Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Top-Virologe fordert Verschärfung des Lockdowns ++ „Querdenker“-Demo aus kuriosem Grund abgesagt Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Die Corona-Fallzahlen in Deutschland bewegen sich trotz des Lockdown light auf einem kritischen Niveau. Am Donnerstag und Freitag gab es sogar wieder einen leichten Anstieg im Vergleich zur Vorwoche.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Top-Virologe fordert Verschärfung des Lockdowns ++ „Querdenker“-Demo aus kuriosem Grund abgesagt Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Die Corona-Fallzahlen in Deutschland bewegen sich trotz des Lockdown light auf einem kritischen Niveau. Am Donnerstag und Freitag gab es sogar wieder einen leichten Anstieg im Vergleich zur Vorwoche.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Top-Virologe fordert Verschärfung des Lockdowns ++ „Querdenker“-Demo aus kuriosem Grund abgesagt Mainz Nachrichten
21 November 2020 - 19:30

Aktuelle Nachrichten ! Die Corona-Fallzahlen in Deutschland bewegen sich trotz des Lockdown light auf einem kritischen Niveau. Am Donnerstag und Freitag gab es sogar wieder einen leichten Anstieg im Vergleich zur Vorwoche. Die Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen steigen weiter an und auch bei den Coronavirus-Fallzahlen gibt es keine Trendwende.if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_nationalnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_nationalnews')}); --------------- Coronavirus in Deutschland: Aktuelle Zahlen zum Infektionsgeschenen (Stand 21. November 2020) Neue Corona-Infektionen: 22.964 (Donnerstag in der Vorwoche: 22.461)Sieben-Tage-R: 1,05 (Vortag: 0,99)Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 254 (Insgesamt: 13.884)Covid-19-Patienten auf Intensivstationen: 3.625 (Vortag: 3.607) (Quellen: Corona-Dashboard des RKI, DIVI-Intensivregister) --------------- News-Ticker: Coronavirus aktuell in Deutschland und Europa +++ Zum Aktualisieren HIER klicken +++ 21. November 2020 18.51 Uhr: Corona-Demo in Leipzig abgesagt Bundesweit wurden für heute zahlreiche Corona-Demos angemeldet. Nach den Erfahrungen der eskalierten Demos in Berlin hat sich die Polizei mit einem massiven Aufgebot vorbereitet. Besonders bei der Leipzig in Demo fürchteten die Behörden Zusammenstöße gewaltbereiter Demonstranten aus dem rechten und linken Lager. Doch die „Querdenker“-Demo in Sachsen wurde kurzfristig abgesagt. Den kuriosen Grund dafür erfährst du hier >>> 13.55 Uhr: Top-Virologen und Mediziner fordern Lockdown-Verlängerung Mehrere Top-Virologen und Mediziner haben sich in Interviews klar für eine Fortsetzung des Teil-Lockdown in Deutschland ausgesprochen. Hans-Georg Kräusslich, Chefvirologe der Universität Heidelberg, erklärte in einem Podcast-Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung: „Zielsetzung war es, einen deutlichen Rückgang der Neuinfektionen zu erreichen. Fast drei Wochen nach Beginn der Maßnahmen sehen wir aber keinen deutlichen Abfall, sondern eine Seitwärtsbewegung.“ Somit sei das Ziel nicht erreicht worden. Virologe Alexander S. Kekule fordert neue Corona-Maßnahmen an Schulen im Dezember. Foto: imago images / Future Image Virologe Alexander Kekulé verlangt nun, dass die Politik einen Schritt weitergeht: „Beim nächsten Bund-Länder-Treffen am Mittwoch braucht es unbedingt neue Anti-Corona-Beschlüsse. Dazu sollte gehören, dass an allen weiterführenden Schulen die Klassen sofort geteilt werden und auf Wechselunterricht umgestellt wird“, sagte der Experte der Neuen Osnabrücker Zeitung. Zudem forderte er, dass die Weihnachtsferien in allen Bundesländern vorgezogen werden und eine Woche vor Heiligabend beginnen sollen, also ab dem 17. Dezember. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, würde eine Verlägerung des Lockdown lights ebenfalls begrüßen: „Das ist auch angesichts der Lage auf den Intensivstationen geboten“, sagte er der Passauer Neuen Presse. 