht. In den vergangenen 24 Stunden starben weltweit 18.109 Menschen mit einer Corona-Infektion, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch auf Grundlage von Behördenangaben errechnete. In der Woche vom 20. bis 26. Januar wurden 101.366 Corona-Tote gemeldet, das sind rund 14.000 pro Tag. Damit war diese Woche seit Beginn der Corona-Pandemie vor gut einem Jahr. 16:22 Uhr: Impfstoff-Hersteller muss Werk räumen! Verdächtiges Päckchen Wegen eines verdächtigen Päckchens ist ein an der Herstellung von Corona-Impfstoffen beteiligtes Werk in Wales teilweise geräumt worden. Es gebe einen laufenden Einsatz in der Produktionsstätte in Wrexham im Norden von Wales, teilte die britische Polizei am Mittwoch mit. Die Zufahrtsstraßen seien gesperrt worden und die Öffentlichkeit sei aufgerufen, das Gebiete zu meiden. Das Pharma-Unternehmen Wockhardt ist an der Herstellung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca beteiligt. Wockhardt teilte im Onlinedienst Twitter mit, seine Fabrik sei wegen Polizeiermittlungen teilweise evakuiert worden. Zuvor habe das Unternehmen ein „verdächtiges Päckchen“ erhalten. Örtlichen Medien zufolge wurde ein Sprengstoff-Expertenteam mit einem Entschärfungsroboter auf das Fabrikgelände geschickt. Der britische Premierminister Boris Johnson hatte das Impfstoff-Werk im November besucht. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind Impfstoffe gegen das Virus heftig umkämpft. Die EU streitet derzeit mit Astrazeneca, weil das britisch-schwedische Pharmaunternehmen wegen Produktionsengpässen vorerst deutlich weniger Corona-Impfampullen liefern will als vertraglich zugesichert. 16:15 Uhr: Rolle rückwärts! Bundesland verbietet doch Friseurbesuche as Bundesland Bremen will eine Lücke in der Corona-Verordnung zum Hausbesuch von Friseuren schließen. Derzeit seien mobile Friseurbesuche erlaubt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsressorts am Mittwoch. „Das soll jetzt geändert werden.“ Im kleinsten Bundesland hatte zuvor eine Auskunft des Ordnungsamtes für Überraschung gesorgt: Friseursalons seien zwar geschlossen, Friseurinnen und Friseure dürften ihre Kunden aber zuhause bedienen. Praktisch gab es dem Vernehmen nach aber keine Hausbesuche. Die Bremer Handwerkskammer teilte mit, man sei seit Erlass der Verordnung am 16. Dezember „davon ausgegangen, dass sämtliche Dienstleistungen im Bereich der nichtmedizinischen Körperpflege untersagt sind“. 16.00 Uhr: Reisen in die Schweiz nur noch mit negativ-Test Schweiz-Reisende müssen bei der Einreise per Flugzeug künftig einen negativen Corona-Test vorlegen. Das beschloss die Schweizer Regierung am Mittwoch. Dies gilt auch für Reisende aus Deutschland. Die Tests würden vor dem Einsteigen geprüft. Neu werden - ähnlich wie in Deutschland - auch die Kontaktdaten aller Einreisenden erfasst, egal, ob sie mit Flugzeug, Bus, Bahn oder Schiff ankommen. 13.22 Uhr: Lockdown-Hammer! Hier dürfen Friseure dir die Haare schneiden Im Bundesland Bremen sind Friseursalons wie überall wegen Corona geschlossen - Friseure dürfen ihre Kunden aber durchaus zuhause besuchen und bedienen. Das Ordnungsamt habe diese Lesart der Corona-Verordnung bestätigt, teilte die örtliche Handwerkskammer am Mittwoch mit. Sie nannte diese Information überraschend. Man sei seit Erlass der Verordnung am 16. Dezember „davon ausgegangen, dass sämtliche Dienstleistungen im Bereich der nichtmedizinischen Körperpflege untersagt sind“. Über die Ausnahme hatte am Mittwoch zuvor der „Weser-Kurier“ berichtet. Die Kammer warnte die Friseure aber, jetzt eilig Aufträge für Hausbesuche anzunehmen. „Bedenken Sie das gesundheitliche Risiko, wenn Sie sich in das private Umfeld des Kunden begeben!“, mahnte die Kammer. Es sei auch unsicher, wie lange diese Ausnahmeregelung bestehen werde. Ziel sei eine allgemeine Wiederöffnung der Salons.Die Bremer Verordnung verfügt an einer Stelle die Schließung aller Betriebe der nichtmedizinischen Körperpflege. Es geht um „Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios und Nagelstudios“. An anderer Stelle werden allgemein Handwerks- und Dienstleistungen für zulässig erklärt, selbst wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Voraussetzung seien geeignete Hygienemaßnahmen. In anderen Ländern wie Niedersachsen oder Bayern ist mobiles Arbeiten für Friseure untersagt. 10.38 Uhr: AstraZeneca-Chef mit Hammer Aussage! „Nicht vertraglich verpflichtet“ Knaller Interview von Pascal Soriot, dem Chef des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca. In einem Gespräch mit verschiedenen europäischen Zeitungen, darunter die Welt, weist er den Vorwurf zurück, sich nicht an vertraglich vereinbarte Zusagen gegenüber der EU zu halten. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der Konzern nur 31 Millionen Dosen Impfstoff an die EU liefern könne. Laut der EU-Kommission waren allerdings 80 Millionen zugesagt worden. Das sorgte für heftige Diskussionen. Foto: Imago Images Diesen widerspricht Soriot nun deutlich. „Wir haben unseren ,best effort' zugesagt, dass wir uns im besten Sinne bemühen. Der Grund war, dass Brüssel mehr oder minder zum selben Zeitpunkt beliefert werden wollte wie die Briten - obwohl die drei Monate früher unterzeichnet hatten. Darum haben wir zugesagt, es zu versuchen, uns aber nicht vertraglich verpflichtet.“ Wums. Diese Aussage hat gesessen. In Europa sei man jetzt zwei Monate hinter dem ursprünglichen Plan, als Grund führt er eben jene späte Bestellung auf. 07.40 Uhr: Lockdown-Ende? Virologe spricht sich für DIESE Lockerungen ab Mitte Februar aus Virologe und Epidemiologe Alexander Kekulé hat sich trotz der Corona-Mutationen für ein Lockdown-Ende ab Mitte Februar ausgesprochen. „Ich halte es für möglich, dass ab Mitte Februar stufenweise Kitas, Schulen, Geschäfte, aber auch Restaurants wieder öffnen können. Nicht überall auf einmal, sondern anfangs nur in Regionen mit besonders niedrigen Fallzahlen und gut aufgestellten Gesundheitsämtern“, sagte Kekulé, der Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle ist, im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Auch Versammlungen von bis zu zehn oder 20 Leuten wären vorstellbar, wenn gleichzeitig neue Instrumente genutzt werden würden, so Kekulé. Dazu gehörten Schnelltests und eine Online-Registrierung für Teilnehmer privater Veranstaltungen. 06.47 Uhr: Klarer Impf-Plan: SO will Joe Biden bis Ende Sommer alle Amerikaner gegen Corona schützen Der neue US-Präsident Joe Biden will das Tempo der Corona-Impfungen im Land beschleunigen. Biden kündigte am Dienstag in Washington an, die Vereinigten Staaten wollten zusätzliche 200 Millionen Impfdosen kaufen - jeweils 100 Millionen von den Unternehmen Moderna und Pfizer. Auf diesem Weg will die US-Regierung dafür sorgen, dass bis zum Ende des Sommers genug Impfdosen vorhanden sind, um die gesamte Bevölkerung des Landes zu impfen. Bislang kamen die Impfungen gegen das Coronavirus in den USA nicht im erhofften Tempo voran. Biden sagte, die Lieferung der zusätzlichen Impfdosen werde bis zum Sommer erwartet. Damit solle der Bestell-Umfang von 400 auf 600 Millionen Impfdosen erhöht werden. Dies sei genug, um bis zum Ende des Sommers oder Beginn des Herbstes 300 Millionen Amerikaner zu impfen. Die USA haben rund 330 Millionen Einwohner. Pro Kopf sind zwei Impfdosen nötig. Er versprach auch, die US-Bundesstaaten sollten wöchentlich mehr Impfdosen bekommen - und einen längeren Planungsvorlauf. Zuletzt hatten sich mehrere Gouverneure aus den US-Staaten beschwert, dass sie deutlich weniger Impfdosen bekommen hätten als vorher zugesagt. Das brachte ihre Impfpläne durcheinander und sorgte für Frust. Künftig sollen die Staaten laut Biden jeweils drei Wochen im Voraus wissen, mit welchen Impfstoff-Mengen sie planen können. Dienstag, 26. Januar 22.56 Uhr: Weltweit über 100 Millionen Corona-Infektionen gemeldet Laut der US-Universität John Hopkins in Baltimore gab es seit Beginn der Corona-Pandemie vor knapp einem Jahr über 100 Millionen bestätigte Corona-Fälle weltweit. Die Zahl der bekannten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus liegt bei über 2,1 Millionen Menschen. Experten gehen bei beiden Zahlen von einer hohen Dunkelziffer aus. In Europa wurden die meisten Infektionen bisher in Großbritannien (3,7 Millionen), gefolgt von Frankreich (3,1 Millionen) sowie Spanien (2,6 Millionen) und Italien (rund 2,5 Millionen) gemeldet. In Deutschland wurden bisher 2,16 Millionen Infektionen registriert. 20.24 Uhr: Spahn will Impf-Reihenfolge überprüfen Der Wirbel um den Corona-Impfstoff von AstraZeneca reißt nicht ab! Laut Impfplan der Bundesregierung sollten den Impfstoff nach der voraussichtlichen Zulassung am Freitag erstmal ältere Menschen erhalten – doch weil die Wirksamkeit bei über 65-Jährigen nicht sicher ist, erwägt Gesundheitsminister Spahn eine Änderung der Impf-Reihenfolge. Das berichtet der „Spiegel“. Gesundheitsminister Jens Spahn. Foto: IMAGO / photothek Demnach hängt eine Änderung von der Empfehlung der europäischen Arzneimittelbehörde EMA ab. Sollte die den Impfstoff von AstraZeneca nur für Menschen unter 65 Jahren empfehlen, könnte Jens Spahn die Impfprioritäten ändern und die Impfung auch für jüngere Menschen öffnen, berichtet der „Spiegel“. Deshalb ist für Samstag eine Schaltkonferenz zwischen Spahn und seinen Länderkollegen geplant. Gegenüber RTL erklärte der CDU-Gesundheitsminister, die unterschiedliche Wirksamkeit der drei zur Verfügung stehenden Impfstoffe könnte Folgen für ihre Anwendung haben: „Die mRNA-Impfstoffe, die schon zugelassen sind, haben wohl noch eine höhere Wirksamkeit, und deswegen werden wir uns dann sehr genau anschauen, für welche Personengruppen die Zulassungsbehörde und die ständige Impfkommission die Impfung mit diesem Impfstoff empfiehlt.“ Und: „Wir werden das fachlich herleiten, welche Gruppe jetzt auch welchen Impfstoff angeboten bekommt“, da das Immunsystem bei Älteren und Jüngeren unterschiedlich stark ist und eine entsprechende, unterschiedliche Impfung sinnvoll macht. 18.31 Uhr: Bundeskanzlerin wird deutlich: „Ist nicht die Stunde, in der wir jetzt reisen“ Die Kanzlerin empfiehlt im Kampf gegen die Corona-Pandemie schärfere Regeln für Urlaubsreisen. „Jeder sieht ein, dass es nicht die Stunde ist, in der wir jetzt reisen“, sagte Angela Merkel laut Teilnehmern der Videokonferenz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Merkel äußerte Unverständnis gegenüber dem anhaltenden grenzüberschreitendem Reiseverkehr. Als besonders problematisch stufte sie touristische Reisen in Gebiete mit hohen Inzidenzwerten und Regionen mit einem häufigen Vorkommen der hoch ansteckenden Virus-Mutanten ein. „Wir verlangen von den Bürgern viel“, wurde die Kanzlerin von Teilnehmern zitiert. Deswegen könnten die Bürger erwarten, effektiv geschützt zu werden - etwa durch Maßnahmen an der Grenze. Bundesinnenminister Horst Seehofer soll in der Konferenz vorgeschlagen haben, den Flugverkehr „nahezu auf null“ zu bringen. 