Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Spahn setzt Deutschen Deadline für „harte Wochen“ – erst dann herrscht Entspannung Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Deutschland steckt immer noch mitten im Lockdown. Zwar sind die Zahlen der Corona-Neuinfektionen aktuell rückläufig, aber die Todeszahlen bleiben auf einem hohen Niveau und die Sorge wegen der neuen Corona-Mutante ist hoch.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Spahn setzt Deutschen Deadline für „harte Wochen“ – erst dann herrscht Entspannung Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Deutschland steckt immer noch mitten im Lockdown. Zwar sind die Zahlen der Corona-Neuinfektionen aktuell rückläufig, aber die Todeszahlen bleiben auf einem hohen Niveau und die Sorge wegen der neuen Corona-Mutante ist hoch.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Spahn setzt Deutschen Deadline für „harte Wochen“ – erst dann herrscht Entspannung Mainz Nachrichten
28 Januar 2021 - 23:00

Aktuelle Nachrichten ! Deutschland steckt immer noch mitten im Lockdown. Zwar sind die Zahlen der Corona-Neuinfektionen aktuell rückläufig, aber die Todeszahlen bleiben auf einem hohen Niveau und die Sorge wegen der neuen Corona-Mutante ist hoch. Der Corona-Lockdown wurde bis mindestens zum 14. Februar verlängert, die Maßnahmen verschärft. Innenminister Horst Seehofer soll derweil drastische Maßnahmen prüfen, um eine weitere Einschleppung der Corona-Mutationen in Deutschland zu verhindern.if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_nationalnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_nationalnews')}); News-Blog: Corona in Deutschland und weltweit Alle aktuellen News zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland und der Welt findest du in unserem Newsblog. #fnk-genericiframe-iframe{height:600px;min-height:600px}.fnk-genericiframe-iframe{width:100%}@media screen and (min-width:768px){#fnk-genericiframe-iframe{height:640px;min-height:640px}} (function(){var fixsize=function(){var teasers=document.querySelectorAll('[data-resize]');[].forEach.call(teasers,function(t){var iframe=t.querySelector('iframe');var resize=t.dataset.resize.split(",");iframe.style.height=((iframe.clientWidth Donnerstag, 28. Januar 22.48 Uhr: Spahn stellt Deutsche auf „harte Wochen“ ein Trotz Rückgangs der Corona-Infektionszahlen in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Menschen in Deutschland auf weitere harte Wochen angesichts des knappen Corona-Impfstoffs eingestimmt. Ein Bund-Länder-Treffen zur Lage und zum Vorgehen beim Thema Impfen ist nun für kommenden Montag geplant. „Denn wir gehen bei der Knappheit des Impfstoffes noch durch mindestens zehn harte Wochen“, teilte der Gesundheitsminister mit. „Die sollten wir mit gemeinsamem Arbeiten in der Sache verbringen.“ In zehn Wochen, also im April, ist Ostern. Die Menschen in Deutschland können nach Expertenansicht allerdings auch durch einen solchen Gipfel nicht rasch auf mehr Impfungen hoffen. „Die Kapazitäten können nicht binnen zwei oder drei Monaten über den bisherigen Plan vergrößert werden“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. 16.51 Uhr: Nach Impf-Zoff – Astrazeneca-Chef muss zurückrudern Im Impfstoffstreit soll der Vertrag der EU-Kommission mit dem Hersteller Astrazeneca rasch in redigierter Form veröffentlicht werden. Dem habe das Unternehmen grundsätzlich zugestimmt, bestätigten Kommissionskreise am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Es werde nun besprochen, welche Teile aus Gründen der Vertraulichkeit geschwärzt würden. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet. Astrazeneca-Chef Pascal Soriot. Foto: imago images Die Zeitung berichtete auch, dass Astrazeneca-Chef Pascal Soriot einen Teil der angekündigten Lieferkürzung zurücknehmen wolle. Nach Angaben von EU-Politikern hatte die Firma vorige Woche erklärt, statt 80 Millionen Impfdosen im ersten Qurartal nur 31 Millionen an die EU zu liefern. Jetzt zitiert das Blatt einen EU-Vertreter mit den Worten: „Es ist nicht wahrscheinlich, dass wir am Ende doch noch auf 80 Millionen kommen. Aber es sollten doch deutlich mehr werden als 31.“ Die EU-Kommission und Vertreter der 27 Mitgliedsstaaten hatten am Mittwochabend ein Krisengespräch mit Soriot geführt. Sie sind empört über die angekündigte Kürzung und pochen auf fristgerechte Erfüllung des Liefervertrags über insgesamt bis zu 400 Millionen Impfdosen. 14.17 Uhr: AstraZeneca-Hammer! Impfstoff nur für jüngere Patienten empfohlen Der Impfstoff des Pharmariesen Astrazeneca soll nach einer Empfehlung der deutschen Impfkommission im Gegensatz zu den Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna nur an Menschen unter 65 Jahren verabreicht werden. In der am Donnerstag veröffentlichten Empfehlung der Ständigen-Impfkommission des Robert-Koch-Instituts heißt es: Das Astrazeneca-Präparat solle in den einzelnen Stufen, die die Priorisierung festlegen, „jeweils nur den Personen angeboten werden, die 18-64 Jahre alt sind“. Zuvor hatte es Berichte über eine geringere Wirksamkeit des Präparats bei älteren Menschen gegeben. Der Astrazeneca-Impfstoff ist in der EU noch nicht zugelassen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA könnte am Freitag dafür grünes Licht geben. In der Europäischen Union zugelassen sind bislang die Vakzine der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer sowie jenes des US-Konzerns Moderna. 9.54 Uhr: An Covid erkrankt! Mann bringt trotzdem unglaublich rücksichtslose Aktion Ein Mann, der an Covid 19 erkrankt ist, ist trotzdem mit dem öffentlichen Nahverkehr von Wiesbaden nach Mainz gefahren. Er wollte dort im Supermarkt einkaufen gehen. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, habe sich der 21-Jährige am späten Dienstagabend am Mainzer Hauptbahnhof an Sicherheitskräfte gewandt und erklärt, er habe Corona und benötige medizinische Hilfe. Ein Rettungswagen brachte ihn dann in die Mainzer Uniklinik. Ermittlungen ergaben, dass der Covid-Patient stationär behandelt worden war und sich verbotenerweise von einem Wiesbadener Krankenhaus aus auf den Weg nach Mainz gemacht hatte. Der Supermarkt, den der Mann besucht hatte, wurde von Beamten abgesperrt, wie die Bundespolizei mitteilte. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Straf- und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Mittwoch, 27. Januar 22.26 Uhr: Laut Bericht will Bundesregierung Flüge aus Hochrisikogebieten einschränken Laut „Bild“-Bericht will die Bundesregierung die Flüge aus Hochrisikogebieten nach Deutschland drastisch einschränken. Das Kabinett habe das Innenministerium mit der Vorbereitung einer entsprechenden Verfügung beauftragt, berichtet „Bild“. Die Maßnahme soll bis Freitag beschlossen werden. Laut des Berichts könnten die Einschränkungen schon nächste Woche umgesetzt werden. So soll es Einreisesperren für die Hochrisikogebiete, in denen es bereits Virus-Mutationen gibt. Dazu gehören Großbritannien, Südafrika, Brasilien und Portugal. Möglicherweise zählen auch die Niederlande und Dänemark dazu. Fracht- und Transportflüge mit wichtigen Gütern sollen von der Maßnahme ausgenommen werden. Auch der „Spiegel“ berichtet über geplante Einreisebeschränkungen, laut dem Magazin sollen die aber nicht für deutsche Staatsbürger gelten. Als Hochrisikogebiete gelten auch die USA und Ägypten, ebenso die Balkanländer Bosnien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Die gesamte Liste der betroffenen Länder ist auf der Internetseite des RKI zu finden. Die