13.40 Uhr: Corona aktuell wohl dritthäufigste Todesursache in Deutschland Welt-Redakteur Olaf Gersemann hat anhand der aktuellen Corana-Todeszahlen in Deutschland berechnet, dass Covid-19 vermutlich aktuell die dritthäufigste Todesursache in Deutschland ist. In den vergangenen sieben Tagen starben durchschnittlich 215 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Diese Zahl setzte Gersemann in Verhältnis zu den bisher bekannten Todesursachen der Jahre 2016-2018. Demnach starben pro Tag 941 Menschen an Krankheiten des Kreislaufsystems, also etwa einem Herzinfarkt, und 652 Menschen täglich an Krebs. Nach dieser Berechnung würde derzeit Corona mit 215 Verstorbenen pro Tag folgen. Gersemann erklärt in einem weiteren Tweet, dass das deutlich mehr Menschen seien als tägliche Lungenkrebs-Tote in den Jahre 2016-2018, das waren nämlich 124. In dem selben Zeitraum starben zudem täglich 36 Menschen an Schlaganfällen. #Corona – aktuell (vermutlich) die Todesursache Nr. 3 in Deutschland 1/12In ???????? wurden in den vergangenen 7 Tagen im Durchschnitt 215 #Corona-Tote gemeldet.Wäre Covid19 eine eigene Oberkategorie, dann rangierte sie wohl gleich hinter Kreislaufkrankheiten und Krebs.@welt pic.twitter.com/lLW2tEmuYZ— Olaf Gersemann (@OlafGersemann) November 21, 2020 jQuery("#socialEmbed-230967922").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1330129161525088256"}); 8.04 Uhr: Spahn behauptet, dass Wellenbrecher-Strategie funktioniert – Lindner widerspricht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den seit Anfang November geltenden Teil-Lockdown als Erfolg im Kampf gegen die Corona-Krise bewertet. „Der Wellenbrecher funktioniert doch“, sagte der CDU-Politiker der Zeitung „Welt“. Spahn: „Das exponentielle Wachstum ist gebrochen. Wir sind uns einig, dass das nicht reicht. Aber es ist gelungen - einmal mehr.“ Spahn rechtfertigte die hohe Bedeutung, die die Bundesregierung den Infektionszahlen beimisst. „Wir sind das Land mit einer der ältesten Bevölkerungen weltweit“, sagte der Minister. Mit wachsenden Infektionszahlen steige früher oder später auch der Behandlungsbedarf auf den Intensivstationen. „Ich will, dass wir die Welle brechen, bevor unnötig viel Leid in den Krankenhäusern entsteht“, betonte Spahn. Jens Spahn sieht die Wellenbrecher-Strategie als erfolgreich an. Foto: Michael Kappeler/dpa FDP-Vorsitzende Christian Lindner widersprach in dem „Welt“-Streitgespräch dem Minister und warf der Regierung Strategielosigkeit vor. „Meine Befürchtung ist: Wir finden aus dem aktuellen November-Lockdown in diesem Jahr nicht wieder raus“, sagte Lindner. „Und falls wir ihn beenden, dann ist wenige Wochen später der nächste da. Das wäre eine Stop-and-Go-Politik, die enormen sozialen und wirtschaftlichen Schaden verursacht.“ Die Wellenbrecher-Strategie der Regierung funktioniere nicht, sie sei nicht dauerhaft durchhaltbar, konstatierte Lindner. 7.35 Uhr: Erneut mehr Corona-Infektionen als in der Vorwochen In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.964 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Im Vergleich zum Wert vor einer Woche wurden gut 500 Fälle mehr gemeldet. Es ist der vierthöchste bisher gemessene Tageswert. Nachdem die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Oktober und Anfang November stark gestiegen war, war der Wert zuletzt vergleichsweise stabil. Einen deutlichen Rückgang der Neuinfektionen gibt es aber bislang nicht, obwohl seit Anfang November ein Teil-Lockdown in Deutschland gilt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Samstag um 254 auf insgesamt 13.884. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,05 (Vortag: 0,99). Das bedeutet, dass rechnerisch 100 Infizierte weitere 105 Menschen anstecken. 22.964!Die Zahl der dem RKI gemeldeten #Corona-Fälle in ???????? betrug gestern 22.964.❌ vierthöchster bisher ausgewiesener Tageswert❌ 2% über Vorwoche (22.461)✅ 7-Tages-Schnitt steigt, liegt im Vorwochenvergleich (18.425 vs 18.724) aber weiter im Minusbereich @welt pic.twitter.com/V6w1cExDLe— Olaf Gersemann (@OlafGersemann) November 21, 2020 jQuery("#socialEmbed-230966874").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1330035629032411138"}); 20. November 2020 23.00 Uhr: Polizei rüstet sich für Querdenker-Demos Am Wochenende wollen in vielen Städten Deutschlands wieder Menschen gegen die Corona-Regeln auf die Straße gehen. Besonders brenzlig könnte die Situation in Leipzig werden. Die Polizei rüstet sich. Hier die Hintergründe. 