18.20 Uhr: Angela Merkel schwört Bürger auf Grenz-Vorkehrungen ein Laut der Deutschen Presseagentur sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland bei der Bekämpfung des Coronavirus auf einem guten Weg – aber noch nicht am Ziel. Der nachhaltige Rückgang der Infektionszahlen zeige, dass die ergriffenen Maßnahmen wirken, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in der Videschalte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion laut Angaben von Teilnehmern. Allerdings sei man noch nicht am Ziel – einem Inzidenzwert von 50 – angekommen. Es gebe aber keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Besonders die Mutationen bereiten Sorge, so die Kanzlerin weiter. Man müsse vermeiden, dass sie dominant werden – zu vieles Reisen würde Mutationen nach Deutschland tragen, soll Merkel gewarnt habeb. Deshalb sollten Reisen in „Mutationsgebiete“ nicht befördert werden. Die Bürger könnten erwarten, dass an den Grenzen Vorkehrungen getroffen werden. Die Bundesregierung spreche mit allen im Schengen-Raum. Der Warenverkehr müsse frei bleiben. Das gelte auch für Pendler. Zudem müssten deutsche Bürger immer nach Deutschland zurückkehren können. 17.15 Uhr: Tourismusverband warnt vor Reise-Beschränkungen Der Reiseverband DRV hat vor weiteren Reisebeschränkungen gewarnt. „Reisen finden de facto kaum noch statt. Dies sollte auch die Bundesregierung zur Kenntnis nehmen“, so der Verband am Dienstag. Schon jetzt seien touristische Trips durch staatliche Entscheidungen fast vollständig zum Erliegen gekommen, auch der Geschäftsreisesektor liege völlig am Boden. „Wir brauchen daher keine weitere Stigmatisierung des Reisens, sondern eine sachliche Debatte“, mahnte der DRV. Laut einem „Bild“-Bericht soll Bundeskanzlerin Angela Merkel in internen Fraktionskonferenz aus Bund- und Länderchefs die Auslandsreisen vieler Deutschen kritisiert haben. „Warum können wir die Reisen nicht verbieten?“, soll die Kanzlerin in der Videoschalte gefragt haben. Man müsse „den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkommt“, soll Merkel laut Zuhörern der Konferenz gesagt haben. 15.45 Uhr: Zwei Prozent der Deutschen gegen Corona geimpft Nach Angaben des RKI am Dienstag sind rund einen Monat nach Beginn der Corona-Impfungen zwei Prozent der Einwohner in Deutschland gegen das Virus geimpft. Über 1,6 Millionen Menschen haben den Impfstoff bis Dienstagmorgen einmal erhalten. Je nach Bundesland variiert die Impfquote deutlich: So haben in Mecklenburg-Vorpommern 3,2 Prozent der Menschen die erste Dosis erhalten, in NRW und Baden-Württemberg dagegen je 1,6 Prozent. Mehr als 283.000 Menschen haben die zweite Dosis bekommen, die drei Wochen nach der ersten gespritzt werden soll. 13.54 Uhr: Seehofer erarbeitet Plan – kommt der Reise-Stopp für Deutschland? Wie die „Bild“ berichtet, hat Innenminister Horst Seehofer Pläne entwickelt, wie man Reisen nach Deutschland drastisch einschränken könnte - um zu verhindern, dass weitere Corona-Mutationen nach Deutschland eingeschleppt werden. Diese soll er Kanzlerin Angela Merkel präsentiert haben. Zu „Bild“ sagte Seehofer: „Die Gefährdung, die von den zahlreichen Virus-Mutationen ausgeht, verlangt von uns, dass wir auch drastische Maßnahmen prüfen und in der Bundesregierung diskutieren. Dazu gehören deutlich schärfere Grenzkontrollen, besonders an den Grenzen zu Hochrisikogebieten, aber auch die Reduzierung des Flugverkehrs nach Deutschland auf nahezu null, so wie Israel das derzeit auch macht, um die Einschleppung der Virus-Mutation zu verhindern.“ 11.07 Uhr: Bundesgesundheitsministerium dementiert Berichte zu Astrazeneca Das Bundesgesundheitsministerium hat Berichte zurückgewiesen, wonach der Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca bei älteren Menschen kaum wirksam sein soll. Entsprechende Darstellungen könnten nicht bestätigt werden, teilte das Ressort von Jens Spahn (CDU) am Dienstag mit. „Auf den ersten Blick scheint es so, dass in den Berichten zwei Dinge verwechselt wurden“, erklärte das Ministerium. „Rund acht Prozent der Probanden der Astrazeneca-Wirksamkeitsstudie waren zwischen 56 und 69 Jahren, nur drei bis vier Prozent über 70 Jahre.“ Daraus lasse sich aber nicht eine Wirksamkeit von nur acht Prozent bei Älteren ableiten. 6.55 Uhr: Jens Spahn soll diese Befürchtung haben Wie aus einem Bericht der „Bild“ hervorgeht, soll Gesundheitsminister Jens Spahn einen schlimmen Verdacht haben. Laut „Bild“-Informationen soll Spahn befürchten, dass Deutschland und Europa weniger Impfstoff bekommen, weil Hersteller andere Staaten bevorzugt beliefern. Allen voran die USA. Jens Spahn äußerte sich laut „Bild“: „Wir müssen als EU wissen können, ob und welche Impfstoffe aus der EU ausgeführt werden. Nur so können wir nachvollziehen, ob unsere EU-Verträge mit den Herstellern fair bedient werden.“ Jens Spahn soll laut „Bild“ DIESEN Verdacht hegen. Foto: Getty Images Montag, 25. Januar 21.16 Uhr: Impfstoff von AstraZeneca nicht für Senioren geeignet Herber Rückschlag für die Impfstoff-Planung in Deutschland! Der Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers AstraZeneca soll laut „Bild“ von der EU-Arzneimittelbehörde EMA nur für Personen unter 65 Jahren zugelassen werden. Grund dafür ist die niedrige Wirksamkeit des Impfstoffes – die liege, so hat „Bild“ es aus Regierungskreisen erfahren, bei Menschen über 65 Jahren bei unter 10 Prozent. Das Problem: Bund und Länder wollten gerade die AstraZeneca-Impfungen für ältere Menschen nutzen, die zu Hause leben und aus Alters- und Krankheitsgründen nicht die Impfzentren aufsuchen können. Jetzt will das Bundesgesundheitsministerium diese Menschen offenbar mit dem Moderna-Impfstoff behandeln, der dann an anderer Stelle fehlen wird. Dadurch könnte der Impf-Notstand in Deutschland weiter steigen. 17.50 Uhr: Neuer Corona-Impfstoff wird HIER getestet Mitten im Chaos zum Start der Impfkampagne in Deutschland gibt es einen Hoffnungsschimmer von der Ostsee. Wie unser Partner-Portal MOIN berichtet, wurde dort Freiwilligen ein Impfstoff von „Johnson & Johnson“ verabreicht. Alle Infos dazu und ab wann die ersten Test-Ergebnisse vorliegen könnten, kannst du im Artikel auf MOIN lesen. 16.13 Uhr: Bundesregierung stuft Portugal als Corona-Mutationsgebiet ein Die Bundesregierung stuft Portugal ab Mittwoch als Corona-Risikogebiet mit besonders gefährlichen Virusmutationen eingestuft. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Montag auf seiner Website mit. Bisher gehörten nur Großbritannien, Irland, Brasilien und Südafrika in diese höchste Risiko-Kategorie. Portugal gilt dagegen noch als „Hochinzidenzgebiet“ – der mittleren von drei Risikostufen. Für Reisende aus Portugal ändert sich durch die Einstufung kaum etwas: Wie bisher müssen sie einen negativen Corona-Test vorweisen können, wenn sie nach Deutschland einreisen. Anschließend müssen sie für zehn Tagen in Quarantäne, können sich allerdings nach fünf Tagen mit einem weiteren Test befreien lassen. Bei Einreise aus den Mutations-Gebieten, zu denen ab Mittwoch auch Portugal gehört, ist es aber noch schwerer, sich von der Quarantäne ganz befreien zu lassen. 13.36 Uhr: Bundesregierung in Alarmbereitschaft wegen Corona-Mutation Die Bundesregierung zeigt sich in hohem Maße alarmiert von der Ausbreitung der in Großbritannien verbreiteten Corona-Mutation in Deutschland. „Wir haben im Hintergrund die dunkle Wolke einer sehr ernsthaften Gefahr“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Der wohl sehr viel leichter übertragbare Virus-Typ B.1.1.7 ist bereits mehrfach in Deutschland aufgetreten. So wurden in Berlin deshalb rund 1500 Beschäftigte einer Klinik unter Quarantäne gestellt. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte am Sonntag in der ARD-Sendung „Anne Will“ gesagt, dass die Mutante auch in Deutschland „die Führung übernehmen“ werde. Corona: Regierungssprecher Steffen Seibert über die Corona-Krise. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa Seibert sagte: „Jetzt sind wir in einer sehr schwierigen Situation.“ Es gebe zwar ein erfreuliches Sinken der Infektionszahlen und der Zahl der Covid-Intensivpatienten. So meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) nun 6729 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. „Das sind erste Erfolge für uns alle in dieser zweiten Welle“, sagte Seibert. „Gleichzeitig haben wir die große und sehr reale Gefahr, dass sich die Virusmutante auch bei uns wie in anderen Ländern immer weiter durchsetzt und dass die Zahlen wieder stark in die Höhe getrieben werden könnten.“ Man müsse damit rechnen, dass Deutschland der weiteren Ausbreitung der Mutante nicht entgehen werde. Als oberstes Ziel gab Seibert daher eine weitere Absenkung der Corona-Infektionen aus. „Wir müssen möglichst schnell zu deutlich niedrigeren Infektionszahlen kommen.“ Den guten Weg jetzt zu unterbrechen - „das wäre gerade falsch“. 11.22 Uhr: Dritter heftiger Lockdown steht in Frankreich vor der Tür In Frankreich rückt ein dritter Lockdown näher: Der Vorsitzende des wissenschaftlichen Corona-Beirats der Regierung, Jean-François Delfraissy, sagte am Sonntagabend im Fernsehsender BFM-TV, angesichts der Verbreitung neuer Corona-Varianten gebe es „akuten Handlungsbedarf“. Die Regierung will am Mittwoch über die Lage beraten und bis Donnerstag Beschlüsse verkünden. Unterdessen wurden Warnungen vor schweren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen laut. „Wir müssen wahrscheinlich neue Ausgangssperren verhängen“, sagte Delfraissy mit Blick auf die beiden bisherigen Lockdowns im vergangenen Frühjahr und im November. Virus-Varianten wie die zuerst in Großbritannien aufgetretene Mutante drohten „das Pendant einer zweiten Pandemie“ mit sich zu bringen. Im Gespräch sind deshalb eine erneute Schließung der meisten Geschäfte und ganztägige Ausgangssperren. Derzeit gilt in Frankreich eine landesweite Sperrstunde ab 18.00 Uhr. 06.23 Uhr: Kanzleramtschef in Sorge wegen Corona-Mutante „Wird Probleme machen“ Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) geht davon aus, dass die bislang vor allem in Großbritannien verbreitete Mutation des Coronavirus auch in Deutschland zur dominanten Form werden wird. „Wir sehen ja momentan, dass wir jetzt in mehreren Krankenhäusern auch schon mit der Mutante zu tun haben. Das heißt, das ist bei uns im Land angekommen, und deshalb wird sie irgendwann so wie in anderen Ländern auch dann die Führung übernehmen und wird Probleme machen“, sagte Braun in der ARD-Talkshow „Anne Will“. „Da bin ich sehr sicher“, ergänzte er auf Nachfrage. Ebenfalls zu Gast bei Anne Will (ARD) ist Helge Braun (CDU). Foto: imago images / Jürgen Heinrich Umso wichtiger sei es nun, die Infektionszahlen „sehr stark“ zu senken und damit eine weiteren Verbreitung der Mutation die Grundlage zu entziehen, fügte Braun hinzu. „Wir wollen sie so lange wie möglich aus dem Land raushalten und da, wo sie schon ist, eben sehr niedrig halten. Das wird man auf Dauer nicht schaffen“, sagte Braun. Der Virus-Typ B.1.1.7 war bisher vor allem in Großbritannien aufgetreten. Die Variante ist Experten zufolge leichter übertragbar als die bislang vorherrschende. Ob sie auch tödlicher ist, lässt sich bislang nicht gesichert sagen. Auch in Brasilien und Südafrika kursieren Virus-Mutationen mit wohl besonderem Risiko. Die Corona-Mutation ist in einer Klinik in Deutschland angekommen. Sie steht jetzt unter Quarantäne. (Symbolbild) Foto: imago images / Westend61 Sonntag, 24. Januar 22.37 Uhr: Hunderte Querdenker demonstrieren in München Mehrere Hundert Anhänger der Querdenken-Bewegung haben am Sonntagabend in der Münchner Innenstadt vor dem Gebäude des Verwaltungsgerichtshofs demonstriert. Die Polizei zählte nach Angaben eines Sprechers rund 300 Teilnehmer und war mit rund 500 Beamten im Einsatz. Der Veranstalter war zunächst nicht erreichbar. Dieser hatte rund 1000 Teilnehmer bei den Behörden angemeldet. Das Münchner Kreisverwaltungsreferat aber genehmigte 200 Teilnehmer und begründete dies mit den derzeit geltenden staatlichen Corona-Regeln. Dagegen Beschwerde eingelegt hatte der Veranstalter vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Die Richter entschieden am Sonntagmittag, dass an der Versammlung maximal 200 Menschen teilnehmen dürfen. 