Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Moderna-Impfstoff von EU-Kommission zugelassen! +++ Spahn: Deutschland erhält 50 Millionen Dosen Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Der Corona-Lockdown wird nochmal verschärft. Darauf haben sich am Dienstag die Länder und der Bund verständigt.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Moderna-Impfstoff von EU-Kommission zugelassen! +++ Spahn: Deutschland erhält 50 Millionen Dosen Mainz Nachrichten

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Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: Moderna-Impfstoff von EU-Kommission zugelassen! +++ Spahn: Deutschland erhält 50 Millionen Dosen Mainz Nachrichten
06 Januar 2021 - 17:00

Aktuelle Nachrichten ! Der Corona-Lockdown wird nochmal verschärft. Darauf haben sich am Dienstag die Länder und der Bund verständigt. Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns und eine Einschränkung auf einen Bewegungsradius von 15 km bei einer Inzidenz ab 200 geeinigt. Auch die Kontaktregeln werden noch strenger.if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_nationalnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_nationalnews')}); Corona: Lockdown verlängert! Bewegungsradius von 15 km kommt Wir halten dich in unserem News-Ticker über die aktuelle Corona-Lage und zum Corona-Gipfel auf dem Laufenden. #fnk-genericiframe-iframe{height:600px;min-height:600px}.fnk-genericiframe-iframe{width:100%}@media screen and (min-width:768px){#fnk-genericiframe-iframe{height:640px;min-height:640px}} (function(){var fixsize=function(){var teasers=document.querySelectorAll('[data-resize]');[].forEach.call(teasers,function(t){var iframe=t.querySelector('iframe');var resize=t.dataset.resize.split(",");iframe.style.height=((iframe.clientWidth Coronavirus in Deutschland: Die aktuellen Zahlen (Stand: 5. Januar 2021) Neue Corona-Infektionen: 21.237Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 1.019Corona-Todeszahlen insgesamt: 36.537Sieben-Tage-Inzidenz: 127,3Covid-19-Patienten auf Intensivstationen: 5678 (Quellen: RKI, DIVI-Intensivregister) Coronavirus aktuell: Unser Newsblog +++ Zum Aktualisieren hier klicken +++ Mittwoch, 6. Januar 16.46 Uhr: Moderna-Impfstoff zugelassen Als zweiter Corona-Impfstoff ist ab sofort auch das Mittel des US-Herstellers Moderna in der Europäischen Union zugelassen. Dies entschied die EU-Kommission am Mittwoch auf Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA, wie Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf Twitter mitteilte. 13.29 Uhr: EMA gibt grünes Licht für Moderna-Impfstoff Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat wohl grünes Licht für den Corona-Impfstoff von Moderna gegeben. Nun muss noch wie bei der Zulassung von Biontech die Europäische Kommission ihre Zustimmung geben. Damit ist laut Medienberichten noch heute zu rechnen. 12.57 Uhr: Spahn kündigt weitere Impfkampagne an In Alten- und Pflegeheimen und beim Krankenhauspersonal war mancherorts eine gewisse Impfmüdigkeit zu beobachten. Jens Spahn kündigt eine Impfkampagne für Ärzte, Apotheker und Krankenhauspersonal an. „Wir werden gezielt weiter Kampagnen zum Impfen machen“, so der CDU-Politiker. 12.54 Uhr: 1,3 Millionen Impfdosen bis Ende 2020 geliefert „1,3 Millionen Impfdosen sind Ende 2020 geliefert worden“, sagte Spahn zur Kritik, dass zu wenig Impfstoff in Deutschland angekommen sei. 12.27 Uhr: Weitere Biontech-Produktionsstätte soll eröffnen Im Februar soll im hessischen Marburg eine weitere Biontech-Produktionsstätte eröffnen können. „Die Regierung unternimmt alles, um Biontech und Co. zu unterstützen“, erklärt Spahn. „Impfen braucht Vertrauen. Der Wunsch nach Normalität sollte nicht Blick auf Fakten verklären“. „Wir können allen im Sommer ein Impfangebot machen. Wir haben genug, mehr als genug Impfstoff bestellt“, so Spahn. Heute rechne er mit der Zulassung des Impfstoffs von Moderna. Über 50 Millionen Moderna-Impfdosen sollen in diesem Jahr nach Deutschland kommen. Im ersten Quartal sind knapp zwei Millionen Dosen zu erwarten. Mit ersten Dosen rechne er in der nächsten Woche. 12.20 Uhr: Fast 400.000 Menschen in Deutschland geimpft Nach Markus Söder äußert sich nun Jens Spahn zum Impfstadt. Er teilt mit, dass fast 400.000 Menschen in Deutschland bereits geimpft seien. Vorwiegend handele sich dabei um Bewohner der Alten- und Pflegeheime. „Impfen ist der Weg raus aus der Pandemie“, so Spahn, der die Ungeduld und Verunsicherung verstehen könne. „Die Wahrheit ist auch: der Impfstoff ist weltweit ein knappes Gut“, so Spahn. Deshalb müsse er um Geduld bitten und „Das am Anfang zu wenig Impfstoff haben würde, war von Anfang an klar.“ Nicht zu wenig bestellte Mengen seien der Grund dafür, sondern die geringen Produktionsmengen. 12.16 Uhr: Söder schlägt eine Impfkampagne vor und wechselt Gesundheitsministerin aus Söder schlägt angesichts einer gewissen Impfmüdigkeit bei Krankenhauspersonal eine Impfkampagne vor. Dazu könnten Prominente Gesichter dienen. Auch tauscht Söder die Gesundheitsministerin aus: die bisherige bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) wechselt als Ministerin in die Staatskanzlei. Huml werde ab Montag als Ministerin der Staatskanzlei speziell für Europa und Internationales zuständig sein und zudem den Corona-Krisenstab verstärken, kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München an. Humls Nachfolger im bayerischen Gesundheitsressort soll demnach der bisherige Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) werden. 12.09 Uhr: Faschingsferien in Bayern fallen aus „So schlimm wie jetzt war es noch nie“, gesteht Söder. Mit dem Bewegungsradius von 15 km sollen vor allem touristische Tagesausflüge verhindert werden. Die Regelung gelte ab der Stadtgrenze des jeweiligen Wohnorts, so Söder. Die Schulen sollen Distanzunterricht in weiterführenden und wo möglich auch in Grundschulen anbieten. In Kitas und Grundschulen soll Notbetreuung für jeden, der es braucht, angeboten werden. Die Faschingsferien sollen ausfallen, so Söder. Da kein Fasching gefeiert werden könne, sollen die ausgefallenen Unterrichtsstunden in dieser Zeit nachgeholt werden. 12.03 Uhr: Markus Söder erklärt Maßnahmen „Es gibt keinen Anlass zu Entwarnung oder Sorglosigkeit“, erklärt Markus Söder. Er warnt vor dem mutierten Virus, dass auch in Bayern schon nachgewiesen wurde. „Je weicher die Maßnahmen dauern, desto kürzer sind sie“, so Söder. Bei der Betreuung von Kindern soll außer einer Kontaktperson auch eine feste Kontaktfamilie gelten. 11.35 Uhr: Schulunterricht via BBC in Großbritannien Um britische Schulen während des neuen Lockdowns zu unterstützen, strahlt die BBC jeden Tag mehrere Stunden Unterricht aus. Von diesem Montag an würden jeden Tag drei Stunden Grundschulunterricht gesendet, dazu kämen mindestens zwei Stunden für Schüler weiterführender Schulen, teilte der Sender mit. Regierungschef Boris Johnson und Bildungsminister Gavin Williamson dankten der Sendeanstalt für die Unterstützung. Willamson kündigte zudem an, eine Million Laptops und Tablets an Schüler zu verteilen, deren Familien sich keine Endgeräte leisten können. Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus in Großbritannien hatte die Regierung einen Lockdown mit Schulschließungen und Ausgangsbeschränkungen verfügt. Das Parlament sollte den Maßnahmen am (heutigen) Mittwoch zustimmen. Johnson und Williamson stehen in der Kritik, sie hätten zu spät die Entscheidung für Schulschließungen getroffen. Johnson hatte noch am Sonntag betont, dass die meisten Einrichtungen offen bleiben sollten. Daraufhin waren am Montag Millionen Kinder in die Schulen zurückgekehrt. Am Abend verkündete der Premierminister dann die Schließungen. 10.55 Uhr: Mehr Kinderkrankengeld-Tage für Eltern Mehr Kinderkrankengeld-Tage für Eltern und Alleinerziehende haben Bund und Länder am Dienstag beschlossen. Alle Infos dazu liest du hier. 9.26 Uhr: „Bei den Kontaktbeschränkungen darf es keine Tabus geben“ Der Deutsche Städtetag hat sich ausdrücklich hinter die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gestellt. „So hart die Maßnahmen auch sind: Die Städte halten es für richtig, den Lockdown fortzusetzen, damit die Zahl der Neuinfektionen nachhaltig sinkt“, sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) der „Rheinischen Post“ vom Mittwoch. „Bei den Kontaktbeschränkungen darf es keine Tabus geben“, stellte er klar. Dienstag, 5. Januar 20.40 Uhr: Ab wann gelten die neuen Corona-Regeln? Die Beschlüsse des Corona-Gipfels müssen in den Landtagen der 16 Bundesländer formal noch bestätigt und beschlossen werden. Eine zeitnahe Umsetzung ist anzunehmen, weil die Beschlüsse auch die Schulferien betreffen, die in den meisten Bundesländern in den kommenden Tagen enden werden. In NRW hat Ministerpräsident Laschet bereits angekündigt, dass am Mittwoch Details für Schulen und Kitas vorgestellt werden sollen. 