Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: LIVE! Jens Spahn gibt DIESES Versprechen in Regierungserklärung Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Corona sorgt auch im neuen Jahr für erhebliche Einschränkungen im Alltag der Menschen. Die Kliniken kommen an ihre Grenzen, Pflegekräfte können nicht mehr. Aber es gibt einen Lichtblick: die Impfungen gegen das Virus sind bereits gestartet.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: LIVE! Jens Spahn gibt DIESES Versprechen in Regierungserklärung Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Corona sorgt auch im neuen Jahr für erhebliche Einschränkungen im Alltag der Menschen. Die Kliniken kommen an ihre Grenzen, Pflegekräfte können nicht mehr. Aber es gibt einen Lichtblick: die Impfungen gegen das Virus sind bereits gestartet.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona: LIVE! Jens Spahn gibt DIESES Versprechen in Regierungserklärung Mainz Nachrichten
13 Januar 2021 - 13:45

Aktuelle Nachrichten ! Corona sorgt auch im neuen Jahr für erhebliche Einschränkungen im Alltag der Menschen. Die Kliniken kommen an ihre Grenzen, Pflegekräfte können nicht mehr. Aber es gibt einen Lichtblick: die Impfungen gegen das Virus sind bereits gestartet. Außerdem haben Bund und Länder die Verlängerung des Corona-Lockdowns bis 31. Januar 2021 bekanntgegeben. Seitdem gilt auch ein Bewegungsradius, der in Corona-Hotspots 15 Kilometer vorsieht. Die Diskussionen über mögliche Verschärfungen der Maßnahmen reißen derweil nicht ab.if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_nationalnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_nationalnews')}); Corona: Virus sorgt für erhebliche Einschränkungen - aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt Alle aktuellen News zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland und der Welt findest du in unserem Newsblog. #fnk-genericiframe-iframe{height:600px;min-height:600px}.fnk-genericiframe-iframe{width:100%}@media screen and (min-width:768px){#fnk-genericiframe-iframe{height:640px;min-height:640px}} (function(){var fixsize=function(){var teasers=document.querySelectorAll('[data-resize]');[].forEach.call(teasers,function(t){var iframe=t.querySelector('iframe');var resize=t.dataset.resize.split(",");iframe.style.height=((iframe.clientWidth Mittwoch, 13. Januar: 13:04 Uhr: Jens Spahn mit Regierungserklärung zur Impfstrategie Jens Spahn gibt einen Corona-Rückblick im Bundestag, fast ein Jahr beschäftigt das Coronavirus Deutschland. Dabei hat er zur Gemeinsamkeit bei den Impfungen gegen das Coronavirus aufgerufen und das Vorgehen der Bundesregierung erneut gegen Kritik verteidigt. „Nie war das Abwägen so schwierig, nie war das Abwägen so folgenreich. Wir sind in der schlimmsten Phase der Pandemie“, macht er in der Regierungserklärung klar. Doch dann kommt der CDU-Politiker auf die Impfung zu sprechen, die es seit dem 27. Dezember in Deutschland gibt. Wir seien nun „auf dem Weg raus aus der Pandemie. Es gibt Licht am Ende des Tunnels“, so der Gesundheitsminister. Er macht noch einmal deutlich, dass Deutschland weiterhin den europäischen Weg geht. Ein Alleingang hätte nichts gebracht, er hätte sogar negative Folgen gehabt. „Es ist eine Frage der ökonomischen Vernunft“, mahnt Spahn. „Diese größte Impfaktion unserer Geschichte ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Bundestag. „Kein Land, keine Partei, keine Regierung kann allein dieses Virus besiegen, es geht nur gemeinsam.“ Jens Spahn sieht weiterhin keine Fehler bei der Impfstoffbestellung. Er wird deutlich: „Wir haben in Deutschland genügend Impfdosen bestellt. Es reicht, um allen Menschen ein Impfangebot zu machen.“ Und weiter: „Es wird nach und nach genügend Impfstoff in Deutschland geben“, so Spahn. Im Sommer solle jeder Deutsche die Möglichkeit gehabt haben, sich impfen zu lassen. Dass der Impfstoff ein knappes Gut auf der Welt sei, könne auch die deutsche Regierung nicht ändern. Es seien fehlende Kapazitäten, nicht fehlende Verträge. Er appelliert noch einmal an alle Bürger sich impfen zu lassen. Überdies weist er noch einmal auf die nötigen Abstands- und Hygienemaßnahmen hin, die weiterhin aufrecht erhalten bleiben müssen. Und schließt mit den Worten: „Geben wir alle weiter aufeinander Acht!