Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Neue Erkenntnisse! Immunität nach Covid-19-Infektion? Antikörper-Studie überrascht mit DIESEN Ergebnissen Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Das Coronavirus macht sowohl der Bevölkerung, als auch den Institutionen in Deutschland schwer zu schaffen. Erst in den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob der „Lockdown light“ Wirkung zeigt und das Coronavirus-Infektionsgeschehen in Deutschland abflaut – doch das Gesundheitswesen kommt schon jetzt an seine Grenzen.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Neue Erkenntnisse! Immunität nach Covid-19-Infektion? Antikörper-Studie überrascht mit DIESEN Ergebnissen Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Das Coronavirus macht sowohl der Bevölkerung, als auch den Institutionen in Deutschland schwer zu schaffen. Erst in den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob der „Lockdown light“ Wirkung zeigt und das Coronavirus-Infektionsgeschehen in Deutschland abflaut – doch das Gesundheitswesen kommt schon jetzt an seine Grenzen.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Neue Erkenntnisse! Immunität nach Covid-19-Infektion? Antikörper-Studie überrascht mit DIESEN Ergebnissen Mainz Nachrichten
18 November 2020 - 22:45

Aktuelle Nachrichten ! Das Coronavirus macht sowohl der Bevölkerung, als auch den Institutionen in Deutschland schwer zu schaffen. Erst in den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob der „Lockdown light“ Wirkung zeigt und das Coronavirus-Infektionsgeschehen in Deutschland abflaut – doch das Gesundheitswesen kommt schon jetzt an seine Grenzen. Die Corona-Krise beschäftigt auch viele europäische Nachbarländer von Deutschland – in Österreich zum Beispiel ist die Lage durchaus dramatischer.if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_nationalnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_nationalnews')}); News-Ticker: Coronavirus in Deutschland und Europa +++ Zum Aktualisieren HIER klicken ++ Coronavirus in Deutschland: Aktuelle Zahlen zum Infektionsgeschenen (Stand 18. November 2020) Neue Corona-Infektionen: 17.561Infektionen am vergangenen Mittwoch: 18.487Sieben-Tage-R: 0,97 (Vortag: 0,97)Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 305 (Insgesamt: 13.119)Covid-19-Patienten auf Intensivstationen: 3.383 (Vortag: 3.325) Deutlicher Anstieg der Corona-Intensivpatienten in Deutschland seit Anfang Oktober. Foto: DIVI-Intensivregister (Quellen: RKI Corona-Dashboard, DIVI-Intensivregister) Mittwoch, 18. November 2020 22.19 Uhr: Neue Erkenntnisse zur Immunität nach Covid-19-Infektion überraschen Wenn Menschen am Coronavirus erkrankt waren, sollten sie auch bei einer möglichen Neuansteckung wieder in Quarantäne bleiben, weil es ungewiss war, ob und wie lange Antikörper in ausreichender Dosis im Körper bleiben. Doch jetzt hat eine neue Studie erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. Wie Business Insider berichtet, könnte sich die Immunität demnach bis zu acht Monaten im Immunsystem feststellen lassen. Foto: dpa Menschen, die für die Studie untersucht wurden, wiesen auch nach acht Monaten noch viele Gedächtnis-Immunzellen und Killerzellen auf, die eine Neuansteckung verhindern. Auch wenn die Antikörper nicht nachweisbar sind, bleiben doch die Gedächtniszellen vorhanden, die die Immunität gewährleisten. Das dürfte Experten vor allem interessieren, weil die Frage der Immunität ja auch nach einer Impfung noch nicht geklärt ist. Langzeitstudien gibt es hier auch noch nicht. Könnte so die Immunisierung der Gesellschaft neben der Impfung auch durch Immunität geschehen? Akiko Iwasaki, Immunologin an der Yale Universität, spricht gegenüber der New York Times von einer „aufregenden Nachricht“. Überrascht sei sie nicht, dass der Körper sich lange an eine Infektion erinnert, „denn das ist, was er machen sollte.“ Noch ist die neue Immunitäts-Studie aber nicht komplett wissenschaftlich herausgegeben und geprüft. Sie wurde bislang nur einem Preprint-Server zur Verfügung gestellt. 21.01 Uhr: Corona-Zahlen steigen in New York - Schulen müssen wieder schließen Angesichts steigender Corona-Zahlen schließt die US-Ostküstenmetropole New York erneut ihre Schulen. Die Stadt habe die Schwelle von drei Prozent positiven Corona-Tests überschritten und werde die Lerneinrichtungen deshalb ab Donnerstag vorübergehend dicht machen, schrieb Bürgermeister Bill de Blasio am Mittwoch auf Twitter. New York war im Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden und hatte Mitte März alle Schulen schließen müssen. Über den Sommer hatte sich das Infektionsgeschehen wieder stabilisiert, eine erneute Öffnung war jedoch immer wieder verschoben worden. Die ersten Schulen konnten schließlich erst ab Ende September wieder öffnen. Zuletzt hatte sich die Lage jedoch wieder angespannt. 