22.22 Uhr: Impfstoff-Boss spricht von „historischem Tag“ „Das ist ein historischer Tag, ein historischer Tag für die Wissenschaft und für uns alle“, sagt Albert Bourla, Chef des Pharmakonzerns Pfizer. Der US-Riese hat mit dem Mainzer Unternehmen Biontech am Impfstoff gegen Covid-19 gearbeitet - und nun in den USA eine Notfallzulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA für ihren Corona-Impfstoff beantragt. Die Arbeit am Impfstoff habe nur 248 Tage gedauert, so Bourla. „Wir können innerhalb von Stunden liefern, wenn wir eine Genehmigung erhalten sollten“, sagte eine Sprecherin von Biontech in Mainz. Falls der Wirkstoff zugelassen werde, könnten besonders gefährdete Menschen in den USA Mitte bis Ende Dezember mit dem Impfstoff versorgt werden. UPDATE: Pfizer and @BioNTech_Group have submitted an #EUA request to the @US_FDA for our #COVID19 vaccine candidate.Watch @AlbertBourla's reaction to a moment 248 days in the making. #ScienceWillWin pic.twitter.com/NCGTOCt5Nz— Pfizer Inc. (@pfizer) November 20, 2020 jQuery("#socialEmbed-230966660").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1329882118676156417"}); 20.45 Uhr: Corona-Wunder in Großbritannien Unglaublicher Fall in Großbritannien, eine Mutter lag dort wochenlang wegen einer schweren Corona-Erkrankung im Koma. Währenddessen brachte sie Zwillinge zur Welt. Hier die ganze Geschichte. 19.55 Uhr: Neuer Höchsstand an Corona-Infektionen Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Am Freitag meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 23 648 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl der neu gemeldeten Fälle damit um gut 1000. Der bisherige Spitzenwert war mit 23 542 verzeichneten Fällen am Freitag vor einer Woche registriert worden. 17.45 Uhr: 50.000 Zuschauer bei Rugby-Match in Australien Es sind Bilder, die anmuten wie aus längst vergangenen Tagen. Fast 50.000 Menschen haben am Mittwochabend ein Rugby-Spiel in der Hafenstadt Brisbane besucht. Beim entscheidenden Spiel der Finalserie „State of Origin“ siegte Queensland gegen New South Wales mit 20:14. Nach Angaben der Veranstalter war es das weltweit größte Sportevent seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Im australischen Bundesstaat Queensland ist die Corona-Lage derzeit entspannt. Am Tag des Spiels meldete der Bundesstaat lediglich einen neuen Fall. Kommt es jedoch zu lokalen Ausbrüchen, werden in Australien strikte Lockdowns verhängt. Fast 50.000 Zuschauer beim Rugby in Australien. Foto: imago images 14.05 Uhr: BioNTech und Pfizer drücken auf die Tube Der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen noch am Freitag eine Notfallzulassung ihres Corona-Impfstoffs in den USA beantragen. Der Antrag auf Notfallzulassung werde am Freitag bei der US-Zulassungsbehörde FDA eingereicht, teilten die beiden Unternehmen in einer Erklärung mit. Eine Zulassung würde demnach bereits Mitte bis Ende Dezember eine Impfstoffversorgung von Hochrisiko-Patienten in den USA ermöglichen. „Die Beantragung einer Notfallzulassung in den USA ist ein entscheidender Schritt, um unseren Impfstoffkandidaten so schnell wie möglich der Weltbevölkerung zur Verfügung zu stellen“, erklärte Biontech-Mitgründer Ugur Sahin. Corona-Impfstoff: BioNTech beantragt US-Zulassung. ,Der Impfstoff sei von Teilnehmerïnnen der weltweiten Studie gut vertragen worden, ernste Nebenwirkungen seien nicht beobachtet worden, berichtetet das Unternehmen.‘ Ob das stimmt, wird nun von den Behörden auch hier überprüft. https://t.co/9lEpAP5xOT— Natalie Grams (@NatalieGrams) November 20, 2020 jQuery("#socialEmbed-230961636").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1329754059935522816"}); 13.55 Uhr: Deutsche freuen sich darauf, Corona-Masken loszuwerden Nach dem Ende der Corona-Pandemie wollen die Deutschen zuallererst die Maske loswerden. In einer von der Deutschen Bank am Freitag in Frankfurt am Main veröffentlichten Umfrage gaben 58 Prozent an, dass sie dann endlich ihren Mund-Nasen-Schutz wegpacken wollen. Rund jeder Zweite (54 Prozent) freut sich darauf, wieder unbesorgt reisen zu können, und 44 Prozent wollen Freunde und Verwandte zur Begrüßung wieder umarmen. Jeder Dritte (33 Prozent) freut sich darauf, wieder Konzerte zu besuchen oder ins Theater zu gehen. Ein Viertel (25 Prozent) ist nach der Pandemie vor allem begierig auf Feiern und Partys. Fast ebenso viele werden dann erleichtert sein, die Angst als ständigen Begleiter loszuwerden (24 Prozent). 