21.58 Uhr: Niederlande: Krawalle bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen Die verschärften Maßnahmen mit einer Ausgangssperre haben in den Niederlanden zu Protesten und Krawallen geführt. In Amsterdam und Eindhoven beendete die Polizei am Sonntag mit Wasserwerfern eine zuvor verbotene Demonstration. Hunderte Demonstranten hatten nach Polizeiangaben in beiden Städten gegen die Maßnahmen protestiert und die Polizei mit Feuerwerkskörpern und Steinen angegriffen. In Eindhoven hatte die Polizei auch Tränengas eingesetzt. Am Samstagabend war erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Die Bürger müssen von 21 bis 4.30 Uhr in ihren Wohnungen bleiben. Verstöße werden mit Geldbußen von je 95 Euro bestraft. 21.05 Uhr: Dobrindt hält es für wahrscheinlich, dass Lockdown verlängert wird Alexander Dobrindt, der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, sieht derzeit keine Grundlage für Gespräche über Corona-Lockerungen. „Die Wahrscheinlichkeit, dass wir vielleicht noch einen längeren Lockdown erleben, halte ich zurzeit für höher, als das man in eine andere Richtung kommt“, sagte er am Sonntag im ARD-„Bericht aus Berlin“. „Das ist alles schmerzhaft, aber die Gefahr zurzeit ist relativ groß, dass wir mit dem mutierten Virus noch mal eine Welle erleben werden.“ Die Zahlen seien noch immer viel zu hoch, sagte der CSU-Politiker. „Wir haben gesehen in England, in Irland, dass gerade die Schulen unterschätzt worden sind in ihrer Infektionswirkung, in der Beschleunigung der Infektion und deswegen ist es richtig, dass die Schulen jetzt auch geschlossen sind.“ Man könne heute noch nicht absehen, wann man wieder an eine Öffnung denken kann. 20.32 Uhr: Inzidenz bei 0 in dieser Kleinstadt In Allendorf in Hessen liegt der Inzidenzwert aktuell bei 0. Der Bürgermeister hat erklärt, woran das genau liegt. Mehr liest du hier <<< 19.16 Uhr: Labor untersucht Mutationen Um Mutationen frühzeitig zu entdecken und Informationen über die Ausbreitung zu erhalten, entsteht am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus ein Referenzlabor. Ab Mitte Februar könnten in dem Labor in größerem Maßstab Proben zusätzlich auf mögliche Mutationen analysiert werden, teilte das Ministerium am Sonntag mit. „Viren verändern sich ständig. Die entscheidende Frage ist, ob ein Virus dadurch gefährlicher wird“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Eine Genomsequenzierung sei sehr aufwendig, aber wichtig, um die tatsächliche Ausbreitung einschätzen zu können. Es sei daher eine sehr gute Nachricht, dass es in Kürze auch in Brandenburg ein Labor gebe, das diese Sequenzierung durchführen könne, so Nonnemacher. 18.48 Uhr: Linke fordert Masken und Tests für Kita-Mitarbeiter Die Brandenburger Linke fordert einen besseren Schutz für Kita-Erzieherinnen gegen das Corona. „Wenn entgegen der Vereinbarungen der Bundesländer die Kitas offengehalten werden sollen, dann muss das Land auch die Verantwortung für einen sicheren Betrieb schaffen“, sagte die Landesvorsitzende Katharina Slanina am Sonntag. Die Mitarbeitenden seien tagtäglich einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Schon im Rahmen der Notbetreuung sei die Auslastung im Kita- und Hortbetrieb hoch. „Wir fordern daher die Ausstattung des Kita- und Hortpersonals mit medizinischen Schutzmasken, engmaschige Schnelltests und regelmäßige PCR-Tests“, so Slanina. 17.53 Uhr: Bundesregierung kauft Antikörper-Mittel für Infizierte Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die Bundesregierung Antikörper-Mittel zur Behandlung infizierter Risikopatienten gekauft. Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nimmt Deutschland damit eine Vorreiterrolle in der EU ein: „Ab nächster Woche werden die monoklonalen Antikörper in Deutschland als erstem Land in der EU eingesetzt – zunächst in Uni-Kliniken“, sagte Spahn der „Bild am Sonntag“. In der EU zugelassen sind die Mittel bislang nicht. Der Bund hat sich Spahn zufolge insgesamt „200.000 Dosen für 400 Millionen Euro“ gesichert. Von den Antikörper-Mitteln könnten einzelne Covid-19-Patienten mit dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs profitieren. „Sie wirken wie eine passive Impfung“, sagte Spahn. „Die Gabe dieser Antikörper kann Risikopatienten in der Frühphase helfen, dass ein schwerer Verlauf verhindert wird.“ Nach Angaben einer Ministeriumssprecherin handelt es sich um den Antikörper Bamlavinimab des US-Pharmakonzerns Eli Lilly sowie ein Mittel der US-Firma Regeneron mit den beiden Antikörpern Casirivimab und Imdevimab. Beide haben in der USA eine Notfallzulassung erhalten. 16.04 Uhr: Sind Impfzentren sicher? Die Bundesregierung stellt sich auf mögliche Angriffe auf Impfzentren, Impfstofftransporte oder auch Hersteller von Corona-Impfstoffen ein. Konkrete Beweise gebe es aber noch nicht. Es bestehe aber wegen „der großen medialen Präsenz sowie der hohen Dynamik und Emotionalität“ eine „abstrakte Gefährdung“ der genannten Einrichtungen, heißt es in einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion. „In diesem Zusammenhang sind insbesondere Proteste von Impfgegnern, Corona-Skeptikern und Verschwörungstheoretikern auch an Standorten der Produktionsfirmen, der Impfzentren und der Impfstoff-Lagerstätten einzukalkulieren“, heißt es weiter. Personen könnten versuchen, in die Einrichtungen einzudringen, um ihrem Protest Nachdruck zu verleihen. „Dies könnte eskalierend mit Sachbeschädigungen in den Gebäuden einhergehen. In Einzelfällen könnte es bei Aufeinandertreffen mit dem beschäftigten Personal oder den Impfempfängern zu auch strafrechtlich relevanten physischen Übergriffen kommen.“ Beim Telegram sei bereits in verschiedenen Gruppen mit dem Namen „D-Day 2.0“ erwogen worden, sich vor Impfzentren zu versammeln. Informationen über tatsächliche Versammlungen gebe es aber noch nicht. Die Bundesregierung befürchtet Angriffe auf Corona-Impfzentren und Lagern. Foto: imago images / STAR-MEDIA So habe auch Attila Hildmann auf seinem Telegram-Kanal verbreitet, „dass die Spritzen in den Impfzentren den Bomben des Bombenhagels von Dresden“ glichen. „In diesem Zusammenhang führt er aus, dass Versammlungen sinnlos seien. Stattdessen müsse gezielt ‚gegen das Unrecht‘ vorgegangen werden“. Hildmann nennt sich selbst „ultrarechts“ und einen Verschwörungsprediger. Die Bundesregierung stuft zudem die Gefahr von Cyberangriffen auf die Impf-Einrichtungen als hoch ein. „Bis die Corona-Pandemie nicht global eingedämmt worden ist, bleiben sie ein attraktives Ziel für Angriffe, denen sowohl wirtschaftliche als auch staatliche Interessen zugrunde liegen können.“ Angriffe gab es bereits auf die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und das Biotech-Unternehmen Miltenyi Biotec in Bergisch Gladbach. Forschungseinrichtungen seien zudem potenzielle Ziele für Spionage und Sabotage durch fremde Nachrichtendienste. „Es sind mehrere mutmaßliche Ausforschungsversuche bezüglich deutscher Impfstoffhersteller bekannt geworden. Das Innenministerium weist außerdem darauf hin, dass Impfzentren und Lagerstätten, aber auch Transporte potenzielle Ziele für islamistischen Terror darstellten. Die Impfzentren seien Orte mit großen Menschenansammlungen, denen islamistisch motivierte Attentäter eine besonders hohe Bedeutung zumessen würden. 7.35 Uhr: Drosten äußert seine schlimmste Befürchtung – wenn sie eintrifft, droht uns ein schrecklicher Sommer Der Berliner Virologe Christian Drosten warnt vor einem verfrühten Ende der Corona-Maßnahmen. „Wenn die alten Menschen und vielleicht auch ein Teil der Risikogruppen geimpft sein werden, wird ein riesiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und vielleicht auch rechtlicher Druck entstehen, die Corona-Maßnahmen zu beenden“, sagte er dem „Spiegel“. „Und dann werden sich innerhalb kurzer Zeit noch viel mehr Leute infizieren, als wir uns das jetzt überhaupt vorstellen können. Dann haben wir Fallzahlen nicht mehr von 20 000 oder 30 000, sondern im schlimmsten Fall von 100 000 pro Tag.“ Das seien dann zwar eher jüngere Menschen, aber wenn sich sehr viele davon infizieren, seien die Intensivstationen trotzdem wieder voll und es gäbe trotzdem viele Tote. „Dieses schlimme Szenario könnten wir etwas abfedern, wenn wir die Zahlen jetzt ganz tief nach unten drücken.“ Virologe und Corona-Experte Christian Drosten. Foto: imago images / photothek Drosten geht zudem nicht davon aus, dass der kommende Sommer in Bezug auf Corona ähnlich wird wie der vergangene. „Dass wir 2020 einen so entspannten Sommer hatten, hatte wahrscheinlich damit zu tun, dass unsere Fallzahlen im Frühjahr unter einer kritischen Schwelle geblieben sind. Das ist inzwischen aber nicht mehr so“. Er fürchte, dass es eher so sein wird wie in Spanien, wo im Sommer die Fallzahlen nach Beendigung des Lockdowns schnell wieder gestiegen seien, obwohl es sehr heiß war. Interview with Virologist Christian Drosten: "I Am Quite Apprehensive about What Might Otherwise Happen in Spring and Summer" https://t.co/htSVFHD6CD— Christian Drosten (@c_drosten) January 23, 2021 jQuery("#socialEmbed-231395691").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1352906437719191552"}); 7.15 Uhr: RKI meldet mehr als 12.000 neue Corona-Infektionen Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) mehr als 12.000 Corona-Neuinfektionen und 349 weitere Todesopfer gemeldet. Wie das RKI am Sonntagmorgen mitteilte, stieg die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus binnen 24 Stunden um 12.257 auf 2.134.936 Fälle. Die Zahl der Corona-Toten stieg auf insgesamt nun 51.870 Fälle. Die Zahl der Genesenen nach einer Corona-Infektion gab das RKI mit etwa 1.807.500 an. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug 111,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken. Samstag, 23. Januar 21.46 Uhr: Eine Millionen Menschen in Frankreich sind geimpft Frankreich hat die Eine-Million-Marke bei den Anti-Corona-Impfungen früher erreicht als erwartet. Premierminister Jean Castex verbreitete die Neuigkeit am Samstag bei Twitter. Die Zielsetzung der Regierung in Paris bestand ursprünglich darin, bis Ende Januar eine Million Menschen zu impfen. Die Impfkampagne in Frankreich begann am 27. Dezember. Zunächst gab es viel Kritik, weil die Impfungen zu langsam anliefen. Als Reaktion darauf vergrößerte die Regierung den Personenkreis, der für die Impfungen in Frage kam. Als nächstes Ziel gab Industrieministerin Agnès Pannier-Runacher nun die Impfung von 15 Millionen Menschen bis Juni aus. Sie zeigte sich „ziemlich zuversichtlich“, dass dieses Ziel sogar übertroffen werden könne. 21.16 Uhr: Jens Spahn rechnet mit drei Millionen Impfdosen von Astrazeneca Trotz verringerter Lieferzusage des Impfstoffherstellers Astrazeneca an die EU rechnet Gesundheitsminister Jens Spahn für Deutschland „im Februar mit mindestens drei Millionen Impfdosen“. Das sei „leider weniger, als erwartet war“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. Er traf die Aussage unter der Voraussetzung, dass der Impfstoff von Astrazeneca wie erwartet Ende Januar in der EU zugelassen wird. Es zeige sich einmal mehr, dass die Produktion von Impfstoffen deutlich komplexer sei, als manche Überschrift vermuten lasse, sagte er. Astrazeneca wird nach einer Zulassung zunächst weniger Corona-Impfstoff an die EU liefern als geplant, hatte eine Sprecherin des britisch-schwedischen Unternehmens am Freitag mitgeteilt. Grund sei eine geringere Produktion an einem Standort in der europäischen Lieferkette. Wie „Bild“ berichtet hatte, muss der Impfstoff wegen der aufgetauchten Mutationen in einigen Ländern angepasst werden. Bereits auf Halde produzierte Impfstoffe könnten deshalb womöglich nicht ausgeliefert werden. 20.50 Uhr: Karl Lautebach wegen Mutations-Entwicklung beunruhigt SPD-Politiker Karl Lauterbach hat auf seinem Twitter-Account einen Beitrag über die neuen beiden Corona-Mutationen geteilt. Darin zeigt er sich sehr beruhigt. Denn das mutierte Virus breitet sich schneller aus als das bisherige. Hier liest du mehr <<< 19.01 Uhr: Zu früh geimpft: Spaniens oberster Militär tritt zurück Spaniens oberster Militär, Generalstabschef Miguel Ángel Villarroya, hat am Samstag seinen Rücktritt angeboten, weil er und andere ranghohe Militärs früher als andere gegen Corona geimpft worden waren. Verteidigungsministerin Margarita Robles habe das Gesuch angenommen, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press und der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Der General habe seinen Schritt damit begründet, dass er „das Ansehen der Streitkräfte“ wahren wolle. Die frühzeitige Impfung ranghoher Militärs war als Privilegierung kritisiert worden. Nach dem nationalen Impfplan werden zurzeit zunächst besonders gefährdete Menschen gegen das Corona geimpft, also vor allem Bewohner von Altenheimen und ihr Pflegepersonal. Das Militär betonte, es gebe intern einen eigenen Impfplan, gegen den nicht verstoßen worden sei. 17.29 Uhr: Corona-Ausbruch in Sana-Klinikum In den Lübecker Sana-Kliniken hat es einen großen Corona-Ausbruch gegeben. Bis zum Samstag seien 79 Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden, bestätigte eine Sprecherin am Samstag auf dpa-Anfrage. Außerdem werden 41 Patienten auf den beiden Covid-Stationen versorgt, zwei weitere intensivmedizinisch. Die meisten der Patienten seien aufgrund einer Covid-19-Erkrankung von außen stationär in dem Klinikum aufgenommen worden, hieß es. Zuvor hatten die „Lübecker Nachrichten“ berichtet. Gemäß den Krisen-Plänen wurde der Krankenhausbetrieb reduziert, so dass die Notfallversorgung und die Versorgung der bereits stationär behandelten Patienten zu jeder Zeit aufrechterhalten werden konnte. Alle verschiebbaren geplanten Eingriffe seien ausgesetzt worden. Sowohl Patienten als auch Mitarbeiter würden alle zwei bis drei Tage auf Corona getestet. Recherchen ergaben, dass ein mittlerweile symptomfreier Patient, der bei der Aufnahme zunächst negativ getestet worden war, dessen Testergebnis dann jedoch positiv ausgefallen war, die mögliche Ursache für das Ausbruchsgeschehen identifiziert sei. 16.22 Uhr: Klinik in Berlin abgeriegelt Die Corona-Mutation B.1.1.7 ist in Deutschland vor ein paar Tagen angekommen. Zuerst aufgetreten war sie in Großbritannien. Nun haben sich 14 Menschen am Humboldt-Klinikum im Bezirk Reinickendorf in Berlin mit dem Virus infiziert. Auch Klinik-Mitarbeiter haben sich mit der Mutante angesteckt. Das Krankenhaus wurde daraufhin in Quarantäne gesteckt, wie die „Berliner Tageszeitung“ berichtet. Die Mitarbeiter erhielten am Freitag einen Brief mit der Info, dass am Samstag keine Patienten mehr aufgenommen werden dürfen. Notfälle sowie Gebärende sollen in andere Kliniken gefahren werden. Außerdem sollen am selben Tag alle Patienten auf Corona getestet werden. Dazu heißt es in dem Brief: „Alle Mitarbeiter werden vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt. Sie dürfen sich ausschließlich zu Hause oder in der Klinik aufhalten. Dazu dürfen, mit äußerster Vorsicht und FFP2-Maske, öffentliche Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit genutzt werden.“ 8.05 Uhr: In Deutschland starben 2020 deutlich mehr Menschen als sonst Im Jahr 2020 starben 972.155 Menschen in Deutschland, davon nach offiziellen Meldungen 35.415 im Zusammenhang mit Covid-19. Mittlerweile sind es bereits über 51.000. Im Vergleich mit dem Durchschnitt der Jahre 2016-2019 starben somit in Deutschland fast 41.000 Menschen mehr! Besonders krass schoss die Kurve zum Jahresende, also zeitgleich mit der Ausbreitung der zweiten Corona-Welle nach oben. Somit dürfte auch deutlich werden, wie hoch die Zahlen hätten werden können ohne Lockdown oder mit vollen Fußballstadien und Konzerten, wenn es also weitaus mehr Kontakte untereinander gegeben hätte. jQuery("#socialEmbed-231392541 > figure.op-interactive").socialMediaWidget({portal:"facebook",type:"post",embedId:"https://www.facebook.com/ZDFheute/posts/10159277744205680:0"}); 7.30 Uhr: Forderungen nach Lockdown-Lockerungen werden lauter Nach der Verlängerung und Verschärfung der Corona-Maßnahmen regen sich nun Stimmen, die auf ein Ende des Lockdowns Mitte Februar drängen. Der Vizevorsitzende der Unionsbundestagsfraktion, Georg Nüßlein, fordert, den Lockdown nach Ende der bisherigen Befristung definitiv zu beenden. „Es ist wegen der massiven Auswirkungen nicht verantwortbar, solange einen flächendeckenden Lockdown zu verordnen, bis die Inzidenz-Zahl unter 50 oder unter 35 sinkt“, sagte der CSU-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). „Wenn nicht in den nächsten Wochen noch etwas passiert, was wir jetzt nicht vorhersehen können, also beispielsweise eine massive Ausbreitung von mutierten Viren, dann müssen wir spätestens ab Mitte Februar einen anderen Weg gehen als den bisherigen.“ Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will nach dem 14. Februar Lockerungen durchsetzen, wenn es verantwortbar ist, wie er der Zeitung „Welt“ sagte - zunächst in Schulen und Friseurläden. „Im März können wir dann über den Einzelhandel sprechen. Und nach Ostern auch über die Gastronomie.“ Ärztepräsident Klaus Reinhardt - eigentlich ein Unterstützer des Lockdowns - verlangte von der Politik ebenfalls Perspektiven für die Bevölkerung. „Es ist nachvollziehbar, dass die Menschen nach zehn Monaten Pandemie ermüdet sind und die Corona-Schutzmaßnahmen als belastend empfinden“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer der „Rheinischen Post“ (Samstag). Zu den Perspektiven gehöre auch eine klare Kommunikation zu den Impfkapazitäten. 7.15 Uhr: Mehr als 16.000 neue Corona-Infektionen in Deutschland In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 16.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden weitere 16.417 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.122.679. Nach Angaben des RKI wurden zudem 879 Todesfälle im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen innerhalb von 24 Stunden gezählt. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 51.521. Freitag, 22. Januar 22.27 Uhr: Bill Gates hat sich impfen lassen Microsoft-Gründer Bill Gates hat eine Corona-Impfung bekommen. „Einer der Vorteile, 65 zu sein, ist der Zugang zum Covid-19-Impfstoff“, schrieb Gates am Freitag bei Twitter. Er habe diese Woche die erste der zwei Impfdosen erhalten - „und ich fühle mich großartig“. Gates steht im Mittelpunkt einiger Verschwörungstheorien rund um das Coronavirus. Eine der unbelegten Behauptungen ist, dass Gates unter dem Vorwand der Impfungen Chips zur Kontrolle über die Menschheit einpflanzen wolle. „Diese verrückten Ideen verbreiten sich irgendwie schneller in den sozialen Medien als die Wahrheit. Ich bin überrascht, dass mein Name in diesen Verschwörungstheorien auftaucht“, sagte Gates am September bei „Bild Live“. 21.38 Uhr: Corona-Gegnerin fährt fahnenschwenkend über A7 Eine Gegnerin staatlicher Corona-Maßnahmen ist trotz Belehrungen durch die Polizei am Freitag fahnenschwenkend langsam auf der Autobahn A7 entlang gefahren - mehrfach. Nach dem dritten Mal sei der Fahrzeugschlüssel der Frau vorübergehend einbehalten worden, teilte die Polizei Unterfranken mit. Corona-Maßnahmen-Gegner hatten für Freitagnachmittag im Internet und auf Flugblättern Kundgebungen im Bereich der Autobahnen angekündigt. Die Polizei habe daher starke Präsenz in ganz Unterfranken gezeigt, hieß es. Insgesamt sei die Weiterfahrt von zwei Fahrzeugen unterbunden worden. Zudem seien zwei Strafverfahren wegen Verstößen nach dem Waffengesetz eröffnet und 24 Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige gebracht worden - etwa wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht sowie die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. In der Spitze seien rund 100 Fahrzeuge unterwegs gewesen. Ein Autokorso über die A7 kam aber nicht zustande. 20.49 Uhr: In England entdeckte Virus-Variante womöglich tödlicher als bisherige Die zuerst in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus ist möglicherweise tödlicher als die bislang vorherrschende. Dafür gebe es „einige Hinweise“ sagte der britische Premierminister Boris Johnson am Freitag in einer Pressekonferenz in London. Premierminister Boris Johnson warnt vor der neuen Mutation. Foto: dpa Die Mutation B.