17.37 Uhr: Fällt der Black Friday bei Amazon und Co. in Frankreich aus? Fällt der Black Friday bei Amazon und anderen Online-Händlern in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser? Foto: dpa/Montage: DER WESTEN Die französische Regierung hat Amazon und andere Online-Plattformen wegen der Corona-Pandemie zum Verzicht auf Schnäppchenaktionen zum sogenannten Black Friday aufgerufen. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire appellierte am Mittwoch an die Händler, die für den 27. November geplanten Rabattangebote zu „verschieben“, solange die meisten Geschäfte in Frankreich wegen der Pandemie geschlossen bleiben müssten. „Ist der Freitag der kommenden Woche wirklich ein gutes Datum, um den Black Friday abzuhalten?“, fragte Le Maire bei einer Fragestunde im Pariser Senat. „Meine Antwort ist nein.“ Fällt der Black Friday in diesem Jahr ins Wasser? Foto: imago images / Hans Lucas Viele Einzelhändler hatten zuvor Druck gemacht, eine Öffnung der Läden ab dem 27. November zu erlauben. Die Regierung will dagegen abwarten, weil die Intensivstationen in Frankreich derzeit zu 94 Prozent mit Corona-Patienten ausgelastet sind. Unter dem zweiten Lockdown sind alle Geschäfte des „nicht notwendigen Bedarfs“ in Frankreich seit dem 30. Oktober geschlossen. Die Regierung prüft bis kommende Woche eine mögliche Lockerung einzelner Auflagen ab dem 1. Dezember, wie ein Regierungssprecher sagte. Frankreich sei aber noch „weit von einer vollständigen Lockerung entfernt“. 17.05 Uhr: Ein Krankenpfleger aus Hannover hat gegenüber unserer Redaktion erklärt, wie dramatisch die Lage auf den Intensivstationen ist. Er sagt: „Wir haben nicht das Gefühl, dass in drei Wochen der Spuk vorbei ist.“ Was Alexander Jorde erlebt und was er Verschwörungstheoretikern gerne mal sagen möchte, liest du hier >>> 16.01 Uhr: Bundestag beschließt neues Infektionsschutzgesetz Die Mehrheit der Abgeordneten hat am Mittwochnachmittag für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes gestimmt. Alle Informationen zur Bundestagsentscheidung findest du hier >>> 15.14 Uhr: So hast du den Top-Virologen nicht nicht gesehen - Christian Drosten qualmt der Kopf Lockige dunkle Haare und ein weißer Arztkittel: Dieser Mann könnte dir bekannt vorkommen. Top-Virologe Christian Drosten kennt sich supergut mit Viren aus und beantwortet oft Fragen von Reportern. Corona: Top-Virologe Christian Drosten Foto: Christophe Gateau/dpa Vielleicht raucht ihm deshalb auch manchmal der Kopf? Denn so nennen es manche Leute, wenn man viel und anstrengend nachdenken muss. Ein Holzschnitzer im Erzgebirge im Osten von Deutschland hat dazu passend ein Räuchermännchen geschnitzt. Es sieht aus wie Christian Drosten. Wenn man einen Duftkegel anzündet, quillt duftender Rauch aus dem Kopf. Solche Räuchermännchen sind in der Weihnachtszeit beliebt. In der Werkstatt des Spielzeugmachers Tino Günther in Seiffen (Sachsen) raucht der neuesten Figur des Sortiments der Kopf. Der Virologen-Räuchermann mit seinem Mund-Nasen-Schutz erinnert stark an den Charité-Virologen Christian Drosten. Foto: dpa 13.20 Uhr: Wasserwerfer im Einsatz Die Querdenker halten sich weder an die Auflagen, noch folgen sie der Polizei-Ansage einer Auflösung. Nun kommt der Wasserwerfer zum Einsatz, aber eher als kühler Regen. Zahlreiche Videos im Netz dokumentieren es. 1316 Durchbruchsversuche. Werden mit Mühe abgewehrt. Flaschen fliegen erneut und Wasserwerfer wird erneut eingesetzt, aber eher als Regen. #b1811 pic.twitter.com/7lOJMUjHzO— stadtrand aktion (@stadtrandaktion) November 18, 2020 jQuery("#socialEmbed-230941716").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1329036038694637568"}); 11.21 Uhr: Querdenker-Proteste eskalieren sofort Das war erwartbar: Die Proteste der Querdenken-Bewegung haben innerhalb kürzester Zeit für massiven Ärger gesorgt. Weil kaum Masken getragen wurden, geschweige denn Abstand gehalten, stehen die drei großen Versammlungen schon kurz nach dem Start vor der Auflösung. Reporter berichten von aggressiven Teilnehmern und frühen Polizei-Einsätzen – Wasserwerfer und Hubschrauber wurden laut Polizei Berlin schon bereitgestellt. Corona-Ticker: Polizei löst Querdenker-Demo in Berlin mit Wasserwerfern auf. Foto: imago images/Future Image Die Polizei hat nach vergeblichen Aufforderungen angekündigt, die Auflagen notfalls mit Freiheitsentziehungen durchzusetzen – und offenbar sofort damit begonnen. Ein Video zeigt, wie offenbar der AfD-Bundestagsabgeordnete Kasten Hilse in Gewahrsam genommen wird. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse ist offenbar in Gewahrsam genommen worden. Er rief kurz vorher, er sei Bundestagsabgeordneter. Auf Ausschnitten ist nicht ersichtlich, was vorher war. #b1811 pic.twitter.com/7MxdTSDnGH— Lars Wienand (@LarsWienand) November 18, 2020 jQuery("#socialEmbed-230940194").