Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona in NRW: Schärfere Regeln – Innenminister Reul ehrlich: „Was wir Menschen derzeit zumuten, ist teilweise schon der Hammer“ Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Noch immer befindet sich NRW und Deutschland im harten Corona-Lockdown. Doch am Dienstag wurden neue Corona-Regeln von Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten um Armin Laschet beschlossen.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona in NRW: Schärfere Regeln – Innenminister Reul ehrlich: „Was wir Menschen derzeit zumuten, ist teilweise schon der Hammer“ Mainz Nachrichten

nachrichteNews.com - Noch immer befindet sich NRW und Deutschland im harten Corona-Lockdown. Doch am Dienstag wurden neue Corona-Regeln von Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten um Armin Laschet beschlossen.

Rheinland-Pfalz Nachrichten Corona in NRW: Schärfere Regeln – Innenminister Reul ehrlich: „Was wir Menschen derzeit zumuten, ist teilweise schon der Hammer“ Mainz Nachrichten
06 Januar 2021 - 12:45

Aktuelle Nachrichten ! Noch immer befindet sich NRW und Deutschland im harten Corona-Lockdown. Doch am Dienstag wurden neue Corona-Regeln von Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten um Armin Laschet beschlossen. Beschlossen ist nun ein Bewegungsradius von 15 km für Hotspots mit einem Inzidenzwert von mehr als 200. Auch private Zusammenkünfte werden weiter eingeschränkt.if(window.location.search.indexOf("ad2info")>=0){document.write("");document.write(""+"Funke: "+"po1_localnews"+"");document.write("");jQuery.each(stroer_targets,function(index,target){document.write(target.key+"="+target.value+"; ");});document.write("");document.write("");} googletag.cmd.push(function(){googletag.display('po1_localnews')}); Corona: Bewegungsradius von 15 km für NRW-Hotspots - neue Regeln beschlossen Alle Infos dazu und alle Entwicklungen zum Coronavirus liest du in unserem News-Ticker. #fnk-genericiframe-iframe{height:600px;min-height:600px}.fnk-genericiframe-iframe{width:100%}@media screen and (min-width:768px){#fnk-genericiframe-iframe{height:640px;min-height:640px}} (function(){var fixsize=function(){var teasers=document.querySelectorAll('[data-resize]');[].forEach.call(teasers,function(t){var iframe=t.querySelector('iframe');var resize=t.dataset.resize.split(",");iframe.style.height=((iframe.clientWidth Corona in NRW: Alle Informationen in unserem News-Ticker +++ Zum Aktualisieren hier klicken +++ Mittwoch, 6. Januar 12.01 Uhr: Reul zeigt Verständnis: „Was wir Menschen an Einschnitten derzeit zumuten, ist teilweise schon der Hammer“ Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) hat die Einschränkungen in der Corona-Krise verteidigt, zugleich aber Verständnis für die Bürger geäußert. „Was wir den Menschen an Einschnitten derzeit zumuten, ist teilweise schon der Hammer“, sagte er der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Mittwochsausgabe). Zugleich verteidigte er die Maßnahmen. Wenn jeder machen dürfe, was er wolle, herrsche Chaos. Dies zu verhindern, sei die Aufgabe des Staates. Doch müsse der Staat sorgfältig abwägen, wie tief er in das Freiheitsrecht eingreife. Die aktuelle Krise habe das Verantwortungsbewusstsein der Menschen aber gestärkt, lobte Reul. „Ich finde das richtig toll, wenn ich höre, dass junge Menschen bei einsamen Senioren im Garten stehen und für sie Trompete spielen oder wenn sie für sie einkaufen gehen.“ Der Innenminister äußerte sich auch zu wachsender Cyberkriminalität. „Sie ist viel größer, komplizierter und gefährlicher als lange gedacht und wird häufig unterschätzt.“ Vor allem Klein- und Mittelbetriebe sowie die öffentliche Hand würden entsprechende Sicherheitsmaßnahmen noch nicht ernst genug nehmen. 9.40 Uhr: Doc Caro berichtet von Morddrohungen Sie ist eine der lautesten Stimmen in der Coronakrise: Doc Caro, Oberärztin aus Essen und Social-Media-Star. Die Leiterin der Notaufnahme der Essener Uniklinik hatte sich jüngst mit einem offenen Brief an Armin Laschet gewandt. In einem neuen Post berichtet sie, dass sie sogar Morddrohungen erhalten. >>> hier mehr dazu 9.05 Uhr: Niederlande beginnt mit dem Impfen Als letztes Land der EU haben auch die Niederlande mit dem Impfen begonnen. Eine Mitarbeiterin eines Pflegeheimes wurde am Mittwochmorgen in Veghel im Südosten des Landes gegen Covid-19 geimpft. Weitere Pfleger und Ärzte sollten ebenfalls am ersten Tag an der Reihe sein. Erst in der kommenden Woche sollten alle Impfzentren im ganzen Land einsatzbereit sein. Gesundheitsminister Hugo de Jonge sprach von „einem wahnsinnigen Beginn.“ Wegen heftiger Kritik hatte die Regierung den Impfstart um einige Tage vorgezogen. Die 39-jährige Altenpflegerin Sanna Elkadiri wurde als erste Person im Land geimpft. Sie arbeitet in einem Heim für schwer Demenzkranke. Durch das Cornavirus sei das Heim schwer getroffen, sagte sie dem TV-Sender NOS. „So viele Tote. So viel Trauer. Das will ich nicht noch einmal mitmachen.“ Sie nannte es eine „Pflicht auch gegenüber den Patienten“, sich vor dem Virus zu schützen. Dienstag, 5. Januar 21.20 Uhr: Corona-Kontrolle in Düsseldorf eskaliert Wegen Beleidigung und Bedrohung bei einer Maskenkontrolle in Düsseldorf ist eine Metzgerei von Mitarbeitern des städtischen Ordnungsdienstes geräumt worden. Drei Beschäftigte und ein Kunde des Geschäftes seien am Montag ohne die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung von einem Team des Ordnungsdienstes angetroffen worden, teilte die Stadt am Dienstag mit. Die vier Betroffenen haben auf die Belehrung nach Schilderung der Stadt aggressiv reagiert und zunächst die Herausgabe ihrer Personalien verweigert. Zudem sei einer der Mitarbeiter des Ordnungsamts beleidigt und bedroht worden: Ein Angestellter der Metzgerei habe das Ordnungsdienst-Team mehrfach aufgefordert, das Geschäft zu verlassen. Er soll seine geballte Faust langsam in die Richtung eines städtischen Mitarbeiters geführt und ihn beschimpft haben. Der Aufforderung, die Faust wieder herunterzunehmen und zurückzugehen, sei der Mann nur widerwillig nachgekommen. Mit Hilfe eines weiteren Teams des Ordnungsdienstes und Polizisten konnte der Einsatz nach den Angaben der Stadt schließlich abgeschlossen werden. Polizisten stellten die Personalien der vier Anwesenden fest. Strafanzeigen wegen Beleidigung und Bedrohung seien gestellt und zudem Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet worden. 21.10 Uhr: Land kippt Testpflicht für Reiserückkehrer Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland nach nur einer Woche wieder gekippt. Das geht aus der seit Dienstag (5. Januar) gültigen Corona-Einreiseverordnung hervor. Zur Begründung verwies ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Dienstagabend auf laufende Gerichtsverfahren und dabei deutlich gewordenen „Unklarheiten im Infektionsschutzgesetz des Bundes“. Dabei gehe es um die Frage, ob nur die Kommunen und der Bund „zwingende Testungen“ anordnen dürfen oder auch das Land. Nun will die Landesregierung eine bundesweite Regelung abwarten. Allerdings werden die meisten Reiserückkehrer nach Einschätzung des Sprechers auch ohne Testpflicht einen Corona-Schnelltest machen, weil sie andernfalls in Quarantäne müssen. Für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika besteht weiterhin eine Testpflicht - dort waren Corona-Mutationen entdeckt worden. Menschen aus diesen Staaten müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben und innerhalb von 48 Stunden testen lassen. Bei einem zweiten negativen Test nach fünf Tagen endet die Quarantänepflicht. Bis Montag (4. Januar) waren generell alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland verpflichtet, sich höchstens 24 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Ankunft testen zu lassen. Die Testkosten mussten sie selbst tragen. 