“ Die Corona-Impfungen in Deutschland hatten vor gut zwei Wochen begonnen. Zuletzt war auch vom Koalitionspartner SPD Kritik an zu geringen Impfstoff-Bestellungen laut geworden. Vor Ort gibt es teils Ärger wegen der Organisation von Impfterminen. Einsetzbar sind inzwischen zwei zugelassene Impfstoffe. Die hitzige Diskussion um die Impfpflicht in Deutschland hat er mit keinem Wort erwähnt. 09:28 Uhr: Jens Spahn schießt in Impf-Debatte gegen Söder! Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einer Impfpflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie erneut eine Absage erteilt. „Ich habe im Bundestag mein Wort gegeben: In dieser Pandemie wird es keine Impfpflicht geben. Und das gilt“, sagte Spahn am Mittwochmorgen im Deutschlandfunk. Die Bundesregierung setze auf Argumente, Informationen und Vertrauen in den Impfstoff. Auch das Pflegepersonal in Deutschland wolle er mit Argumenten überzeugen. „Das ist übrigens auch die Wertschätzung, die Pflegekräfte in dieser Pandemie erwarten“, sagte Spahn. Seit Monaten sagten alle, dass sie einen der schwersten Jobs in der Pandemie hätten. „Ich finde, dann sollten wir auch mit ihnen über das Impfen reden“, so der CDU-Politiker vor einer Regierungserklärung im Bundestag, die für Mittwochmittag geplant war. Zuvor hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Debatte über eine Impfpflicht für Pflegekräfte in Heimen gefordert. Der deutsche Ethikrat müsse sich damit beschäftigen, sagte er im ZDF und der „Süddeutschen Zeitung“. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schießt in Impf-Debatte jetzt gegen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Foto: imago images / Sven Simon 06.43 Uhr: Experte klagt FFP2-Maskenpflicht an: „Im schlimmsten Fall kann sich die Lage sogar verschlechtern“ Die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel wird die Infektionslage in Bayern nach Einschätzung eines Hygieneexperten nicht merklich verbessern. „Ich glaube nicht, dass das einen großen Unterschied macht“, sagte Johannes Knobloch, Leiter des Bereichs Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Deutschen Presse-Agentur. „Im schlimmsten Fall kann sich die Lage sogar verschlechtern, weil sich die Leute geschützter fühlen und weniger vorsichtig sind.“ Es bedürfe bei einer FFP2-Maske großer Expertise, sie komme aus dem Arbeitsschutz und sei nicht für Laien gedacht. „Wenn sie nicht absolut dicht aufgesetzt wird, wirkt sie nicht besser als eine einfache Einwegmaske“, so Knobloch. Der Atemwiderstand sei bei den dichteren FFP2-Masken größer als bei den einfachen Kunststoff- oder selbstgenähten Stoffmasken. „Durch eine Stoffmaske atme ich immer zumindest zum Teil hindurch, aber wenn bei einer FFP2-Maske irgendwo am Gesicht eine kleine Lücke bleibt, geht fast alle Luft dort hindurch - und mit ihr das Virus.“ Unklar sei vielen Menschen auch, dass sich Bartträger eine FFP2-Maske nicht dicht aufsetzen können, erklärte Knobloch. „Sie ist bei Männern nur mit glattrasierter Haut zu tragen.“ Schon beginnender Bartwuchs könne ein Problem darstellen, weil sich ein Abstand zwischen Haut und Maske bilde, durch die Luft ungefiltert ein- und ausströme. „Bei einer FFP2-Pflicht dürften Bartträger in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln also eigentlich nicht zugelassen werden.“ Die Maßnahme sei vielleicht gut gemeint, letztlich helfe aber nur eines wirklich gut: zuhause bleiben. Die Einführung der FFP2-Maskenpflicht sorgt für Diskussion. (Symbolbild) Foto: imago images 06.37 Uhr: Fast 20.000 Neuinfektionen in Deutschland In Deutschland sind binnen eines Tages 19.600 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, stieg die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie damit auf 1.953.426. Zudem wurden 1060 Todesopfer innerhalb von 24 Stunden gezählt. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 42.637. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen bezifferte das RKI auf rund 1.596.600. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 155,0. Bei dem Wert handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. Dienstag, 12. Januar: 22.33 Uhr: Frau will Ausgangssperre umgehen – und leint Partner an Nicht nur in Deutschland gelten strenge Corona-Regeln. Auch in Kanada muss die Bevölkerung viele Einschränkungen hinnehmen. In der Provinz Québec herrscht nach 20 Uhr etwa eine Ausgangssperre. Die Einwohner dürfen dann ihr Haus nur noch in in Ausnahmefällen verlassen. Dazu zählt etwa auch der Spaziergang mit dem Hund. Das wollte eine Frau in der Stadt Sherbrooke jetzt ausnutzen - und schnappte sich eine Hundeleine. Doch statt eines Vierbeiners leinte die 24-Jährige ihren Partner (40) an und führte in durch die Stadt. Dort lief das ungewöhnliche Paar gleich der Polizei in die Arme. Den Einsatzkräften teilte die Dame mit, dass sie doch nur ihren Hund ausführen würde. Die Polizei konnte dem Spielchen nicht wirklich viel abgewinnen und drohte mit einem Bußgeld von jeweils 1.500 kanadischen Dollar (rund 970 Euro). Darauf habe das Paar nach Angaben der Polizei entgegnet, dass es „eine Freude“ wäre, die Strafe zu kassieren und es sie nicht davon abhalten würde die Regen in Zukunft zu brechen. Das Paar sei gespannt, wie viele Bußgelder sie insgesamt sammeln könnten. Am Ende kassierten beide eine Strafe von rund 1.700 kanadischen Dollar. Im Wiederholungsfall drohe eine Strafe von bis zu 6.000 Dollar, berichtet das Onlineportal „Montreal Gazette“. Corona: Erste Studien zeigen, für wen die neue Variante besonders gefährlich ist. (Symbolbild) Foto: imago images / Rupert Oberhäuser 21.44 Uhr: Gorilla mit Coronavirus infiziert Es begann mit einem Husten. Nach der Stuhlprobe hatten die Tierpfleger im Zoo von San Diego Gewissheit: Zwei Gorillas haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Es sei nicht auszuschließen, dass weitere Tiere in der Gruppe infiziert seien, teilte der kalifornische Zoo mit. Die Gorillas befinden sich gemeinsam in Quarantäne. Sie würden essen und trinken und es gehe ihnen abgesehen von Husten und leichten Beschwerden gut, sagte Zoo-Leiterin Lisa Peterson in einer Mitteilung. „Wir hoffen auf eine vollständige Genesung“. Members of our gorilla troop tested positive for SARS-CoV-2, the virus that causes COVID-19. Aside from some congestion and coughing, the gorillas are doing well and we are hopeful for a full recovery. Read the full update: https://t.co/HIezWKBFxG pic.twitter.com/MAkPYPzxWP— San Diego Zoo Safari Park (@sdzsafaripark) January 11, 2021 jQuery("#socialEmbed-231318078").socialMediaWidget({portal:"twitter",embedId:"1348721392624168960"}); Es wird vermutet, dass sich die Tiere trotz Sicherheitsvorkehrungen des Zoos bei einem asymptomatischen Mitarbeiter angesteckt haben. Die Einrichtung ist seit Anfang Dezember für Besucher geschlossen. 20.41 Uhr: Merkel stellt System in Frage: „Beklemmende Situation“ Angela Merkel hat die Umsetzung der Pläne zum Schutz der Menschen in Alten- und Pflegeheimen durch die Länder kritisiert. Vieles sei nicht so ideal gelaufen, wie sie sich das gewünscht hätte, sagte die Kanzlerin am Dienstag nach Angaben von Sitzungsteilnehmern in der ersten Sitzung der Unionsfraktion nach der Winterpause. Dabei stellte sie den Aufbau des politischen Sytems in Deutschland in Frage. Wenn man sich eines Tages darüber unterhalte, was man aus der Situation gelernt habe, müsse man sich schon fragen, wie es mit dem föderalen Aufbau in Deutschland sei, wurde Merkel zitiert. Sie betrübe die Lage in den Alten- und Pflegeheimen, sagte die Kanzlerin demnach. So seien die rechtlichen Voraussetzungen für den Schutz der Menschen dort seit Monaten gegeben. Die Krankenkassen würden die Kosten für Tests der Bewohner und die Personalkosten übernehmen. Dies sei von der Bundesebene theoretisch vorbereitet worden. Die praktische Umsetzung sei aber sehr lückenhaft, kritisierte Merkel. Deshalb gebe es „diese beklemmende Situation in vielen Altenheimen“.