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1328993302474088448"}); 9.35 Uhr: Coronavirus-Ausbrüche in zwei weiteren Pflegeheimen Bei großen Coronavirus-Ausbrüchen in zwei weiteren Pflegeeinrichtungen sind insgesamt mehr als 110 Bewohner positiv getestet worden. Wie die jeweiligen Einrichtungen und Landkreise mitteilten, kam es im niedersächsischen Melle im Landkreis Osnabrück und im sächsischen Freital zu einer Reihe von Ansteckungen. In beiden Fällen seien die Betroffenen isoliert worden. In Melle habe eine Reihentestung ergeben, dass 50 Bewohner und acht Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert seien, teilte die Einrichtung mit. In Freital handelt es sich bei den positiv Getesteten um 63 Bewohner und 29 Mitarbeiter des Heims. 7.35 Uhr: Logistiker rechnen mit 10 Milliarden Impf-Dosen Die ganze Welt sehnt sich nach einem Impfstoff – dank Pfizer und Biontech könnte es bald soweit sein. Dann aber folgt die nächste Mega-Herausforderung: Der Impfstoff muss in gigantischen Mengen produziert, transportiert und injiziert werden. Logistiker wie DHL bereiten sich derzeit mit Hochdruck darauf vor. Sie rechnen damit, bald rund 10 Milliarden (!) Impf-Dosen in die Welt zu bringen – mit der besonderen Herausforderung eines Transports bei mindestens -70 Grad. „Wir durchleuchten unsere Infrastruktur auf die Kapazitäten, bei minus 20 oder minus 70 Grad liefern zu können“, sagt der zuständige DHL-Manager Thomas Ellmann. 6.47 Uhr: RKI meldet neue Infektionszahlen In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 17.561 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind knapp 1000 Fälle weniger als vor einer Woche. Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 833.307 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Mittwoch um 305 auf insgesamt 13.119. Das RKI schätzt, dass rund 546 500 Menschen inzwischen genesen sind. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,97 (Vortag: 0,97). 6.21 Uhr: Logistikbranche bereitet sich auf Corona-Impfstoffverteilung vor Guten Morgen! Nachdem die Entwicklung von Corona-Impfstoffen vielversprechend verläuft, bringt sich die Logistikbranche in Position. DHL sowie Kühne + Nagel teilten mit, dass sie bereits Lieferverträge abgeschlossen haben. Details dazu nannten sie nicht. Auch Fedex und UPS wollen sich einen Teil des globalen Geschäfts sichern. Ein Knackpunkt ist die Kühlung - manche Präparate benötigen durchgängige Temperaturen von minus 70 Grad Celsius. DHL erwägt, für sein Pharma-Logistiknetz mehrere Hundert Tiefkühlschränke für solche extremen Temperaturen zu beschaffen. Schon jetzt hat die Firma solche „Ultralow-Freezer“ für spezielle Substanzen im Lager. Dienstag, 17. November 2020 21.24 Uhr: Lehrerin berichtet aus Corona-Alltag Wie ist der Corona-Alltag an Deutschlands Schulen? Eine Lehrerin hat nun für die „Süddeutsche Zeitung“ in einem Tagebuch aufgeschrieben, wie ihr Alltag an einer Schule in München aussieht. „Heute ist es ziemlich windig. Beim Lüften sitzen die Schüler am Fenster im Regen, ich stehe voll im Zug“, steht im Corona-Tagebuch. Nicht die einzige Schwierigkeit, wie du HIER lesen kannst. 20.14 Uhr: Alle Intensivbetten in Schweiz belegt Unser Nachbarland Schweiz schlägt Alarm! Die Schweizer Gesellschaft für Intensivmedizin erklärte am Dienstag, dass alle Intensivbetten für Erwachsene in der Schweiz belegt seien. Das bedeute, dass keine Kapazitäten für Covid-Patienten oder andere Schwerkranken zur Verfügung stehen. Die Schweizer Virologin Isabella Eckerle kritisiert, dass das die Folgen ausbleibender Infektionskontrolle und verzögerte und halbherzige Maßnahmen sei. „Hoffentlich wenigstens eine Warnung für alle Nachbarländer, Covid-19 ernst zu nehmen und nicht zu lange zu warten. Tragisch, da vermeidbar.“ Stellungnahme d. Schweizer Gesellschaft für #Intensivmedizin Alle zur Verfügung stehenden Intensivbetten für Erwachsen in der #Schweiz sind nun belegt. Keine Kapazität mehr für #COVID19, und auch nicht für andere Schwerkranke #SARSCoV2 https://t.co/FDvOzqTkIE— Isabella Eckerle (@EckerleIsabella) November 17, 2020 jQuery("#socialEmbed-230937710").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1328739200426971144"}); 18.35 Uhr: Staatsschutz bei Attila Hildman Vegan-Koch und Chef-Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann hat am Dienstag Besuch von Staatsschützern der Brandenburger Polizei bekommen. Das bestätigte eine Polizeisprecher gegenüber "Bild". Hintergrund der Durchsuchung sei Gefahrenabwehr gewesen, heißt es. Hildmann selbst bestätigte auf seinem Telegram-Kanal den Polizeieinsatz. Beamte hatten bei ihm sechs Laptops und Computer, mehrere Mobiltelefone und weitere Speichermedien beschlagnahmt, so ein Polizeisprecher. „Das Ziel war, die Begehung weiterer Straftaten im Internet zu erschweren“, so der Sprecher gegenüber "Bild". Außerdem hätten die Beamten eine Gefährderansprache gehalten. Gegen Hildmann laufen mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Attila Hildmann Foto: dpa 17.45 Uhr: Corona-Demos nicht genehmigt Mehrere für Mittwoch angekündigte Proteste gegen die Reform des Infektionsschutzgesetztes nahe des Bundestags in Berlin sind von der Bundesregierung verboten worden. Zwölf Anträge auf Kundgebungen wurden am Dienstag vom Innenministerium im Einvernehmen mit Bundestag und Bundesrat abgelehnt worden. Zuvor hatte es Warnungen vor möglichen Ausschreitungen gegeben. Wegen Corona bald ein Extra-Schuljahr? Foto: dpa 17.00 Uhr: Zusätzliches Schuljahr wegen Corona? Wie sollten Schulen angesichts der Coronapandemie umgehen? Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) Heinz-Peter Meidinger plädiert für die Möglichkeit eines Zusatzjahres. Dieses würde für viele Eltern und Schüler den "enormen Druck aus der jetzigen Situation herausnehmen" und auch das Problem des Notendrucks entschärfen, sagte er dem Nachrichtenportal watson. Es zeichne sich bereits ab, „dass auch dieses Schuljahr kein normales Schuljahr werden wird“ und es nicht gelingen werde, die Lehrpläne zu erfüllen. Die Lücken des letzten Schuljahres würden somit noch größer werden. Heinz-Peter Meidinger ist Lehrer, Schulleiter und Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL). Foto: dpa/Armin Weigl Dazu seien verschiedene Modelle vorstellbar, erklärt der Lehrerpräsident weiter. Unter anderem hält er es für denkbar, ein freiwilliges Wiederholen eines Schuljahres ohne Wertung als Sitzenbleiben anzubieten. Auch das Angebot eines Zusatzjahres vor den Abschlussprüfungen könne er sich vorstellen. Dafür könne eine eigene Klasse oder Lerngruppe gebildet werden. 15.30 Uhr: Österreich im Lockdown - Schweiz trotz höherer Zahlen nicht Die Rollläden an den Geschäften sind unten und Straßen und Kinderspielplätze leer: Österreich ist wegen der zuletzt explodierenden Corona-Infektionszahlen am Dienstag erneut in einen Lockdown gegangen. Bis zum 6. Dezember gelten für die neun Millionen Einwohner strikte Ausgangsbeschränkungen. Wie zu Beginn der Pandemie im Frühjahr ist das Verlassen von Haus und Wohnung nur in Ausnahmefällen erlaubt, etwa zum Einkaufen, für Arztbesuche oder zum Spazierengehen und Joggen. Geschäfte und Dienstleister bleiben zu - bis auf Supermärkte, Drogerien, Apotheken und Banken. Schulen haben auf Fernunterricht umgestellt, bieten aber für Schülerinnen und Schüler, die nicht zu Hause bleiben konnten oder dort keine Laptops hatten, Betreuungsangebote an. Die Regierung will Kontakte auf ein Minimum reduzieren, um Infektionsketten zu unterbrechen und die Krankenhäuser vor einer Überlastung zu bewahren. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) reagierte damit auf die zuletzt stark gestiegenen Infektionszahlen. Kliniken und Intensivstationen müssen immer mehr Covid-Kranke aufnehmen. Kommende Woche erreicht die Auslastung der Kliniken nach den Prognosen einen Spitzenwert. Die Schweiz ist bei den Corona-Infektionen noch härter getroffen als Österreich, mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von fast 600 Infektionen. Dort gibt es aber bislang aber nur regional große Einschränkungen. Im Lockdown ist etwa der Kanton Genf. Abgesehen von Schulen und Lebensmittelgeschäften sind alle Geschäfte und Dienstleister geschlossen.

Source: Nachrichtenews.com

.00 Uhr eingeführt. Im Kanton Wallis sind Restaurants inzwischen auch geschlossen. 14.19 Uhr: Steigende Zahlen trotz Rückgang der Corona-Tests Die Zahl der bundesweiten Corona-Tests ist laut dem Laborverband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) in der vergangenen Woche zurück gegangen. Demnach seien in der Woche vom 9. bis 15. November nach Daten von 163 Laboren rund 1,26 Millionen PCR-Tests durchgeführt wurden, so ALM-Vorsitzender Michael Müller. In den beiden Kalenderwochen zuvor wurden jeweils rund 1,44 Millionen Tests durchgeführt, das entsprach einer Auslastung der Labore von 97 beziehungsweise 100 Prozent – vergangene Woche lag die Auslastung bei 81 Prozent. Und jetzt wissen wir dass # Tests deutlich niedriger ist (-12,3%). Wir sammeln auch Quarantäne, Stationär und Todesfalldaten von LKs. Wenn nicht mehr in #Deutschland getestet wird, obwohl Leute positiv sind, dann sind diese Parameter wichtig als Trend Indikatoren.#Counting pic.twitter.com/aH34YgANL4— Risklayer (@risklayer) November 17, 2020 jQuery("#socialEmbed-230932704").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1328665965115154432"}); Trotz geringerer Auslastung fielen 9,2 Prozent der vom Verband erfassten Tests positiv aus – die höchste Rate seit Beginn der Datenerhebung Anfang März. Generell ist die Positivrate in den vergangenen Wochen kontinuierlich angestiegen – das legt die Vermutung nahe, dass die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland aktuell sogar noch höher liegen könnte, wären die Testauslastungen in der vergangenen Woche an die 100 Prozent gekommen. 