20.35 Uhr: Ab wann gelten die neuen Corona-Regeln in NRW? Die Beschlüsse des Corona-Gipfels müssen in den Landtagen der 16 Bundesländer formal noch bestätigt und beschlossen werden. Eine zeitnahe Umsetzung ist anzunehmen, weil die Beschlüsse auch die Schulferien betreffen, die in den meisten Bundesländern in den kommenden Tagen enden werden. NRW-Ministerpräsident Laschet kündigte an, dass am Mittwoch Details für Schulen und Kitas vorgestellt werden sollen. 19.42 Uhr: Laschet erklärt Corona-Verschärfungen Die Regeln bei privaten Zusammenkünften werden weiter verschärft. Möglich sind nur noch Treffen alleine mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes. „Ein Hausstand plus eine Person“, betonte Laschet. Laschet erklärte, dies gelte auch für Treffen zuhause - die Polizei würde weiterhin nicht an der Tür "zum Nachzählen" klingeln. 19.40 Uhr: Details zu Schulsituation sollen am Mittwoch folgen Die Präsenzpflicht in Schulen wird weiter ausgesetzt. Wie genau das in den Schulen ab dem 11. Januar umgesetzt werden kann, soll am Mittwoch präzisiert werden. Schulministerin Yvonne Gebauer und Familienminister Joachim Stamp (beide FDP) würden vorab darüber beraten. 19.36 Uhr: Fast 100.000 Geimpfte in NRW Alle über 80-Jährigen werden über den schriftlichen Weg über ihre Impfmöglichkeit informiert, erklärte Laschet. Dann könnten sie ihren Termin in den Impfzentren machen. Bislang seien 87.355 Impfdosen im Landeslager abgerufen worden. Morgen werde die Zahl der Geimpften in NRW bei über 100.000 Menschen liegen. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, findet Laschet. 19.30 Uhr: Europäische Impfstrategie „richtig“ Laschet betont mit Blick auf die Impfstrategie: „Wir halten den europäischen Weg, den man eingeschlagen hat, für richtig. Auch verteidigt Laschet, dass man sich anders als die USA gegen eine Notzulassung entschieden habe. „Nur so ist Vertrauen bei den Menschen zu erreichen.“ 19.28 Uhr: Bewegungsradius von 15 km in Hotspots Laschet bestätigt, was Kanzlerin Merkel schon angekündigt hatte. Die Corona-Regeln werden verschärft. Zusammenkünfte sind nur noch alleine mit einem weiteren Haushalt zulässig. Auch wird der Bewegungsradius in Hotspots auf 15 km rund um den Wohnort beschränkt. Am Dienstag war Herne die einzige Stadt mit einer Inzidenz von über 200. 19.23 Uhr: Laschet warnt vor Corona-Mutation Laschet berichtet über das Expertentreffen am gestrigen Montag mit dem RKI. Die Pandemie-Lage sei derzeit schwierig einzuschätzen, da weniger Tests und Arztbesuche über die Feiertage stattgefunden hätten. „Wir wissen nicht, wie sich die Weihnachtstage und der Silvestertage ausgewirkt haben. Wir wissen nicht, wie sich Reiserückkehrer auf das Infektionsgeschehen auswirkt.“ Auch Laschet warnt vor der Virus-Mutation. „Ob das auch schon in NRW aufgetaucht ist, kann uns die Wissenschaft nicht sagen.“ 19.20 Uhr: Laschet über Corona-Beschlüsse Nach der Kanzlerin spricht nun NRW-Ministerpräsident Armin Laschet über die beschlossenen Corona-Verschärfungen. 17.36 Uhr: So sollen Über-80-Jährige im Februar an einen Impftermin kommen Das NRW-Gesundheitsministerium hat konkretisiert, wie die Über-80-Jährigen im Land im Februar zu einem Impftermin kommen sollen: Ab der dritten Januarwoche werde ein Brief von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) über die Kreise und Kommunen an alle Betroffenen verschickt. „Der Brief kündigt den Beginn der Impfungen für diese Zielgruppe in den Impfzentren Anfang Februar an und klärt über den Ablauf von der Terminvereinbarung über die Telefonhotline 116 117 bis zur zweiten Impfung auf“, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) kritisierte unterdessen am Dienstag den bisherigen Ablauf der Impfungen und warf der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vor, sie lasse sich „überhaupt nicht in die Karten gucken.“ Mit Bezug auf die Über-80-Jährigen sagte Pusch, es gebe in seinem Kreis mehr als 16 000 von ihnen. Lege man das bisherige geringe Tempo bei den Impfungen in seinem Kreis als Maßstab an, würde die Impfung der Über-80-Jährigen 20 Wochen dauern, so Pusch in einer Videobotschaft. 16.20 Uhr: Bewegungsradius von 15 km? Diese Regionen wären betroffen Zur Stunde diskutieren Kanzlerin Angela Merkel, die Ministerpräsidenten der Länder und Vertreter der Regierung über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland. Verschiedene Medien berichten, dass in Hotspots, also Kreise oder Städte mit einem Inzidenzwert von mehr als 200 pro 100.000 Einwohnern (in den letzten 7 Tagen), der Bewegungsradius auf 15 km eingeschränkt werden soll. Der entsprechende Punkt findet sich in der Beschlussvorlage, die als Grundlage des Corona-Gipfels dient, wieder. Aktuell wäre in Nordrhein-Westfalen nur die Stadt Herne mit einem Inzidenzwert von 203,9 betroffen. Doch die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, da um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. 16.10 Uhr: Wintersportorte rüsten sich Nach den Wintersportorten Hellenthal und Winterberg will auch die Gemeinde Reichshof im Bergischen Land wegen des Andrangs von Schnee-Touristen die Straßen zu ihrem Skigebiet sperren. Auch ein Nachbarort von Winterberg zieht Konsequenzen und macht dicht. >> hier alle Infos 10.53 Uhr: Armin Laschet vor Corona-Gipfel mit deutlichen Worten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erklärte vor dem Corona-Gipfel am Dienstag bei einer digitalen Parteiveranstaltung der Ruhr-CDU, dass eine Verlängerung des Lockdowns so gut wie beschlossen sei. Bis wann er gelten soll, sei aber noch offen. Corona in NRW: Ministerpräsident Armin Laschet. Foto: imago images / Political-Moments 08.10 Uhr: Hohe Zahl an Todesfällen in Zusammenhang mit Corona in NRW Allein in NRW wurden innerhalb eines Tages 190 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gemeldet, deutschlandweit waren es 944, wie das Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen bekannt gab. Den Gesundheitsämtern in NRW wurden zudem 1969 (Deutschland: 11.897) Neuinfektionen gemeldet. Inwieweit die Zahlen den tatsächlichen Infektionsstand wiedergeben, ist derzeit noch offen. Das RKI verwies auch am Dienstag darauf, dass um Weihnachten und den Jahreswechsel weniger getestet wurde und die Gesundheitsämter weniger Meldungen an das RKI übermittelten. Corona in NRW: Es wurden hohe Todeszahlen gemeldet. (Symbolbild) Foto: imago images / Karina Hessland Montag, 4. Januar 20.06 Uhr: Bordell „Pascha“ ist am Ende Für das von der Corona-Krise hart getroffene Großbordell „Pascha“ in Köln ist offiziell ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Es beziehe sich auf die Betreibergesellschaft des Hauses, erklärte ein Sprecher des Amtsgerichts Köln am Montag. Den Angaben zufolge wurde es bereits am 28. Dezember eröffnet - wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Geschäftsführer Armin Lobscheid gab sich in einer Reaktion geschlagen. „Corona hat's geschafft“, sagte er. Man könne in dieser Form nicht weiter machen, die zweite Corona-Welle habe jeden Rettungsversuch zunichte gemacht. 