23 Prozent wollen es nach Corona genießen, Hobbys wieder unbeschränkt ausüben zu können, und 16 Prozent freuen sich auf den Besuch großer Sportveranstaltungen. Insgesamt zeigen sich die Deutschen nach eigener Einschätzung bei der Bewältigung der Coronakrise als robust. Rund drei Viertel der Befragten (76 Prozent) geben an, die Pandemie bislang einigermaßen gut gemeistert zu haben. Die Kehrseite der Medaille ist das knappe Viertel der Befragten (24 Prozent), die deutliche Einbußen beim Haushaltsnettoeinkommen verkraften müssen – im Schnitt hat dieser Teil der Bevölkerung 400 Euro weniger im Portemonnaie als vor der Pandemie. Die Rückgänge treffen jene Bürger besonders stark, die ohnehin über geringere Einkommen verfügen. Bei den Geringverdienenden sieht sich rund die Hälfte (51 Prozent) am finanziellen Existenzminimum. 13.45 Uhr: WHO rät von „Trump-Wundermittel“ Remdesivir ab Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät vom Einsatz des antiviralen Medikaments zur Behandlung von Covid-19-Patienten ab. Das Medikament habe „keinen entscheidenden Einfluss“ auf die Überlebenswahrscheinlichkeit, teilte die WHO am Freitag mit. Damit spricht sie sich gegen eines der wenigen bisher genutzten Medikamente für schwer erkrankte Coronavirus-Patienten aus. WHO korrigiert Empfehlung zur Behandlung von COVID-19 mit Remdesivir https://t.co/H2bdawhYSF— Sandra Ciesek (@CiesekSandra) November 20, 2020 jQuery("#socialEmbed-230961662").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1329670971133976577"}); US-Präsident Donald Trump wurde unter anderem mit Remdesivir behandelt, als er im Oktober an Covid-19 erkrankte. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte im vergangenen Monat das Medikament zur Behandlung von Covid-19-Patienten offiziell zugelassen. Auch die EU und andere Staaten hatten bedingte Marktzulassungen erteilt. 8.10 Uhr: Berufsverband bittet um Spenden für Sexarbeiter wegen Corona-Krise Der "Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen" (BesD) bittet um Spenden und staatliche Hilfen für Sexarbeiter. „Der erneute Lockdown trifft gerade die am härtesten, die auch zuvor schon täglich um ihre Existenz gebangt haben“, heißt es in einer Pressemitteilung. Zwar könnten Sexarbeitende, die eine Steuernummer haben und in Deutschland gemeldet sind, als Soloselbstständige Corona-Hilfen beantragen. Das sei aber bei vielen Kolleginnen und Kollegen nicht der Fall. +++ Corona: Forscher mahnen zur Vorsicht – dieses Symptom wird oft unterschätzt +++ „Viele der nicht in Deutschland ansässigen Sexarbeiterinnen haben in Bordellen übernachtet - seit deren Schließung sitzen sie von einem Tag auf den anderen auf der Straße“, heißt es vom BesD. „Sie können aktuell auch nicht in ihre Heimatländer zurück, es bestehen Einreisestopps und in den meisten Fällen fehlt ohnehin das Geld für eine ungeplante Reise.“ Auch der Sozialdienst katholischer Frauen hatte vor kurzem darauf hingewiesen, dass viele Prostituierte „plötzlich vor dem Nichts“ stünden und etwa auf Lebensmittelpakete angewiesen seien. Bund und Länder hatten sich Ende Oktober geeinigt, dass Bordelle im November geschlossen bleiben müssen, ähnlich wie bereits im Frühjahr. Der in der Corona-Zeit eingerichtete Nothilfe-Fonds des Verbandes in Höhe von 150 000 Euro sei bereits ausgeschöpft, meldet der Berufsverband. +++ Corona: Sind Supermärkte gefährliche Virenschleudern? Neue Studie enthüllt Erstaunliches +++ 7.45 Uhr: Geheimpläne über Corona-Lockdown nach November Nicht nur in Bayern (siehe Update vom 19.November, 18.04 Uhr), sondern auch in anderen Landesregierungen und im Bundeskanzleramt gibt es Geheimpläne, wie es mit dem Lockdown light in Deutschland im Dezember weitergehen wird. Angesichts der weiter hohen Neuinfektionszahlen ist nicht mit einem Ende der Maßnahmen zu rechnen. Am Mittwoch treffen sich Angela Merkel und die Länderchefs erneut zu einer Beratung. Die Kanzlerin wünsche sich, dass dann eine Strategie für den ganzen Winter erarbeitet werde, berichtet die Bild. Aus einer SPD-geführten Landesregierung will die Bild zudem erfahren haben, dass man von einer Verlängerung des Lockdown light bis Ende Dezember oder Anfang Januar ausgehe. Auch eine Ausweitung der Maskenpflicht oder eine Verlängerung der Winterferien sei möglich. In NRW werde über Kontaktverbote wie im Frühjahr nachgedacht. Der Münchner Merkur hatte am Donnerstag berichtet, dass in Söders bayerischer Staatsregierung mehrere Varianten für eine Verlängerung des Lockdown light beraten werden. Sie reichen bis zum 15.