19.14 Uhr: Virus-Mutation ein Grund für verschärfte Maßnahmen „Es gibt keine abschließende Klarheit über den Virus in seiner mutierten Form“, sagte Merkel. In England sehe man, dass Virus andere Formen verdrängt habe. Es sei ein Grund mehr mit den Inzidenz-Zahlen nochmal herunterzukommen. Die Verbreitungsgeschwindigkeit bei der Virus-Mutation sei erhöht, um wie viel stehe noch nicht ganz klar fest. Es gebe auch schon einzelne Fälle in Deutschland, so Merkel. 19.08 Uhr: Markus Söder warnt vor „falschen Hoffnungen“ „Ich rate uns, keine falschen Hoffnungen zu machen“, sagt Markus Söder mit Blick auf ein Ende. Er sehe kein schnelles Ende in der Corona-Pandemie. „Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein, aber sicher nicht das Ende.“ 18.59 Uhr: Berlins Bürgermeister: „Keine Zeit für Halbherzigkeit“ Nun spricht Berlins Erster Bürgermeister Michael Müller. Er betont: „Es ist keine Zeit für Halbherzigkeit.“ Er spricht von einer wichtigen und erfolgreichen Ministerpräsidentenkonferenz. Nun folgt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. „Sind wir mal ehrlich: ich glaube vielen geht es so, dass wir in der ersten Welle kaum Betroffene hatten. Das ist jetzt anders“, so Söder, der vor der mutierten Form des Virus warnt. „Wir machen keine Experimente, sondern setzen auf Sicherheit.“ 18.54 Uhr: Schulen bleiben zu, nächster Corona-Gipfel am 25. Januar Die Schul- und Kita-Schließungen bleiben bestehen bis Ende Januar. In diesem Zusammenhang werde jedes Elternteil Anspruch auf zehn zusätzliche Tage Kinderkrankengeld bekommen. Alleinerziehende bekommen 20 zusätzliche Tage. Der Anspruch gilt auch, wenn das Kind wegen Corona nicht in die Schule oder Kita gehen kann. Auch die Doppel-Test-Strategie für Reise-Rückkehrer bleibt bestehen. Notwendig sind ein Test vor Rückkehr nach Deutschland oder bei Einreise. Nach dem fünften Tag können sich Reise-Rückkehrer frei testen lassen. Bis dahin bestehe Quarantäne, erklärte Merkel. Die Bundeskanzlerin kündigte an, dass am 25. Januar das nächste Treffen anstehe, um zu sehen, wie es mit den Maßnahmen weitergehen soll. 18.52 Uhr: Merkel verteidigt Impf-Vorgehen Merkel verteidigt den europäischen Impfstoff-Kurs. „Wir wollen keine nationale Alleingänge“, so Merkel. Es sei in deutschen Interesse, wenn auch die Nachbarländern rasch impfen könnten. 18.50 Uhr: Merkel: Bewegungsradius von 15 km kommt In Hotspots kommt nun ein Bewegungsradius von 15 km rund um den Wohnort, kündigte Merkel an. Es gebe Ausnahmen, „tagestouristische Ausflüge stellen keinen triftigen Grund dar“, betonte sie mit Blick auf chaotische Zustände in Winterberg, im Harz oder der Eifel. „Das muss verhindert werden.“ 18.48 Uhr: Verschärfungen der Corona-Maßnahmen beschlossen Die Beschlüsse aus dem Dezember werden bis Ende Januar verlängert und weiter verschärft, so die Kanzlerin. Private Treffen sollen künftig nur noch mit einer Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, möglich sein. Die bislang geltenden Ausnahmen für Kinder im Alter bis zu 14 Jahren gibt es nicht mehr. Das heißt etwa, dass sich zwei Paare nicht mehr zum Essen verabreden und zwei Kinder nicht ein weiteres Kind zuhause besuchen dürfen 18.45 Uhr: Merkel Pressekonferenz live Die Kanzlerin spricht. Die betont, dass das RKI warnt, dass die wahre Inzidenz aufgrund der Feiertage erst ab dem 17. Januar wirklich absehbar sei. Sie warnt auch vor der Mutation des Virus, wie sie in Großbritannien nachgewiesen wurde. 18.40 Uhr: Sachsens Ministerpräsident bestätigt Verschärfung der Maßnahmen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich nach dem Bund-Länder-Gipfel zu Wort gemeldet: „Der Lockdown light hat wenig gebracht, erste der harte Lockdown brachte etwas. Er soll bis Ende des Monats fortgesetzt werden.“ Er bestätigte, dass die Corona-Regeln verschärft werden. „Ein Hausstand und eine weitere Person ist die herzliche Bitte und Aufforderung in unserem Land“, so Kretschmer. Auch Schulen und Kindergärten sollen weitgehend geschlossen bleiben, kündigte Sachsens Ministerpräsident an. 18.26 Uhr: Reuters: Schulen bleiben bis Ende Januar Der Corona-Gipfel soll laut „Bild“-Infos kurz vor dem Abschluss stehen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Vertreter der Länder berichtet, sollen sich Bund und Länder geeinigt haben, die Schulen bis Ende Januar geschlossen zu halten. Corona: Gibt es eine dauerhafte Testpflicht für Reiserückkehrer? (Symbolbild) Foto: imago images / Cord 18.05 Uhr: Mehr Tage an Kinderkrankengeld Zehn zusätzliche Tage an Kinderkrankengeld für jedes Elternteil in 2021, das wollen Bund und Länder auf den Weg bringen. Dieser Punkt ist in der Beschlussfassung der Corona-Beratungen enthalten. Alleinerziehende sollen 20 Tage Kinderkrankengeld erhalten. „Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt wurde“, heißt es. 18 Uhr: Mehr Biontech-Impfstoff soll produziert werden Angesichts der Knappheit bei den Corona-Impfstoffen forciert die Bundesregierung eine Produktion größerer Mengen. So wollen der Bund und Hessen den Hersteller Biontech dabei unterstützen, noch im Februar in einem neuen Werk in Marburg die Produktion zu starten, wie es in einem Beschlussentwurf für die Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Lage am Dienstag in Berlin heißt. Die Produktion an dem zusätzlichen Standort könnte die Mengen deutlich steigern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will an diesem Mittwoch mit ihren zuständigen Ministern beraten, wie zusätzliche Produktion durch die Regierung unterstützt werden kann, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Neben Gesundheitsminister Jens Spahn sollen an der Beratung auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier, der Chef des Bundeskanzleramtes Helge Braun (alle CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) teilnehmen, wie es hieß. Ziel sei es, zusätzliche Produktion in Deutschland möglichst zügig hochzufahren. 17.55 Uhr: Malu Dreyer bestätigt Lockdown-Verlängerung Die bestehenden Corona-Einschränkungen sollen laut der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer bis Ende Januar verlängert werden. Es sei Teil der am Dienstag gefassten Beschlüsse, „dass der Shutdown verlängert werden soll bis zum 31. Januar“, sagte Dreyer bei einem digitalen Neujahrsempfang in Mainz. Dreyer hatte den Corona-Gipfel für ihre Ansprache kurz unterbrochen. „Das ist richtig, weil wir nach wie vor hohe Inzidenzen haben“, fügte Dreyer hinzu. 16.50 Uhr: Diese Landkreise haben eine Inzidenz von mehr als 200 In Hotspots mit einem Inzidenzwert von mehr als 200 sollen ein Bewegungsradius von 15 km erlassen werden. Übereinstimmenden Medienberichten haben sich darauf die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten am Nachmittag geinigt. Doch welche Landkreise wären betroffen? Nach aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) überschreiten derzeit 67 Landkreise diesen Wert. Vor allem Sachsen und Thüringen sind betroffen. Spitzenreiter sind die Landkreise Meißen (493), Altenburger Land (463) und Vogtland (435). 16.30 Uhr: Sorge vor Virus-Mutation Mitgrund für verschärften Lockdown Die Sorge vor der Mutation des Coronavirus ist ein Grund für die geplanten Verschärfungen der Pandemie-Schutzmaßnahmen. Das geht aus der Beschlussfassung des Spitzentreffens von Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten hervor. Gemeinsames Ziel sei es, „den Eintrag und die Verbreitung von Virusvarianten mit eventuell ungünstigeren Eigenschaften möglichst weitgehend zu begrenzen“, heißt es. 15.41 Uhr: Um dieses 11-Punkte-Papier geht es beim Corona-Gipfel Das der Lockdown über den 6. Januar hinaus verlängert wird, das war in den letzten Tagen bereits abzusehen. In der Beschlussfassung des heutigen Corona-Gipfels geht es daher auch um weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Das Papier hat elf Punkte. Kernpunkt ist, dass in Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner der Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort vorgeschlagen wird. Einkaufen, Reisen und tagestouristische Ausflüge sind dann nicht mehr möglich. Darauf sollen sich laut Deutscher Presseagentur die Teilnehmer bereits verständigt haben. Auch um den Schutz von Alten- und Pflegeheimen, den Umgang mit den neuen Virusmutationen und die Beschaffung von weiterem Impfstoff für Deutschland soll es gehen. Ebenfalls in dem Papier wird vorgeschlagen private Zusammenkünfte weiter einzuschränken. Möglich sollen dann nur noch Treffen alleine mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes sein. 15.30 Uhr: Corona-Gipfel gestartet Mit rund drei Stunden Verspätung sind die Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Ministerpräsidenten der Länder und weiteren Mitgliedern der Bundesregierung über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gestartet. Der Corona-Gipfel findet als Videokonferenz statt. Mit Ergebnissen wird am Abend gerechnet. 