60 Mitarbeiter hätten die Kündigung erhalten - „weil eine Weiterführung aus jetziger Sicht nicht möglich ist“, so Lobscheid. Was mit dem markanten „Pascha“-Haus passiere, stehe noch in den Sternen. Rein theoretisch könne wohl irgendwann auch ein anderer Betreiber weitermachen. Doch eines der größten Bordelle in Europa steht damit - zumindest vorerst - endgültig vor dem Aus. Corona in NRW: Für das Bordell „Pascha“ wird es nicht weitergehen. (Symbolbild) Foto: dpa 13 Uhr: Datum steht! Ab diesem Zeitpunkt soll in Krankenhäusern geimpft werden In Nordrhein-Westfalen werden ab dem 18. Januar Corona-Schutzimpfungen für alle Beschäftigten in Krankenhäusern angeboten, die nah an Covid-Patienten arbeiten. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag in Düsseldorf an. Bis zum 24. Januar werde es für alle rund 90 000 Beschäftigten dieser Gruppe in den Krankenhäusern ein Angebot geben. Bis zum Montagvormittag seien in NRW bereits 81 300 Menschen geimpft worden - fast alle in Pflege-Einrichtungen, sagte Laumann. Bis zum Ende dieser Woche werde alles verimpft, was NRW bislang an Dosen zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ab Februar würden die Impfzentren in Betrieb genommen, um unter anderem den über 80-Jährigen im Land eine Impfung anzubieten, kündigte Laumann an. Die Betroffenen bekämen in den nächsten Tagen einen entsprechenden Brief. In dieser zweiten Welle werde auch Mitarbeitern in ambulanten Pflegediensten ein entsprechendes Angebot gemacht. Laumann rechnet damit, dass die Impfungen der über 80-Jährigen den Februar und März in Anspruch nehmen. Bislang habe NRW 280 000 Impfdosen bekommen. Eine Hälfte davon werde für die zweite Impfung zurückbehalten. Mit der Zweit-Impfung werde am 18. Januar begonnen. Bis zum 15. Februar werde NRW rund 920 000 zusätzliche Dosen erhalten. Damit könnten dann weitere 460 000 Menschen geimpft werden. Derzeit werde nicht mehr bloß mit fünf Dosen pro Ampulle gerechnet, sondern bereits mit 5,5, sagte Laumann. 12.21 Uhr: Wie geht es in den Schulen weiter? Am 11. Januar sollen die Schulen wieder öffnen - doch das Betrieb normal wieder aufgenommen wird, davon gehen die wenigsten aus. Am Montag beraten die Kultusminister der Länder, bevor am Dienstag ein erneuter Corona-Gipfel von Bund und Ländern stattfinden wird. Ab 11 Uhr schalten sich Kanzlerin Merkel und die Länderchefs zusammen. Laut Medienberichten sollen sie sich bereits einig sein, dass der harte Lockdown bis mindestens 31. Januar verlängert werden soll. Was Schulen und Kitas angeht, soll es jedoch noch keine Einigung geben. Während Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Schulöffnungen angesichts der hohen Infektionszahlen ablehnt, strebt beispielsweise Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann nach Informationen der WAZ eine schnellstmögliche Öffnung an. Corona in NRW: Der Lockdown soll wohl verlängert werden - wie sieht es mit Schulen aus? (Symbolbild) Foto: imago images / Sven Simon 09.44 Uhr: Polizei Gelsenkirchen warnt vor Corona-Betrügern Die Corona-Pandemie haben sich Betrüger zu Nutze gemacht: Die Polizei warnt vor Betrügern, die angebliche Corona-Impftstoffe am Telefon oder der Haustür verkaufen. Es gebe keinen solchen Verkauf, so die Polizei. „Lassen Sie sich also auf keinen Fall auf ein Gespräch ein. Beenden Sie das Telefonat sofort und lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucherinnen und Besucher. Sprechen Sie sie laut an, rufen Sie um Hilfe und verständigen Sie die Polizei.“ Corona in NRW: Die Polizei warnt vor miesen Betrügern. (Symbolbild, Montage) Foto: Julian Stratenschulte/dpa (Montage: DER WESTEN) 6.08 Uhr: SIE sollen den Schulalltag erleichtern Sogenannte Alltagshelfer sollen im neuen Jahr dazu beitragen, die Ganztags- und Betreuungsangebote an Grund- und Förderschulen trotz Corona-Pandemie aufrecht zu erhalten. Die Landesregierung in NRW stellt 30 Millionen Euro für das Programm bereit. Sie sollen Lehrer in Corona-Zeiten unterstützen und entlasten, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Hintergrund der Maßnahme: Um trotz Pandemie Betreuung über den Pflichtunterricht hinaus anbieten zu können, mussten Hygienekonzepte und Infektionsschutzmaßnahmen angepasst werden. Dies hatte eine höhere Arbeitsbelastung zur Folge, etwa bei der Dokumentation der GruppenzusammensetzungenMaßnahmen zur Vermeidung von Gruppendurchmischungenveränderte RaumkonzepteAnpassungen bei der Essensausgabe Corona in NRW: Auf die Schulen im Land sind neue Aufgaben zugekommen. Dafür sollen sie bald Unterstützung erhalten. (Symbolbild) Foto: imago images / Hanno Bode Die „Alltagshelfer“ sollen solche organisatorischen Arbeiten übernehmen. „Gerade in Zeiten der Pandemie ist ein verlässlich strukturierter Tagesablauf, der für Beständigkeit sorgt und zusätzliche Bildungs- und Betreuungsangebote liefert, für Kinder wichtig“, sagte Gebauer. Sonntag, 3. Januar 22.12 Uhr: Irre Corona-Flucht in Ostwestfalen Nach einem heftigen Crash in Ostwestfalen sind zwei Teenager vom Unfallort geflohen. Sie hatten Angst vor einer Corona-Anzeig. Doch im Krankenhaus folgte ein böses Erwachen. Die ganze Geschichte liest du hier >>> Die Polizei musste wegen fehlender Corona-Maßnahmen einen Gottesdienst in Herford (NRW) auflösen. Foto: imago images / Montage: DER WESTEN 12.35 Uhr: Winterberg-Chaos spitzt sich zu Noch immer reißt der Ansturm auf das nordrhein-westfälische Skigebiet nicht ab. Stadt und Polizei haben jetzt die Reißleine gezogen und die Pisten bis zum Ende der Ferien gesperrt. Wie die Anwohner darauf reagieren, liest du in unserem Newsblog zum Corona-Chaos in Winterberg >>> 09:07 Uhr: Über 100 Menschen feiern Gottesdienst ohne Corona-Konzept Über 100 Menschen haben sich am Samstagabend zum Gottesdienst in Herford (Ostwestfalen) zusammengefunden. Wie der WDR berichtet, musste die Veranstaltung aufgelöst werden. Die Teilnehmer der Freikirche haben sich weder an die Maskenpflicht gehalten noch habe es ein Hygienekonzept gegeben. Als die Gläubigen bemerkten, dass die Polizei anrückte, haben sie sich auch im Keller versteckt. Die Beamten erstatteten Anzeige. Die Verantwortlichen erwarten nun hohe Geldstrafen. Die Polizei musste wegen fehlender Corona-Maßnahmen einen Gottesdienst in Herford (NRW) auflösen. Foto: imago images / Montage: DER WESTEN Samstag, 02. Januar 21.35 Uhr: Lage in Winterberg eskaliert – Beamte bespuckt Der Corona-Wahnsinn in Winterberg hält an. Auch am Samstag zog der Schnee wieder massenweise Touristen an - mit erheblichem Stau-Aufkommen. Polizei und Ordnungsamt meldeten reihenweise Verstöße gegen die Corona-Regeln. Eine Person habe versucht, einen Beamten zu bespucken. Die Stadt Winterberg hat jetzt drastisch reagiert. Mehr Infos hier >>> 15.53 Uhr: Doc Caro spottet über Impfgegner „Doc Caro“ hat einen offenen Brief an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann verfasst. Darin klagt die Essener Oberärztin über das Impfprozedere im Land. Für Impfgegner hat Doc Caro nur Spott übrig: „Geht woanders spielen. Wir riskieren unsere Gesundheit. Wir sind weder Skifahren, noch auf den Kanaren- also haltet einfach den Mund“, schreibt die Notärztin. Mehr dazu hier >>> 