Source: Nachrichtenews.com

. Januar 2021. Überlegen derzeit, wie es mit dem Lockdown light im Dezember weitergehen wird: Kanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Foto: Odd Andersen/AFP/POOL/dpa 7.10 Uhr: Corona-Leugner unterrichtet an Berufsschule – Skandal in Berlin Der RBB enthüllte nun einen Skandal an einer Berliner Berufsschule. Dort hatte sich ein Lehrer zu einem Corona-Leugner entwickelt, der sogar die Existenz des Virus abstritt und aktiv auf Telegram seine Weltsicht verbreitete. Er bezeichnete Masken laut RBB als „moderne Hakenkreuze“ und forderte seine Schüler dazu auf, keinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Beschwerden der Schüler bei anderen Lehrern und der Schulleitung blieben ohne Folgen, so dass sie sich letztlich an den Sender RBB wandten. Ein Lehrerkollege räumte nun ein: „Wir haben die Schüler eigentlich schon in gewisser Weise in die Notsituation gebracht, dass sie sich sozusagen nach außen wenden mussten, um Gehör zu finden.“ Der Fall ist nun auch Thema in der Berliner Landespolitik. Aus Sicht von Regina Kittler, bildungspolitische Sprecherin der Linken, ist der Lehrer eine Gefahr für die Gesundheit seiner Schüler und Lehrerkollegen: „Das Herunterspielen einer Krankheit, die nachweisbar vielen Menschen das Leben gekostet hat, und das als Lehrkraft gegenüber Schutzbefohlenen – das ist schon eine harte Nummer.“ Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft spricht von einem „Versäumnis der Schulaufsicht“. Nun hat die Senatsschulverwaltung eine dienstrechtliche Prüfung eingeleitet. 6.50 Uhr: RKI meldet einen neuen Rekord-Höchststand an Corona-Neuinfektionen In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut 23.648 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Es ist somit ein neuer Tagesrekord. Der bisherige Höchststand an Neuinfektionen an einem Tag lag bei 23.542 in der vergangenen Woche. Trotz Lockdown light seit dem 2. November gibt es somit keine Rückwärtsbewegung der Neuinfektionen. Zudem meldet das RKI 260 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Es ist der neunte Wochentag in Folge mit mehr als 150 Toten. 260 #Corona-Tote in ????????! ????Gestern sind dem RKI 260 Todesfälle gemeldet worden.➡️ 9. Wochentag in Folge mit >150 Toten➡️ 7-Tage-Schnitt steigt auf 204, den höchsten Wert seit dem 23. April@welt pic.twitter.com/IRswpskzJP— Olaf Gersemann (@OlafGersemann) November 20, 2020 jQuery("#socialEmbed-230956522").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1329663261814435840"}); Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut dem Lagebericht des Instituts vom Donnerstagabend bei 0,99 (Vortag: 0,95). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 99 weitere Menschen anstecken. Auch hier ist damit keine Trendumkehr absehbar. 19. November 2020 22.43 Uhr: Wird es für Weihnachten Kontakt-Sonderregeln geben? Alle fiebern darauf hin, dass an Weihnachten die Kontaktbeschränkungen im Teil-Lockdown gelockert werden, sodass mit den Liebsten die Feiertage verbracht werden können. Wird es für Weihnachten Kontakt-Sonderregeln geben? Hier mehr lesen >>> 21.58 Uhr: Angela Merkel mit hoffnungsvollen Worten Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet schon im Dezember oder „sehr schnell nach der Jahreswende“ mit der Zulassung eines Corona-Impfstoffes in Europa. „Und dann wird das Impfen natürlich beginnen“, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstagabend nach dem EU-Videogipfel. „Man muss ja sagen, dass die Nachrichten der letzten Tage bezüglich der Entwicklung eines Impfstoffes sehr zuversichtlich stimmen.“ Angela Merkel Foto: Kay Nietfeld/dpa 21.16 Uhr: Virologin schwärmt von irischen „Level-System“ In Irland gibt es striktere Corona-Maßnahmen als in Deutschland. Die Grüne Insel hat ein „Level-System“ eingeführt, dass das Pandemie-Geschehen und die Maßnahmen streng verknüpft. Virologin Sandra Ciesek spricht im NDR-Podcast von dem gelungenen Weg das Virus etwas einzudämmen. Hier mehr lesen >>> 20.30 Uhr: Erschreckende Polizei-Bilanz nach Corona-Demo: „Potenzial und Brutalität der Gewalt waren immens“ Bei der Demonstration gegen die Corona-Politik am Mittwoch in Berlin sind nach Angaben der Polizei Einsatzkräfte massiv angegriffen worden. Es habe 77 verletzte Polizisten und 365 Festnahmen gegeben, berichtete die Polizei am Donnerstagabend in einer vorläufigen Bilanz zu den Protesten in Berlin-Mitte. „Das Potenzial und die Brutalität der Gewalt am Mittwoch waren immens. Einzelne Stimmen haben mir gesagt, sowas haben wir in Berlin seit Jahrzehnten nicht erlebt“, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik dem „Tagesspiegel“. Corona-Ticker: Die Demos der Querdenker in Berlin wird mit Wasserwerfern aufgelöst. Foto: dpa Da die Demonstranten gegen die Hygiene-Auflagen angesichts der Corona-Pandemie verstießen, verfügte die Polizei die Auflösung der Versammlung. Schließlich kamen mehrfach Wasserwerfer zum Einsatz, weil die Teilnehmer laut Polizei nicht abziehen wollten. 