13.20 Uhr: Bewegungseinschränkung soll laut Medienbericht definitiv kommen! Wie die Bild berichtet, sind die Länderchefs mit dem Vorschlag von Angela Merkel, einen Bewegungsradius vorzuschreiben, einverstanden. Demnach sollen sich die Ministerpräsidenten darauf geeinigt haben, den Bewegungsradius in Corona-Hotspots einzuschränken. Angeblich soll ab einem Inzidenzwert von 200 dieser auf 15 Kilometer beschränkt werden, heißt es weiter. 12.28 Uhr: Krasse Forderungen vor Corona-Gipfel Vor dem Corona-Gipfel fordern Wissenschaftler strengere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Unter anderem schalteten sie sich mit Kanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs zusammen. Mit dabei: Charité-Virologe Christian Drosten, RKi-Chef Lothar Wieler und Viola Priesemann, Physikerin am Max-Planck-Institut in Göttingen. Sie fordert laut Bild einen konsequenten Lockdown mit Schließungen von Kantinen und einer Anordnung der Regierung zu Hause zu bleiben. Doch nicht nur das: Ginge es nach ihr, solle es eine Bewegungseinschränkung auf einem Radius von fünf Kilometern geben. Denn sie sagt: „Wir brauchen niedrigere Fallzahlen.“ Physikerin Viola Priesemann hat eine krasse Forderung. Foto: imago images / Jürgen Heinrich 10.48 Uhr: Ausgangsbeschränkungen ab Inzidenz von 100? Der Corona-Gipfel ist um zwei Stunden nach hinten verschoben worden. Laut Business-Insider ist der Grund ein Vorschlag des Kanzleramtes. Demnach will Angela Merkel Ausgangssperren in Kreisen ab einem Inzidenzwert von 100 beschließen lassen. 10.32 Uhr: Bleiben Tests für Reiserückkehrer dauerhaft Pflicht? Wer aus Risikogebieten nach Deutschland einreist, muss einen Coronatest machen - das könnte längere Zeit so bleiben. Nach Informationen des Spiegel plant die Koalition strenge Regeln, die bis Frühling gelten sollen. Demnach sollen Reisende aus Ländern, die nicht dem Schengen-Raum angehören, vor dem Abflug nach Deutschland einen negativen Test vorlegen müssen. Ziel: Neue Mutationen sollen dadurch nicht in die Bundesrepublik gebracht, Airlines, Flughäfen und die Bundespolizei gleichzeitig entlastet werden. Corona: Gibt es eine dauerhafte Testpflicht für Reiserückkehrer? (Symbolbild) Foto: imago images / Cord 09.37 Uhr: Corona-Gipfel um zwei Stunden verschoben Der Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern findet nicht wie geplant um 11, sondern um 13 Uhr statt, wie ein Regierungssprecher mitteile. Grund seien „weitere vorbereitende Gespräche“. 09.17 Uhr: Karl Lauterbach mit düsterer Prognose – „Letzte Chance, die wir haben“ SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warf bei „Hart aber fair“ am Montagabend einen Blick auf die nächsten Monate - er sieht alles andere als rosig aus. Hier mehr dazu>>> 07.44 Uhr: Lockdown wird wohl verlängert - wie geht es in Deutschland weiter? Ab 11 Uhr treffen sich Bundeskanzlerin Merkel und die Länderchefs per Schalte, um über das weitere Vorgehen im Kampf gegen Corona zu beraten. Bereits im Vorfeld zeichnet sich ab, dass der harte Lockdown, der bislang bis zum 10. Januar befristet ist, bis zum 31. Januar verlängert wird. Ob der Lockdown fortgeführt wird wie bisher, ob er eventuell leicht gelockert wird oder möglicherweise strengere Maßnahmen gelten werden, ist noch unklar. Geschäfte, Schulen und Kitas sind seit Mitte Dezember geschlossen. Das Kultusministerium machte am Montag deutlich, dass Schulen und Kitas zwar als erstes wieder geöffnet werden sollen, eine Wiederöffnung angesichts der weiter hohen Infektions- und Todeszahlen derzeit nicht möglich sei. Kanzlerin Merkel berät am Dienstag mit den Länderchefs über das weitere Vorgehen im Kampf gegen Corona. (Archivbild) Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa 07.30 Uhr: 11.897 Corona-Neuinfektionen und 944 Todesfälle Binnen 24 Stunden haben sich in Deutschland 11.897 Menschen mit Corona infiziert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen mitteilt. Außerdem wurden 944 Todesfälle in Verbindung mit Corona gezählt. 22.21 Uhr: Erneut landesweiter Lockdown in Großbritannien Wegen der Ausbreitung der neuen Corona-Variante wird in England wieder ein harter Lockdown verhängt. Von Mittwoch an werden landesweit die Schulen geschlossen und es gilt eine Ausgangssperre, wie Premierminister Boris Johnson am Montagabend in einer Fernsehansprache ankündigte. Die rund 56 Millionen Engländer dürfen ihr Zuhause dann nur noch in begründeten Fällen verlassen. Die strengen Maßnahmen sollen voraussichtlich bis Mitte Februar aufrechterhalten werden. Corona in Großbritannien: Prime Minister Boris Johnson kündigte landesweite Maßnahmen an. Foto: Pa Video/PA Wire/dpa 21.10 Uhr: Tui bekommt 1,25 Milliarden Euro als Hilfspaket Die EU-Wettbewerbshüter haben deutsche Staatshilfen bis zu 1,25 Milliarden Euro für den schwer von der Corona-Krise getroffenen Reisekonzern Tui genehmigt. Das teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. „Tui wurde wie viele andere Tourismusunternehmen von der Coronakrise schwer getroffen“, sagte die zuständige EU-Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager. Die deutsche Staatshilfe ist nach Auffassung der EU-Kommission „erforderlich, geeignet und angemessen“, um eine „beträchtliche Störung im Wirtschaftsleben eines Mitgliedstaats“ zu beheben. Der Staat werde „für das von den Steuerzahlern getragene Risiko eine hinreichende Vergütung erhalten und die Unterstützung mit Auflagen verbinden, um mögliche Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen“, betonte Vestager. 18.59 Uhr: Jens Spahn mit überraschender Impf-Ansage Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einem Medienbericht zufolge in einer digitalen Fraktionssitzung der Union ein Impfangebot für alle Interessierten „wohl im zweiten Quartal 2021“ in Aussicht gestellt. Das berichtete die Tageszeitung „Welt“ am Montag unter Berufung auf mehrere Teilnehmer der Sitzung. Darüber habe es durchaus Erstaunen gegeben, da bisher eher von einem Impfstart für alle ab dem Sommer die Rede gewesen sei. Spahn: Wir müssen "aufeinander aufpassen" 17.38 Uhr: Kanzleramtschef Braun über Schulen: „Ehebliches Ausbruchsgeschehen“ Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rechnet mit einer Verlängerung der ursprünglich bis 10. Januar geltenden Beschränkungen in der Corona-Pandemie bis voraussichtlich zum 31. Januar. Schwierigstes Thema bei den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Dienstag werde der Schulbereich sein, machte Braun nach Angaben von Teilnehmern in einer digitalen Informationssitzung der Unionsfraktion am Montag deutlich. Sein Eindruck sei, dass es ein erhebliches Ausbruchsgeschehen an den Schulen gebe. Es sei aber unklar, was die Runde in diesem Zusammenhang abschließend bringen werde. Braun sagte nach diesen Angaben weiter, die aktuellen Infektionszahlen nach Weihnachten und dem Jahreswechsel seien nicht belastbar, da einige Gesundheitsämter seit Tagen keine Zahlen geliefert hätten. Die Zahlen seien aber so oder so zu hoch. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigte demnach vor den Abgeordneten die auch aus den Reihen der SPD kritisierte Impfstrategie des Bundes. Man solle die Situation nicht schlecht reden, wurde er zitiert. Mit der Impfstoff-Zulassung sei viel erreicht worden. Mehr Bestellungen hätten den Engpass bei der Produktion nicht gelöst, betonte er demnach. 15.50 Uhr: Familienministerin Franziska Giffey über Wiederöffnung von Schulen und Kitas „Es lässt sich klar sagen, dass das Infektionsrisiko bei 0- bis 5-Jährigen niedriger ist als bei anderen Bevölkerungsgruppen“, erklärt Familienministerin Franziska Giffey (SPD) in einem Statement nach der Kultusministerkonferenz. Doch das Infektionsgeschehen lasse keine großartigen Lockerungen zu. Bei der Möglichkeit von Öffnungen sollen Kitas und Schulen die ersten sein, die wieder aufmachen. Eine Wiederöffnung könnte mit einem Stufen-Modell stattfinden, wenn die Zahlen sinken. Doch Giffey sagt auch: „Es ist klar, dass wir auf lange Sicht keinen Regelbetrieb geben wird.“ Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). Foto: imago images / photothek 15.21 Uhr: Wird Moderna-Impfstoff noch heute zugelassen? Wie die französische Nachrichtenagentur ADF und Reuters berichten, könnte der Moderna-Impfstoff gegen Corona noch heute zugelassen werden. 14.53 Uhr: Schulen sollen länger geschlossen bleiben Wie die Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin am Montag laut „Focus Online“ mitteilte, müssen die Schulen wohl länger als geplant geschlossen bleiben. In Bundesländern, die weniger stark betroffen sind, könnte die Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Stufen unter Umständen wieder möglich sein. 14.20 Uhr: Regierungspressekonferenz zu Corona Die Impfstoffe von Biontech und Moderna - sobald zugelassen - reichen aus, die Deutschen 2021 zu impfen, so Kautz, „Natürlich ist nicht alles perfekt“, doch die Hoffnung sei groß, so Seibert. Die Kritik, zu zögerlich oder gar versagt zu haben, weist die Bundesregierung zurück. 