10.03 Uhr: Farbe rot macht Hoffnung Erste Kreise in NRW nicht mehr dunkelrot Gute Nachrichten aus NRW. Die 7-Tage-Inzidenz in vielen Landkreisen sinkt weiter. Mittlerweile ist der Wert in einigen Städten und Kreisen des Landes wieder zweistellig und damit auf der RKI-Karte nicht mehr dunkelrot gekennzeichnet. Dazu gehören unter anderem: Hochsauerlandkreis (66,2)Borken (72,4)Düsseldorf (83,8)Köln (98,2)Hagen (96,5) Doch es gibt auch noch Städte wie Viersen (190,7) oder Herne (190,5), in denen der Wert unverändert hoch ist. Insgesamt liegt der Inzidenzwert landesweit am Samstag bei 123,5, nachdem die Gesundheitsbehörden dem RKI in den letzten 24 Stunden 1.798 neue Fälle gemeldet haben. Die neuen Zahlen wecken Hoffnung. Doch sie sind weiterhin trügerisch. Denn durch die Feiertage könnte das Bild weiterhin verzerrt sein. Freitag, 01. Januar 17:38 Uhr: Laschet appelliert in Neujahrsansprache Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat in seiner Neujahrsansprache die Menschen in Nordrhein-Westfalen zum Zusammenhalt aufgerufen und vor einer Spaltung der Gesellschaft in der Corona-Pandemie gewarnt. „Lassen wir es nicht zu, dass unsere Gesellschaft von Hass und Aggression im Streit über die richtigen Maßnahmen infiziert wird“, sagte Laschet laut vorab verbreitetem Redetext. „Gerade jetzt brauchen wir Respekt und Zusammenhalt.“ Die Menschen müssten in der Pandemie weiter diszipliniert durchhalten. Für 2021 gebe es Hoffnung durch den Impfstoff. Man könne stolz darauf sein, dass Ugur Sahin und seine Frau Özlem Türeci den Impfstoff entwickelt hätten, sagte Laschet. Biontech-Chef Sahin war in Köln zur Schule gegangen und hatte in der Domstadt studiert. Das Wort „Mitbürgerin oder Mitbürger“ habe für ihn in der Corona-Pandemie einen ganz neuen Klang bekommen, sagte Laschet. Er habe so viele Menschen kennengelernt und gesehen, „wie sie echte Mitbürgerlichkeit leben“ - Menschen, die in den Gesundheitsberufen, an Schulen und in Kitas, in den Lebensmittelgeschäften und in den Verwaltungen „Unglaubliches geleistet“ hätten. „Ich denke, wir können mit einigem Stolz sagen, dass wir das alle miteinander in diesem Jahr gut hinbekommen haben.“ Donnerstag, 31. Dezember 19.57 Uhr: Gericht kippt Versammlungsverbot in NRW Das Oberverwaltungsgericht Münster hat das Versammlungsverbot in NRW an Silvester und Neujahr gekippt. Demnach könnten aufgrund der Eil-Entscheidung des Münsteraner Gerichts heute noch Demos in NRW angemeldet werden. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte einen entsprechenden Beschluss vom Donnerstag. Zuvor hatte der WDR berichtet. Die Landesregierung hatte in der Corona-Schutzverordnung für den 31.12. und den 1.1. Demonstrationen grundsätzlich untersagt. Dahinter stand die Sorge, dass angemeldete Versammlungen missbraucht werden könnten, um das Verbot von Silvesterfeiern zu umgehen. Die Richter befanden, diese Regelung sei rechtswidrig und unverhältnismäßig - die Behörden könnten den Infektionsschutz auch ohne das pauschale Versammlungsverbot gewährleisten. Die Polizeidienststellen im Land seien deshalb kurz vor dem Jahreswechsel über die neue Rechtslage informiert worden, bestätigte der Ministeriumssprecher. Sollten Demonstrationen nun noch kurzfristig angemeldet werden, würde die Polizei als Aufsichtsbehörde sie entsprechend überwachen. 14.16 Uhr: SO viele Menschen wurden bereits geimpft In NRW sind bis zum Jahreswechsel nach Angaben des Gesundheitsministeriums 55.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Zehntausende weitere Impfdosen seien noch auf Lager, sagte ein Sprecher am Donnerstag. In den ersten Januar-Tagen würden damit weitere Bewohner und Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen geimpft. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab mit Stand Donnerstagmorgen eine deutlich niedrigere Zahl an geimpften Personen für NRW aus – die Differenz kommt durch die aufwendigen Übermittlungswege der Zahlen zustande. NRW habe bis zum Jahreswechsel wie erwartet rund 270.000 Impfdosen geliefert bekommen, sagte der Ministeriumssprecher. Weil jeder Mensch zweimal gegen das Coronavirus geimpft werden muss, werde etwa die Hälfte der Impfdosen zurückgehalten. Mit den restlichen Dosen könne die großangelegte Impf-Aktion in den ersten Januar-Tagen weitergehen. Die nächste Lieferung mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Biontech erwartet das Land am 8. Januar. 08.45 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter In der Corona-Pandemie ist eine wichtige Kennziffer für NRW etwas gesunken. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz für Nordrhein-Westfalen liegt nun bei 126,8, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstagmorgen bekanntgab. In den Vortagen lag der Wert höher, am Wochenbeginn waren es 147,3. Allerdings ist die Aussagekraft der Pandemiedaten derzeit abgeschwächt, weil an Weihnachten weniger Tests gemacht und verarbeitet wurden – Ergebnisse von Tests, die nach den Feiertagen vorgenommen wurden, könnten noch nicht in die Statistik eingeflossen sein. Die Zahl der binnen 24 Stunden gemeldeten Neuinfizierten wurde am Donnerstagmorgen für NRW mit 5748 angegeben. Hinzu kamen 101 coronabedingte Todesfälle, damit stieg die Zahl der Gestorbenen in Nordrhein-Westfalen auf 6552. Mittwoch, 30. Dezember 20.46 Uhr: Essener Ärztin übt harte Kritik an Laschets Impfplänen Dr. Carola Holzner, Ärztin am Uniklinikum Essen, äußert harte Kritik an den Impf-Plänen von Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Wie kann es sein, dass Pflegekräfte, Ärzte, Personal in Risikobereichen keinen Impfstoff bekommen – sind wir doch bitte die, die nicht ausfallen dürfen, die die Risikogruppen behandeln und dazu tatsächlich und zu Recht(!) gemeinsam mit den Risikogruppen oben auf der Liste stehen?“, fragt Holzner in einem Facebook-Beitrag. Sie kritisiert zudem, dass es bislang keinen Termin für die Impfung der Belegschaft gebe. jQuery("#socialEmbed-231244000 > figure.op-interactive").socialMediaWidget({portal:"facebook",type:"post",embedId:"https://www.facebook.com/doc.caro.holzner/posts/466649398074649"}); Das Uniklinikum in Essen sei der größte Versorger für Covid-19-Patienten in der Region Rhein/Ruhr. Man habe erst kürzlich die vierte Intensivstation für Corona-Patienten eröffnet. 19.40 Uhr: Laschet findet drastische Worte zur Corona-Situation in NRW NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) rechnet mit einer Verlängerung des Lockdowns. „Die Erwartung, dass nächste Woche alles zu Ende ist mit dem Lockdown, die muss man - glaube ich - den Menschen nehmen. Wir werden noch eine längere Zeit durchhalten müssen“, sagte Laschet am Mittwoch in Düsseldorf. „Die Todeszahlen haben heute einen absoluten Höhepunkt erreicht. Unter dem Gesichtspunkt halte ich es geradezu für ausgeschlossen, dass wir in wenigen Tagen Zahlen hätten, die etwas anderes ermöglichen als eine Verlängerung des Lockdowns“, so Laschet. „Meine Erwartung: Der Lockdown wird noch weitergehen. Die Krankenhäuser sind an der Grenze der Belastbarkeit.“ Für Silvester bat der Ministerpräsident um Besonnenheit. Er empfahl, zuhause zu bleiben und auf Partys zu verzichten. „Wir werden so viele Polizisten wie noch nie in einer Silvesternacht bereithalten. Wer die Regeln bricht, wird staatliche Sanktionen spüren. Es geht um Leben und Tod, da ist für Silvesterspaß kein Raum.