19.12 Uhr: Experten haben ein neues Corona-Symptom entdeckt Mediziner haben jetzt ein neues Corona-Symptom entdeckt. Wenn Männer Hodenschmerzen verspüren, sollten sie einen Arzt aufsuchen. Es könnte auch auf die Ansteckung mit dem Coronavirus hindeuten. Hier mehr >>> 18.04 Uhr: Lockdown-Ende bald in Sicht? Geheimes Papier aufgetaucht Schon vor dem nächsten Corona-Gipfel-Treffen am Mittwoch soll dem Münchner Merkur ein Positionspapier aus der bayerischen Staatskanzlei vorliegen. Demnach könne auf dem Treffen eventuell entschieden werden, dass in Bayern die Kontaktbeschränkung weniger scharf ausfalle als geplant. In dem Papier hieße es: „Die Bürger sind aufgerufen, die Personengruppe des anderen Hausstandes möglichst konstant zu halten.“ Appelle, aber kein Verbot, den Kontakt nur noch auf eine Person zu beschränken. Corona: Ist ein Ende des Teil-Lockdowns bald in Sicht? Foto: imago images / Future Image Wie erwartet, wird wohl auch der Teil-Lockdown verlängert werden. Der genaue Termine sei zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Es stünden mehrere Varianten zur Auswahl: Verlängerung bis zum 15. Dezember 2020 oder aber die längste Verlängerung bis zum 15. Januar 2021 Alternativ gibt es auch die Überlegung, bis kurz vor Weihnachten den Lockdown zu verlängern (20.Dezember) oder aber bis kurz nach Silvester (2. Januar). Der Einzelhandel soll in Bayern geöffnet bleiben. Gastronomie und Kultureinrichtungen bleiben jedoch zu. Schulen und Kitas sollen auch geöffnet bleiben. Jedoch sollen nur bis zur 7.Klasse und in den Abschlussklassen weiterhin Präsenzunterricht stattfinden. Bei Infektionshotspots könne entschieden werden, auf ein Wechselmodell zwischen Präsenz- und Distanzunterreicht umzusteigen. 16.28 Uhr: Impfstoff-Hersteller AstraZeneca verkündet gute Neuigkeiten Nach dem US-Pharmakonzern Pfizer und seinem Mainzer Partner Biontech sowie dem US-Hersteller Moderna hat nun auch der britisch-schwedische Konzern AstraZeneca vielversprechende Ergebnisse für seinen Corona-Impfstoffkandidaten gemeldet. Laut einem am Donnerstag im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichten Abschlussbericht zur klinischen Phase 2 hat der gemeinsam mit der Universität von Oxford entwickelte Wirkstoff auch bei älteren Probanden eine starke Immunantwort hervorgerufen. Corona: Nächster Impfstoff-Durchbruch? (Symbolbild) Foto: imago images Die Impfung habe bei Probanden aller Altersklassen eine ähnlich starke Immunantwort hervorgerufen, auch bei der Gruppe der über 56-Jährigen, heißt es in dem Bericht. Laut „The Lancet“ ist das Ergebnis wichtig, da insbesondere Menschen ab 56 Jahren zur Corona-Risikogruppe gehören. Hauptautor Andrew Pollard von der Oxford-Universität wies darauf hin, dass die Immunantwort nach Impfungen bei älteren Menschen oftmals schwächer ausfällt, da ihr Immunsystem über die Jahre insgesamt nachlässt. Allerdings räumen die Forscher auch eine Schwäche ihrer klinischen Studie ein. Demnach waren die Teilnehmer in der Gruppe der Älteren im Durchschnitt 73 bis 74 Jahre alt und hatten nur selten gesundheitliche Probleme. Deshalb sollten in der dritten und letzten Phase der klinischen Studien auch ältere Menschen mit gesundheitlichen Problemen stärker berücksichtigt werden. 16.07 Uhr: Einkaufen ohne Maske? Edeka-Markt testet eine neue Erfindung Bald wieder ohne Maske im Supermarkt einkaufen gehen? Das hört sich sehr verlockend an. Ein Edeka-Markt in Hamburg testet derzeit eine neue Methode, wie Aerosole undschädlich gemacht werden können. Eine Erfindung soll die Viren abtöten können. Hier mehr erfahren >>> 15.33 Uhr: Drogeriemarkt dm hortet Klopapier Kein Klopapier im Drogeriemarkt? Denkste! Eine Filiale in Berlin übertreibt es mit dem Einkauf des Toilettenpapiers. Hier siehst du das Foto als Beweis >>> 15.25 Uhr: Mehr als zwei Millionen Menschen in Russland an Corona erkrankt In Russland hat die Zahl der registrierten Corona-Infektionen die Schwelle von zwei Millionen überschritten. Bis Donnerstag wurden nach Regierungsangaben insgesamt 2,02 Millionen Infektionsfälle und 34.850 Todesfälle gemeldet. Mit 23.610 Neuinfektionen und 463 Corona-Tote binnen 24 Stunden erreichte das Land zudem erneute Höchstwerte. Russland ist weltweit das am fünftstärkste von der Pandemie betroffene Land. Kreml-Sprecher Dmitry Peskow sprach von einer „sehr beunruhigenden“ Situation. Die Eindämmung der Epidemie habe für Präsident Wladimir Putin „oberste Priorität“. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in Europa lehnt Russland strikte Beschränkungen im Kampf gegen die zweite Welle aber weiterhin ab. Experten werfen den russischen Behörden vor, das Ausmaß der Corona-Pandemie in ihrem Land herunterzuspielen. Eine von März bis September registrierte Übersterblichkeit von mehr als 117.000 Todesfällen legt nahe, dass deutlich mehr Menschen in Russland an Covid-19 starben als angegeben. Zudem registrieren die Behörden nur die tatsächlich an Covid-19 gestorbenen Patienten, während andere Länder alle Todesopfer auflisten, die positiv getestet waren. Putin hatte die steigende Sterberate am Mittwoch als „alarmierend“ bezeichnet. Er räumte ein, dass es in einigen Regionen im Land an Medikamenten mangele und Erkrankte lange auf einen Krankenwagen warten müssten. 13.30 Uhr: Intensivmediziner aus Hamburg fürchtet schon die dritte Corona-Welle Der Direktor der Intensivmedizin am Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE), Stefan Kluge, warnt schon jetzt vor einer dritten Corona-Welle. „Wir werden einen Jojo-Effekt sehen, wenn die Zahlen jetzt runtergehen und es nach und nach Lockerungen gibt. Ich befürchte, dass die Menschen dann wieder leichtsinniger werden“, sagte der Mediziner im . Im Sommer habe es lange gedauert, bis die Zahlen wieder angestiegen seien. „Aber im Winter halten sich die Menschen angesichts der Temperaturen viel mehr drinnen auf. Ich habe die Sorge, dass dann die dritte Welle kommt - davon müssen wir eigentlich ausgehen.“ Es sei deshalb nun wichtig, dass sich alle über Monate disziplinieren, auch wenn es schwer falle. +++ Corona: Junger Mann hat nur ein einziges Symptom – aber das stellt sein Leben auf den Kopf +++ Bei der Entwicklung der aktuellen Zahlen sehe er „kleine positive Signale“. Entscheidend seien nun die Infektionszahlen der kommenden zehn Tage. Noch habe das UKE intensivmedizinische Reserven. Es gebe ausreichend Betten, Beatmungsgeräte und Monitore. „Aber wir brauchen für jedes Intensivbett auch Ärzte und Pflegekräfte. Der Zeitarbeitsmarkt ist leer.“ Deshalb würden Mitarbeiter in Rente wieder aktiviert und Teilzeit-Kollegen bekämen mehr Arbeitszeit angeboten. Zudem würden weniger zeitkritische Operationen verschoben, um Personal von anderen Stationen auch für die Covid-19-Patienten mit einsetzen zu können. „Wichtig ist: Meiner Einschätzung nach wird in Deutschland niemand sterben wegen eines fehlenden Intensivbetts.“ 10.20 Uhr: RKI-Chef hält Corona-Zahlen in Deutschland für „viel zu hoch" Bei einer Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts am Donnerstagvormittag sagte RKI-Präsident Lothar Wieler, dass sich das Infektionsgeschehen in Deutschland auf einem hohen Niveau zu stabilisieren scheine. Aber die Fallzahlen seien insgesamt weiter „viel zu hoch“, daher sei die Lage „weiterhin ernst, sehr ernst“. Einige Kliniken könnten dadurch an die Grenzen kommen. Deshalb müssten die Zahlen der Neuinfektionen wieder sinken. +++ Corona: BioNTech-Chef mit Impfstoff-Ankündigung, die sogar kühnste Erwartungen übertrifft +++ Wieler räumte ein, dass es aufgrund der geänderten Teststrategie sein könne, dass einige Fälle nicht mehr gemeldet werden. Das RKI gehe anhand von Hotspot-Studien von einer Dunkelziffer aus, wonach rund 4-5-mal so viele Menschen infiziert sind als über Corona-Tests registriert werden, weil viele keine Symptome zeigen. Ob der Lockdown light weiter fortgeführt werden muss, wollte Wieler auf der PK „nicht prognostizieren“. Da sich die Zahlen derzeit stabilisiert hätten, deutet es jedoch darauf hin, dass die Maßnahmen des Lockdown light wirken. Wieler sei als Rheinländer immer optimistisch und glaube daher, dass die Zahlen der Neuinfektionen in der kommenden Woche sinken werden. „Wir dämmen das Coronavirus gemeinsam ein. Wir sind der Damm - und diesem Monat