Source: Nachrichtenews.com

.03 Uhr: Merkel verteidigt Spahns Impfplan Angela Merkel hat sich ausdrücklich hinter den umstrittenen Kurs von Gesundheitsminister Jens Spahn bei den Corona-Impfungen gestellt. Es ähnele wissenschaftlich und logistisch einer Großleistung, dass man zehn Monate nach Ausbruch einer Pandemie einen Impfstoff habe, sagte Merkel am Dienstag nach Angaben mehrerer Teilnehmer in der ersten Sitzung der Unionsfraktion nach der Winterpause. Dies gelte auch dafür, dass sogar schon Impfstoff vorproduziert worden sei, so dass es schon kurz nach der Zulassung erste Impfungen in vielen Ländern der Welt gegeben habe. Dass dies gelungen sei, habe sehr viel mit der Arbeit von Spahn zu tun, sagte Merkel demnach. Dafür wolle sie sich ausdrücklich bedanken. Man solle nicht daran herummäkeln. Vom Koalitionspartner SPD gibt es Kritik an zu geringen Impfstoff-Bestellungen, auch die Organisation von Impfterminen vor Ort sorgte zuletzt für Ärger. Merkel sagte demnach mit Blick auf den zur Verfügung stehenden Impfstoff, kritisch seien die ersten beiden Quartale 2021. Vom dritten Quartal an werde Deutschland so viel Impfstoff haben, dass man eher etwas abgeben könne, als dass man noch mehr brauche. „Insgesamt haben wir mehr als genug Impfstoff“, wurde die Kanzlerin zitiert. Merkel verteidigte den europäischen Ansatz der Impfstoffbeschaffung demnach erneut als absolut richtig. Der europäische Binnenmarkt habe mehr Marktmacht als ein Land alleine. Es nütze Deutschland zudem gar nichts, wenn die Menschen im Land geimpft seien, während es die Menschen in den Staaten um die Bundesrepublik herum nicht seien. 17.17 Uhr: Virus-Mutation besonders gefährlich für diese Gruppe In England sorgt die Coronavirus-Variante B.1.1.7 derzeit für dramatische Zustände. Besonders im Süden des Landes und in der Hauptstadt grassiert die besonders ansteckende Mutation. Die Belastungsgrenze der Krankenhäuser in London sind längst überschritten. Das Land klagt bereits über mehr als 71.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Auch in Deutschland wurde die Virus-Variante bereits nachgewiesen und bereitet Experten und Politikern großes Kopfzerbrechen. Denn noch immer ist unklar, warum sich B.1.1.7 so rasant verbreitet. Einer Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine zufolge würden die Mutationen der Variante dazu führen, dass die Übertragbarkeit des Virus 50 bis 70 Prozent höher sei, berichtet die „Frankfurter Rundschau“. Weitere Studien würden darauf hinweisen, dass besonders unter 20-Jährige gefährdet seien. Demnach würde B.1.1.7 ersten Untersuchungen zufolge allerdings nicht zu mehr schweren Erkrankungen führen. Aber allein die durch die schnellere Verbreitung steigt die Wahrscheinlichkeit schwerer Verläufe. Solange also durch Impfungen keine Herdenimmunität hergestellt ist, bleibt der Druck auf die Gesundheitssysteme der Länder unverändert hoch. 15.49 Uhr: Kretschmann widerspricht Söder Gestern hat Markus Söder mit einem Vorschlag für Aufsehen gesorgt. Der bayrische Ministerpräsident dachte laut über eine Impfpflicht für Pflegepersonal nach. Der Vorstoß rief jedoch viel Unmut hervor. Unter anderem der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich von der Idee deutlich distanziert: „Jetzt haben wir wirklich unentwegt gesagt, es gibt keine Impfpflicht, und das ändern wir jetzt nicht mittendrin“, so Kretschmann. Dafür sehe der Grünen-Politiker auch keinen Grund. Zwar sei es wichtig, dass besonders diejenigen schnell geimpft werden können, die im engen Kontakt mit Infizierten und Risikopatienten stehen. Doch er plädiere dafür, für die Impfung stark zu werben, statt sie vorzuschreiben. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den deutschen Ethikrat aufgefordert, Vorschläge für eine Impfpflicht zu erarbeiten. Foto: Matthias Balk/dpa 14.29 Uhr: Auf Mallorca sollen Fahrgäste in Bussen und Bahnen ab sofort den Mund halten Zur Eindämmung von Corona-Infektionen sollen Fahrgäste in Bussen und Bahnen auf Mallorca und den anderen beliebten Ferieninseln der Balearen möglichst den Mund halten. Das sei eine der Maßnahmen, an die sich die Menschen nach dem Willen der Regionalregierung ab Mittwoch halten sollten, schrieb die deutschsprachige „Mallorca-Zeitung“. Neben der schon lange geltenden Maskenpflicht könne dies das Risiko einer Ansteckung vermindern.Angesichts schnell steigender Infektionszahlen hatten die Behörden ab Mittwoch auch Treffen im privaten Kreis mit Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben, weitgehend verboten. Außerdem ordneten sie die Schließung aller Restaurants, Bars, Einkaufszentren und Fitnessstudios an. 13.26 Uhr: FFP2-Maske ab Montag Pflicht in Bayern In Bayern gilt vom kommenden Montag an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte. 11.13 Uhr: Lockdown noch länger als geplant? Angela Merkel mit düsteren Worten Angela Merkel sprach im Hinblick auf die Corona-Mutation von einem längeren Lockdown als er bislang geplant ist. Das berichtet die Bild „Wenn wir es nicht schaffen, dieses britische Virus abzuhalten, dann haben wir bis Ostern eine 10-fache Inzidenz“, mahnte die Bundeskanzlerin. Sie fordere „noch acht bis zehn Wochen harte Maßnahmen“. Der Spiegel widerspricht dieser Aussage, die Merkel bei einer Sitzung der AG Sicherheit der Unions-Bundestagsfraktion gemacht haben soll. Demnach habe sie von „acht bis zehn sehr harten Wochen“ gesprochen. Nun sei es davon abhängig, wie schnell sich die neue Virus-Mutation ausbreite. Ob der Lockdown sich also noch bis Ostern ziehen könnte, bleibt noch ungewiss. Kanzlerin Angela Merkel macht wenig Mut im Winter. So spricht schon von einem verlängerten Lockdown. (Archivbild) Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa 09.33 Uhr: Astrazeneca beantragt Zulassung des Impfstoffes Der britisch-schwedische Arzneimittelkonzern Astrazeneca hat die Zulassung seines Corona-Impfstoffs in der EU beantragt. Das teilte die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) am Dienstag in Amsterdam mit. 06.28 Uhr: Pflegekräfte mit erschreckenden Aussagen – jeder Sechste kann nicht mehr Pflegekräfte arbeiten seit Monaten an ihren Grenzen, die Krankenhäuser sind überfüllt. Für das NDR-Politikmagazin „Panorama 3“ haben sie erklärt, was sie besonders belastet. Fast alle (88) Prozent haben mehr Arbeit als sonst. 70 Prozent haben Angst vor einer Infektion mit Corona. Sie stehen in einem persönlichen Dilemma zwischen der persönlichen Angst und ihrer beruflichen Aufgabe. Viele Pflegekräfte kommen an ihre Grenzen in der Corona-Pandemie. (Symbolbild) Foto: FUNKE Foto Services Fast Dreiviertel gaben an, ihre Patienten nicht mehr genügend versorgen zu können, besonders auf der Intensivstation. Viele hätten deshalb gekündigt, weil „sie die Situation nicht mehr ertragen“. 