Source: Nachrichtenews.com

. 15.09 Uhr: Krankenhaus schließt gerade zu Pandemie-Zeiten Mit einem Demonstrationszug haben Essener Bürger am Mittwoch gegen die Schließung des Vincenz-Krankenhauses im Essener Norden protestiert. „Mitten in der Corona-Pandemie werden hier 190 Betten ersatzlos gestrichen“, beklagte die Sprecherin Jutta Markowski. Für die Bürger verdoppelten sich die Wege bis zur nächsten Klinik, und es fielen in der Pandemie dringend benötigte Intensivbetten weg. An dem Demonstrationszug und einer Kundgebung vor dem Krankenhaus nahmen laut Polizei rund 100 Menschen teil, die teils Kerzen vor dem Krankenhaus ablegten. Corona in NRW: Welche Auswirkungen hat Corona auf das Abitur? (Symbolbild) Foto: picture alliance / Matthias Balk Das Krankenhaus des Klinik-Betreibers Contilia schließt zum Jahresende. NRW- wie bundesweit nimmt die Zahl der Krankenhäuser ab. Klinikschließungen sorgen immer wieder für erhebliche Bürgerproteste. Laut Krankenhausgesellschaft NRW gibt es im Bundesland aktuell noch 345 Krankenhäuser (ohne Reha-Kliniken). Ein Gesetzentwurf zur künftigen Gesundheitsversorgung wird derzeit im NRW-Landtag diskutiert. 10.14 Uhr: Infektionszahlen gehen leicht zurück In Nordrhein-Westfalen zeichnet sich bei den Corona-Infektionszahlen ein leichter Abwärtstrend ab. Innerhalb von sieben Tagen wurden 132,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner registriert, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch hervorgeht. Dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW wurden bis Mittwoch (0.00 Uhr) 4429 Neuinfektionen in NRW innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie in NRW mehr als 387 000 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg demnach um 224 auf 6450. Am Mittwoch lagen laut RKI-Übersicht die Kreise Gütersloh (210,1), Viersen (201) und Minden-Lübbecke (200,3) über der kritischen Inzidenz von 200, bei der weitere Corona-Beschränkungen greifen. 8.24 Uhr: Über fünf Millarden Euro Corona-Hilfen in NRW In der Corona-Pandemie hat der Staat Firmen, Freiberuflern und Soloselbstständigen in Nordrhein-Westfalen bisher mit 5,34 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen. „Das ist eine Wirtschaftshilfe in bislang einzigartiger Höhe“, erklärte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). „Unter dem Strich kommt die nordrhein-westfälische Wirtschaft etwas stabiler durch die Krise und der erwartete Rückgang der Wirtschaftsleistung fällt geringer aus als im Bundesschnitt.“ Seit dem Frühjahr zahlen Bund und Länder Soforthilfen aus, um Unternehmen und Selbstständigen durch den Lockdown zu helfen. Rund eine Milliarden Euro dieser Zahlungen steuerte NRW bei, der Rest kam vom Bund. Allerdings ist die Rechnung für dieses Jahr noch nicht komplett. Viele Anträge auf die Hilfezahlung wurden bisher noch nicht fertig bearbeitet. Die Gesamtzahlungen könnten also noch weiter steigen. 6.53 Uhr: Verändert Corona das Abitur? Corona sorgt auch an den Schulen in NRW für Probleme. Unterrichtsausfälle sind keine Seltenheit, der Präsenzunterricht wurde mit dem Lockdown stark eingeschränkt. Ein Problem vor allem für die Schüler, die sich aktuell auf das Abitur im kommenden Jahr vorbereiten müssen. Sorgt das Coronavirus für ein verändertes Abitur? Diesen Plan verfolgt zumindest Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. „Wenn weiterhin wegen der Pandemie viel Unterricht ausfällt, muss es auch Abstriche bei den Anforderungen an das Abi 2021 geben“, erklärte er gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Thomas Kutschaty fordert Änderungen für das Abitur wegen Corona. Foto: imago images / Reichwein „Wir haben dann ja sozusagen einen Jahrgang mit einem Abitur G 7,5“, meint er. Und weiter: Es wäre „unfair“, wenn Schüler, bei denen viel Unterricht ausgefallen ist, die gleichen Prüfungen ablegen müssten, wie an Schulen, in denen es weniger Ausfall gegeben habe. „Wichtig ist vor allem, dass das Abitur auch von allen Bundesländern anerkannt wird“, sagte Kutschaty. Dienstag, 29. Dezember 17.35 Uhr: Laschet sieht keine kurzfristigen Corona-Lockerungen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich pessimistisch über Chancen geäußert, coronabedingte Einschränkungen kurzfristig wieder zu lockern. Auf die Frage, ob er Anlass sehe, Schülern, Eltern oder Geschäftsinhabern Hoffnungen auf ein Ende des Lockdowns ab 10. Januar zu machen, antwortete Laschet der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf: „Wir müssen ehrlich und realistisch bleiben. Diese Hoffnung kann niemand seriös wecken.“ Es sei aktuell nicht zu erkennen, dass die Infektionszahlen auf ein deutlich niedrigeres Niveau gesunken seien. „Wir wissen auch noch nicht, wie sich die Weihnachtsbegegnungen der Familien ausgewirkt haben. Das wird man erst in ein paar Tagen sehen“, sagte Laschet. „Wir setzen darauf, dass der Lockdown dazu führt, dass die Infektionszahlen substanziell heruntergehen und parallel durch das Impfen immer mehr Menschen geschützt werden. Das wird aber sicher nicht am 5. Januar der Fall sein.“ Wie es weitergeht, werde Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 5. Januar mit den Ministerpräsidenten beraten. 17.29 Uhr: Corona-Mutation in NRW nachgewiesen Die britische Mutation des Coronavirus ist nun auch nachweislich in Nordrhein-Westfalen angekommen. „Das Landeszentrum Gesundheit ist gestern Nachmittag vom RKI telefonisch darüber informiert worden, dass die aus Großbritannien bekannte Mutation des Coronavirus bei einer Person aus dem Kreis Viersen und damit erstmals auch in NRW nachgewiesen worden ist“, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Dienstag auf Anfrage mit. Das örtliche Gesundheitsamt gehe dem Fall mit der neuen Zusatzinformation nun weiter nach. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ berichtet.In den vergangenen Tagen war die mutierte Coronavirus-Variante B.1.1.7 auch schon bei Patienten in Baden-Württemberg und Niedersachsen nachgewiesen worden. Sie ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern deutlich ansteckender als die bisher bekannte Version. 15.20 Uhr: Mysteriöser Zeichen in Dortmunder Klinikviertel Im Dortmunder Klinikviertel sind am Montag mehrere mysteriöse Botschaften aufgetaucht. Die „Ruhrnachrichten“ berichten, dass unweit des Klinikums Graffiti an Hauswänden waren. Die Botschaften stammen augenscheinlich von Imfpgegnern. „Biontech tötet“, „Tod durch Impfung!", „Schützt unsere Krankenschwestern!!“ und mehrmals „Wer hat Tiffany Dover getötet?“. Die Krankenschwester war bei einer Impfung in den USA zusammengebrochen. Impfgegner sehen seither in ihr den Inbegriff der Impfgefahr. Die Polizei Dortmund zählte insgesamt acht Tatorte. 14.08 Uhr: Laschet-Ansage an Winterberg-Touristen Das Chaos in Winterberg reißt nicht ab. Auch am dritten Tag in Folge zieht es viele Schneebegeisterte ins Sauerland. Die Stadt berät über ein Konzept, um der Lage Herr zu werden. Ministerpräsident Armin Laschet hat sich nun auch zu Wort gemeldet. Er forderte alle auf zu Hause zu bleiben und bot der Stadt die Hilfe des Landes an. Alle Hintergründe zum Winterchaos in Winterberg und was Laschet noch zu sagen hatte, kannst du hier nachlesen >>> 11.49 Uhr: Warnung an Partymacher Explizit wies Reul außerdem darauf hin, dass die Polizei gemeinsam mit den Ordnungsämtern „konsequent gegen Menschen vorgehen, die behördliche Auflagen missachten.