ein sehr hoher“; so Wieler. RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar Wieler. Foto: imago images / photothek Dr. Ute Rexroth erläuterte auf der RKI-Pressekonferenz, dass ähnlich wie in der ersten Corona-Welle im Frühjahr die Inzidenzwerte in der älteren Bevölkerungsgruppe sehr hoch sind. In der Altersgruppe der 80-89-Jährigen liegt der Inzidenzwert bei 132. Bei Menschen zwischen 90 und 99 Jahren sogar bei 273. „Das bedeutet eben auch, dass immer mehr Menschen ins Krankenhaus kommen und intensivmedizinisch behandelt werden müssen", so Rexroth. Die erste Corona-Welle habe aber auch gezeigt, dass rund ein Drittel der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern keine Vorerkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Probleme, Krebs oder Diabetes gehabt haben. Es gebe auch „immer wieder jüngere Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen.“ 6.35 Uhr: Karl Lauterbach spricht von einem „unverzeihlichen Politikversagen" in der Schweiz Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat die Schweiz heftig kritisiert. Auf Twitter teilte er einen Artikel über die Corona-Lage im Nachbarland. Dort sind mittlerweile 60 Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt, Operationen müssen abgesagt werden. Anfang November waren noch 46 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Dies sei eine „menschliche Katastrophe“ und ein „unverzeihliches Politikversagen“, so Lauiterbach. ´ In der Schweiz sind alle Intensivbetten belegt. 60% mit Covid! OPs wurden abgesagt. Ärzte bitten Risikopatienten, Patientenverfügung zu „aktualisieren“. Traurige Aufforderung zum Verzicht. Eine menschliche Katastrophe. Ein unverzeihliches Politikversagen https://t.co/xQ7P8HjdgB— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) November 19, 2020 jQuery("#socialEmbed-230947720").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1329217878097342466"}); Am Dienstag teilte die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin die vollständige Auslastung aller 876 zertifizierter Intensivbetten mit. Nun wurden nach Angaben des Bundesrates 240 weitere Intensivbetten geschaffen. Karl Lauterbach ist fassungslos über die Zustände in der Schweiz. Foto: SALK/APA/dpa, Oliver Berg/dpa 6.15 Uhr: Trotz weniger Corona-Test - Fallzahlen laut RKI gestiegen In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut 22 609 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Ein Anstieg um rund 3,3 Prozent im Vergleich zum Donnerstag vergangener Woche (21.866 Fälle). Dabei gibt es mittlerweile eine geänderte Teststrategie. Wie das RKI mitteilt, ging die Zahl der PCR-Tests bereits in der vergangenen Woche um 13 Prozent zurück. Die Positivrate der Tests stieg auf 9 Prozent. Es ist somit damit zu rechnen, dass es weitaus mehr unentdeckte Corona-Fälle in Deutschland gibt, die Dunkelziffer also höher ist als noch Anfang November. Immerhin: Durch die Änderung der Testzahlen und der -kriterien konnte die Überlastung der Labore verringert werden. Somit sank der Rückstand der Corona-Testproben deutlich. Die Infizierten erfahren somit schneller, dass sie positiv getestet wurden und können sich rascher in Quarantäne begeben. Die Änderung bei Testzahl und - kriterien verringert zwar aktuell die Aussagekraft der Infektionszahlen. Aber sie erreicht das Ziel, die Überlastung der Labore zu verringern: Der Proben-Rückstau sank letzte Woche deutlich: pic.twitter.com/fDKuncNM2A— Malte Kreutzfeldt (@MKreutzfeldt) November 18, 2020 jQuery("#socialEmbed-230947692").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1329141066025590784"}); Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg auf 13.370 (+251). Das Sieben-Tage-R schätzte das RKI am Mittwochabend bei 0,95. Rechnerisch würden damit 100 Infizierte 95 weitere Menschen anstecken. 6 Uhr: Polizeigewerkschaft fordert wegen Corona-Krise Verbot von Silvester-Feuerwerk Wegen der Corona-Pandemie fordert nun auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, ein Silvesterfeuerwerk-Verbot. Der Bild-Zeitung sagte er, dass sich zu der Böllerei schnell Alkohol, größere Personengruppen und Partystimmung gesellen. Dies sei angesichts der Ausbreitung des Coronavirus jedoch nicht angesagt. In den Niederlanden wurde wegen der angespannten Situation in den Kliniken bereits ein Böller-Verbot erlassen. jQuery(".inline-table").inlineTable();

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