14.15 Uhr: Anders als die USA und Großbritannien hat die EU Impfdosen erst im November bestellt. Die Regierung steht laut Seibert aber trotz des Impf-Chaos nach wie vor hinter der Entscheidung. 14.10 Uhr: Verimpft wurden bis heute 265.000 Impfdosen. Bis Ende 2020 wurden 1,3 Millionen Dosen geliefert, am 8. Januar soll die nächste Lieferung nach Deutschland kommen, mehr als 600.000, so Hanno Kautz, Pressesprecher des Bundesgesundheitsministeriums. 14.07 Uhr: Das Impf-Vorgehen in Deutschland wird von mehreren Seiten kritisiert - die Regierung habe bewusst den Weg gemeinsam mit den anderen europäischen Ländern gewählt und sei nach wie vor davon überzeugt, den richtigen Schritt gegangen zu sein. Anders als Deutschland hatte Großbritannien Wochen vor den anderen Ländern eine Notfallzulassung des Biontech-Impfstoffs durchgesetzt. In Deutschland begannen die Impfungen erst nach Weihnachten am 27. Dezember. 14.03 Uhr: In den vergangenen Tagen von Weihnachten über Neujahr war geringer als zuvor - das habe damit zu tun, dass die Daten an den Feiertagen nicht wie gewohnt gemeldet werden, so Seibert Corona: Regierungssprecher Steffen Seibert über die Corona-Krise. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa 14.00 Uhr: Ab 14 Uhr spricht die Regierung in Berlin vor der Presse über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland. Vorab hatte sich Kanzlerin Merkel mit den Bundesministern gesprochen. 11.33 Uhr: Lockdown-Verlängerung bis 31. Januar? Laut Informationen der Bild sollen Bund und Länder sich darüber einig sein, den Lockdown bis zum 31. Januar zu verlängern. Entschieden wird erst am Dienstag - ab 11 Uhr trifft sich Kanzlerin Merkel mit den Länderchefs per Schalte zum Corona-Gipfel. Ein Streitpunkt ist das Thema Öffnungen von Schulen und Kitas, am 11. Januar sind die Ferien vorbei. Corona: Bund und Länder sind sich angeblich einig, bis wann der harte Lockdown verlängert werden soll Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Pool/dpa 10.36 Uhr: Treffen der Kultusminister am Montag Am Dienstag treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs zum erneuten Corona-Gipfel - dass der Lockdown in die Verlängerung gehen wird, scheint sicher. Doch einige Fragen sind noch offen, über die Bund und Länder diskutieren werden. Bereits am Montag beraten sich die Kultusminister in einer Schaltkonferenz über das weitere Vorgehen an Schulen nach den Ferien. 09.20 Uhr: Erste Impfung mit AstraZeneca in Großbritannien Großbritannien war das erste Land in Europa, das mit den Impfungen gegen Corona begonnen hatte - nun ist das Vereinigte Königreich auch das erste Land, in dem der erste Mensch mit dem neuen Imfpstoff von AstraZeneca geimpft wurde. Am Montagmorgen wurde der 82-jährige Brian Pinker geimpft. Der Impfstoff, den das britisch-schwedische Pharmaunternehmen zusammen mit der Universität Oxford entwickelte, hat nach bisheriger vorläufiger Datenlage zwar im Durchschnitt nicht so eine hohe Wirksamkeit wie bereits zugelassene Biontech-Präparat. Dafür ist es aber deutlich billiger und lässt sich leichter lagern. 82-year-old Brian Pinker receives first dose of the Oxford-AstraZeneca vaccine. Medical editor Fergus Walsh is in Oxford for #BBCBreakfast. ⁰https://t.co/PFXIRIfh6U pic.twitter.com/MUJghlnVJJ— BBC Breakfast (@BBCBreakfast) January 4, 2021 jQuery("#socialEmbed-231259222").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1346004939777208321"}); 08.26 Uhr: SPD-Generalsekretär beklagt Impf-Chaos Ärger um die Corona-Impfungen in Deutschland! SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat die Impfstrategie der Bundesregierung kritisiert. Im ARD-„Morgenmagazin“ sagte er, in anderen Ländern laufe die Umsetzung besser. In Deutschland erfolgt die Umsetzung durch die einzelnen Länder, die unterschiedliche Regeln haben. „Wir sehen in diesen Tagen, dass es chaotische Zustände gibt.“ Die Schuld gibt er Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Nun fordert er, dass sich Kanzlerin Angela Merkel einschalten solle, es brauche „eine nationale Kraftanstrengung“. Seiner Meinung nach sollen alle Pharmaunternehmen an einem Tisch zusammensitzen und über mögliche Kooperationsverträge sprechen. Die Suche nach weiteren Produktionsmöglichkeiten für den einzigen in der EU bisher zugelassenen Impfstoff von Biontech läuft allerdings bereits. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil kritisiert das Impf-Chaos in Deutschland. Foto: Michael Kappeler/dpa Montag, 4. Januar 07.21 Uhr: Mehr als 9800 Corona-Neuinfektionen und mehr als 300 Tote Das Robert-Koch.Institut (RKI) hat am Montagmorgen 9847 Neuinfektionen mit Corona gemeldet. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 1.775.513 Menschen infiziert. Nach den jüngsten Angaben des RKI wurden zudem 302 Todesopfer der Pandemie innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Fallzahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. Am Montag vergangener Woche hatte das Institut 10.976 neue Ansteckungsfälle bekanntgegeben. Sonntag, 3. Januar 2021 09:57 Uhr: Markus Söder will Lockdown in Deutschland verlängern Kurz vor dem nächsten Bund-Länder-Treffen am Dienstag, bei dem über die weiteren Corona-Maßnahmen beraten wird, hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nun in der Bild zu Wort gemeldet. Er fordert: „Der Lockdown muss bis Ende Januar verlängert werden. Vorschnelle Lockerungen würden uns wieder weit zurückwerfen.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich zu möglichen Corona-Lockerungen geäußert. Foto: Sven Hoppe/dpa Die Zahlen seien weiter zu hoch. Söder betont auch, dass die Werte von Weihnachten und Silvester noch gar nicht einberechnet sind. Er setzt weiterhin auf die Impfbereitschaft der Bevölkerung. Denn das sei die „einzige Langzeitstrategie gegen Corona“. 07.23 Uhr: Virologe Drosten in Sorge über erste Jahreshälfte Der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, erwartet in der Corona-Krise für 2021 herausfordernde erste sechs Monate. „Ich schaue schon optimistisch auf das neue Jahr, aber ich glaube, dass die erste Jahreshälfte sehr kompliziert werden wird, sagte Drosten der “Berliner Morgenpost„ (Sonntagausgabe). Er gehe davon aus, “dass ab der zweiten Jahreshälfte eine Entspannung eintreten könnte, aber nur, wenn man es schafft, ganz viele Personen in den ersten sechs Monaten zu impfen„. Virologe Christian Drosten zeigt sich besorgt im Hinblick auf die erste Jahreshälfte in der Corona-Pandemie in Deutschland. Foto: dpa Zur Kritik am Vorgehen bei der Impfstoffbeschaffung sagte Drosten, es sei „jetzt praktisch unmöglich, das im Nachhinein zu bewerten“. Die EU habe den Impfstoff mit Monaten Vorlauf bestellen müssen und zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gewusst, „ob der betreffende Impfstoff auch funktionieren würde“. Der Wissenschaftler verwies darauf, dass nach dem Biontech-Impfstoff nun in Großbritannien der AstraZeneca-Impfstoff bereits zugelassen sei. „Da sollte man in der EU ganz schnell hinterherkommen, denn dieser Impfstoff kann auch in normalen Arztpraxen geimpft werden. Bei diesem Impfstoff hat man nicht die besondere Kühlpflicht.“ Samstag, 2. Januar 2021 18.24 Uhr: Länder einigen sich auf Lockdown-Verlängerung Die Bundesländer haben sich auf eine Verlängerung des jetzigen Lockdowns über den 10. Januar hinaus geeinigt. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Demnach verständigten sich die Ministerpräsidenten in einer Telefonschalte zur Vorbereitung auf die am Dienstag anstehende Konferenz mit Angela Merkel. Die Länder-Chefs sollen sich aber noch nicht darauf einigen können, ob der Lockdown um weitere zwei oder drei Wochen verlängert werden sollte. Nach Informationen der Zeitung sollen die derzeit besonders stark von der Pandemie betroffenen Länder für eine Verlängerung bis zum 31. Januar plädiert haben. Dazu gehörten etwa Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen. Ein weiterer Streitpunkt: Wie soll es mit Schulen und Kindergärten weitergehen? Die weniger stark betroffenen Länder (etwa Bremen, Hamburg oder Hessen) spielen offenbar mit dem Gedanken, Kindergärten und Schulen zumindest bis zur siebten Klasse wieder zu öffnen. Andere Länder seien dagegen. Gehen die Meinungen auch bei der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag auseinander könnte es ab dem 11. Januar in einigen Bereichen wieder unterschiedliche Regelungen innerhalb Deutschlands geben. Corona: Die Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns geeinigt. Foto: imago images / IPA Photo 18.11 Uhr: Lage in Großbritannien spitzt sich zu Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Großbritannien hat am Samstag erneut einen Rekordwert erreicht.