Source: Nachrichtenews.com

.1.7 war Ende vergangenen Jahres in der südostenglischen Grafschaft Kent aufgetaucht und hatte sich rasch in London und Teilen des Landes ausgebreitet. Bei Viren treten stetig zufällige Veränderungen im Erbgut auf, Mutationen genannt. Manche verschaffen dem Erreger Vorteile - etwa, indem sie ihn leichter übertragbar machen. Die in Großbritannien aufgetretene Variante ist nach Ansicht britischer Experten 30 bis 70 Prozent leichter übertragbar als die bislang vorherrschende. Experten rieten jedoch zur Vorsicht. Ob und wie viel tödlicher die neue Variante ist, sei noch sehr unsicher, warnte der wissenschaftliche Berater der Regierung Patrick Vallance bei der Pressekonferenz im Regierungssitz Downing Street. Gehe man bei der bisherigen Variante davon aus, dass von 1000 Menschen im Alter von 60 Jahren zehn sterben, seien es bei der Variante etwa 13 oder 14 Todesfälle. 19.40: WHO: Vorvertrag über 40 Millionen Impf-Dosen von Biontech/Pfizer Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist nach langem Ringen nun zuversichtlich, dass im Februar mit der Verteilung von Impfstoffen auch an die ärmeren Länder begonnen werden kann. Die Impf-Initiative Covax habe einen Vorvertrag über bis zu 40 Millionen Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer abgeschlossen, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. Der Impfstoff werde zu einem gemeinnützigen Preis zur Verfügung gestellt, fügte Pfizer-Chef Albert Bourla hinzu. Außerdem erwartet die WHO, das vom Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens Astrazeneca bis zu 100 Millionen Dosen überwiegend im ersten Quartal von der internationalen Impf-Initiative an weniger wohlhabende Länder verteilt werden können. Insgesamt setzt die Impf-Initiative Covax darauf, dass bis Ende des Jahres 1,8 Milliarden Dosen für ihre Zielgruppe verfügbar seien. Damit würden vom Impfprogramm 27 Prozent der Bevölkerung in den Entwicklungsländern erfasst, sagte Seth Berkley von der Impf-Allianz Gavi. Pfizer-Chef Bourla erklärte, dass das Unternehmen dieses Jahr in der Lage sein sollte, zwei Milliarden Dosen herzustellen, deutlich mehr als noch vergangenes Jahr erwartet. Die WHO hatte zuletzt mehrfach mit eindringlichen Appellen eine internationale Impfstoffgerechtigkeit angemahnt. 19.20 Uhr: Belgien verbietet „nicht wesentliche“ Auslandsreisen ab Mittwoch Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will Belgien ab Mittwoch „nicht wesentliche“ Auslandsreisen verbieten. Dies verlautete am Freitagabend aus Regierungskreisen in Brüssel. Die Maßnahme solle bis zum 1. März gelten. Den Angaben zufolge wollte Ministerpräsident Alexander De Croo den Plan noch am Abend vorstellen. Belgien hatte bereits vor dem EU-Gipfel vom Donnerstag ein vorübergehendes Verbot „nicht wesentlicher Reisen“ ins Spiel gebracht, konnte sich damit aber bei den restlichen Mitgliedstaaten nicht durchsetzen. 18.54 Uhr: Virologe Hendrik Streeck wehrt sich gegen AfD Der Virologe Hendrik Streeck wehrt sich in einem Tweet gegen die Behauptung der AfD, dass er den Lockdown für gescheitert erklärt hätte. Der jetzige Lockdown ist alternativlos und richtiger Weg, die Infektionszahlen zu drücken. Die AFD missbraucht den Expertenrat und mich, indem sie fälschlich behauptet, wir hätten den #Lockdown für gescheitert erklärt. Ich werde mit allen rechtlichen Mitteln dagegen vorgehen.— Hendrik Streeck (@hendrikstreeck) January 22, 2021 jQuery("#socialEmbed-231391665").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1352625574695612420"}); Er stellt klar, dass er den jetzigen Lockdown als alternativlos und einzig richtigen Weg erachte. Er werde mit allen rechtlichen Mitteln gegen die AfD vorgehen. 18.04 Uhr: Mehr als 20 Länder sind nun Hochrisikogebiet Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung ab Sonntag erstmals mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft, für die dann leicht verschärfte Einreiseregeln gelten. Wie das Robert Koch-Institut am Freitag auf seiner Internetseite mitteilte, gehören dazu das Nachbarland Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA. Ab Sonntag gibt es neben den bereits genannten Staaten folgende Länder mit besonders hohem Risiko: Albanien, Andorra, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Estland, Iran, Israel und die Palästinensischen Gebiete, Kolumbien, Kosovo, Lettland, Libanon, Litauen, Mexiko, Montenegro, Nordmazedonien, Panama, Serbien, Slowenien und die Vereinigten Arabischen Emirate. 16.50 Uhr: Lieferprobleme auch bei anderem Impfstoffproduzenten Nach Biontech hat nun auch der zweite Produzent Probleme die Liefertermine einzuhalten. Das berichtet die Bild und bezieht sich auf interne Kreise des Unternehmens. Es betrifft ausgerechnet den britisch-schwedischen Hersteller AstraZeneca, auf dessen „Oxford“-Impfstoff die größte Hoffnung Deutschlands und der EU liegt - 56,5 Millionen Impfdosen soll Deutschland von AstraZeneca in diesem Jahre bekommen. Wie die Bild aus Unternehmenskreisen bestätigt wurde, hat das Unternehmen die EU-Kommission darüber informiert, dass man nach der Zulassung zunächst deutlich weniger wird liefern können. Daran sei unter anderem der Großbrand in einer indischen Produktionsstätte schuld, bei dem am Donnerstag fünf Menschen gestorben waren. 15.10 Uhr: Britische Regierung dementiert weitere Corona-Sonderzahlung Die britische Regierung hat Medienberichte zurückgewiesen, denen zufolge alle positiv auf Corona getesteten Menschen in England je 500 Pfund (gut 560 Euro) erhalten sollen. Es sei keine Ausweitung der Sonderzahlung geplant, sagte ein Sprecher des Premierministers Boris Johnson am Freitag. Derzeit bekommen Menschen, die Sozialleistungen erhalten und nicht von zu Hause arbeiten können, 500 Pfund bei einer Corona-Erkrankung. Mehrere Zeitungen hatten berichtet, die Regierung wolle mit der Sonderzahlung für eine bessere Einhaltung der Selbstisolation sorgen. 14.56 Uhr: Weitere Corona-Variante in Deutschland nachgewiesen Erstmals ist in Deutschland ein Nachweis der in Brasilien kursierenden Corona-Variante bekannt geworden. Die Mutante sei bei einem Reiserückkehrer in Hessen entdeckt worden, sagte Hessens Sozialministerium Kai Klose (Grüne) am Freitag in Wiesbaden. Klose zufolge handelt es sich um den ersten Nachweis in Deutschland. Auch dem Robert Koch-Institut (RKI) war am Freitag kein anderer Nachweis bekannt. Die Person sei am Donnerstag aus Brasilien in Frankfurt angekommen, erklärte die Virologin Sandra Ciesek. Im Labor sei bei einer PCR-Untersuchung die in Brasilien entdeckte Mutation nachgewiesen worden. Die Sequenzierung stehe noch aus. Die Variante steht ebenso wie die zunächst in Großbritannien und in Südafrika entdeckte Virusform im Verdacht, ansteckender zu sein als der Wildtyp des Coronavirus Sars-CoV-2. Es gebe aber keine Hinweise, dass sie zu schwereren Verläufen führten, sagte Ciesek. Details zu dem Fall wollten Klose und Ciesek nicht nennen. Die positiv getestete Person sei in Isolation, die übrigen Passagiere würden von den Gesundheitsämtern informiert und müssten in Quarantäne, sagte Ciesek auf Nachfrage. Nach Angaben des RKI ähnelt die in Brasilien nachgewiesene Variante in ihren Veränderungen der aus Südafrika. Eine „erhöhte Transmissibilität wird als denkbar erachtet“. Die Situation werde „weiter genau beobachtet“. 12.25 Uhr: Steinmeier kritisiert Corona-Regel-Brecher hart Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat diejenigen kritisiert, die sich nach wie vor nicht an die Corona-Schutzmaßnahmen halten. „Einige wenige Ignoranten oder diejenigen, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen sich an den Maßnahmen nicht orientieren, ihre Lebenshaltung anders gestalten, können manches gefährden“, warnte Steinmeier am Freitag in Berlin. Sie könnten „vor allem dafür sorgen, dass die Beschränkungen noch länger anhalten, als wir uns das alle wünschen“. In einer Online-Gesprächsrunde mit von der Pandemie betroffenen Bürgern betonte der Bundespräsident: „Es hängt an jeder Einzelnen und jedem Einzelnen von uns.“ 10.24 Uhr: Drosten geht bei Ausbreitung der Virus-Mutante von Reiseverkehr vor Weihnachten aus Drosten kann keine seriösen Fallzahlen zur Corona-Mutante nennen, weil es keine Meldepflicht an das RKI oder an die Charité gibt. Die Gesundheitsämter kontaktieren die Virologen nicht. „Eine wichtige Auffassung ist aber, dass das Ganze vor Weihnachten keine große Rolle gespielt hat“, so der Virologe. Er und auch viele seiner Kollegen gehen davon aus, dass die Virus-Mutation mit dem Reiseverkehr um die Weihnachtstage aus Nachbarländern „eingeschleppt“ wurde. Ob diese Mutante zunehmen wird, „das ist sehr schwierig zu sagen“, so Drosten. Labore arbeiteten mit „äußerster Anstrengung“, um ein klares Datenbild zu liefern. Die Ausbrüche werden gut verfolgt. „Man muss sich noch gedulden, bis belastbare Zahlen da sind“, so der Virologe. 10.16 Uhr: Lothar Wieler: „Fallzahlen immer noch zu hoch, aber ...“ Jetzt ergreift Lothar Wieler das Wort. „Die Fallzahlen sind immer noch zu hoch, aber wir sehen einen leicht positiven Trend.“ Denn die Neuinfekitonen sinken, wir dürfen nicht nachlassen. „Das sind die Erfolge der Maßnahmen“, ist er sich sicher. Die Karte des Dashboards werde heller, und ist nicht mehr so tiefrot wie sie es noch vor kurzem waren. Aber er macht auf die hohen Ausbrüche in Pflegeheimen aufmerksam. Derzeit seien 900 Fälle bekannt, mit einer sicherlich hohen Dunkelziffer. 10.07 Uhr: Corona-Pressekonferenz mit Spahn, Wieler und Drosten Am Freitagmorgen sprechen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, RKI-Vorstand Lothar Wieler und der Chef-Virloge der Berliner Charité Christian Drosten über die nun fast ein Jahr anhaltende Corona-Lage in Deutschland. „Es ist noch nicht vorbei, auch nach einem Jahr nicht. So gern wir uns es alle wünschen“, leitet Spahn die Pressekonferenz ein. „Wenn man zu früh aufhört, kann ein noch größerer Schaden entstehen“, zieht er den Vergleich mit einem Antibiotikum und rechtfertigt somit die verschärften Corona-Maßnahmen, obwohl die Zahl der Neuinfektionen sinkt. Dennoch ist die Situation in den Kliniken noch nicht lockerer geworden. Spahn: „Wir können nur zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren, wenn wir die Fallzahlen massiv senken und auf Dauer niedrig halten.“ „Es gibt Hoffnung“, macht er noch einmal im Hinblick auf die Impfstrategie klar. 60 Prozent der Pflegeheimbewohner ist gewohnt, über eine 1, 5 Million Menschen wurden geimpft. „Dieser Winter wird nicht leicht, das wussten wir immer“, so Spahn. Wir warten alle sehnsüchtig auf den Sommer. „Lassen Sie nicht nach. Es lohnt sich“ Lothar H. Wieler (vlnr), Präsident des Robert Koch-Instituts, Christian Drosten, Direktor am Institut für Virologie der Charite Berlin, und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn halten die Bevölkerung über das Coronavirus regelmäßig auf dem Laufenden. Foto: imago images / photothek 09.15 Uhr: Studie bestätigt: Antikörper-Medikament schlägt bei Pflegeheimbewohner an Ein vom US-Pharmakonzern Eli Lilly entwickeltes Antikörper-Medikament hat einer Studie zufolge das Risiko einer Covid-19-Erkrankung bei Pflegeheimbewohnern um 80 Prozent gesenkt. „Wir sind außerordentlich erfreut über diese positiven Ergebnisse“, erklärte der Forschungschef des Unternehmens, Daniel Skovronsky, am Donnerstag. Mit dem Mittel Bamlanivimab könnten die „am meisten gefährdeten Mitglieder unserer Gesellschaft“ vor einer Covid-19-Erkrankung besser geschützt werden. Ein Infektiologe warnt jetzt vor einer vierten und fünften Coronawelle in Deutschland. (Symbolbild) Foto: dpa 08.59 Uhr: Arzt behandelt Covid-Patienten - kurz darauf stirbt er selbst Ein Arzt in Südafrika ist kurz nach seiner Nothilfe für einen sterbenden Politiker selbst ums Leben gekommen. Der Mediziner war am Donnerstagnachmittag gebeten worden, bei der Covid-19-Notbehandlung von Minister Jackson Mthembu zu helfen - dafür verschob er seinen Flug. Wenig später starb er dann beim Absturz des Rettungshelikopters. Mthembu war als Minister im Präsidialamt einer der Top-Politiker des Landes und enger Mitarbeiter von Präsident Cyril Ramaphosa. Südafrikas Gesundheitsminister Zweli Mkhezi sagte am späten Donnerstag dem TV-Sender eNCA: „Einer der Ärzte, die beim Absturz starben, war von einem Freund um Hilfe gebeten worden bei der Behandlung des Ministers.