Einstufung als „Hochrisikogebiet“ betrifft Länder, bei denen der so genannte Inzidenzwert bei mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt. 18.30 Uhr: Bundeswehr in Portugal im Einsatz Portugal hat Deutschland um Hilfe in der Corona-Pandemie gebeten. Die Regierung in Lissabon soll sich bereits am Wochenende direkt an Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gewandt haben. Konkret bittet das Land um die Errichtung eines Feldlazaretts zur Behandlung von Corona-Patienten, außerdem um die Lieferung von Sanitätsmaterial und die Aufnahme von Corona-Intensivpatienten in Deutschland. Die Bundeswehr ist deshalb seit Dienstag mit einem kleinen Experten-Team im Land vor Ort, um die Möglichkeiten abzuschätzen. 17:15 Uhr: Zahl der Corona-Toten auf weltweitem Höchststand Die Zahl der täglichen Corona-Toten weltweit hat einen neuen Höchsstand erreicht. In den vergangenen 24 Stunden starben weltweit 18.109 Menschen mit einer Corona-Infektion, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch auf Grundlage von Behördenangaben errechnete. In der Woche vom 20. bis 26. Januar wurden 101.366 Corona-Tote gemeldet, das sind rund 14.000 pro Tag. Damit war diese Woche seit Beginn der Corona-Pandemie vor gut einem Jahr. 16:22 Uhr: Impfstoff-Hersteller muss Werk räumen! Verdächtiges Päckchen Wegen eines verdächtigen Päckchens ist ein an der Herstellung von Corona-Impfstoffen beteiligtes Werk in Wales teilweise geräumt worden. Es gebe einen laufenden Einsatz in der Produktionsstätte in Wrexham im Norden von Wales, teilte die britische Polizei am Mittwoch mit. Die Zufahrtsstraßen seien gesperrt worden und die Öffentlichkeit sei aufgerufen, das Gebiete zu meiden. Das Pharma-Unternehmen Wockhardt ist an der Herstellung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca beteiligt. Wockhardt teilte im Onlinedienst Twitter mit, seine Fabrik sei wegen Polizeiermittlungen teilweise evakuiert worden. Zuvor habe das Unternehmen ein „verdächtiges Päckchen“ erhalten. Örtlichen Medien zufolge wurde ein Sprengstoff-Expertenteam mit einem Entschärfungsroboter auf das Fabrikgelände geschickt. Der britische Premierminister Boris Johnson hatte das Impfstoff-Werk im November besucht. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind Impfstoffe gegen das Virus heftig umkämpft. Die EU streitet derzeit mit Astrazeneca, weil das britisch-schwedische Pharmaunternehmen wegen Produktionsengpässen vorerst deutlich weniger Corona-Impfampullen liefern will als vertraglich zugesichert. 16:15 Uhr: Rolle rückwärts! Bundesland verbietet doch Friseurbesuche as Bundesland Bremen will eine Lücke in der Corona-Verordnung zum Hausbesuch von Friseuren schließen. Derzeit seien mobile Friseurbesuche erlaubt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsressorts am Mittwoch. „Das soll jetzt geändert werden.“ Im kleinsten Bundesland hatte zuvor eine Auskunft des Ordnungsamtes für Überraschung gesorgt: Friseursalons seien zwar geschlossen, Friseurinnen und Friseure dürften ihre Kunden aber zuhause bedienen. Praktisch gab es dem Vernehmen nach aber keine Hausbesuche. Die Bremer Handwerkskammer teilte mit, man sei seit Erlass der Verordnung am 16. Dezember „davon ausgegangen, dass sämtliche Dienstleistungen im Bereich der nichtmedizinischen Körperpflege untersagt sind“. 16.00 Uhr: Reisen in die Schweiz nur noch mit negativ-Test Schweiz-Reisende müssen bei der Einreise per Flugzeug künftig einen negativen Corona-Test vorlegen. Das beschloss die Schweizer Regierung am Mittwoch. Dies gilt auch für Reisende aus Deutschland. Die Tests würden vor dem Einsteigen geprüft. Neu werden - ähnlich wie in Deutschland - auch die Kontaktdaten aller Einreisenden erfasst, egal, ob sie mit Flugzeug, Bus, Bahn oder Schiff ankommen.