12.00 Uhr: Impfgegner canceln Demo vor Berliner Reichtstag Die Veranstalter einer geplanten Demonstration gegen die Corona-Politik haben ihre Versammlung für Mittwoch vor dem Reichtstagsgebäude in Berlin abgesagt. Laut „Berliner Morgenpost“ fürchten die Veranstalter „Netzwerk Impfentscheid“ gewalttätige Ausschreitungen durch gewaltbereite Extremisten – denn trotz einer Distanzierung von Extremismus durch die Initiative, hatten Neonazis und Reichsbürger ihr Kommen zu der Demo angekündigt. Eine Querdenker-Demo am vergangenen Wochenende sorgte dagegen aus einem ganz anderen Grund für Aufsehen – warum die Polizei Karlsruhe jetzt gegen eine 11-Jährige ermittelt, kannst du >>>hier lesen. 11.05 Uhr: Angela Merkel äußert Unmut über ergebnislose Ministerkonferenz Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit deutlichen Worten zu der Ministerkonferenz am Montag geäußert. „Dass es manchmal etwas zu langsam geht, das bedaure ich“, sagte sie am Dienstag der „Süddeutschen Zeitung“. Denn es gehe um die „Vorbeugung vor dem Schlimmsten, also der Überlastung unseres Gesundheitssystems“. Die Corona-Pandemie sei eine „Jahrhundertherausforderung für die ganze Welt und für jeden einzelnen“ und „die Lage unverändert ernst“. Auch wenn die geltenden Einschränkungen „demokratische Zumutungen“ und zu „den schwersten Entscheidungen meiner Amtszeit“ gehörten, seien sie unvermeindlich. Während der Corona-Pandemie versucht Kanzlerin Angela Merkel strengere Schutz-Maßnahmen zu etablieren – und kriegt dafür Gegenwind von den Länderchefs. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa Bei exponentiellem Wachstum der Fallzahlen sei schnelles Handeln wichtig, „auch wenn man noch gar nichts auf den Intensivstationen sieht“, fordert die CDU-Politikern. „Wenn wir warten würden, bis die Intensivbetten voll belegt sind, wäre es zu spät.“ Außerdem müsse man „ja nicht jedes Mal unser Pflegepersonal so einem enormen Stress aussetzen“. Die Kanzlerin stellt in Hinblick auf künftige Corona-Beschlüsse klar: „Ich werde weiterhin der ungeduldige Teil in dieser Sache sein – und ich freue mich über jede Unterstützung, die ich dabei bekomme.“ 10.18 Uhr: Ärzte-Verbandschefin schlägt Alarm – „Gesundheitsämtern steht Wasser bis zum Hals“ Auch die Amtsärzte in Deutschland sind mit der Vertagung konkreter Corona-Beschlüsse unzufrieden. Zwar könne man nachvollziehen, „dass man versucht, mit Appellen weiterzukommen“, erklärte Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärzte im öffentlichen Gesundheitswesen. Aber: „Andererseits steht tatsächlich den Gesundheitsämtern das Wasser bis zum Hals.“ „Wir schaffen es nicht mehr, die Kontaktperson nachzuverfolgen“, so Teichert am Dienstag im WDT. „Von daher wären einheitliche Beschlüsse für uns sehr hilfreich gewesen.“ Frank Ulrich Montomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, äußert ebenfalls deutliche Kritik, bezeichnet die Bund-Länder-Runde als „Showdown von Eitelkeiten“, der niemandem hilft. „Wir brauchen eine Einigkeit aller Demokraten und aller Menschen, die wirklich an der Gesundheit der Bevölkerung interessiert sind.“ 9.01 Uhr: Virologin Isabella Eckerle hält Vorgehen der Bundesregierung für „riskant“ Virologin Isabella Eckerle von der Universität Genf hält es für riskant, weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zurück zu stellen. „Ein zögerliches Vorgehen, beziehungsweise ein Abwarten in einer Pandemie ist meistens keine gute Idee“, sagte Eckerle über die Beratungen von Bund und Ländern am Montagabend in den ARD-„Tagesthemen“. Auch wenn sich die Corona-Zahlen verlangsamt haben, steigen sie noch immer an – so lange die Entwicklung noch in die falsche Richtung gehe, sei klar, dass die Einschränkungen zumindest aufrechterhalten, wahrscheinlich aber verschärft werden müssten. Positive Effekte von Einschränkungen sehe man erst mit Zeitverzögerung – „Das ist sicher noch einmal ein bisschen Zeit, die man da verschenkt hat.“ 8.20 Uhr: Kirchen mit „Hausliturgie“ zu Weihnachten Angesichts des nahenden Weihnachtsfestes unter Corona-Bedingungen wollen die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (KEKD) in diesem Jahr eine „Hausliturgie“ herausgeben, damit Gläubige zu Hause Weihnachten feiern können. Laut Matthias Kopp, Sprecher der Bischofskonferenz, richtet sich die Liturgie an Menschen, die während der Corona-Krise den Gang zum Gottesdienst scheuen. Ein entsprechender Flyer werde vermutlich schon Ende der kommenden Woche heraus gegeben: „Darin werden das Weihnachtsevangelium enthalten sein, Weihnachtslieder und zwei Gebete“, so Kopp gegenüber dpa. Der Flyer soll im Internet heruntergeladen werden können, außerdem will die katholische Bischofskonferenz eine halbe Million gedruckte Flyer an die Bistümer weiterreichen. „Weihnachten findet statt – in welcher Form auch immer“, stellt Matthias Kopp klar. 7.52 Uhr: Karl Lauterbach mit bitterer Warnung nach ergebnislosem Corona-Gipfel Gesundheitsexperte und SPD-Politiker Karl Lauterbach hat die Beschlüsse der Corona-Konferenz unter Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag als „klar enttäuschend“ bezeichnet. Auf Twitter schreibt er: „Wir verlieren Zeit. In den Schulen keine Klassenteilung, keine Maskenpflicht, keine wirksame Quarantäneregel. Bei privaten Kontakten nur Apelle.