“ Sein Team habe daraufhin kurzfristig den Abflug zur Küste verschoben. 08.33 Uhr: Christian Drosten schießt gegen Homeoffice-Regelung Der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, hat die kürzlich beschlossenen Regelungen zum Homeoffice als unzureichend bezeichnet. „Da hätte man sicher noch mehr tun können“, sagt Drosten dem „Spiegel“. Es wäre gut gewesen, sich an der irischen Erfahrung im Herbst zu orientieren. „Irland hat damals strikt auf Homeoffice gedrängt, und das war anscheinend sehr effektiv“, sagte Drosten. „Dadurch reduziert sich automatisch die Belegung im öffentlichen Personennahverkehr.“ Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch eine Verordnung verabschiedet, welche die Arbeitgeber dazu verpflichtet, den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen, sofern keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegen sprechen. Ein verbindliches Recht auf Homeoffice gibt es aber nicht. Virologe Christian Drosten (Archivbild) Foto: imago images / photothek Angesichts der ansteckenderen Virus-Variante B.1.1.7 aus Großbritannien müssten die Fallzahlen nun möglichst weit nach unten gedrückt werden, sagte Drosten. „Es wäre absolut erstrebenswert, jetzt auf die Null zumindest zu zielen“. Es bestehe momentan noch „die einmalige Gelegenheit“, die Verbreitung dieser Variante in Deutschland zu verhindern oder zumindest stark zu verlangsamen. Sollten die Fallzahlen jetzt nicht tief genug gesenkt werden, könne dies im Frühjahr und den Sommer negative Folgen nach sich ziehen. „Wenn die alten Menschen und vielleicht auch ein Teil von Risikogruppen geimpft sein werden, wird ein riesiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und vielleicht auch rechtlicher Druck entstehen, die Corona-Maßnahmen zu beenden“, sagte Drosten. 06.48 Uhr: Infektiologe warnt vor einer vierten und fünften Corona-Welle in Deutschland Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner hält in der Corona-Pandemie nicht nur eine dritte, sondern auch eine vierte und fünfte Welle für möglich. Womöglich würden diese aber flacher als die erste und zweite Welle verlaufen. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir eine riesige dritte Welle bekommen, weil wir relativ früh mit dem Lockdown eingegriffen haben“, sagt der Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing, der mit seinem Team vor einem Jahr die bundesweit ersten Corona-Patienten behandelt hatte. Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing Foto: dpa „Solange es keine Durchimpfung in der Bevölkerung gibt und solange wir nicht sommerliche Temperaturen draußen haben, sollten wir uns aber an den Gedanken gewöhnen, dass es vielleicht auch eine vierte und fünfte Welle geben kann“, sagte Wendtner der Deutschen Presse-Agentur weiter. „Wir haben es mit unserem Verhalten selbst in der Hand. Die Kunst wird darin liegen, dass wir von diesen Wellen nicht ganz so viel mitbekommen und sie flach halten. Und das funktioniert, wenn wir uns eher früher als später konsequent dazu entschließen, Einschränkungen zu akzeptieren.“ Diese könnten dann auch eher auf ein erträglicheres Mindestmaß reduziert werden. Das Wichtigste sei es nun, zügig mit dem Impfen voran zu kommen. „Wir müssen quasi im Akkord impfen. Es darf keine Anstrengung zu groß sein, um zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen Großteil unserer Bevölkerung zu erreichen. Das ist das A und O in dieser Pandemie. Wir dürfen hier auch im Sommer nicht vergessen, dass danach der Herbst kommt.“ 06.27 Uhr: Mathematiker mit beängstigender Statistik zum Sterberisiko Corona ist für ältere Menschen besonders gefährlich. Genauer hat das nun ein Mathematiker analysiert: Mit zunehmenden Alter steigt nicht nur das Risiko binnen eines Jahres zu sterben - bei Corona-Infizierten über 60 Jahren ist es demnach sogar mehr als doppelt so hoch wie bei Gesunden im selben Alter. Und nicht nur das: Ab 60 Jahren wird für Infizierte der Abstand zwischen dem Risiko, an Corona zu sterben, und dem allgemeinen Altersrisiko, das auch für Gesunde gilt, zunehmend schneller immer größer. Das hat der Stuttgarter Mathematik-Professor Christian Hesse auf Grundlage von Daten aus Deutschland und internationaler Studien zur sogenannten Infektionssterblichkeit errechnet. Das ist der Anteil der Corona-Toten unter allen Infizierten, ob getestet oder nicht. Dafür musste für eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung mit Blutproben der Immunstatus ermittelt werden, um auch frühere, unentdeckt gebliebene Corona-Infektionen festzustellen. Auch bei Gesunden gilt: Die Gefahr, binnen eines Jahres zu sterben, ist bei jungen Menschen naturgemäß deutlich niedriger. Sie verdoppelt sich aber im Schnitt alle sieben Jahre. Bei Jüngeren gibt es auch größere Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Für nicht infizierte 20-jährige Männer liegt die Wahrscheinlichkeit Hesse zufolge bei 0,042 Prozent, innerhalb eines Jahres zu sterben. „Für Frauen ist der entsprechende Wert mit 0,018 Prozent weniger als halb so groß in diesem Alter.“ Das Sterberisiko wie bei einem 20-jährigen Mann habe eine Frau erst im Alter von 34 Jahren. Dieser Unterschied verringere sich mit den Jahren, erklärte Hesse. So seien etwa 88-jährige Männer und 90-jährige Frauen hinsichtlich des Risikos vergleichbar. „Konkret bedeutet dies, dass für 60-jährige Menschen eine Corona-Infektion das effektive Sterberisiko verdoppelt“, erklärte der Mathematiker. „Infolgedessen ist es in Bezug auf das Risiko so, als würde man durch die Infektion plötzlich sieben Jahre älter.“ Mit 90 Jahren liege die Corona-Sterblichkeit dann bei 28 Prozent und damit um gut 10 Prozentpunkte höher als die allgemeine Alterssterblichkeit. 06.10 Uhr: Über 50.000 Menschen an oder mit Corona in Deutschland verstorben Die Zahl der im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen in Deutschland verzeichneten Todesfälle seit Beginn der Pandemie hat die Marke von 50.000 überschritten. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden inzwischen insgesamt 50.642 Todesfälle registriert. Zuletzt wurden binnen 24 Stunden 859 nach einer Corona-Infektion Verstorbene erfasst. Nach den jüngsten Angaben des RKI wurden außerdem innerhalb eines Tages 17.862 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.106.262. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das RKI am Freitag mit rund 1.780.200. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz betrug 115,3. Sie war damit etwas niedriger als am Vortag, an dem sie bei 119,0 gelegen hatte. Donnerstag, 21. Januar 22.43 Uhr: EU will gemeinsames Impf-Zertifikat Der Videogipfel der EU-Staats- und Regierungschef zur Corona-Krise ist am Donnerstagabend zuende gegangen. Das teilte der Sprecher von Charles Michel am Donnerstagabend auf Twitter mit. Thema der Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen war der Kampf gegen die Ausbreitung der gefürchteten neuen Varianten des Coronavirus. Zudem ging es um gemeinsames EU-Impfzertifikat und die Beschleunigung der Impfkampagne in den 27 EU-Staaten. Ratschef Charles Michel und Kommissionschefin Ursula von der Leyen wollten sich in Kürze in einer Pressekonferenz äußern. 20.45 Uhr: Niederlande verhängt Ausgangssperre Die Niederlande verhängen wegen anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen eine nächtliche Ausgangssperre. Das Parlament stimmte dem umstrittenen Vorhaben von Ministerpräsident Mark Rutte am Donnerstagabend zu. Das Ausgangsverbot zwischen 21.00 und 04.30 Uhr tritt nach Regierungsangaben am Samstag in Kraft und soll bis mindestens 9. Februar gelten. Bei Verstößen droht eine Geldstrafe in Höhe von 95 Euro. Damit verhängt das Land erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg eine Ausgangssperre. Rutte begründete den Schritt mit der „großen, großen Sorge, die wir alle haben“, angesichts der deutlich ansteckenderen britischen Corona-Mutante. Der Vorstoß wurde unter anderem vom Rechtspopulisten Geert Wilders als „unverhältnismäßig“ kritisiert. 20.39 Uhr: Schnelltests sollen EU-weit anerkannt werden Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen die Ergebnisse bestimmter Corona-Schnelltests künftig in allen EU-Staaten anerkannt werden. Auch für den bevorzugten Einsatz dieser Tests wurden gemeinsame Kriterien entwickelt, wie der Rat der EU-Staaten am Donnerstagabend mitteilte. Eine entsprechende Ratsempfehlung sei einstimmig verabschiedet worden - rechtlich bindend ist sie aber nicht. Der gemeinsame Rahmen für den Gebrauch der Corona-Tests sowie die Anerkennung von Ergebnissen sei ein zentrales Instrument, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen und zu einem funktionierenden Binnenmarkt beizutragen, hieß es. Die Anerkennung der Testergebnisse sei wesentlich, um grenzüberschreitenden Verkehr zu erleichtern. 20.30 Uhr: Zahl der Neuinfektionen geht deutlich zurück Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland zuletzt deutlich gesunken. So gab das Robert Koch-Institut (RKI) die sogenannte 7-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 119,0 an - das ist der niedrigste Wert seit dem 1. November. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, war in den vergangenen zehn Tagen kontinuierlich gesunken. Ihren bisherigen Höchstwert hatte sie kurz vor Weihnachten (22.12.) mit 197,6 erreicht. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch groß: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 225,0 und Brandenburg mit 203,3. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 76,6. 19.22 Uhr: London erhöht Strafen wegen Corona-Verstößen drastisch Die britische Regierung vervierfacht die Strafen für Corona-Verstöße in England. Künftig sollen 800 Pfund (gut 900 Euro) statt 200 fällig werden, wenn Menschen trotz Verbots Partys besuchen, wie Innenministerin Priti Patel am Donnerstag ankündigte. „Diese schweren Verstöße kosten Leben“, sagte Patel. Die Strafe verdoppele sich bei jedem weiteren Verstoß bis zu einem Höchstbetrag von 6400 Pfund. 18.54 Uhr: Belgien plädiert für Verbot touristischer Reisen Im Kampf gegen die Corona-Pandemie versuchen die 27 EU-Staaten, das Tempo beim Impfen zu erhöhen und die gefürchteten neuen Virusvarianten einzudämmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel warb am Donnerstag vor einem EU-Videogipfel für einen „kooperativen Ansatz“. Doch schloss die CDU-Politikerin nicht aus, notfalls Grenzkontrollen einzuführen, um hochansteckende Virusformen fernzuhalten. Belgien plädierte für ein Verbot touristischer Reisen. Bürger und Wirtschaft könnten also neue Hindernisse bei Reisen und Transporten in Europa ins Haus stehen. 17.02 Uhr: Karl Lauterbach wünscht sich noch härtere Maßnahmen Gegenüber Euronews sagte Karl Lauterbach, dass er sich eine bundesweite Ausgangssperre ab 20 Uhr und eine Pflicht für Homeoffice von der Bundesregierung gewünscht hätte. Aber die getroffenen Maßnahmen seien dennoch ein Schritt in die richtige Richtung. SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologe Karl Lauterbach. Foto: imago images / teutopress Dennoch dämpft er die Hoffnung vieler Menschen, dass spätestens im Frühjahr wieder alles normal laufe. Das hänge vor allem von der Entwicklung der Virus-Mutation aus Großbritannien ab und wie stark sie die Fälle in Deutschland in die Höhe treiben werde. 16.15 Uhr: Merkel schließt Grenzkontrollen nicht aus Wegen der gefürchteten neuen Varianten des Coronavirus schließt Bundeskanzlerin Angela Merkel Kontrollen an den deutschen Grenzen nicht aus. Deutschland suche aber einen „kooperativen Ansatz“ in der Europäischen Union, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag vor einem EU-Videogipfel zur Corona-Lage. Dort sollte es auch um einen einheitlichen EU-Impfausweis mit möglichen Vorteilen etwa beim Reisen gehen. Vor allem Urlaubsländer wie Spanien, Griechenland oder Malta dringen darauf. Sie versprechen sich davon einen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung von den Corona-Folgen. Merkel machte jedoch klar, dass eine Debatte über mögliche Rechte für Geimpfte verfrüht sei: Derzeit sei ja mangels ausreichender Impfstoffmengen die Impfung selbst ein Privileg und verbriefte Vorteile wären somit ein „doppeltes Privileg“. 