Source: Nachrichtenews.com

.22 Uhr: Lockdown-Hammer! Hier dürfen Friseure dir die Haare schneiden Im Bundesland Bremen sind Friseursalons wie überall wegen Corona geschlossen - Friseure dürfen ihre Kunden aber durchaus zuhause besuchen und bedienen. Das Ordnungsamt habe diese Lesart der Corona-Verordnung bestätigt, teilte die örtliche Handwerkskammer am Mittwoch mit. Sie nannte diese Information überraschend. Man sei seit Erlass der Verordnung am 16. Dezember „davon ausgegangen, dass sämtliche Dienstleistungen im Bereich der nichtmedizinischen Körperpflege untersagt sind“. Über die Ausnahme hatte am Mittwoch zuvor der „Weser-Kurier“ berichtet. Die Kammer warnte die Friseure aber, jetzt eilig Aufträge für Hausbesuche anzunehmen. „Bedenken Sie das gesundheitliche Risiko, wenn Sie sich in das private Umfeld des Kunden begeben!“, mahnte die Kammer. Es sei auch unsicher, wie lange diese Ausnahmeregelung bestehen werde. Ziel sei eine allgemeine Wiederöffnung der Salons.Die Bremer Verordnung verfügt an einer Stelle die Schließung aller Betriebe der nichtmedizinischen Körperpflege. Es geht um „Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios und Nagelstudios“. An anderer Stelle werden allgemein Handwerks- und Dienstleistungen für zulässig erklärt, selbst wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Voraussetzung seien geeignete Hygienemaßnahmen. In anderen Ländern wie Niedersachsen oder Bayern ist mobiles Arbeiten für Friseure untersagt. 10.38 Uhr: AstraZeneca-Chef mit Hammer Aussage! „Nicht vertraglich verpflichtet“ Knaller Interview von Pascal Soriot, dem Chef des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca. In einem Gespräch mit verschiedenen europäischen Zeitungen, darunter die Welt, weist er den Vorwurf zurück, sich nicht an vertraglich vereinbarte Zusagen gegenüber der EU zu halten. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der Konzern nur 31 Millionen Dosen Impfstoff an die EU liefern könne. Laut der EU-Kommission waren allerdings 80 Millionen zugesagt worden. Das sorgte für heftige Diskussionen. Foto: Imago Images Diesen widerspricht Soriot nun deutlich. „Wir haben unseren ,best effort' zugesagt, dass wir uns im besten Sinne bemühen. Der Grund war, dass Brüssel mehr oder minder zum selben Zeitpunkt beliefert werden wollte wie die Briten - obwohl die drei Monate früher unterzeichnet hatten. Darum haben wir zugesagt, es zu versuchen, uns aber nicht vertraglich verpflichtet.“ Wums. Diese Aussage hat gesessen. In Europa sei man jetzt zwei Monate hinter dem ursprünglichen Plan, als Grund führt er eben jene späte Bestellung auf. 07.40 Uhr: Lockdown-Ende? Virologe spricht sich für DIESE Lockerungen ab Mitte Februar aus Virologe und Epidemiologe Alexander Kekulé hat sich trotz der Corona-Mutationen für ein Lockdown-Ende ab Mitte Februar ausgesprochen. „Ich halte es für möglich, dass ab Mitte Februar stufenweise Kitas, Schulen, Geschäfte, aber auch Restaurants wieder öffnen können. Nicht überall auf einmal, sondern anfangs nur in Regionen mit besonders niedrigen Fallzahlen und gut aufgestellten Gesundheitsämtern“, sagte Kekulé, der Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle ist, im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Auch Versammlungen von bis zu zehn oder 20 Leuten wären vorstellbar, wenn gleichzeitig neue Instrumente genutzt werden würden, so Kekulé. Dazu gehörten Schnelltests und eine Online-Registrierung für Teilnehmer privater Veranstaltungen. 