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.700 Fälle wurden innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums in dem Land gemeldet, so viele wie noch nie zuvor. Gleichzeitig wurden 445 neue Todesfälle registriert. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt landesweit inzwischen bei knapp 400. Der Wert stammt vom 28. Dezember. Viele der Neuinfektionen werden auf eine neue, womöglich noch ansteckendere Virusvariante zurückgeführt, die besonders in London, sowie dem Südosten und Osten Englands grassiert. Krankenhäuser in London kommen Berichten zufolge an ihre Kapazitätsgrenzen. Patienten werden demnach auf Fluren untergebracht oder müssen stundenlang in Krankenwagen warten, bis ein Bett frei wird. Der Präsident des britischen Ärzteverbands „Royal College of Physicians“, Andrew Goddard, riet Kliniken landesweit, sich auf ähnliche Verhältnisse vorzubereiten. „Diese neue Variante ist definitiv ansteckender und breitet sich im ganzen Land aus“, sagte er der BBC. 14.39 Uhr: Experte rechnet mit Verlängerung des Lockdowns in Deutschland DIW-Chef Marcel Fratzscher erwartet eine Verlängerung des Corona-Lockdowns mit schweren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. „Je länger es dauert, desto mehr Unternehmen kommen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten, desto mehr werden pleitegehen“, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). Die zweite Welle werde härter als erwartet. „Die Frage ist jetzt nicht, ob eine Welle an Unternehmensinsolvenzen kommen wird, sondern wann“, sagte der Wirtschaftsforscher. Es drohe auch ein Anstieg der Arbeitslosigkeit. Fratzscher betonte, es sei dennoch richtig, den Lockdown bei weiter hohen Infektionszahlen zu verlängern. „Wirtschaftliche Lockerungen jetzt mögen kurzfristig manchen nutzen, langfristig würden sie jedoch allen schaden.“ 13.54 Uhr: Ausgangssperren verschärft - Teile Frankreichs ab 18 Uhr abgeriegelt Eine verschärfte nächtliche Ausgangssperre bereits ab 18 Uhr ist am Samstag in besonders vom Coronavirus betroffenen Gebieten Frankreichs in Kraft getreten. In insgesamt 15 Regionen wurde die nationale Ausgangssperre von 20 Uhr auf 18 Uhr vorverlegt. Betroffen sind rund sechs Millionen Franzosen. Die strengere Ausgangssperre, die weiterhin bis 6 Uhr morgens gilt, gilt unter anderem für das Départment Alpes Maritimes einschließlich Nizza. Die anderen betroffenen Regionen liegen vorwiegend im Osten des Landes, die derzeit besonders hohe Coronavirus-Fallzahlen vermelden. Paris bleibt von der Neuregelung vorerst ausgenommen. 13.02 Uhr: Karl Lauterbach mit düsterer Aussage: „Haben die schlimmsten drei Monate vor uns“ SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erwartet zunächst noch keine Besserung der Corona-Lage. „Wir werden jetzt die schlimmsten drei Monate der gesamten Pandemie mit hohen Infektions- und Todeszahlen vor uns haben“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstag). Ab April sei aber durch eine Kombination aus besserem Wetter und mehr verfügbarem Impfstoff ein Licht am Ende des Tunnels erkennbar. Ab wann wieder ein weitgehend normales Leben möglich ist, hängt Lauterbach zufolge von der Zulassung des Impfstoffs der Universität Oxford und des britisch-schwedischen Unternehmens Astrazeneca ab. SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologe Karl Lauterbach. Foto: imago images / teutopress Der SPD-Politiker sieht deutliche Defizite bei der bisherigen Impfstrategie. Dass Europa so wenig von dem amerikanischen Impfstoff von Moderna gekauft habe, sei sehr bedauerlich. „Schon sehr früh war klar, dass der Moderna-Impfstoff sehr stark wirkt und in Hausarztpraxen verwendet werden könnte“, sagte Lauterbach. Weil so wenig davon bestellt worden sei, werde der Moderna-Impfstoff wohl auch bei einer zeitnahen Zulassung keine Rolle spielen. Außerdem könnte man jetzt schon weiter sein, wenn Deutschland selbst oder die EU von vornherein mehr Dosen des bereits zugelassenen Impfstoffs der Mainzer Firma Biontech bestellt hätte, so Lauterbach. 08:04 Uhr: Tagelange Corona-Party an Silvester - Polizei angegriffen Im Westen Frankreichs ist eine illegale Silvesterparty mit rund 2500 Teilnehmern völlig aus dem Ruder gelaufen: Trotz Corona-Auflagen und Ausgangssperre feierten Raver aus verschiedenen Regionen Frankreichs und aus dem Ausland in einem kleinen Ort in der Bretagne. Als die Polizei die Party beenden wollte, wurde sie gewaltsam angegriffen - und vertrieben. Die Raver-Party mit Techno-Musik dauerte am Freitagabend an, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Innenminister Gérald Darmanin berief wegen der Lage eine Sondersitzung ein. Ein Polizist notiert die Personalien von Jugendlichen nach dem Abbruch einer Party in einem in der Nähe gelegenen Hangar etwa 40 km südlich von Rennes. Bei der Großparty waren etwa 2500 Menschen anwesend Foto: dpa Die Raver wollen nach eigenen Angaben bis Dienstag weiterfeiern und sich nicht aufhalten lassen. Das berichtet WDR2 am Morgen. Jetzt konnte die Party endlich gestoppt werden. Wie Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin am Samstag auf Twitter schrieb, wurden mehr als 1200 der gebührenpflichtigen Verwarnungen erteilt. Der Präfektur Ille-et-Vilaine zufolge wurden sie etwa für Verstöße gegen die Maskenpflicht und die nächtliche Ausgangssperre erteilt. Im Fall der Raveparty laufen dem Innenminister zufolge Untersuchungen. Als die Polizei die illegale Party in einer leerstehenden Lagerhalle in Lieuron südlich von Rennes am Donnerstagabend auflösen wollte, sah sie sich „gewalttätiger Feindseligkeit“ gegenüber, wie die Präfektur des Départements Ille-et-Vilaine in der Bretagne am Freitag mitteilte. Bei den Ausschreitungen sei ein Fahrzeug der Polizei angezündet und drei andere seien beschädigt worden. Es habe Flaschen- und Steinwürfe gegeben, Beamte seien leicht verletzt worden. In Frankreich ist eine Silvester-Party völlig aus dem Ruder gelaufen. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa | David Young 7.06 Uhr: Expertin kritisiert die Bundesregierung im Impfstart Angesichts des schleppenden Corona-Impfstarts hat ein Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina der Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Beschaffung von Impfstoff vorgeworfen. „Ich halte die derzeitige Situation für grobes Versagen der Verantwortlichen“, sagte die Neurologin Frauke Zipp der Zeitung „Die Welt“ (Samstagausgabe). „Warum hat man im Sommer nicht viel mehr Impfstoff auf Risiko bestellt?“, hob Zipp hervor, die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz ist und die rheinland-pfälzische Landesregierung berät. Nach dem Impfstart in Deutschland wird Kritik während der Corona-Pandemie laut. (Symbolbild) Foto: imago images/Eibner „Vor kurzem gab es noch offizielle Totengedenken, jetzt zählt offenbar nicht mehr jeder Tag, an dem Menschenleben gerettet werden könnten. Jetzt wird Geduld eingefordert“, kritisierte Zipp mit Blick auf die Impfungen. In Deutschland könne bei genügend verfügbarem Impfstoff eine Durchimpfung von 60 Prozent der Bevölkerung in zwei bis drei Monaten gelingen, meinte Zipp. Freitag, 1. Januar 2021 7 Uhr: RKI meldet auch am Neujahrstag hohe Corona-Zahlen Auch wenn viele mit dem Jahreswechsel am liebsten auch den Coronavirus im Jahr 2020 gelassen hätten, ist die Realität eine andere. Am Neujahrsmorgen meldet das Robert-Koch-Institut erneut eine hohe Zahl an Neuinfektionen. Demnach wurden 22.924 neue Corona-Infektionen in Deutschland binnen 24 Stunden registriert. Das sind zwar deutlich weniger als am Vortag (32.552), jedoch sind die Zahlen aufgrund der Feiertage momentan nur eingeschränkt aussagekräftig. Zudem wurden dem RKI 553 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der registrierten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie auf 33.624. Donnerstag, 31. Dezember: 20.07 Uhr: NRW-Gericht kippt Versammlungsverbot an Silvester Eilmeldung des Oberverwaltungsgerichts Münster! Das Gericht hat am Abend das Versammlungsverbot in NRW an Silvester gekippt. Alle Infos dazu hier >>> 11.52 Uhr: Verlängerung des Lockdowns? Krankenhausgesellschaft fordert jetzt DAS Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) spricht sich angesichts der drohenden Überlastung von Krankenhäusern für eine Verlängerung des Lockdowns aus. „Wir verzeichnen weiterhin eine steigende Belegung der Krankenhäuser mit Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind. Mittlerweile sind es etwa doppelt so viele wie in der ersten Welle“, sagte DKG-Präsident Gerald Gaß. Hinzu kämen zwischen 20.000 und 25.000 Patienten mit Covid-19 auf den Infektionsstationen. „Die Zahlen werden frühestens ab Mitte Januar zurückgehen, wenn denn der Lockdown wirkt“, warnte der DKG-Chef. Die klare Forderung der Krankenhäuser an die Politik sei daher: „Es muss bei den Kontaktbeschränkungen über den 10. Januar hinaus bleiben. Ansonsten wird es zu einer Überforderung der Krankenhäuser kommen,“ betonte Gaß. 07.40 Uhr: Angela Merkel – „Es wird noch eine ganze Zeit an uns allen liegen“ Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache weiter zu Zusammenhalt im Kampf gegen das Coronavirus aufgerufen und den Menschen gedankt. „Es wird noch eine ganze Zeit an uns allen liegen, wie wir durch diese Pandemie kommen“, sagte die CDU-Politikerin laut vorab verbreitetem Text in ihrer voraussichtlich letzten Neujahrsansprache als Regierungschefin. „Die neben dem Impfstoff wirksamsten Mittel haben wir selbst in der Hand, indem wir uns an die Regeln halten, jeder und jede von uns.“ Sie sei immer wieder dankbar, wie diszipliniert die allermeisten Menschen Masken trügen und sich um Abstand bemühten. Angela Merkel Foto: imago images / Christian Spicker Die Kanzlerin betonte, am Ende eines „atemlosen Jahres“ gelte es auch, innezuhalten und zu trauern. „Wir dürfen als Gesellschaft nicht vergessen, wie viele einen geliebten Menschen verloren haben, ohne ihm in den letzten Stunden nah sein zu können.“ Sie könne nur ahnen, wie bitter es sich für diese Menschen anfühlen müsse, wenn von einigen Unverbesserlichen das Virus bestritten und geleugnet werde. „Verschwörungstheorien sind nicht nur unwahr und gefährlich, sie sind auch zynisch und grausam diesen Menschen gegenüber.