“ Die Beschlüsse von heute sind klar enttäuschend. Wir verlieren Zeit. In den Schulen keine Klassenteilung, keine Maskenpflicht, keine wirksame Qurantäneregel. Bei privaten Kontakten nur Appelle. In 10 Tagen werden die Massnahmen umso härter ausfallen müssen https://t.co/e6dYNtWE3x— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) November 16, 2020 jQuery("#socialEmbed-230929384").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1328407977859092483"}); Er warnt: „In zehn Tagen werden die Maßnahmen umso härter ausfallen müssen.“ 6.55 Uhr: Virologe fordert strengere Corona-Maßnahmen Laut dem Frankfurter Virologen Martin Stürmer geht im Kampf gegen das Coronavirus möglicherweise wichtige Zeit verloren, weil die Entscheidung über Verschärfungen bei den Corona-Regeln verschoben wurde. „Jede Woche, die wir verschenken, werden wir etwa bei der Belegung der Intensivbetten spüren“, so der Laborleiter und Dozent in Wiesbaden. Stürmer frage sich, warum angesichts der aktuellen Infektionszahlen nicht schon diese Woche strengere Vorgaben auf den Weg gebracht wurden: „Ich hätte mir gewünscht, dass der Gesetzgeber mehr unternimmt, um private Kontakte zu beschränken“. so Stürmer. Die Zeit der Appelle und der Freiwilligkeit sei abgelaufen: „Dies ist mehr ein verzweifelter Versuch der Politik, um härtere Beschlüsse herumzukommen“. 6.17 Uhr: Corona-Neuinfektionen unter Vorwochenstand Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI innerhalb der letzten 24 Stunde insgesamt 14.419 Corona-Neu-Infektionen gemeldet. Das sind knapp 1000 Fälle weniger als vor einer Woche, wie das RKI am Dienstagmorgen mitteilte. Am vergangenen Dienstag hatte die Anzahl der Neuinfektionen bei 15.332 gelegen – und damit erstmals seit September unter dem Wert vom Dienstag zuvor. Seit Beginn der Pandemie zählt das RKI insgesamt 815 746 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Dienstag um 267 auf insgesamt 12.814. Laut Schätzungen des RKI sind rund 530.200 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion wieder genesen. Montag, 16. November 2020 21 Uhr: Anti-Corona-Demo in Halle Mehrere Hundert Menschen haben am Montagabend bei einer AfD-Demonstration in Halle gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert – begleitet von lauten Protesten: Etwa 500 Menschen schlossen sich dem Aufruf von Bündnis Halle gegen Rechts an, wie Polizeisprecher Ralf Karlstedt sagte. Bei der AfD-Kundgebung auf dem Hallmarkt zählte die Polizei etwa 300 Teilnehmer. Ein Großaufgebot der Polizei begleitete die Demonstrationen. Nach Angaben des Polizeisprechers gab es keine Zwischenfälle oder größeren Verstöße gegen die Auflagen. Bei den Versammlungen galt sowohl Maskenpflicht als auch die Einhaltung von Sicherheitsabständen zwischen den Demonstranten. Immer wieder rief die Polizei auf, die Regeln einzuhalten. 19.30 Uhr: Corona-Gipfel: Keine Partys und so wenig Kontakte wie möglich Der Corona-Gipfel von Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder endet mit einem Appell und ohne Beschlüsse. Bund und Länder rufen die Bürger auf, ihre privaten Kontakte noch einmal deutlich zu reduzieren. Sie sollten gänzlich auf private Feiern verzichten, private Zusammenkünfte mit Freunden und Bekannten sollten auf einen festen weiteren Hausstand beschränkt werden. Das klingt konstruktiv. Tatsächlich aber geriet Treffen per Video-Schalte zu einem Desaster, Merkel scheiterte mit vielen ihrer Vorhaben an den Länderchefs. Hier alles nachlesen >> Am 25. November wird es den nächsten Gipfel geben. Dann soll es nicht nur darum gehen, wie es unmittelbar danach weitergeht, sondern den gesamten Winter über +++ Corona: Angela Merkel spricht nach Gipfel – und hätte besser geschwiegen +++ 18.40 Uhr: Epidemiologe hält weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen für „leider“ notwendig Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens hält Epidemiologe Timo Ulrichs von der Akkon-Hochschule in Berlin eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen „leider“ für nötig. Dem Nachrichtenportal „Watson“ sagt er: „Das exponentielle Wachstum konnte zwar bis Mitte November gebremst werden, die Zahlen sind aber weiterhin hoch. Und das ist gefährlich mit Blick auf die zeitversetzte Zunahme von Krankenhauseinweisungen und Patientenzahlen auf Intensivstationen.