06.47 Uhr: Klarer Impf-Plan: SO will Joe Biden bis Ende Sommer alle Amerikaner gegen Corona schützen Der neue US-Präsident Joe Biden will das Tempo der Corona-Impfungen im Land beschleunigen. Biden kündigte am Dienstag in Washington an, die Vereinigten Staaten wollten zusätzliche 200 Millionen Impfdosen kaufen - jeweils 100 Millionen von den Unternehmen Moderna und Pfizer. Auf diesem Weg will die US-Regierung dafür sorgen, dass bis zum Ende des Sommers genug Impfdosen vorhanden sind, um die gesamte Bevölkerung des Landes zu impfen. Bislang kamen die Impfungen gegen das Coronavirus in den USA nicht im erhofften Tempo voran. Biden sagte, die Lieferung der zusätzlichen Impfdosen werde bis zum Sommer erwartet. Damit solle der Bestell-Umfang von 400 auf 600 Millionen Impfdosen erhöht werden. Dies sei genug, um bis zum Ende des Sommers oder Beginn des Herbstes 300 Millionen Amerikaner zu impfen. Die USA haben rund 330 Millionen Einwohner. Pro Kopf sind zwei Impfdosen nötig. Er versprach auch, die US-Bundesstaaten sollten wöchentlich mehr Impfdosen bekommen - und einen längeren Planungsvorlauf. Zuletzt hatten sich mehrere Gouverneure aus den US-Staaten beschwert, dass sie deutlich weniger Impfdosen bekommen hätten als vorher zugesagt. Das brachte ihre Impfpläne durcheinander und sorgte für Frust. Künftig sollen die Staaten laut Biden jeweils drei Wochen im Voraus wissen, mit welchen Impfstoff-Mengen sie planen können. Dienstag, 26. Januar 22.56 Uhr: Weltweit über 100 Millionen Corona-Infektionen gemeldet Laut der US-Universität John Hopkins in Baltimore gab es seit Beginn der Corona-Pandemie vor knapp einem Jahr über 100 Millionen bestätigte Corona-Fälle weltweit. Die Zahl der bekannten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus liegt bei über 2,1 Millionen Menschen. Experten gehen bei beiden Zahlen von einer hohen Dunkelziffer aus. In Europa wurden die meisten Infektionen bisher in Großbritannien (3,7 Millionen), gefolgt von Frankreich (3,1 Millionen) sowie Spanien (2,6 Millionen) und Italien (rund 2,5 Millionen) gemeldet. In Deutschland wurden bisher 2,16 Millionen Infektionen registriert. 20.24 Uhr: Spahn will Impf-Reihenfolge überprüfen Der Wirbel um den Corona-Impfstoff von AstraZeneca reißt nicht ab! Laut Impfplan der Bundesregierung sollten den Impfstoff nach der voraussichtlichen Zulassung am Freitag erstmal ältere Menschen erhalten – doch weil die Wirksamkeit bei über 65-Jährigen nicht sicher ist, erwägt Gesundheitsminister Spahn eine Änderung der Impf-Reihenfolge. Das berichtet der „Spiegel“. Gesundheitsminister Jens Spahn. Foto: IMAGO / photothek Demnach hängt eine Änderung von der Empfehlung der europäischen Arzneimittelbehörde EMA ab. Sollte die den Impfstoff von AstraZeneca nur für Menschen unter 65 Jahren empfehlen, könnte Jens Spahn die Impfprioritäten ändern und die Impfung auch für jüngere Menschen öffnen, berichtet der „Spiegel“. Deshalb ist für Samstag eine Schaltkonferenz zwischen Spahn und seinen Länderkollegen geplant. Gegenüber RTL erklärte der CDU-Gesundheitsminister, die unterschiedliche Wirksamkeit der drei zur Verfügung stehenden Impfstoffe könnte Folgen für ihre Anwendung haben: „Die mRNA-Impfstoffe, die schon zugelassen sind, haben wohl noch eine höhere Wirksamkeit, und deswegen werden wir uns dann sehr genau anschauen, für welche Personengruppen die Zulassungsbehörde und die ständige Impfkommission die Impfung mit diesem Impfstoff empfiehlt.