“ Dies gelte für den gesamten öffentlichen Raum. Corona in NRW: Partys bleiben an Silvester verboten. Foto: imago images / Political-Moments / VIADATA Man müsse keine Angst haben, dass es im privaten Raum beliebige Kontrollen der Einsatzkräfte geben werden. Jedoch hatte Reul eine deutliche Warnung an die Menschen, die eine große Party planen würden: „Wenn aber jemand meint, er oder sie müsse mit großer Party über die Stränge schlagen, dann werden wir eingreifen, das ist eindeutig und klar.“ 11.28 Uhr: Reul kündigt mehr Polizei zu Silvester an NRW-Innenminister Herbert Reul hat am Vormittag die Pläne des Landes für ein friedliches Silvester vorgestellt. Demnach plane Nordrhein-Westfalen über 4800 Polizisten auf den Straßen und die Einhaltung der geltenden Corona-Regeln zu überwachen. Dies seien etwas mehr Polizisten als im vergangen Jahr. Von privaten Feiern, die über die erlaubte Anzahl an Personen und Haushalten hinausgehen, riet Reul ab. Diese würden von der Polizei ohnehin aufgelöst werden. Außerdem verwies er zwar darauf, dass es kein landesweites Böllerverbot gebe, die Bürger sich jedoch an die örtlichen Verordnungen einzelner Städte und Landkreise halten müssen. Welche Regeln in NRW gelten, kannst du hier nachlesen >>> 9.37 Uhr: Weiter hohe Corona-Zahlen in NRW Bei den Corona-Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich nur wenig Entspannung ab. Innerhalb von sieben Tagen wurden 138,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner registriert, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstag (Stand 00.00 Uhr) hervorgeht. Zwar lag die sogenannte Wocheninzidenz damit 8,5 Punkte niedriger als am Vortag. Der Wert ist aber immer noch weit entfernt von der angestrebten Inzidenz von 50, bei der die Gesundheitsämter die Infektionswege noch nachverfolgen können. Dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW wurden von Montag auf Dienstag 2524 Neuinfektionen in NRW gemeldet. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie in NRW fast 383 000 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg demnach um 161 auf 6226. 7.11 Uhr: Emotionaler Appell von NRW-Gesundheitsminister Auch wenn es nach dem Impfstart am Wochenende noch einige Zeit dauern wird, bis alle Bürger, die möchten, mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus versorgt sind, macht sich langsam doch Hoffnung breit, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen. Daher wandte sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gestern mit einem emotionalen Appell an die Menschen Nordrhein-Westfalens. Der Impfstoff sei die einzige Möglichkeit, „dieses verdammte Virus“ so im Zaum zu halten, „dass wir vielleicht so im Herbst nächsten Jahres wieder leben können, wie wir gelebt haben“, sagte Laumann am Montag im Hörfunksender WDR 2. „Ich finde keine Argumente, die dagegen sprechen, sich mit dem Impfstoff in der jetzigen Situation impfen zu lassen.“ Montag, 28. Dezember 21.24 Uhr: Geburtstagsfeier von Polizei in Duisburg aufgelöst Wegen zu lauter Musik riefen Anwohner am Abend des 1. Weihnachtstages die Polizei zur Hochfeldstraße in Duisburg. Die Beamten machten eine Wohnung auf der Sedanstraße als Quelle der Lärmbelästigung aus und klingelten. Der alkoholisierte Gastgeber feierte im Wohnzimmer anlässlich des Weihnachtsfestes und des ersten Geburtstages eines Kindes mit elf Erwachsenen und 14 Kindern aus fünf Haushalten. Als die Polizisten ihm erklärten, dass gemäß der Coronaschutzverordnung eine solche Feier aktuell verboten ist, zeigte er sich uneinsichtig - "Corona ist mir scheißegal, scheiß Masken, scheiß Gesetze!", brüllte er. Der 40-Jährige war laut Polizei zunehmend renitent und aggressiv, so dass er zur Gemütsberuhigung ins Polizeigwahrsam kam. In der Nachbarszelle hat ein Bekannter von ihm die Nacht verbracht. Der 48-Jährige hatte versucht, zum Gastgeber zu gelangen und in Richtung der Polizisten zu treten. Die Beamten schrieben neben den Strafanzeigen auch noch Anzeigen wegen der Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung gegen sie. Für die übrigen Gäste der Feier ging es mit Anzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung im Gepäck nach Hause. 17.46 Uhr: Maskenverkauf wird rückabgewickelt Die Vergabe eines Auftrags über die Fertigung von Alltagsmasken für die nordrhein-westfälische Polizei an die Modefirma van Laack wird rückabgewickelt und neu ausgeschrieben. Ein Sprecher des Düsseldorfer Innenministeriums sagte am Montag, es gehe um einen Auftrag von 1,25 Millionen Masken zum Preis von 1,9 Millionen Euro. Nach der EU-weiten Neuausschreibung könne es bis März 2021 dauern, bis die Vergabe abgeschlossen sei. Das Land hatte bereits im Frühjahr bei van Laack in Mönchengladbach 1,25 Millionen Masken für die Polizei geordert. Gegen den im Herbst erteilten zweiten Auftrag an das Unternehmen war eine Kanzlei im Namen einer Wuppertaler Unternehmerin vor die Vergabekammer Rheinland gezogen. Die Kanzlei erklärte, die Rückabwicklung und EU-weite neue Ausschreibung entspreche im Ergebnis ihrem Antrag „mit welchem die Rechtswidrigkeit der Vergabe geltend gemacht wurde“. Das Mönchengladbacher Unternehmen van Laack hatte im Zuge der Corona-Pandemie mehrere Aufträge für Schutzausrüstung erhalten. Vor allem die Bestellung von zehn Millionen Schutzkitteln sorgte für Debatten, weil bekannt wurde, dass Johannes „Joe“ Laschet, der Sohn von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), den Kontakt zu der Firma hergestellt hatte. Neben den Kitteln hatte die Textilfirma auch zwei Aufträge der NRW-Polizei über je 1,25 Millionen sogenannter Alltagsmasken aus Stoff bekommen, von denen einer nun rückabgewickelt wird. Die Unternehmerin war laut Kanzlei ebenfalls in der Branche aktiv, aber nicht zum Zug gekommen. Die Kanzlei Mösinger Bakes Kollewe bemängelte, dass es kein reguläres Ausschreibungsverfahren gegeben und sich das Land stattdessen auf Dringlichkeit berufen hatte. Trotz der Rückabwicklung verfüge die Polizei über genügend Alltagsmasken, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums. Es gebe noch einen großen Vorrat an FFP1-Masken. Außerdem seien die Masken der ersten Lieferung so haltbar, dass sie statt der angenommenen 30 auch 50 Wäschen hielten. Die Vergabekammer ist eine gerichtsähnliche Instanz. Sie überprüft auf Antrag Vergabeverfahren öffentlicher Auftraggeber, deren Volumen bestimmte Schwellenwerte erreichen oder überschreiten. Nach Angaben der Kanzlei gab das Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste noch vor der Beschlussverkündung bekannt, dass der Auftrag rückabgewickelt werden solle. 15.53 Uhr: Erstes Skigebiet im Sauerland macht dicht Das erste Skigebiet im Sauerland zieht die Reißleine. Wegen des Anreise-Chaos hat die Ordnungsbehörde der Stadt Sundern das Ski-Gebiet Wilde Wiese soeben gesperrt. Die Anfahrt ist nicht mehr möglich. Der Verkehr fließt nur noch ab, teilte die Polizei Hochsauerlandkreis mit. Auch in Winterberg herrschen chaotische Zustände. Polizei und Stadt appellieren, ein Hotelier schlägt Alarm. Hier mehr dazu. Verkehrschaos im Sauerland. Hier am Kahler Asten rodeln viele Menschen. Foto: dpa 12.10 Uhr: Testpflicht gilt ab heute Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland unterliegen ab heute in Nordrhein-Westfalen einer Corona-Testpflicht. Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland seien laut der Einreiseverordnung verpflichtet, sich höchstens 24 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Ankunft testen zu lassen. Die Testkosten müssten dabei selbst getragen werden. An den Flughäfen müssten spätestens vom 1. Januar an Testangebote vorgehalten werden. Wenn eine Testmöglichkeit nicht unmittelbar am Ort der Einreise verfügbar ist, sei der Test binnen 24 Stunden vorzunehmen. Ausgenommen von der Testpflicht seien unter anderem Durchreisende, Binnenschiffer, Personen im kleinen Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden, Grenzpendler. Corona in NRW: Das kommt nun auf Personen zu, wenn sie sich impfen lassen wollen. (Symbolbild) Foto: imago images / Eibner 11.20 Uhr: Ausgangssperre in Gütersloh – auch an Silvester Ab Montag gilt wie in vielen anderen Städten auch schon in Gütersloh nun eine Ausgangssperre. In der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens darf das eigene Haus nur noch aus gewichtigen Gründen verlassen werden. Ähnliche Regelungen gelten bereits in Städten wie Oberhausen oder Solingen. Die Sperre soll auch an Silvester gelten und würde den Rutsch ins neue Jahr damit weiter einschränken. 10:09 Uhr: Alle Infos zur Corona-Schutzimpfung Wie sieht der Impfplan in NRW aus? Zunächst werden weiterhin Personen mit höchster Priorität geimpft, also beispielsweise Personen in Pflegeheimen oder Menschen, die wegen ihres Beruf von einer Ansteckung besonders gefährdet sind. Wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht, können sich Personen aus anderen Gruppen in dafür extra eingerichteten Impfzentren impfen lassen. 53 solcher Zentren sind laut der Landesregierung bereits einsatzbereit – allerdings noch nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Einen Ablaufplan gibt es dennoch bereits. Sobald genug Impfstoff zur Verfügung steht, wird eine bundesweit einheitliche Telefonnummer freigeschaltet werden. Über diese wird es möglich sein, einen Termin zu vereinbaren. Dieser ist zwingend notwendig, um eine Impfung zu bekommen. Außerdem wird die Anmeldung auch über eine Internetseite oder via App möglich sein. Wann der genaue Start der Anmeldungen sein wird, steht noch aus. Vor der Impfung wird man in den Zentren beraten, etwa wegen möglichen Risiken. Hat man die Spritze bekommen, muss man noch 30 Minute zur Kontrolle da bleiben. Drei Wochen danach muss dann die zweite Impfung stattfinden. Weitere Informationen zum Impfverfahren in NRW und eine Übersicht über die Zentren findest du hier >> 8.16 Uhr: Corona-Lage in NRW weiter angespannt Die Lage in der Corona-Pandemie bleibt in Nordrhein-Westfalen angespannt. Die sogenannte Wocheninzidenz liegt bei 147,3 und damit in etwa gleich hoch wie vor einem Monat, wie aus Angaben des Robert Koch-Instituts am Montag hervorging. Damit ist gemeint, dass sich rund 147 Menschen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Bundesschnitt liegt bei 157,8. Im Kampf gegen die Pandemie wird ein Wert von unter 50 angestrebt, der Abstand zu diesem Wert ist somit noch sehr groß. In Nordrhein-Westfalen meldeten die Gesundheitsämter binnen 24 Stunden zuletzt 2382 Neuinfektionen, damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie in dem Bundesland rund 380 000 Menschen mit dem Virus infiziert. Zuletzt kamen 102 Todesfälle hinzu, damit stieg der Wert der an oder mit dem Virus verstorbenen Menschen in NRW auf 6066 - binnen eines Monats hat sich dieser Wert fast verdoppelt. 6.47 Uhr: Seniorin rührt mit Impf-Statement zu Tränen Am Wochenende war es auch in NRW soweit: Die ersten Impfungen wurden verabreicht. Wie bundesweit auch, waren zunächst Menschen in den Seniorenheimen dran. Als eine der ersten wurde Gertrud Vogel aus Köln geimpft. Anschließend begeisterte die 92-Jährige auch noch mit einem rührenden Statement. Sie hofft, dass bald alles besser wird. „Ich möchte auch nicht vorher gehen müssen. Ich möchte erst wissen, dass ihr noch alle schön leben könnt“, sagte sie gegenüber der „ARD“. „Ich würde mir wünschen, dass die Welt wieder in Ordnung kommt.“ Sonntag, 27. Dezember 17.50 Uhr: Chaos in Winterberg - Corona-Wut im Netz Am Sonntag nach Weihnachten zog es Tausende Ausflügler ins Sauerland. Zu viele! Im Netz gibt es nun deswegen eine große Corona-Empörung! 12.10 Uhr: Impfungen in Essen gestartet In Essen wurde mit ersten Impfungen gegen das Coronavirus gestartet. Um kurz nach 7 Uhr am Sonntag wurde der Impfstoff angeliefert und zur Verimpfung vorbereitet. Um kurz nach 11 Uhr wurde dann eine 87-jährige Bewohnerin des Haus Berge in Bergeborbeck durch die Amtsärztin der Stadt Essen, Juliane Böttcher, geimpft. Foto: Stadt Essen Insgesamt werden heute die ersten rund 180 Impfdosen in dieser Einrichtung verimpft. Sowohl bei Bewohnern als auch bei Pflegekräften. Mehr Impfungen sind für den 29.12. und 30.12. in weiteren 21 Essener Alten- und Pflegeeinrichtungen geplant. Insgesamt können bis Jahresende rund 4.680 freiwillige Impfungen durchgeführt werden. Das entspricht knapp zweidrittel der Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen, die zur Kategorie 1 gehören. 08.33 Uhr: Impfstart! NRW startet mit überschaubarer Zahl In Nordrhein-Westfalen werden am Sonntag die ersten Bewohner von Seniorenheimen gegen das Corona-Virus geimpft. In allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten sollen jeweils 180 Impfdosen an Bewohner und Mitarbeiter verabreicht werden. Der Impfstoff war erst am Samstag aus Belgien in das geheime Zentrallager des Landes gebracht worden - insgesamt 9750 Dosen. Dort sollte er portioniert werden. Der Impfstoff wird erst am Sonntag direkt zu den einzelnen Einrichtungen gebracht. Geplant ist, dass der Stoff bis 12.00 Uhr in den Heimen ist. In den einzelnen Kommunen sind es häufig zwei Einrichtungen, welche die allererste Lieferung des Stoffes erhalten. Viele Städte und Kreise haben geheim gehalten, in welche Einrichtungen das Vakzin zuerst gehen wird. In Köln soll eine 92 Jahre alte Heimbewohnerin noch am Vormittag als allererste Kölnerin geimpft werden. An einem Pressetermin will auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker teilnehmen. In den Heimen stehen mobile Teams mit Ärzten bereit, die die Impfdosen in den Einrichtungen anmischen und verabreichen. Nach der Anmischung muss der Impfstoff innerhalb von sechs Stunden gegeben werden. Bis zum Jahresende erwartet das Land dann noch weitere mehr als 270 000 Impfdosen. Im Januar sollen wöchentlich mehr als 140 000 Dosen des Biontech-Impfstoffs ausgeliefert werden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hofft, dass eine Immunisierung in den Seniorenheimen bis Ende Februar weitestgehend abgeschlossen sein wird. „Dann wäre an der Covid-Front sehr, sehr viel gewonnen“, hatte Laumann am Mittwoch in Düsseldorf gesagt. Samstag, 26. Dezember 13.29 Uhr: Experte mit wichtiger Aufforderung Im Coronajahr haben weniger Menschen als in den Vorjahren ihr Blut gespendet. „Normalerweise haben wir einen Vorrat für vier Tage im Kühlschrank - manchmal war unser Kühlschrank aber nahezu leer“, sagte der Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) West, Stephan David Küpper. Auch an der Uniklinik Köln war es im Sommer einige Wochen lang „sehr eng“, wie die Leiterin der Transfusionsmedizin, Prof. Birgit Gathof, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Blutspenden sei nicht nur dringend notwendig, um die Versorgung aufrecht erhalten zu können, sondern dank Terminreservierung und Hygienemaßnahmen auch in Coronazeiten sicher. DRK und Unikliniken appellierten daher an Freiwillige, trotz des erneuten Lockdowns zum Blutspenden zu gehen. Auch bei einem Rückgang der Operationszahlen sei der Bedarf groß, weil zum Beispiel Krebspatienten für Langzeittherapien regelmäßig Blut benötigten. 