“ Hoffen ließen sie die nun angelaufenen Impfungen zunächst bei alten Menschen, ihren Pflegekräften und bei Personal auf Intensivstationen. „Tagtäglich werden es mehr, schrittweise werden andere Alters- und Berufsgruppen dazukommen – und dann alle, die es möchten“, sagte Merkel. Mittwoch, 30. Dezember: 18:40 Uhr: Medienbericht: Lockdown soll verlängert werden Angela Merkel will offenbar den für vorerst 10. Januar angesetzten Lockdown verlängern. Das erfuhr Bild aus einer Videoschaltkonferenz zwischen den Staatskanzleichefs der Länder und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU). Demnach sieht es nun angeblich danach aus, als werde der Lockdwon noch für weitere zwei oder drei Wochen verlängert, also bis zum 24. oder gar 31. Januar. 16:36 Uhr: Gewerkschaft der Polizei: Durchsetzung von Böllerverboten „utopisch“ Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) schaut „mit Sorge“ auf die Silvesternacht in Berlin und hält die Durchsetzung der wegen Corona angeordneten Böllerverbote in einigen Stadtteilen für nicht umsetzbar. „Das Konstrukt der 56 Böllerverbotszonen ist Wahnsinn“, sagte GdP-Landeschef Norbert Cioma am Mittwoch. Die Polizei könne nicht an all diesen Orten präsent sein. „Das führt dann aber wiederum dazu, dass wir Verbote nicht durchsetzen können und deshalb das Vertrauen in die Polizei sowie der Respekt vor polizeilichen Maßnahmen schwindet“, sagte Cioma. „Da braucht sich niemand wundern, wenn Menschen gegen Regeln verstoßen und es zu Übergriffen auf Einsatzkräfte kommt.“ 16:34 Uhr: Nächste Corona-Impfstofflieferung am 8. Januar . Foto: Ludger Keßel; imago images / ANE Edition (Montage: DER WESTEN) Für die Corona-Impfungen in Deutschland soll nun doch schon in der ersten Woche des neuen Jahres Nachschub kommen. Mit dem Impfstoff-Hersteller Biontech habe vereinbart werden können, dass die nächste Lieferung - wie ursprünglich geplant - bereits nächste Woche, am 8. Januar, erfolgen werde, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Danach solle die nächste Lieferung am 18. Januar kommen, ab dann vorerst wöchentlich jeweils montags. Dabei würden anfangs etwa 670 000 Dosen pro Woche geliefert. Aus mehreren Bundesländern war am Mittwoch Kritik laut geworden, dass eine für die erste Kalenderwoche 2021 zugesagte Lieferung ausbleiben sollte. Demnach sollte es erst am 11. Januar Nachschub geben, also in der zweiten Kalenderwoche 2021. 14.11 Uhr: Wegen Corona-Muation – EU-Behörde stellt klare Forderung auf Um eine mögliche Ausbreitung der neuen Corona-Variante in Europa zu erkennen, rät die EU-Gesundheitsbehörde ECDC Gesundheitsämtern zu einer verbesserten Überwachung. Unerlässlich seien dazu unter anderem mehr Tests und eine bessere Kontaktrückverfolgung, teilte die Behörde mit. Nicht alle Fälle der zunächst in Großbritannien aufgetretenen Variante seien auf Reisen zurückzuführen. „Eine weitere Verbreitung dieser Variante außerhalb Großbritanniens kann daher nicht mehr ausgeschlossen werden.“ Die neue Form des Virus sei inzwischen in rund einem Dutzend europäischer Länder entdeckt worden. 12.21 Uhr: Kein Lockdown-Ende in Sicht – eindeutige Botschaft von Spahn Am Mittag erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf einer Pressekonferenz mit RKI-Chef Lothar Wieler, dass Lockerungen der aktuell geltenden Regeln nicht möglich sein. Er sehe keine Möglichkeit wie man in den Modus vor dem Lockdown zurückkehren könne. Nach wie vor steigen die Infektions- und Todeszahlen in Deutschland weiter an. Jens Spahn geht davon aus, dass die Corona-Beschränkungen über den 10. Januar hinaus verlängert werden. Foto: Kay Nietfeld/dpa „Diese Zahlen belegen, wie brutal dieses Virus immer noch zuschlägt. Die Zahlen zeigen auch, dass wir von einer Normalität noch sehr weit entfernt sind“, so Spahn. Ein Ende des Lockdowns am 10. Januar scheint damit vom Tisch. Dennoch machte Spahn auch Hoffnung. Es seien bereits über 60.000 Deutsche geimpft worden. Dies werte er als gelungenen Impfstart. 11.00 Uhr: Kundgebungen in Berlin – Innensenator befürchtet stellenweise Gewalt Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) geht davon aus, dass es bei mehreren Kundgebungen in Berlin am Mittwoch vereinzelt zu Gewalttätigkeiten kommen wird. „Es gibt mehrere linksradikale Demonstrationen darunter, die durchaus angekündigt haben, Chaos veranstalten zu wollen“, sagte Geisel im RBB-Inforadio. „Aber da ist die Polizei gut aufgestellt.“ In Berlin sind am Mittwoch mehrere Demonstrationen gegen Corona-Leugner vor allem rund um den Rosa-Luxemburg-Platz geplant. Eine ebenfalls für diesen Mittwoch geplante „Querdenken“-Demonstration gegen staatliche Beschränkungen in der Corona-Krise war bereits vergangene Woche verboten worden. Geisel betonte, die Polizei sei auch für den Fall vorbereitet, dass sich dennoch Teilnehmer auf den Weg gemacht haben und es zu kleineren, dezentralen Kundgebungen kommt. 8.26 Uhr: Neuer Impfstoff in Großbritannien zugelassen Großbritannien hat einen weiteren Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Am Mittwoch erhielt der Wirkstoff des Pharmakonzerns AstraZeneca grünes Licht von der Regierung. Neben dem auch in Deutschland verabreichten Präparat von Biontech/Pfizer ist es auf der Insel nun das zweite zugelassene Impfmittel. Die britische Regierung hat rund 100 Millionen Dosen des neuen Impfstoffs beim Hersteller bestellt. So sollen bis zu 50 Millionen weitere Menschen geimpft werden können. Am 4. Januar sollen die ersten Impfungen stattfinden. 7.42 Uhr: LKA ermittelt wegen falscher Corona-Atteste Das Landeskriminalamt Berlin ermittelt in dutzenden Fällen gegen Ärzte wegen falscher Corona-Atteste. Derzeit werden knapp 100 Ermittlungsverfahren wegen Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse geführt, teilte die Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Einige der Verfahren seien an Staatsanwaltschaften in anderen Bundesländern abgegeben worden, da die Mediziner, die die Bescheinigungen ausstellten, nicht in Berlin praktizierten. Seit Anfang September werden demnach im Landeskriminalamt Anzeigen wegen Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse bearbeitet. Sie richteten sich gegen Menschen, die nicht wie vorgeschrieben eine Maske tragen und in dem Zusammenhang falsche Atteste vorgelegt haben sollen. Knapp 260 Anzeigen seien bislang zusammengekommen. Der Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse ist eine Straftat, wie ein Sprecher unterstrich. Eine solche liege vor, wenn etwa Blanko-Atteste von Medizinern, die im Internet kostenlos heruntergeladen und selbst mit Namen, Adresse und eigener Diagnose versehen werden können, ausgedruckt und bei einer Kontrolle vorgelegt werden. 6.20 Uhr: Trauriger Höchstwert – erstmals über 1000 Corona-Tote an einem Tag Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus haben in Deutschland nun erstmals die Marke von 1000 innerhalb eines Tages überschritten. Am Mittwoch meldete das RKI insgesamt 1129 neue Todesfälle. Außerdem vermeldete das Institut ebenfalls 22.459 neue Infektionen. Damit haben sich in Deutschland mittlerweile mehr als 1,68 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Dienstag, 29. Dezember: 22.33 Uhr: Spahn zur möglichen Lockdown-Verlängerung – „Ohne Zweifel“ Der Lockdown in Deutschland ist bislang bis zum 10. Januar angesetzt. Doch Jens Spahn bereitet nun zumindest auf eine teilweise Verlängerung der Maßnahmen vor. Bei der Eindämmung der Pandemie sei Deutschland „bei weitem noch nicht da, wo wir hin müssen“, sagte der Bundesgesundheitsminister am Dienstag in den ARD-„Tagesthemen“. Deshalb werde es nach dem 10. Januar „ohne Zweifel Maßnahmen geben“. In welchem Umfang, müssten dann Anfang Januar Bund und Länder entscheiden. Es sei aber absehbar, dass die Zahlen bis dahin nicht so niedrig seien, „dass wir einfach in den Vorlockdown-Modus zurück können“, sagte er. Spahn trat erneut dem Eindruck entgegen, der Rest der Welt habe ganz viel Impfstoff und Deutschland habe keinen. „Wir beginnen alle unter den Bedingungen der Knappheit.“ 21.25 Uhr: Öffnen Restaurants bald nur noch für Geimpfte? In Deutschland haben die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Doch der Impfstoff ist bislang knapp. Und nicht jeder möchte sich freiwillig impfen lassen. Eine Impfpflicht soll es nicht geben, betont die Politik. Doch Privilegien für Geimpften sind nicht ausgeschlossen. Die Debatte darüber ist in vollem Gange. Jens Spahn betracht die Diskussion darüber als „durchaus richtig und wichtig“, wie der Bundesgesundheitsminister am Dienstag der „Bild“ sagte. Denkbar seien etwa Privilegien wie etwa der Zutritt zu Restaurants ausschließlich für Geimpfte. Es gebe einen Unterschied zwischen staatlichem Handeln und öffentlicher Daseinsvorsorge und dem privat-gewerblichen Bereich. Er sei „selber hin- und hergerissen in der Frage“, räumte Spahn ein. „Ich finde, wir sollten da nicht zu viel regulieren.“ Allerdings fügte er hinzu, dass unklar sei, ob Geimpfte weiterhin andere anstecken könnten. Das mache „einen ganz entscheidenden Unterschied“. Er empfehle, die Erkenntnisse dazu abzuwarten. Im öffentlichen Bereich und bei der Daseinsvorsorge, also etwa in Krankenhäusern, Rathäusern oder dem öffentlichen Nahverkehr, könne man aus seiner Sicht keinen Unterschied zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften machen, sagte Spahn der Zeitung. Das sei mit dem Solidaritätsgedanken nicht vereinbar. 