“ Und: „Wir werden das fachlich herleiten, welche Gruppe jetzt auch welchen Impfstoff angeboten bekommt“, da das Immunsystem bei Älteren und Jüngeren unterschiedlich stark ist und eine entsprechende, unterschiedliche Impfung sinnvoll macht. 18.31 Uhr: Bundeskanzlerin wird deutlich: „Ist nicht die Stunde, in der wir jetzt reisen“ Die Kanzlerin empfiehlt im Kampf gegen die Corona-Pandemie schärfere Regeln für Urlaubsreisen. „Jeder sieht ein, dass es nicht die Stunde ist, in der wir jetzt reisen“, sagte Angela Merkel laut Teilnehmern der Videokonferenz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Merkel äußerte Unverständnis gegenüber dem anhaltenden grenzüberschreitendem Reiseverkehr. Als besonders problematisch stufte sie touristische Reisen in Gebiete mit hohen Inzidenzwerten und Regionen mit einem häufigen Vorkommen der hoch ansteckenden Virus-Mutanten ein. „Wir verlangen von den Bürgern viel“, wurde die Kanzlerin von Teilnehmern zitiert. Deswegen könnten die Bürger erwarten, effektiv geschützt zu werden - etwa durch Maßnahmen an der Grenze. Bundesinnenminister Horst Seehofer soll in der Konferenz vorgeschlagen haben, den Flugverkehr „nahezu auf null“ zu bringen. 18.20 Uhr: Angela Merkel schwört Bürger auf Grenz-Vorkehrungen ein Laut der Deutschen Presseagentur sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland bei der Bekämpfung des Coronavirus auf einem guten Weg – aber noch nicht am Ziel. Der nachhaltige Rückgang der Infektionszahlen zeige, dass die ergriffenen Maßnahmen wirken, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in der Videschalte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion laut Angaben von Teilnehmern. Allerdings sei man noch nicht am Ziel – einem Inzidenzwert von 50 – angekommen. Es gebe aber keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Besonders die Mutationen bereiten Sorge, so die Kanzlerin weiter. Man müsse vermeiden, dass sie dominant werden – zu vieles Reisen würde Mutationen nach Deutschland tragen, soll Merkel gewarnt habeb. Deshalb sollten Reisen in „Mutationsgebiete“ nicht befördert werden. Die Bürger könnten erwarten, dass an den Grenzen Vorkehrungen getroffen werden. Die Bundesregierung spreche mit allen im Schengen-Raum. Der Warenverkehr müsse frei bleiben. Das gelte auch für Pendler. Zudem müssten deutsche Bürger immer nach Deutschland zurückkehren können. 17.15 Uhr: Tourismusverband warnt vor Reise-Beschränkungen Der Reiseverband DRV hat vor weiteren Reisebeschränkungen gewarnt. „Reisen finden de facto kaum noch statt. Dies sollte auch die Bundesregierung zur Kenntnis nehmen“, so der Verband am Dienstag. Schon jetzt seien touristische Trips durch staatliche Entscheidungen fast vollständig zum Erliegen gekommen, auch der Geschäftsreisesektor liege völlig am Boden. „Wir brauchen daher keine weitere Stigmatisierung des Reisens, sondern eine sachliche Debatte“, mahnte der DRV. Laut einem „Bild“-Bericht soll Bundeskanzlerin Angela Merkel in internen Fraktionskonferenz aus Bund- und Länderchefs die Auslandsreisen vieler Deutschen kritisiert haben. „Warum können wir die Reisen nicht verbieten?