10.34 Uhr: Laschet macht Hoffnung für 2021 Zunächst für die rund 175000 Pflegebedürftigen in Altenheimen in NRW. Hinzu kommen etwa genau so viele Pflegekräfte. Nach Möglichkeit sollen alle Bewohner sowie Pflegekräfte eines Heims an einem Termin geimpft werden. Laschet machte zudem Hoffnung für das Weihnachtsfest im Jahr 2021: Nächste Jahr an Weihnachten könnte die Pandemie überwunden sein. "Und das ist ein befreiendes Gefühl nach diesen Monaten." 10.22 Uhr: Davor mahnt Minister Laumann Minister Karl-Josef Laumann „So schön es ist, dass wir jetzt beginnen - aber wir sind am Beginn eines Marathons." Dieser habe historische Dimensionen und werde Wochen und Monate dauern. „Jetzt dürfen wir nicht nachlassen, uns zu schützen“, mahnte Laumann. Kontakte einschränken, Abstand halten und Maske trage sei noch immer das Gebot der Stunde. Er ist überzeugt, dass der Impfstoff auf eine große Akzeptanz treffen wird. Der Lockdown bringe uns laut Laschet dazu, die Regeln noch stärker einzuhalten als in den letzten Monaten. Die Zahlen seien derzeit wieder alarmierend, doch der Impfstoff gebe Hoffnung. „Wenn wir noch etwas durchhhalten, dann werden bald viele Menschen geimpft sein.“ 10.10 Uhr: „Besonderer Tag für Nordrhein-Westfalen“ „Es ist ein besonderer Tag für Nordrhein-Westfalen“, sagt Ministerpräsident Armin Laschet am Samstag auf einer Pressekonferenz. Heute sei der neue Impfstoff von Biontech-Pfizer im NRW-Zentrallager angekommen. Er freue sich besonders darüber, dass Biontech-Chef Ugur Sahin in NRW groß geworden sei. Am Sonntag solle in den diversen Impfzentren erstmals geimpft werden. Corona in NRW: Armin Laschet sprach über die Versorgung mit dem Impfstoff. Foto: imago images Auch NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann freut sich auf den Start der Impfungen. Bis zu 140.000 Impfungen soll es bald pro Woche geben. Die Altenheime seien zu erst dran: „Wenn wir die Altenheime immunisiert haben, fällt mir ein großer Stein vom Herzen.“ Ebenfalls zählen die Pfleger in den Heimen zu den ersten, die eine Impfung erhalten. 8.28 Uhr: Erste Impfdosen treffen in NRW ein Jetzt ist sie da: Die allererste Lieferung des Corona-Impfstoffs der Firma Biontech ist in NRW eingetroffen. Das sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatskanzlei am frühen Morgen. Zunächst kamen 9750 Impfdosen aus einer Impfstoff-Fabrik in Belgien in ein geheimes Zentrallager des Landes. Dazu Ministerpräsident Armin Laschet: „Das ist ein wichtiger Moment der Zuversicht. Mit der Lieferung des ersten Corona-Impfstoffes entsteht Hoffnung auf ein normales Leben, wie wir es vor dem Virus gekannt haben.“ var gptAdSlotsfwid4=[]; try{var adRefresh=function(slotId,rand){googletag.cmd.push(function(){const uniqueId='mr_gallery_in'+'_'+slotId+'-'+rand;var dfpUrl=[39216077,"sta_derwesten","localnews","mr_gallery_in"].join("/").replace(/\/+/g,"/").replace(/\/$/,"");try{var gptAdSlots=googletag.defineSlot("/"+dfpUrl,[300,250],uniqueId).addService(googletag.pubads()).setTargeting("pos","mr_gallery_in");googletag.enableServices();googletag.display(uniqueId);if(googletag.pubads().isInitialLoadDisabled()===true){googletag.pubads().refresh();}}catch(e){console.log('FDP ERROR - DFP Carousel REFRESH',e);googletag.pubads().refresh();}});};}catch(err){window.console.log("Caught exception in Gallery Ads:"+err.message);} Corona in NRW: Mitarbeiter entpacken erste Impfdosen. Foto: Mark Hermenau/Staatskanzlei des Landes /dpa Die Impfstoffe werden auf Paletten geliefert. Foto: Mark Hermenau/Staatskanzlei des Landes /dpa Ein Lkw bringt Impfdosen. Foto: Mark Hermenau/Staatskanzlei des Landes /dpa Der Impfstioff muss bei -70 Grad Celsius gelagert werden. Foto: Mark Hermenau/Staatskanzlei des Landes /dpa Der Impfstoff sei ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die weltweite Pandemie, betonte der Regierungschef laut Mitteilung. Es brauche weiter Geduld, „bis wir das Corona-Virus wirklich hinter uns gelassen haben.“ Am Vormittag wollten Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumman (CDU) sich auch zum Ablauf der ersten Impfungen ab Sonntag äußern. Der in kleine Fläschchen abgefüllte Impfstoff muss bei minus 70 Grad gelagert werden. In den nächsten Tagen bis zum Jahresende sollen weitere 273.000 Dosen kommen, ab Januar dann wöchentlich 141.375 Dosen. An diesem Sonntag werden vom Zentrallager aus je 180 Impfdosen in alle 53 Kreise und kreisfreien Städte weitergeliefert, um die ersten Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen durch mobile Teams impfen zu lassen. Freitag, 25. Dezember 19.20 Uhr: Corona-Schock in Gelsenkirchen vor Weihnachten! In Gelsenkirchen sind die Altenheime zu traurigen Hotspots geworden. Am 23. Dezember waren 218 Corona-Infektionen unter den Bewohnern in 18 Einrichtungen gemeldet. Bei den Mitarbeitern sind es 100 Fälle. Gesundheitsdezernent Wolterhoff: „Neben dem immer noch verteilten Infektionsgeschehen haben wir in unserer Stadt zunehmend einen Schwerpunkt in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Das ist natürlich besorgniserregend, weil hier die verletztlichsten Bevölkerungsgruppen leben.“ Besonders betroffen sind drei Seniorenzentren der AWO in den Stadtteilen Schalke, Horst und Buer. In einem der Heime wurden 33 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet. Auch von den Pflegekräften sind 33 infiziert. Weitere Tests werden derzeit noch ausgewertet. Altenheime sind in Gelsenkirchen besonders von Corona betroffen. (Symbolfoto) Foto: imago images / Roland Mühlanger 10.11 Uhr: Kölner feiert mitten im Lockdown eine Großhochzeit Viele Paare träumten von einer großen Hochzeit. Doch in der Pandemie mussten sogar viele Feien ganz abgesagt werden. Doch ein Kölner hat jetzt eine Großhochzeit mit über 100 Gästen gefeiert. Wie der Express berichtet, hat Milan (32), der mit seiner Verlobten Pim in Thailand lebt, eine Hochzeit mit 80 Menschen in dem asiatischen Land ganz corona-konform organisiert. Viele Freunde und Familie wurden per Video-Chat online hinzugefügt, damit sie der Zeremonie beiwohnen konnten. „Das Allerschönste wäre natürlich gewesen, mit allen zusammen in Thailand zu feiern“, sagt Milan der Zeitung. Seine Eltern waren aus Köln per Video dazugeschaltet. Doch sobald der Lockdown endet, wolle man gemeinsam am Strand die Hochzeit nachfeiern. Ein Paar erfüllte sich jetzt in der Corona-Pandemie den Traum von der Hochzeit mit über Hundert Gästen. (Symbolbild) Foto: dpa/ Uwe Anspach Donnerstag, 24. Dezember 16.20 Uhr: Testverweigerer dürfen Angehörige in Heimen nicht besuchen Die NRW-Landesregierung untersagt Besuchern, die einen Schnelltest ablehnen, den Zugang zu Alten- und Pflegeheimen. Die Allgemeinverfügungen Pflege und Eingliederungshilfe würden mit Wirkung vom Donnerstag entsprechend geändert, sagte eine Sprecherin von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Damit reagierte das Gesundheitsministerium auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Aachen, wie die Sprecherin sagte. Foto: imago images / Margit Wild Alle älteren Nachrichten kannst du hier nachlesen >>> jQuery(".inline-table").inlineTable();

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