“ Schulen und Kitas weiterhin offenzuhalten, hält der Epidemiologe für richtig: „Sie sollen nach Möglichkeit nicht geschlossen werden, weil auch unter Corona-Bedingungen Bildung für alle Schülerinnen und Schüler angeboten werden sollte. Aus epidemiologischer Sicht ist es sinnvoll, damit die freigestellten Schüler keine neuen Kontakte außerhalb des Klassenverbandes haben. Bis zu den Weihnachtsferien sollten wir es mit den bereits eingeführten Maßnahmen schaffen, die Schulen offenzuhalten.“ Maske auch im eigenen Zuhause?Ein Experte hält das unter Umständen für sinnvoll Foto: imago images Eine Selbstisolation auch bei Erkältungssymptomen befürwortet Ulrichs: „Wenn es irgendwie machbar ist, könnte eine Selbstisolation schon vor einer Weiterübertragung schützen, gegebenenfalls auch durch Maskentragen zu Hause. Und sinnvoll wäre es allemal. Denn eine Übertragung innerhalb der Haushalte zu reduzieren, würde sehr helfen, das Virus nicht in weitere Gruppen und Bereiche zu tragen.“ 17.20 Uhr: So ist die Lage in anderen EU-Ländern Während die Politiker in Deutschland hadern, ob es noch strengere Corona-Regeln geben sollte, sind viele europäische Nachbarländer schon viel weiter. Ausgangssperren, Feuerwerksverbot und Massentests: Einen Überblick über die Zahlen und Regeln in anderen Staaten gibt es hier >> 16.25 Uhr: Schweden überrascht mit radikalem Schritt Das bislang für seine geringen Corona-Auflagen bekannte Schweden beschränkt die Teilnehmerzahl für Versammlungen nun deutlich. Statt bisher 50 bis 300 Menschen je nach Anlass dürften vom 24. November an höchstens nur noch acht Menschen zusammenkommen, sagte Regierungschef Stefan Löfven am Montag bei einer Pressekonferenz in Stockholm. Dies sei zur Eindämmung der Pandemie „notwendig“. Stockholm: Schweden ging seit Beginn der Corona-Pandemie einen weniger strengen Weg als die meisten anderen europäischen Länder – das ändert sich jetzt Foto: dpa Schweden ging seit Beginn der Corona-Pandemie einen weniger strengen Weg als die meisten anderen europäischen Länder. Die Regierung verzichtete auf das Verhängen von Regeln und Einschränkungen und sprach stattdessen nur Empfehlungen für die Bürger aus. 15.20 Uhr: Es kracht bei Merkels Gipfel! Es läuft nicht für Kanzlerin Angela Merkel beim Gipfel mit den Ministerpräsidenten. Mit einer strengen Beschlussvorlage und neue Maßnahmen ist sie in das Treffen gegangen – doch die Länderchefs kassieren einen Punkt nach dem anderen. Ob am Ende noch etwas übrig bleibt? Hier alle Entwicklungen zum Gipfel lesen >> Seit dem Nachmittag beraten Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten in einer Videoschalte über das weitere Vorgehen in der Pandemie im November. 13.10 Uhr: Nächster Corona-Impfstoff vor Durchbruch? Noch wirksamer als Produkt von BioNTech Der US-Pharmakonzern Moderna vermeldet am Montag einen möglichen Impfstoff-Durchbruch. Der RNA-Impfstoff habe eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent, hieß es in einer Mitteilung von Moderna am Montag. Damit wäre dieser Impfstoff laut den Zwischenergebnissen sogar noch etwas wirksamer als derjenige von BioNTech. Die EU-Kommission verhandelt mit Moderna bereits über die Lieferung von bis zu 160 Millionen Impfdosen. 12.50 Uhr: Riesen-Krach vor Corona-Gipfel in der CDU wegen Schulplan von Angela Merkel Laut Informationen der Bild-Zeitung soll es vor dem Gipfeltreffen der Länderchefs mit Angela Merkel einen Riesen-Krach in der CDU geben. Hintergrund sei demnach ein Alleingang des Kanzleramtes. Angela Merkels Regierung hat mehrere Maßnahmen vorgeschlagen, um das Coronavirus weiter einzudämmen in Deutschland. Darunter auch eine Maskenpflicht an allen Schulen, somit auch in Grundschulen und ebenfalls auf Pausenhöfen. Hinzu sollte eine Halbierung der Klassen kommen. Armin Laschet und andere CDU-Spitzenpolitiker hätten daraufhin mit Fassungslosigkeit in einer Videokonferenz reagiert. Armin Laschet ist sauer auf Angela Merkel. Foto: AFP/John Macdougall, dpa/Michael Kappeler Laschet wollte laut Bild-Informationen Antworten von Merkel haben, woher plötzlich diese Beschlussvorlagen über die Schule stammen. Bis Sonntagabend sei davon keine Rede gewesen. NRW werde das nicht mittragen. Er warf Merkel vor: „Die Menschen verlieren das Vertrauen“, wenn man immer wieder neue Ideen in der Corona-Krise präsentiere. Auch Hamburgs SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher zeigte sich demnach über die Beschlussvorlage verärgert: „Ich finde das nicht mehr witzig!“ Mehr zur Beschlussvorlage beim Merkel-Gipfel hier. 11.35 Uhr: Tausende fallen auf Fake-Nachricht über Impfstoff rein Die Ärztin Özlem Türeci zählt neben ihrem Ehemann Ugur Sahin zu den Gründern von BioNTech. Nun macht ein Account in ihren Namen über Twitter neue Hoffnung auf einen schnellen Impfstoff-Erfolg gegen das Coronavirus. Am Montagvormittag twitterte der Account: „Wenn alles weiterhin gut geht, liefern wir den Impfstoff Ende dieses Jahres und Anfang 2021 aus.