“, soll die Kanzlerin in der Videoschalte gefragt haben. Man müsse „den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkommt“, soll Merkel laut Zuhörern der Konferenz gesagt haben. 15.45 Uhr: Zwei Prozent der Deutschen gegen Corona geimpft Nach Angaben des RKI am Dienstag sind rund einen Monat nach Beginn der Corona-Impfungen zwei Prozent der Einwohner in Deutschland gegen das Virus geimpft. Über 1,6 Millionen Menschen haben den Impfstoff bis Dienstagmorgen einmal erhalten. Je nach Bundesland variiert die Impfquote deutlich: So haben in Mecklenburg-Vorpommern 3,2 Prozent der Menschen die erste Dosis erhalten, in NRW und Baden-Württemberg dagegen je 1,6 Prozent. Mehr als 283.000 Menschen haben die zweite Dosis bekommen, die drei Wochen nach der ersten gespritzt werden soll. 13.54 Uhr: Seehofer erarbeitet Plan – kommt der Reise-Stopp für Deutschland? Wie die „Bild“ berichtet, hat Innenminister Horst Seehofer Pläne entwickelt, wie man Reisen nach Deutschland drastisch einschränken könnte - um zu verhindern, dass weitere Corona-Mutationen nach Deutschland eingeschleppt werden. Diese soll er Kanzlerin Angela Merkel präsentiert haben. Zu „Bild“ sagte Seehofer: „Die Gefährdung, die von den zahlreichen Virus-Mutationen ausgeht, verlangt von uns, dass wir auch drastische Maßnahmen prüfen und in der Bundesregierung diskutieren. Dazu gehören deutlich schärfere Grenzkontrollen, besonders an den Grenzen zu Hochrisikogebieten, aber auch die Reduzierung des Flugverkehrs nach Deutschland auf nahezu null, so wie Israel das derzeit auch macht, um die Einschleppung der Virus-Mutation zu verhindern.“ 11.07 Uhr: Bundesgesundheitsministerium dementiert Berichte zu Astrazeneca Das Bundesgesundheitsministerium hat Berichte zurückgewiesen, wonach der Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca bei älteren Menschen kaum wirksam sein soll. Entsprechende Darstellungen könnten nicht bestätigt werden, teilte das Ressort von Jens Spahn (CDU) am Dienstag mit. „Auf den ersten Blick scheint es so, dass in den Berichten zwei Dinge verwechselt wurden“, erklärte das Ministerium. „Rund acht Prozent der Probanden der Astrazeneca-Wirksamkeitsstudie waren zwischen 56 und 69 Jahren, nur drei bis vier Prozent über 70 Jahre.“ Daraus lasse sich aber nicht eine Wirksamkeit von nur acht Prozent bei Älteren ableiten. 6.55 Uhr: Jens Spahn soll diese Befürchtung haben Wie aus einem Bericht der „Bild“ hervorgeht, soll Gesundheitsminister Jens Spahn einen schlimmen Verdacht haben. Laut „Bild“-Informationen soll Spahn befürchten, dass Deutschland und Europa weniger Impfstoff bekommen, weil Hersteller andere Staaten bevorzugt beliefern. Allen voran die USA. Jens Spahn äußerte sich laut „Bild“: „Wir müssen als EU wissen können, ob und welche Impfstoffe aus der EU ausgeführt werden. Nur so können wir nachvollziehen, ob unsere EU-Verträge mit den Herstellern fair bedient werden.“ Jens Spahn soll laut „Bild“ DIESEN Verdacht hegen. Foto: Getty Images (DER WESTEN mit dpa)

Source = nachrichteNews.com

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