17 Prozent haben keine Motivation mehr für ihren Job. An der Studie der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg haben bundesweit 1000 Pflegekräfte vom 21. Oktober 2020 bis 5. Januar 2021 teilgenommen. Dass ihre Hilferufe nicht gehört werden, ärgert sie sehr. 06.11 Uhr: WHO spricht Klartext: „Herdenimmunität werden wir nicht erreichen“ Trotz des Starts der Corona-Impfkampagnen in zahlreichen Ländern rechnet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht damit, dass in diesem Jahr in einzelnen Staaten ein weitgehender Schutz gegen das Virus durch die sogenannte Herdenimmunität erreicht wird. „Wir werden 2021 nicht irgendwelche Stufen von Bevölkerungsimmunität oder Herdenimmunität erreichen“, sagte die WHO-Chefwissenschaftlerin Soumya Swaminathan am Montag in einem virtuellen Pressebriefing. Swaminathan lobte den „unglaublichen Fortschritt“, der mit der raschen Entwicklung gleich mehrerer sicherer und zuverlässiger Impfstoffe gegen das neuartige Coronavirus erreicht worden sei. Doch brauche die Produktion und Auslieferung der Milliarden von weltweit gebrauchten Impfdosen Zeit. Deshalb müssten die Menschen weiterhin Geduld aufbringen. Corona zwingt zu zahlreichen Einschränkungen im Alltag. (Symbolbild) Foto: imago images / Michael Schick Montag, 11. Januar: 22.15 Uhr: Düstere Urlaubs-Prognose Wann können wir endlich wieder unbeschwert in den Urlaub fahren? Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, liefert jetzt eine düstere Prognose. Mehr dazu hier >>> 21.43 Uhr: Südafrika trifft drastische Corona-Entscheidung Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus riegelt Südafrika mit sofortiger Wirkung seine Landgrenze ab. Alle 20 Grenzübergänge zu den Nachbarstaaten sollten bis zum 15, Februar geschlossen bleiben, sagte Präsident Cyril Ramaphosa am Montagabend in einer TV-Ansprache. Ausnahmen gebe es lediglich für Versorgungstransporte, Diplomaten, Heimkehrer aus dem Ausland und einige bestimmte Pendler. Seine Regierung habe sich zu diesen Maßnahmen entschlossen, da Südafrika aktuell eine massive Zunahme an Infektionen registriere. „Viele Menschen haben sich innerhalb einer kurzen Zeit infiziert, und das setzt das Gesundheitssystem unter Druck“, sagte Ramaphosa. Aktuell werden rund 15 000 Covid-19-Patienten in den Kliniken behandelt, knapp ein Drittel davon mit Sauerstoffgeräten. Insgesamt haben sich in Südafrika bereits über 1,2 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 20.13 Uhr: Empörung nach Vorschlag zur Handy-Überwachung in Corona-Hotspots Uwe Brandl hat am Montag mit einem Vorschlag für große Empörung gesorgt. Im Bezug auf die Überwachung zur Einhaltung des 15-Kilometer-Radius in Corona-Hotspots sagte der Gemeindetagspräsident im Bayerischen Rundfunk: „Wir könnten heute Bewegungsprofile aus den Handys auslesen und auf diese Weise sehr treffsicher feststellen, wo sich die Menschen aufhalten. Wir müssen uns halt jetzt entscheiden, was wichtiger ist, der Gesundheitsschutz oder der Datenschutz.“ Gemeindetagspräsident Uwe Brandl regt eine Handy-Überwachung in Corona-Hotspots an. Foto: imago images / Jürgen Heinrich Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber lehnt eine Überwachung der 15-Kilometer-Regel in Corona-Hotspots mittels Handy-Überwachung strikt ab. Der „Augsburger Allgemeinen“ sagte er: „GPS-Daten können noch nicht mal zwischen Tiefgarage und viertem Stock in einem Haus unterscheiden. In Gebäuden funktioniert GPS nicht.“ Auch eine Funkzellenabfrage zeige noch nicht einmal verlässlich, in welcher Straße eine Person gewesen sei. „Also was soll das? Das ist keine Lösung.“ Auch von Seiten der Opposition hagelte es Kritik, Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzenden der Grünen sprach laut den „Nürnbeger Nachrichten“ von einer „Schnapsidee“, FDP-Fraktionsvorsitzender Martin Hagen von einem „Tabubruch“. 15.46 Uhr: Angst vor Corona-Infektion: Diese beiden Maßnahmen trifft fast jeder Deutsche Die Zahl der Neuinfektionen mit Corona ist im neuen Jahr unverändert hoch. Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, sind einer Umfrage („Corona-Monitor“ des Bundesinstituts für Risikoforschung) zufolge zwei Maßnahmen in Deutschland besonders gefragt: Häufiges Lüften in geschlossenen Räumen (82 Prozent der Befragten)Kontakte zu Freunde und Familie einschränken (87 Prozent der Befragten) Außerdem befürwortet ein Großteil der Deutschen sowohl die Abstandsregeln als auch die Maskenpflicht (94 und 96 Prozent). Vor allem bei den Maßnahmen, die einen Internetzugang oder ein Smartphone benötigen, unterscheidet sich allerdings das Verhalten der Generationen. „Von den unter 40-Jährigen geben 18 Prozent an, sich häufiger Lebensmittel liefern zu lassen“, sagt BfR-Präsident Andreas Hensel. „In der Altersklasse 60 Jahre und älter nutzen dagegen nur sieben Prozent solche Angebote.“ Corona zwingt die Menschen Abstand zu halten. (Symbolbild) Foto: imago images / Independent Photo Agency Int. Corona in Bayern: Zahnarzt macht ernst 6.30 Uhr: Ein Zahnarzt aus dem bayerischen Pfaffenhofen kassiert derzeit harte Kritik. Der Grund: Er zwingt seine Mitarbeiter zu einer Corona-Impfung. Wer sich nicht impfen lässt, „wird ohne Gehalt von der Arbeit freigestellt“, wie es in einer Kurznachricht der Praxismanagerin an alle Mitarbeiter heißt. Darüber berichtete zuerst der „Donaukurier“. Jetzt bekommt der Zahnarzt massiven Gegenwind, im Internet ist er einem Shitstorm ausgeliefert, sogar Morddrohungen wurden gegen den Mediziner ausgesprochen. Laut „Bild“-Informationen sei die Impfbereitschaft seiner Mitarbeiter jedoch hoch: 36 bis 38 Impfdosen bestellte der Arzt, lediglich vier seien nicht verimpft worden - allerdings nur, weil die Kolleginnen krank gewesen seien oder aktuell Antibiotika nehmen. ---------------------- Mehr zum Coronavirus: Kreuzfahrt: Bittere Nachrichten! Neben Corona droht den Reedereien auch DIESE Gefahr Coronavirus: Maske selber nähen, waschen, desinfizieren – so machst du es richtig Coronavirus: Junge Frau bricht wegen Maskenpflicht in Tränen aus – „Verstehe niemanden“ ---------------------- ---------------------- Coronavirus: Fragen und Antworten zur Impfung Bis zum 1. Februar sollen die Bundesländer 3,98 Millionen Dosen Biontech-Impfstoff geliefert bekommen.Auch rund 2 Millionen Dosen des Moderna-Impfstoffs sollen im ersten Quartal 2021 in Deutschland ankommen.Am 9. Januar waren bereits über 530.000 Menschen in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft.Nach der aktuellen Impf-Verordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohner in Pflegeheimen geimpft.Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass im Sommer jedem ein Impfangebot gemacht werden kann. ---------------------- Sonntag, 10. Januar: Corona in der Welt: Neue Mutation aufgetaucht In Japan wurde eine neue Mutation des Coronavirus entdeckt. Diese sei bei vier Reisenden, vermutlich eine Familie, aus dem brasilianischen Bundesstaat Amazonas nachgewiesen worden, teilt das japanische Gesundheitsministerium mit. Die in Asien entdeckte Variante unterscheide sich von den in Großbritannien und Südafrika. Diese beiden gelten als hochansteckenden Mutationen. Es gebe aber bislang keine Hinweise, dass diese dritte neue Variante ebenfalls sehr infektiös sei. Ein Mann (40) habe bei seiner Ankunft in Japan keine Symptome gezeigt. Kurze Zeit später aber soll er jedoch über Atembeschwerden geklagt haben. Das berichtet die „Japan Times“ und bezieht sich auf das örtliche Gesundheitsministerium. Eine 30-jährige Frau habe über heftige Kopfschmerzen geklagt. Bei den beiden anderen Reisenden handele es sich um Jugendliche, von denen einer Fieber hatte. Alle Nachrichten zum Coronavirus vor dem 10. Januar kannst du hier nachlesen. (DER WESTEN mit dpa) jQuery(".inline-table").inlineTable();

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