“ Das Problem: Es handelt sich hier offenbar um ein Fake-Konto! Coronavirus-Impfstoff: Wann kommt er auf den Markt? Foto: imago images / Pixsell Mittlerweile folgen über 50.000 Menschen dem Profil, aber es ist zum einen nicht mit einem blauen Häkchen verifiziert, zum anderen deckte der WDR-Redakteur Tuncay Özdamar auf, dass es sich um eine Fälschung handelt. Innerhalb von vier Tagen hat der Account die Zehntausenden Follower gesammelt. Auch ein Konto auf den Namen von Ugur Sahin, das bislang erst rund 7.200 Follower hat, ist demnach ein Fake-Account. Ein Fake-Account im Namen von Dr. Özlem Türeci bekommt innerhalb von drei Tagen über 40.000 Follower. So schnell kann man die User in sozialen Medien manipulieren. Bitte diesen Account blockieren! Danke. @drtureciozlem #BioNTech #Impfstoff pic.twitter.com/krbgAebQPX— Tuncay Özdamar (@TuncayOezdamar) November 15, 2020 jQuery("#socialEmbed-230922902").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1328057243053469703"}); Es zeigt sich, wie dringend die Menschen auf positive Nachrichten in der Corona-Krise warten und deswegen auch bereitwillig guten Meldungen Glauben schenken. +++ Corona-Video: Ausland feiert Deutsche mit fieser Begründung ++ Zwei neue Clips aufgetaucht +++ 7.10 Uhr: Angela Merkel will „Winter-Knigge“ in Corona-Krise Die Bundesregierung will die Kontaktbeschränkungen wegen der auf hohem Niveau verharrenden Corona-Infektionszahlen weiter drastisch verschärfen. Laut einer Beschlussvorlage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, schlägt Kanzlerin Angela Merkel vor, dass: der Aufenthalt in der Öffentlichkeit künftig nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und maximal zwei Personen eines weiteren Hausstandes gestattet sein sollauf private Feiern bis zum Weihnachtsfest verzichtet werden sollKinder und Jugendliche sollen sich nur noch mit einem festen Freund in der Freizeit treffen Zudem schlägt Merkels Bundesregierung eine Art „Winter-Knigge“ vor. Demnach soll sich jeder bei Erkältungssymptomen, wie Husten oder Schnupfen, unmittelbar nach Hause begeben und dort fünf bis sieben Tage in Quarantäne bleiben. Die Krankschreibung solle telefonisch durch den Hausarzt und zunächst ohne Besuch in der Praxis erfolgen. Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt auf einen neuen „Winter-Knigge“. Foto: imago images / Reiner Zensen 7 Uhr: Britischer Premierminister Boris Johnson erneut in Corona-Quarantäne Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich nach dem Kontakt mit einem Corona-Infizierten in Selbstisolation begeben. Dem Regierungschef gehe es gut und er weise „keinerlei Symptome“ einer Covid-19-Erkrankung auf, sagte ein Regierungssprecher am Sonntag in London. Johnson hatte am Donnerstag mehrere Abgeordnete in der Downing Street getroffen hatte, von denen einer anschließend positiv auf das Virus getestet geworden war. Im März war Johnson selbst positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er musste auf der Intensivstation behandelt werden. 6.20 Uhr: Altes Corona-Interview mit Virologe Drosten sorgt für Aufsehen in Österreich Derweil geht in den Sozialen Netzwerken ein Video mit dem Virologen Christian Drosten viral. Es handelt es um ein Interview, das Drosten mit der Nachrichtensendung ZIB 2 im ORF-Fernsehen führte. Das Gespräch stammt vom 24. April 2020, doch präsentiert sich nun angesichts des harten Lockdowns in Österreich als genaue Prognose der Ereignisse. In dem Interview sagte Drosten voraus, dass Lockerungen im Sommer gelockert werden könnten, aufgrund des Saisonalitäts-Effektes in den warmen Monaten. Dann warnte er jedoch, dass man dann immer noch „wenig Bevölkerungsimmunität“ habe. Dann laufe man, mit „einer immunologisch naiven Bevölkerung in eine Winterwelle rein.“ Das wäre gefährlich und darauf müsse man sich vorbereiten, so Drosten, und man müsse sich darauf einstellen, „dass man wieder in den Lockdown gehen muss im Winter“: ORF-Journalist Patrick Swanson teilte das Video mit dem Kommentar: „Immer wenn jemand sagt, dass der massive Anstieg der Corona-Infektionszahlen im Herbst überraschend war, muss ich an diesen Clip denken.“ Immer wenn jemand sagt, dass der massive Anstieg der Corona-Infektionszahlen im Herbst überraschend war, muss ich an diesen Clip denken. Christian Drosten in der ZIB2 am 24. April 2020: pic.twitter.com/2gEY7o09e3— Patrick Swanson (@patrickswnsn) November 15, 2020 jQuery("#socialEmbed-230920850").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1328090240150593538"}); Der österreichische Bundeskanzler Kurz hat nun einen zweiten harten Lockdown mit Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr sowie Schul- und Geschäftsschließungen verkündet. Der gesamte Handel muss schließen, Ausnahmen gelten nur für Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Banken und Postämter. Die Maßnahmen sind vorerst bis zum 7. Dezember befristet. Danach soll es einen Massentest der Bevölkerung geben. (red)

Source = nachrichteNews.com

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