17.34 Uhr: Lauterbach zu Schul-Konzept: „Geht nicht“ Wie geht es im neuen Jahr weiter an den Schulen in Deutschland? Ein einfaches „Weiter so“ kann es nach Ansicht von Karl Lauterbach im Januar nicht geben. „Nach dem Lockdown darf es keine Rückkehr zum regulären Präsenzunterricht geben. Maske, Lüften plus 30 Kinder geht nicht, ansonsten droht wieder exponentielles Wachstum der Infektionszahlen“, sagte der SPD-Gesundheitsexperte in der „Rheinischen Post“. Lauterbach forderte „bundesweit geteilte Klassen, zusätzliche Unterstützung für Lernschwächere, ausnahmslose Maskenpflicht in den Schulgebäuden und verkürzte Sommerferien zum Ausgleich der Defizite“. Karl Lauterbach fordert ein neues Schul-Konzept für Pandemie-Zeiten. (Archivbild) Foto: imago images / Christian Spicker Der Hamburger Senat hat bereits beschlossen, dass die Präsenzpflicht an Schulen noch mindestens bis zum 17. Januar aufgehoben bleibt. Bundesweit gilt die Regelung bislang bis zum 10. Januar. Der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Udo Beckmann, erwartet transparente und nachvollziehbare Regelungen, auf die sich Beschäftigte an Schulen, Eltern und Schüler verlassen könnten. „Das ständige Hin und Her der vergangenen Monate ist nicht tolerabel“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Beckmann forderte außerdem Antworten darauf, wie etwa mit Prüfungen umgegangen werden soll. Die Politik müsse anerkennen, dass es kein normales Schuljahr mehr werde. 15.35 Uhr: Krankenhäuser schlagen Alarm – Können sie Gehälter bald nicht mehr zahlen? Das Personal in deutschen Krankenhäusern arbeitet dieser Tage am Anschlag. Trotzdem geht den Kliniken derzeit das Geld aus. Der Grund: Wegen der Corona-Pandemie müssen reihenweise geplante Routineeingriffe verschoben werden. Und die bringen den Krankenhäusern das meiste Geld. „Die Kliniken sind in einer dramatischen Situation“, sagt der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Weil das Geld aus der Regelversorgung fehle, würden die finanziellen Mittel immer knapper. „Wenn die Bundesregierung die Hilfen nicht deutlich erhöht, werden flächendeckend Kliniken bereits im ersten Quartal 2021 nicht mehr die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlen können“, warnte Gaß. Krankenhäuser in Deutschland sind wegen der Pandemie in Schwierigkeiten. (Symbolbild) Foto: dpa / Frank Molter Die Bundesregierung hatte Mitte Dezember einen neuen Rettungsschirm für die Krankenhäuser aufgespannt. Nach dem Konzept des Gesundheitsministeriums erhalten diese in besonders coronabelasteten Gebieten Ausgleichszahlungen, wenn sie auf aufschiebbare Eingriffe verzichten und damit Betten frei halten. Davon würden aber lediglich 25 Prozent der Kliniken erfasst, erklärte Gaß. Der Verbandspräsident schlug vor, dass die Kliniken auf der Basis von 2019 monatlich ihr Budget erhalten sollten und Ende 2021 genau abgerechnet wird. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sicherte am Dienstag ausreichende Finanzmittel zu. „Bund und Länder stehen gemeinsam in der Verantwortung. Wir wollen und werden die Liquidität der Krankenhäuser in der Krise sichern. Darauf können sich die Beschäftigten verlassen“, sagte er dem RND. Das Thema könnte auch bei den nächsten Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder am 5. Januar auf der Tagesordnung stehen. 13.38 Uhr: Anwesenheistpflicht in Schulen nach dem Lockdown? Wann wird der Lockdown enden und wie wird es danach weitergehen? Diese Frage beschäftigt vor allem weiterhin Schulen, die vor den Weihnachtstagen vor allem online unterrichteten. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert nun, dass es dabei bleibt, selbst wenn der Lockdown Anfang Januar enden sollte. „Nach dem Lockdown darf es keine Rückkehr zum regulären Präsenzunterricht geben. Maske, Lüften plus 30 Kinder geht nicht, ansonsten droht wieder exponentielles Wachstum der Infektionszahlen“, zitiert die „Rheinische Post“ Lauterbach. Außerdem forderte „bundesweit geteilte Klassen„ sowie „zusätzliche Unterstützung für Lernschwächere, ausnahmslose Maskenpflicht in den Schulgebäuden und verkürzte Sommerferien zum Ausgleich der Defizite". 11.26 Uhr: Briten testen neues Medikament – es soll einen entscheidenden Vorteil habe Auch wenn es nun schon zugelassene Impfstoffe gegen das Corona-Virus gibt, setzen Forscher alles daran, noch bessere und sichere Medikamente zu finden. Wie britische Medien berichten, arbeiten britische Forscher nun an einem Medikament, von dem sich ein sofortiger Schutz gegen Covid 19 versprochen wird. Dies soll durch die besondere Zusammensetzung aus zwei Antikörpern gewährleistet sein. AZD7442 heißt das Mittel, dass der Arzneimittelhersteller Astrazeneca zusammen mit dem University College London Hospitals NHS Foundation Trust (UCLH) entwickelt hat und dass sich jetzt in einer Phase-3-Studie befindet. Anders als bei der Impfung, die zwei Mal verabreicht werden muss, soll AZD7442 sofort wirken und schützen. Mit dem Medikament soll es außerdem möglich sein, bereits mit dem Coronavirus infizierte Personen vor dem Ausbruch der Krankheit Covid-19 zu schützen. Bei erfolgreicher Studie könnte das neue Medikament noch im Frühjahr als Notfall-Medikament zugelassen werden. Darüber hinaus soll auch geprüft werden, ob das Medikament als Alternative für Leute in Frage kommen könnte, die sich wegen gesundheitlicher Beschwerden nicht impfen lassen können. 9.50 Uhr: Intensivmediziner befürchten verschärften Personalmangel Der Mangel an Pflegekräften in Krankenhäusern infolge der Corona-Pandemie könnte sich aus Sicht der Intensivmediziner noch verstärken. „Wir befürchten durch die monatelangen Belastungen, die die Pflegekräfte jetzt mitgemacht haben auf den Intensivstationen, dass wir Anfang kommenden Jahres Leute haben werden, die unter der Last zusammenbrechen und nicht mehr resilient genug sind und tatsächlich dann ins Aus gehen“, sagte der Chef der Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, Uwe Janssens, am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Die Lage auf den Intensivstationen ist nach wie vor wirklich sehr angespannt.“ Man kämpfe weiter mit den Folgen der hohen Infektionszahlen der vergangenen Wochen. 7.53 Uhr: AOK-Studie enthüllt Berufe mit dem höchsten Infektionsrisiko Die AOK-Versicherung hat anhand der Versichertendaten ermittelt, welche Berufe und Personengruppen das höchste Risiko einer Corona-Infektion haben. Demnach seien am häufigsten Berufe in der Kinderbetreuung und -erziehung betroffen gewesen. Auf 100.000 Beschäftigte kommen dort 2672 infizierte. Knapp dahinter liegen medizinische Fachangestellte mit 2469 Infektionen pro 100.000 Beschäftigten. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido), welches auf rund 13,2 Millionen Versicherten-Daten beruht. Auch wenn die Studie nicht repräsentativ für ganz Deutschland ist, so lässt sich laut der AOK dennoch ein Trend erkennen. „Beschäftigtengruppen, die in der Pandemie weiter am Arbeitsplatz präsent sein mussten und nicht ins Homeoffice gehen konnten, sind im bisherigen Verlauf der Pandemie stärker von Covid-19 betroffen“, erklärte Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des Wido-Instituts. 6.35 Uhr: Ernste Lage für Krankenhäuser Die Deutsche Krankenhausgesellschaft schlägt angesichts der coronabedingten Betriebseinschränkungen Alarm: „Wenn die Bundesregierung die Hilfen nicht deutlich erhöht, werden flächendeckend Kliniken bereits im ersten Quartal 2021 nicht mehr die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlen können“, sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Das Geld aus der Regelversorgung fehlt.“ Die Krankenhäuser verfügten nur noch begrenzt über finanzielle Mittel. Die Bundesregierung hatte Mitte Dezember einen neuen Rettungsschirm für die Krankenhäuser aufgespannt. Nach dem Konzept des Gesundheitsministeriums erhalten diese in besonders coronabelasteten Gebieten Ausgleichszahlungen, wenn sie auf aufschiebbare Eingriffe verzichten und damit Betten frei halten. Davon würden aber lediglich 25 Prozent der Kliniken erfasst, erklärte Gaß. Der Verbandspräsident schlug vor, dass die Kliniken auf der Basis von 2019 monatlich ihr Budget erhalten sollten und Ende 2021 genau abgerechnet wird. Zwei Drittel aller Klinikbetreiber rechnen im Gesamtjahr 2020 mit Verlusten, wie aus dem aktuellen Krankenhaus-Barometer des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) hervorgeht, das dem Berliner „Tagesspiegel“ (Dienstag) vorliegt. 18 Prozent der knapp 2000 Kliniken mit 1,3 Millionen Mitarbeitern beurteilen ihre aktuelle wirtschaftliche Lage als gut. Montag, 28. Dezember: 22.32 Uhr: Urteil zu Böller-Verkaufsverbot gefallen Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat das bundesweite Verkaufsverbot für Silvester-Feuerwerk bestätigt. Zur Begründung hieß es: Nach allgemeiner langjähriger Erfahrung sei damit zu rechnen, dass unsachgemäßer Gebrauch von Silvester-Feuerwerk zu akut behandlungsbedürftigen Verletzungen führe. Die Behandlung der Verletzten würde das zurzeit ohnehin stark in Anspruch genommene Krankenhauspersonal zusätzlich treffen und die Behandlung der zahlreichen Corona-Patienten potenziell beeinträchtigen. Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte den Verkauf von Silvesterfeuerwerk deutschlandweit untersagt. Nach der am 22. Dezember 2020 in Kraft getretenen Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 - also etwa Raketen und Böller - auch vom 29. bis 31. Dezember nicht verkauft werden. Das Verwaltungsgericht Berlin hatte von Pyrotechnikherstellern und -händlern gestellte Anträge, diese Vorschrift vorläufig außer Vollzug zu setzen, zurückgewiesen. Die Richter in zweiter Instanz argumentierten, das Verbot greife zwar gravierend in deren Berufsausübungsfreiheit ein. Doch es überwiege das Ziel, einer weiteren Belastung der angespannten medizinischen Versorgungssituation insbesondere in den Krankenhäusern entgegenzuwirken. 21.58 Uhr: Spanien will Impf-Verweigerer in Register erfassen Drastische Impf-Maßnahme in Spanien. Die Regierung will alle Bürger, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen, in einem Register erfassen. Das kündigte Gesundheitsminister Salvador Illa im einem Interview mit dem Fernsehsender La Sexta am Montag an. Die Impfung sei zwar freiwillig, aber wer sich nach Einladung nicht melde, werde registriert. Das Register sei nicht öffentlich und der Datenschutz werde rigoros sein, aber die Daten würden „europäischen Partnern“ zur Verfügung gestellt, betonte der Minister. Welche Folgen diese Daten-Weitergabe haben wird, ist nicht bekannt. 