15.56 Uhr: 5 Tote nach Feuer im Impfstoff-Herstellungszentrum In einem Gebäude des weltweit größten Impfstoffproduzenten in Indien ist am Donnerstag ein Großfeuer ausgebrochen. Dabei starben mindestens fünf Arbeiter, wie die Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur sagte. Rauch steigt aus einem Gebäude des «Serum Institute of India», dem weltgrößten Impfstoffproduzenten in Indien, auf. Das Gebäude befinde sich zurzeit im Bau. Foto: dpa Der Impfstoffproduzent in der Stadt Pune stellt auch den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca für Indien und andere Märkte unter dem Namen Covishield her. NDTV zufolge sei es aber unwahrscheinlich, dass das Feuer die Corona-Impfstoff-Produktion beeinträchtige. Warum der Brand ausbrach, war zunächst unklar. 14.14 Uhr: Baden-Württemberg öffnet Kitas und Grundschulen ab Februar Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die geplante schrittweise Öffnung von Kitas und Grundschulen im Land zum 1. Februar verteidigt. „Selbstverständlich war die Kanzlerin nicht erfreut, was wir in Baden-Württemberg jetzt machen“, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag bei einer Sondersitzung des Landtags mit Blick auf die geplante schrittweise Öffnung von Grundschulen und Kitas ab 1. Februar im Südwesten. Politisch sei das nicht gerade der günstigste Augenblick, das zu machen, sagte Kretschmann. Aber in der Sache sei die schrittweise Schulöffnung zu vertreten. Dieses Vorgehen sieht Kretschmann auch vom Beschluss von Bund und Ländern gedeckt, der den Ländern Spielraum beim Präsenzunterricht lässt. Der Umgang mit den Schulen hatte bei den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag lange Streit verursacht. Insbesondere Merkel hatte darauf gedrungen, Kitas und Schulen bis Mitte Februar noch geschlossen zu lassen. 12.37 Uhr: Keine finanzielle Unterstützung für Bedürftige bei FFP2-Masken Eine finanzielle Unterstützung für Bedürftige zur Anschaffung von FFP2-Masken ist für die Bundesregierung bisher kein Thema. Sollten die Einschränkungen jedoch noch lange anhalten, müsse man „natürlich auch darüber nachdenken, ob wir an der Stelle nochmal helfen müssen“, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag in Berlin. Noch sei das aber nicht diskutiert worden. 11.45 Uhr: Jens Spahn fordert Corona-Tests für Grenzpendler Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat verbindliche Corona-Tests für Pendler in deutschen Grenzregionen mit hohen Infektionszahlen gefordert. Man sehe in vielen Grenzregionen, dass das Infektionsgeschehen oft auf beiden Seiten hoch sei und es sich immer wieder gegenseitig wie in Tschechien „hochschaukeln“ würde, sagte Spahn am Donnerstag im SWR. „Darüber sind wir auch in Gesprächen mit der tschechischen Regierung, dass entweder in Tschechien oder in Deutschland oder abgestimmt im Wechsel mehrfach die Woche Tests bei den Grenzpendlern stattfinden.“ Die Tests müssten nicht „per se an der Grenze“ direkt sein. 11.32 Uhr: Schulen und Kitas haben bei Öffnung Vorrang Mit Blick auf mögliche Lockerungen von Corona-Maßnahmen räumt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Kitas und Schulen den Vorrang ein. Man könne bei Erreichen der 50er-Inzidenz nicht wieder alles aufmachen, sondern müsse Prioritäten setzen, sagte sie am Donnerstag in Berlin. Anderenfalls drohe schnell wieder exponentielles Wachstum. „Eine Priorität für mich ist ganz klar, dass zuerst Kitas und Schulen wieder geöffnet werden müssen.“ Bei der Öffnung stünden diese auf Rang eins, das sei politisch völlig unstrittig. 11.23 Uhr: Angela Merkel äußert sich zur Impfstrategie Im Hinblick auf die Impfstrategie erklärt Merkel: „Wir haben ja gewusst, dass wir am Anfang nicht so viel Impfstoff haben werden wie im Sommer“. Sie verstehe allerdings auch die Ungeduld. Auf die Frage nach der Garantie nach einem Impfstoff für alle Deutschen bis zum Sommer bleibt die Kanzlerin in der Pressekonferenz vage. Sie rechnet aber mit der Impfstoff-Auslieferung und mit einem Impfstoff-Angebot für alle bis zum Sommer. Momentan spreche nichts dagegen. Macht aber auch klar, dass der Sommer bis zum 21. September gehe. Was sie hundertprozentig garantieren könne, sei, dass die Impfstoffproduktion schnellstmöglich stattfinden kann und sie garantiert erweiterte Kapazitäten bereitzustellen, wie ein neues Biontech-Werk in Marburg zu eröffnen. Merkel betonte, dass bei der Impfstoffbestellung „alles Menschenmögliche“ gemacht worden sei. Die Kanzlerin bekräftigte, dass sie „den europäischen Ansatz für richtig“ halte. Sie wisse jedoch nicht, ob sich alle Menschen impfen lassen. Die Herdenimmunität könne nur klappen, wenn jeder einzelne mitzieht. 11.01 Uhr: Angela Merkel live zur Corona-Lage bei der Bundespressekonferenz – „Jahrhundert-Katastrophe“ „Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Phase der Pandemie“, setzt Angela Merkel in der Bundespressekonferenz am Donnerstagvormittag an und verteidigt den verschärften Lockdown. „Wir handeln aus Vorsorge für unser Land“, sagte Merkel. Alles diene dem Ziel, „in diesem Jahr die Pandemie in den Griff zu bekommen und schließlich zu überwinden.“ Die Bundeskanzlerin spricht von einem gespaltenen Bild in Deutschland: Die Zahl der Neuinfektionen geht zurück, weniger Menschen sind auf den Intensivstationen als noch vor Weihnachten. „Die harten Einschnitte zahlen sich aus“, so die Kanzlerin und bedankt sich bei den Bürgern für das Durchhaltevermögen und den Zusammenhalt. Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Michael Kappeler/dpa Doch die Todeszahlen bleiben hoch, mahnt Merkel. Hinzu kommt die Gefahr der Mutation des Virus. Jetzt gelte es „eine noch heftigere Pandemie als jemals zuvor zu verhindern“. Die Bundeskanzlerin spricht also über Vorsorge, damit keine dritte Corona-Welle ausbreche und erklärt somit die verschärften Maßnahmen. Die Pandemie sei eine „Jahrhundert-Katastrophe“. Jeder stehe vor einer riesigen Herausforderung. „Es wäre verwunderlich, wenn nicht die Geduld auf eine extrem harte Probe gestellt werde“. An der Pandemie sei keiner von uns schuld. Doch es gibt einen Weg aus der Krise, ein „Riesen-Erfolg“ bei der Forschung. Sie lobt den Impfstoff und deshalb sind wir in einer Lage, die uns von Pandemien unterscheidet, die noch vor mehreren hundert Jahren die Menschen beschäftigte - wie zum Beispiel die Spanische Grippe. Dennoch ist es eine sehr schwierige Lage. 10.37 Uhr: Experte warnt vor Gefahren durch Corona-Mutationen – „Dann gnade uns Gott“ Deutschlands Krankenhausärzte fürchten bei einer Ausbreitung neuer Coronavirus-Mutationen auch in Deutschland deutliche Verschärfungen der bestehenden Corona-Maßnahmen. „Wenn die Mutation so schlimm ist, wie Angaben aus England es vermuten lassen, dann Gnade uns Gott“, sagte der Präsident des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK), Michael Weber, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Donnerstag. „Dann könnte es sein, dass wir alles noch mal neu bedenken müssen.“ Weber verwies auch auf regional noch sehr hohe Infektionszahlen. Sachsen sei „absolut am Limit“, in Südbrandenburg und Thüringen sei die Lage kritisch, in Bayern gebe es trotz bereits verschärfter Regeln noch zu viele Neuinfektionen. Ein Einschleppen der Mutante könnte daher ein schnelles Nachschärfen erforderlich machen, etwa mit Ausgangssperren. Er hoffe aber, „dass wir dazu nicht kommen müssen“. Im Kampf um das Coronavirus kommt jetzt die Frage auf, ob es eine Antikörper-Therapie bald auch in der EU geben wird. (Symbolbild) Foto: imago images 07.45 Uhr: Karl Lauterbach überrascht von Impfungen – „Unfassbar“ SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zeigt sich begeistert über die Impfstrategie in Israel. „Unfassbar, wie schnell in Israel geimpft wird“, schrieb er am Donnerstagmorgen bei Twitter. Unfassbar, wie schnell in Israel geimpft wird. Diese Daten von ⁦@feldman_gil⁩ zeigen, dass offenbar schon über 80% der über 80 Jährigen die erste Impfung erhalten haben. Damit müsste die Covid Sterblichkeit in Israel sehr bald sinken... pic.twitter.com/ieOpG56Ymc— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) January 21, 2021 jQuery("#socialEmbed-231376035").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1352056533635506188"}); Über 80 Prozent der Menschen über 80 Jahren hätten die Impfung demnach schon erhalten. „Damit müsste die Covid-Sterblichkeit in Israel sehr bald sinken“, ist sich der Epimediologe sicher. Mittwoch, 20. Januar 21.36 Uhr: Mann stirbt an Corona – nach der zweiten Corona-Infektion In Baden-Württemberg ist ein registrierter Corona-Patient nach einer zweiten Infektion mit dem Virus gestorben. Es ist der erste derartige Fall im Südwesten, der bekannt geworden ist, und womöglich auch in Deutschland. Der Mann habe im Landkreis Freudenstadt gelebt, teilte das Landesgesundheitsamt am Mittwochabend in Stuttgart mit. Im April 2020 sei erstmals eine Corona-Infektion bei ihm nachgewiesen worden. Ende Dezember 2020 habe sich der Mann erneut angesteckt, was Anfang Januar festgestellt worden sei. „Der Patient verstarb im weiteren Verlauf an einer Covid19-Pneumonie (Lungenentzündung) und Sepsis mit Multiorganversagen.“ Zuerst hatte der Rechercheverbund von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ darüber berichtet. In Baden-Württemberg ist ein 73-Jähriger an Corona gestorben - nachdem er sich zweimal mit dem Virus infiziert hatte. (Symbolbild) Foto: dpa Wie der Verbund weiter schreibt, handelt es sich um einen 73 Jahre alten Mann. Stefan Brockmann, der am Landesgesundheitsamt das Referat Gesundheitsschutz und Epidemiologie leitet, sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei der erste bekannte Todesfall nach einer zweiten Infektion im Südwesten. „Es gibt keinen Hinweis darauf, dass er eine der neuen Virusvarianten hatte“, erklärte Brockmann. Der Mann habe Vorerkrankungen gehabt, sagte Brockmann. Es sei wahrscheinlich, dass er bei der ersten Infektion keine starke Immunität ausgebildet habe. Die Chance, dass sich ein Mensch ein zweites Mal mit dem Coronavirus ansteckt, sei bisher sehr gering. Es gebe vereinzelte Fälle, bei denen die Patienten beim ersten Mal nicht genügend Antikörper ausgebildet hätten. 19.38 Uhr: Karl Lauterbach spricht Klartext Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich bei Twitter zu den neuen Corona-Maßnahmen und mahnt an: „Es hängt jetzt an der Umsetzung.“ Was den SPD-Politiker am neuen Lockdown-Paket stört, kannst du hier nachlesen. 14.14 Uhr: Menschen stürzen sich auf Coronamasken - kommt es zu Engpässen? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn räumt nach dem neuen Beschluss, nach dem im Einzelhandel und im Nahverkehr eine FFP2- oder OP-Maskenpflicht besteht, ein, dass es zu „vereinzelten Lieferschwierigkeiten bei den FFP2-Masken“ kommen könne. „Regional, lokal oder zeitlich“ könne es eng werden, soll er laut ntv gesagt haben, wenn alle Leute jetzt Masken kaufen wollen. Dennoch sehe es nach heutigen Stand nicht danach aus, dass es zu Versorgungsengpässen kommen werde. Es stünden ausreichend Masken zur Verfügung. Er betonte noch, dass jene vom Typ KN95 denselben Schutz bieten würden wie die FFP2-Masken. 13.58 Uhr: Markus Söder findet drastische Worte nach Corona-Gipfel Ohne eine abgestimmte Corona-Politik mit den europäischen Nachbarstaaten hält Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Grenzkontrollen für unausweichlich. „Sollte das nicht klappen, dann sind Grenzkontrollen zwingend notwendig“, sagte der CSU-Chef am Mittwoch nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Er hoffe aber, dass sich der Europäische Rat am 21. Januar auf vergleichbare und synchronisierte Maßnahmen einigen könne. CSU-Chef Markus Söder Foto: ARD 13.49 Uhr: Homeoffice-Verordnung tritt nächsten Mittwoch in Kraft Die Politik weist mit ihrer Homeoffice-Verordnung auf die Dringlichkeit der Kontaktreduzierung im beruflichen Umfeld hin. Wenn kein zwingend betriebtsbedingter Grund dagegen spricht, sollen Mitarbeiter das Recht auf ihren Heimarbeitsplatz bekommen. Mehr Infos gibt es hier >>> 13.06 Uhr: Familienministerin Giffey will Schulen als erstes wieder öffnen Nach den Beratungen von Bund und Ländern unterstützt Familienministerin Franziska Giffey (SPD) die neuen Corona-Beschlüsse zu Schul- und Kitaschließungen. Gleichzeitig fordert sie eine schrittweise Öffnung, sobald das Infektionsgeschehen dies zulässt. „Diese Entscheidungen sind notwendig, um zu vermeiden, dass wir noch über Monate in einer Situation wie jetzt bleiben müssen“, sagte die Ministerin am Mittwoch in Berlin. Die Kinderbetreuung etwa in Schulen und Kitas müsste als erstes wieder starten, „sobald es das Infektionsgeschehen zulässt und sobald wir auch über konkrete Öffnungsstrategien sprechen können.“ Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). Foto: imago images / photothek 11.34 Uhr: Karl Lauterbach zeichnet ein dramatisches Bild bei Markus Lanz Karl Lauterbach war nach dem Corona-Gipfel am Dienstagabend in der Talkshow von Markus Lanz zu Gast. Auch dort wurde die gefährliche neue Virus-Variante besprochen. Der SPD-Gesundheitsexperte zeichnete ein dramatisches Bild. Hier liest du mehr zu seinem Auftritt. >>> 10.59 Uhr: Biontech-Engpass in NRW! Das Land NRW hat einen sofortigen Impfstopp in Kliniken verhängt. Mehr dazu in unserem Corona-NRW-Ticker >>> 09.29 Uhr: FFP2-Maske, OP-Maske oder Alltagsmaske: Was ist der Unterschied? Du fragst dich jetzt, welche Maske du noch im Supermarkt oder in der Bahn tragen darfst. Hier gibt es einen Überblick >>> Wer auf Bali keine Corona-Maske trägt, muss büßen. (Symbolbild) Foto: imago images 07.15 Uhr: Christian Drosten warnt vor Corona-Mutation – „Dann ist es zu spät“ Der Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, hat sich in seiner neuen NDR-Podcast-Folge über das neue mutierte Coronavirus geäußert. Er gehe derzeit von einer geringen Verbreitung in Deutschland aus. Noch könne man die Ausbreitung eindämmen, ist sich der Virologe sicher. Darüber berichtet das ZDF. „Wir müssen jetzt was machen, wenn wir speziell das Aufkeimen der Mutante in Deutschland noch beeinflussen wollen“, so Drosten und bestärkt damit die Beschlüsse des Corona-Gipfels. Auch Angela Merkel sprach am Dienstagabend mehrmals von Vorsorge vor der Mutante. Drosten weiter: „Später kann man das nicht mehr gut machen, dann ist es zu spät“. Er macht deutlich, dass auch die harten Lockdown-Maßnahmen in Großbritannien gewünschte Effekte gebracht haben. Virologe Christian Drosten . (Archivbild) Foto: imago images / photothek 06.06 Uhr: Virologin warnt: DAS ist noch gefährlicher als das mutierte Virus Die Münchner Virologin Ulrike Protzer sieht in der Nachlässigkeit der Menschen während der Corona-Pandemie eine größere Gefahr als in der neuen Virus-Variante. Dies erkläre auch die trotz Lockdowns nur langsam sinkenden Infektionszahlen, erläuterte die Direktorin des Instituts für Virologie am Helmholtz Zentrum München und an der Technischen Universität München der Deutschen Presse-Agentur. „Die neue Variante birgt ein erhöhtes Risiko, sich im Eins-zu-eins-Kontakt anzustecken. Aber: Der Eins-zu-eins-Kontakt muss überhaupt erst mal passieren. Und er muss so passieren, dass der Abstand nicht ausreichend gewahrt wird oder dass Masken nicht getragen werden. Nur dann kann es da auch wirklich zu einer Übertragung kommen.“ Dann allerdings scheine das Ansteckungsrisiko mit der neuen Variante größer zu sein. Ulrike Protzer, Direktorin des Instituts für Virologie an der TUM und am Helmholtz Zentrum München Foto: dpa Wichtig sei es etwa, die Maske in entsprechenden Situationen aufzubehalten und nicht zwischendurch abzusetzen. Dass ein wirksamer Schutz möglich sei, zeigten Erfahrungen im Klinikum. Dort hätten sich Mitarbeiter am seltensten in dem Bereich angesteckt, in dem Corona-Patienten behandelt wurden. Angesichts weiterhin hoher Infektionszahlen sehe sie derzeit keine Chance auf ein Ende des Lockdowns, sagte Protzer. „Solange die Zahlen so hoch sind, sollte man jeden Risikokontakt vermeiden.“ Es sei sinnvoll, Gastronomie und nicht zwingend erforderliche Läden vorerst noch geschlossen zu halten. Einer großen Studie in den USA zufolge habe das größte Ansteckungsrisiko in Restaurants bestanden. Der zweitgrößte Risikofaktor seien demnach Geschäfte gewesen, allerdings habe damals keine Maskenpflicht gegolten. „Das Risiko ist sicher geringer, wenn man konsequent Maske trägt - was im Restaurant schlicht nicht vorstellbar ist.“ Waren vorzubestellen und abzuholen, sei in der Krise eine gute Möglichkeit mit sehr geringem Risiko. Der Corona-Lockdown wurde in Deutschland verlängert. Alle aktuellen Infos und die neuen Beschlüsse gibt es hier. Foto: imago images / Montage: DER WESTEN Dienstag, 19. Januar 22.20 Uhr: Detaillierte Informationen zu den Beschlüssen Die Pressekoferenz neigt sich dem Ende. Wir haben dir detaillierte Informationen zu allen Beschlüssen zusammengetragen. Du findest sie hier >> 21.50 Uhr: Merkel mahnt Nachbarländer, mitzuziehen – und spricht eine Drohung aus „Deutschland ist umgeben von vielen Ländern. Wir können hier tun und lassen, was wir wollen – wir werden keinen Erfolg haben, wenn andere nicht auch synchron daran arbeiten“, mahnt Merkel mit Blick auf Deutschlands Nachbarn. „Wir müssen sicherstellen, dass wirklich alle unsere Nachbarländer in die gleiche Richtung arbeiten“, sagt die Bundeskanzlerin und droht: „Wenn das nicht der Fall ist, müssen wir eben auch Vorkehrungen bei Einreisefragen treffen.“ 21.44 Uhr: Merkel spricht LIVE Angela Merkel stellt klar, dass die viel ansteckender Virus-Mutation Anlass zur Sorge ist, einzelne Fälle auch in Deutschland bereits bestätigt sind und aus Vorsorge die Maßnahmen noch einmal optimiert werden müssen. Die wichtigsten Punkte: Alle Maßnahmen, die bis zum 31. Januar galten, sind bis zum 14. Februar verlängert. Die „+1 Kontaktregel“ sollte sich auf eine möglichst kleine Personengruppe beschränken.Für eine höhere Schutzwirkung muss in Geschäften und ÖPNV eine medizinische Maske getragen werden, also OP-;Maske, FFP2 oder KN95.Im Bereich Kinder und Schule wurde lange gerungen. Weil sich die Mutation B117 offenbar auch stärker unter Kindern und Jugendlichen ausbreitet, als die bisher bekannte Corona-Variante, bleiben Schulen und Kitas grundsätzlich geschlossen beziehungsweise der Präsenzunterricht ausgesetzt.Gottesdienste in Kirchen, Moscheen,Synagogen und Co. ist mit medizinischen Masken und Gesangsverbot erlaubt, müssen ab 10 Personen aber beim Ordnungsamt angemeldet werden.Vorerst befristet bis zum 15. März wird das Bundesamt für Arbeit Homeoffice-Regeln für Arbeitgeber aufstellen. Die sollten von jedem Arbeitnehmer, wenn irgendwie möglich, in Anspruch genommen werden. Ausführlichere Informationen zu den Maßnahmen findest du hier >> 20.05 Uhr: Härtere Homeoffice-Regeln angestrebt Noch mehr Homeoffice streben Bund und Länder an – und wollen die Heimarbeit auf dem Corona-Gipfel durch härtere Regeln forcieren. Laut „Spiegel“ heißt es im Beschluss, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales „eine Verordnung erlassen [soll], wonach Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es zulassen.“ 19.35 Uhr: EU-Kommission: Beihilferegeln sollen wegen Corona gelockert bleiben Die EU-Kommission will eine Lockerung der sogenannten EU-Beihilferegeln für Staatshilfen angesichts der Corona-Krise zunächst bis Ende des Jahres verlängern. „Während sich die zweite Welle des Coronavirus-Ausbruchs weiterhin stark auf unser Leben auswirkt, brauchen Unternehmen in ganz Europa weitere Unterstützung, um die Krise zu überstehen“, teilte die für Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Dienstagabend mit. Die Mitgliedstaaten hätten nun die Möglichkeit, auf den Vorschlag der Kommission einzugehen. Damit könnten die 27 EU-Länder bis zum 31. Dezember weiterhin betroffene Unternehmen mit üppigen Summen unterstützen, ohne gegen EU-Wettbewerbsregeln zu verstoßen. Vorgesehen sind derzeit bis zu 800 000 Euro pro Unternehmen - wobei dieser Deckel angehoben werden könnte. Zu den Hilfen zählen etwa direkte Zuschüsse, rückzahlbare Vorschüsse, Steuervorteile, staatliche Garantien für Bankdarlehen oder vergünstigte öffentliche Darlehen. 17.47 Uhr: Merkel platzt laut Bericht der Kragen Angela Merkel ist beim Corona-Gipfel der Kragen geplatzt. Wie die „Bild“ berichtet, hat die Kanzlerin beim Streitthema der Schulschließungen auf den Tisch gehauen. „Ich lassen mir nicht anhängen, dass ich Kinder quäle oder Arbeitnehmerrechte missachte“, sagte Merkel demnach so deutlich, wie man sie nur selten kennt. Diese Worte waren nach Bild-Informationen an MeckPom-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gerichtet, die gefordert hatte, wenn man Schülern und Kindern so viel abverlange, auch Arbeitgeber beim Homeoffice mehr abverlangen zu können. 17.08 Uhr: ARD: Schulen und Kitas bleiben dicht Das ARD-Hauptstadtstudio berichtet, auf dem Corona-Gipfel sei nun auch das Thema Schule und Kitas durch. Ergebnis: Alles bleibt vorerst dicht. Eine Öffnung zum 15. Februar wird aber angepeilt. 15.35 Uhr: Bund und Länder einig über Verlängerung des Lockdowns Bund und Länder sind sich einig, dass zur Eindämmung des Coronavirus der bis Ende Januar befristete Lockdown bis zum 14. Februar verlängert wird. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag von Teilnehmern der Beratungen vonseiten des Bundes sowie der Länder. Damit bleiben etwa die Gastronomie, Freizeiteinrichtungen sowie der Einzelhandel geschlossen. Ausnahmen gelten weiterhin zum Beispiel für Supermärkte. Eine Einigung auf ein gesamtes Beschlusspapier gab es aber noch nicht. 14.09: Rate positiver Tests gesunken: „Erstes gutes Zeichen“ Der Anteil positiver Corona-Tests in Deutschland ist nach Daten von Laboren in der vergangenen Woche zurückgegangen. Im Vergleich zur Vorwoche sei die sogenannte Positivrate um gut ein Fünftel auf 10,8 Prozent gesunken, teilte der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag in Berlin mit. Zeitweise hatte die Rate bei mehr als 16 Prozent gelegen. Je höher die Positivrate bei hohen Fallzahlen ist, desto höher ist schätzungsweise auch die Dunkelziffer. „Das ist ein erstes gutes Zeichen für ein möglicherweise rückläufiges Infektionsgeschehen“, erklärten die Labormediziner. Das Bild sei allerdings unvollständig. So müssten zum Beispiel auch Ergebnisse von sogenannten Antigen-Schnelltests „dringend“ in die Teststatistik einfließen, hieß es. Die Zahl der durchgeführten Labortests blieb nach Daten von 170 Laboren zwischen 11. und 17. Januar mit rund einer Million ungefähr konstant im Vergleich zur ersten Kalenderwoche. Die teilnehmenden Labore sind laut Verband für 80 bis 90 Prozent der Corona-Tests bundesweit verantwortlich. 11.47 Uhr: Hier findest du den 15-Punkte-Plan Schon jetzt liegt der Entwurf der Bundeskanzlerin und Länderchefs vor. FFP2-Pflicht, Änderungen im Nahverkehr, Homeoffice: Die wichtigsten Vorhaben kannst du HIER nachlesen! 09.45 Uhr: Regierung einigt sich auf Nachbesserungen bei Corona-Hilfen Finanzministerium und Wirtschaftsministerium haben nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Einigung über Nachbesserungen bei Finanzhilfen für Firmen und Selbstständige erzielt. Vorgesehen sind höhere Zuschüsse und einfachere Bedingungen. Die Verständigung kommt kurz vor Gesprächen von Bund und Ländern am Dienstag zur Corona-Krise. Dort wird über eine Fortsetzung des Lockdowns bis in den Februar hinein beraten sowie über mögliche schärfere Regeln. Wirtschaftminister Peter Altmaier (CDU) sagte am Dienstag in der Sendung „Frühstart“ von RTL/ntv: „Wir werden in den nächsten Wochen, weil es vielen auch schlecht geht und sie verzweifelt auf die Hilfen warten, nochmal in einer zweistelligen Milliardenhöhe helfen müssen und wir wollen, dass es unbürokratischer geschieht. Wir wollen, dass es schneller geschieht.“ Die Bundesregierung reagiert mit den Nachbesserungen auch auf zunehmende Kritik von Wirtschaftsverbänden, die dem Bund eine schleppende Umsetzung der Hilfen und zu viel Bürokratie vorgeworfen hatten. Das Fördersystem soll nun einfacher und die Hilfen erweitert werden. Wie viele Milliarden genau zusätzlich dies kostet, war zunächst unklar. Sowohl Altmaier als auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatten eine Vereinfachung der Bedingungen sowie eine Ausweitung der Hilfen angekündigt. Altmaier sagte zur Kritik aus der Wirtschaft an einer schleppenden Umsetzung der Hilfen, es gehe um viel Geld der Steuerzahler. Man müsse auch darauf achten, dass es wenig Missbrauch gebe. (function(){window.pagespeed=window.pagespeed||{};var b=window.pagespeed;function c(){}c.prototype.a=function(){var a=document.getElementsByTagName("pagespeed_iframe");if(0 jQuery(".inline-table").inlineTable();

Source = nachrichteNews.com

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