20.31 Uhr: Corona-Mutation in Hannover nachgewiesen – Probe stammt aus November! Seit Mitte Dezember sorgt in England eine mutierte Corona-Variante für Aufregung. Jetzt kommt raus, dass sie schon viel länger grassiert - und zwar auch in Deutschland. Wie das niedersächsische Sozialministerium mitteilte, ist das Virus nachträglich bei einem Mann nachgewiesen worden, der mittlerweile verstorben ist. Brisant: Die Probe bei dem hochbetagten Patienten mit Vorerkrankungen ist bereits Ende November genommen worden. Hat sich die Mutation also schon länger in Deutschland verbreitet? Experten gehen davon aus, dass sich der Mann und dessen Ehefrau bei der gemeinsamen Tochter angesteckt haben, die Mitte November in England aufgehalten hatte. Die beiden Frauen sind nach der Infektion wieder genesen. „Weitere Ansteckungen hat es im Zusammenhang mit diesen Fällen nach den Erkenntnissen des Gesundheitsamtes der Region Hannover nicht gegeben“, teilte das Ministerium mit. Trotzdem sei der Fall ein erneuter Anlass, „uns ganz besonders streng an die geltenden Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen zu halten“,sagte Heiger Scholz, Leiter des Corona-Krisenstabs in Niedersachsen. Die mutierte Corona-Variante gilt als besonders ansteckend. Sie hat sich besonders im Süden Englands schnell ausgebreitet und ist dort für einen Großteil der Corona-Infektionen verantwortlich. Wegen der neuen Virus-Variante wurde unter anderem der Flugverkehr in viele Länder Europas eingestellt, 19.54 Uhr: Nach Impf-Panne in Stralsund – Pfleger aus Krankenhaus entlassen Nachdem mehreren Mitarbeitern eines Pflegeheims in Stralsund versehentlich die fünffache Impfstoff-Dosis verarbreicht worden war, haben sich vier von ihnen vorsorglich ins Krankenhaus einliefern lassen. Jetzt gibt es Neuigkeiten: Nach Landkreis-Angaben wurden am Montagnachmittag bereits drei Mitarbeiter wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Einer werde mit leichten Symptomen weiterhin stationär behandelt. 18.51 Uhr: Ski-Wahnsinn in Österreich – Skigebiete ziehen Konsequenzen Bilder aus Skigebieten in Österreich haben am Wochenende für Fassungslosigkeit gesorgt. Das schöne Wetter lockte Menschenmassen trotz Corona in die Berge. Die Folge: Enges Gedränge an den Liften, besonders in den größten Skigebieten. Aber man darf seit gestern und bis 18. Jänner die Großeltern nicht besuchen (außer, man muss sie versorgen) und zum Besuch bei den Eltern seinen Ehepartner nicht mitnehmen. https://t.co/3vQ7r63Ytq— Armin Wolf (@ArminWolf) December 27, 2020 jQuery("#socialEmbed-231229832").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1343181600499097609"}); Nach dem gewaltigen Andrang auf Österreichs Skigebiete haben einige Regionen ihre Corona-Maßnahmen wieder verschärft So sollen etwa die Parkplätze weiter begrenzt werden, es soll mehr Platz zum Anstellen und mehr Ordner geben, wie das Bundesland Oberösterreich am Montag mitteilte. Die Parkplatzregelung hatte allerdings auch schon am Samstag nicht gefruchtet. Denn viele Wintersportler nahmen kurzerhand lange Fußmärsche für ihr Pistenvergnügen in Kauf. Österreichs Wirtschaftsminister Markus Achleitner appellierte jetzt an die Wintersportler, erst ab Mittag in die Skigebiete zu kommen, weil dann viele Gäste vom Vormittag wieder auf dem Heimweg seien. In Österreich sind viele Skigebiete geöffnet - allerdings praktisch nur für Einheimische. Für Anreisende aus dem Ausland, auch aus Deutschland, gilt eine zehntägige Quarantänepflicht. 17.39 Uhr: Kanzleramtschef Braun rechnet mit Lockdown-Verlängerung Vor Weihnachten haben sich Bund und Länder auf einen zweiten harten Lockdown bis zum 10. Januar geeinigt. Doch können die strengen Maßnahmen dann schon wieder gelockert werden? Womöglich nicht. Helge Braun schließt eine Verlängerung des Corona-Lockdowns nicht aus. „Ich rechne damit, dass wir zunächst am 5. Januar, wenn wir uns das nächste Mal treffen, das Ganze noch nicht genau beurteilen können und deswegen den Lockdown noch fortsetzen müssen", sagte der Kanzleramtschef in einem Interview mit dem TV-Sender „ntv“. Kanzleramtschef Helge Braun fürchtet eine Verlängerung des Corona-Lockdowns. Foto: imago images / Christian Spicker 15.51 Uhr: Skigebiete in der Schweiz bleiben geschlossen Im Gegensatz zu fast allen anderen europäischen Ländern sind einige Skigebiete in der Schweiz weiterhin geöffnet. Doch nicht alle. So wurde etwa der Betrieb der Lifte im Kanton Schwyz am 22. Dezember vorerst eingestellt. Jetzt ist klar, dass die Skigebiete dort noch bis zum 8. Januar geschlossen bleiben. Auch in anderen Kantonen wird darüber beraten, das Skifahren weiter zu verbieten. Das berichtet das Onlineportal „Watson“. 13.55 Uhr: Panne bei der Impfung – fünffache Dosis für Pflegekräfte Wegen individueller Fehler bei der Aufbereitung des Impfstoffes ist acht Mitarbeitern eines Pflegeheims in Stralsund die fünffache Dosis des Corona-Impfstoffes verabreicht worden. Nach dem Vorfall am Sonntag seien die sieben Frauen und ein Mann nach Hause geschickt worden. Wie der Landrat des Kreises Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth (SPD), am Montag sagte, haben sich zwischenzeitlich vier der acht Betroffenen zur Beobachtung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufnehmen lassen. Sie zeigten grippeähnliche Symptome. Der Landkreis berichtete in seiner Mitteilung, dass nach Informationen des Herstellers Biontech größere Dosen des Impfstoffes in der Phase-1-Studie bereits an Probanden ohne schwerwiegende Folgen getestet worden seien. Es seien keine bleibenden, unerwünschten Ereignisse gemeldet worden. Lokale Reaktionen an der Injektionsstelle und grippeähnliche Symptome träten dosisabhängig auf und seien im Allgemeinen leicht bis mittelmäßig und vorübergehend. Eine Sprecherin von Biontech bestätigte diese Informationen. In den Versuchen seien Mengen bis zu 100 Mikrogramm ohne schwerwiegende Folgen verabreicht worden. Die übliche Impfdosis liege bei 30 Mikrogramm. Sie verwies auf die ausführliche Produktinformation ihres Unternehmens. Der erste Satz laute: „Dies ist eine Mehrdosendurchstechflasche, deren Inhalt vor der Verwendung verdünnt werden muss.“ 12.06 Uhr: Auch Ramelow geht von Lockdown-Verlängerung aus Die Politik scheint die Bevölkerung langsam aber sicher auf eine Verlängerung des Lockdowns vorbereiten zu wollen. Nach Manuel Schwesig äußerte sich nun auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. „Wenn die Ministerpräsidenten am 5. Januar erneut beraten, wird nichts auf Lockerungen hindeuten. Wir gehen alle davon aus, dass der Lockdown verlängert werden muss“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)“. Er selbst richte sich bereits darauf ein, noch bis mindestens März mit Einschränkungen leben zu müssen. 11.15 Uhr: Trump gibt Weg für Corona-Hilfspaket frei Lange schien es so, als würde Donald Trump zum Ende seiner Amtszeit noch einmal auf einen großen Knall zu steuern. Tagelang weigerte er sich, ein ausgehandeltes Corona-Hilfspaket sowie einen Haushaltsgesetzentwurf zu unterschreiben. Das hätte am Dienstag einen Shutdown der Bundesbehörden nach sich gezogen. Foto: imago images / ZUMA Wire Doch nun hat Trump seinen Widerstand aufgegeben und unterzeichnet. Das Corona-Paket umfasst knapp 900 Milliarden US-Dollar, mit denen verschiedene Hilfsmaßnahmen umgesetzt werden sollen. Der Virus macht den USA weiterhin zu schaffen. Am Sonntag wurden über 150.000 Neuinfektionen sowie 1209 Tote binnen eines Tages gezählt. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf über 19 Millionen in Amerika. 9.30 Uhr: Düstere Prognosen zum Lockdown Seit Mitte Dezember gelten die Lockdown-Regeln deutschlandweit. So soll bis zum 10. Januar die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Doch trotz des Impfstarts könnte es zu einer Verlängerung der Maßnahmen kommen, befürchten Experten und Politiker. „Ich gehe davon aus, dass wir die einschränkenden Maßnahmen verlängern müssen“, erklärte beispielsweise Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpomern. Auch der Präsident des Weltärztebundes World Medical Association, Frank Ulrich Montgomery, warnte vor einer verfrühten Euphorie. Gegenüber dem „Deutschlandfunk“ kritisierte er, das Abstands- und Maskenregeln nicht ausreichend eingehalten werden. Er rechnet erst Ende Januar mit einer Unterschreitung des kritischen Inzidenzwertes von 50. Schon vor Weihnachten hatte er vor einem „Jo-Jo-Effekt“ der Lockdown-Phasen gewarnt. 7.52 Uhr: Virus-Mutation breitet sich weiter aus Die Virus-Mutation, welche zuerst in Großbritannien nachgewiesen wurde, breitet sich weiterhin rasant um den ganzen Erdball aus. Nun hat die neue Variante des Virus' auch Südkorea erreicht. Die Gesundheitsbehörde teilte mit, dass die Mutation bei drei aus London eingereisten Familienmitgliedern nachgewiesen worden sei. Eine Isolation sei bereits angeordnet worden. Zuletzt war die Mutation auch schon in Frankreich, Kanada, Japan, oder Jordanien entdeckt worden. 6.25 Uhr: FDP-Chef Lindner fordert schnellere Impf-Produktion Am Wochenende liefen in Deutschland die ersten Impfungen an und doch regt sich bereits Kritik an den aktuellen Impfplanungen und Kapazitäten. Auch Kritik an der Bundesregierung wird laut. „Es ist ein krisenhafter Zustand, da brauchen wir eine Krisenproduktion“, erklärte beispielsweise FDP-Chef Christian Lindner gegenüber der „Bild“. „Das ist eine Frage von Leben und Tod, eine Frage unserer Freiheit.“ Die Regierung müsse prüfen, wo es noch Kapazitäten gebe, um mehr Impfstoff zu produzieren. Auch der Linke-Gesundheitspolitiker Achim Kessler forderte das Merkel-Kabinett auf, dafür zu sorgen, dass mehr von dem Impfstoff, notfalls auch von anderen Unternehmen, produziert werde. „Wenn die Bundesregierung jetzt nicht alle gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpft, gefährdet sie zahllose Menschenleben“, sagte er dem „Spiegel“. Kritiker hatten Deutschland vorgeworfen, zu wenig Impfstoff bestellt zu haben. zum Impfstart standen zunächst bundesweit 150.000 Dosen zur Verfügung. Bis Jahresende sollen es immerhin schon 1,3 Millionen sein. Alle älteren Nachrichten findest du hier >>> (DER WESTEN mit dpa und AFP)

Source = nachrichteNews.com

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