Nordrhein-Westfalen Nachrichten Warum Pflegeheime noch immer auf Bundeswehr-Hilfe warten Düsseldorf Nachrichten

nachrichteNews.com - Eigentlich sollte schon längst die Bundeswehr das Personal in Altenheimen bei Corona-Schnelltests unterstützen. Doch nur wenige Soldaten sind bisher in den Einrichtungen angekommen. Das liegt vor allem an unklaren Zuständigkeiten.

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nachrichteNews.com - Eigentlich sollte schon längst die Bundeswehr das Personal in Altenheimen bei Corona-Schnelltests unterstützen. Doch nur wenige Soldaten sind bisher in den Einrichtungen angekommen. Das liegt vor allem an unklaren Zuständigkeiten.

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02 Februar 2021 - 17:45

Aktuelle Nachrichten ! Eigentlich sollte schon längst die Bundeswehr das Personal in Altenheimen bei Corona-Schnelltests unterstützen. Doch nur wenige Soldaten sind bisher in den Einrichtungen angekommen. Das liegt vor allem an unklaren Zuständigkeiten. Von Volker Siefert Alten- und Pflegeheime sind Corona-Hotspots. Seit Beginn der Pandemie starben in Hessen dort 2.800 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. 60 Prozent der Corona-Toten hierzulande sind Heimbewohner. Senioren im Altenheim haben nach den vorliegenden Zahlen ein 50 Mal höheres Todesrisiko als ihre daheim lebenden Altersgenossen. Um das Risiko für die Heimbesuchter zu verringern, beschlossen Mitte Dezember Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten, Besucher und Pfleger in Heimen regelmäßig auf Corona zu testen. Die Bundeswehr sagte bereitwillig 10.000 Soldaten zur Unterstützung des ohnehin stark eingespannten Pflegepersonals in den Heimen zu. Landkreistag: Brauchen 600 Soldaten Doch acht Wochen nach dem Beschluss sind in Hessen nur rund 65 Bundeswehrsoldaten im Einsatz. Den Bedarf aber schätzt der Hessische Landkreistag auf rund 600 Einsatzkräfte. Das habe eine Abfrage unter 20 Kreisen ergeben. Hinzu kämen die Großstädte wie Frankfurt (Bedarf 90) und Wiesbaden (20). Wer der Frage nachgeht, warum noch immer so wenige Soldaten die hessischen Heime unterstützen, bekommt ganz unterschiedliche Antworten. Die Kanzlerin habe sich erst Mitte Januar an Landkreistagspräsident Bernd Woide (CDU) gewandt und darum gebeten, den Bedarf zu ermitteln, so ein Sprecher des Landkreistages auf hr-Anfrage. Die Erhebung der Zahlen habe zwei Wochen gedauert, Ende Januar seien sie an die Landesregierung übermittelt worden.

Source: Nachrichtenews.com

. In vielen Kreise gibt es Hilfsinitiativen, die nicht genutzt werden", sagt er darin. Betreiber kontern Kritik von Bouffier Die Betreiber wollen diesen Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen. "Wir hatten bereits im Sommer um Unterstützung durch die Bundeswehr gebeten, sind damals aber abgeblitzt", sagt Isabell Halletz, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Pflege. "Die Wege für den Einsatz von Bundeswehrsoldaten in Heimen sind immer noch zu lang und zu bürokratisch", beklagt sie. Zu den Hindernissen zählt sie, dass nicht geklärt sei, wer haftet, wenn Bundeswehrsoldaten beim Testen andere verletzen. Auch sei unklar, wie die Heime angesichts der angespannten Personaldecke das Anlernen und die Überwachung der Soldaten leisten sollten. Main-Kinzig-Kreis geht voran Wie geht es nun weiter? Der Landkreistag sieht die Landesregierung am Zug. Sie müsse klären, wie viele Soldaten tatsächlich zur Verfügung stünden und über welche Verfahren sie in die Einrichtungen kämen, erklärt der Landkreistag-Sprecher. Doch so klar scheint das nicht zu sein. Denn das für die Heime zuständige Sozialministerium geht davon aus, dass die Kreise und kreisfreien Städte selbständig auf die Bundeswehr zugehen müssten. "Die Landkreise können die Soldaten im Wege der Amtshilfe anfordern", teilte eine Sprecherin mit. Das scheint derzeit tatsächlich ein praktikabler Weg zu sein. So hat es auch der Main-Kinzig-Kreis gemacht. Der Landkreis hat bei der Bundeswehr 50 Soldaten angefordert, die inzwischen in der Jugendherberge auf der Ronneburg untergebracht sind und demnächst in den Altenheimen eingesetzt werden können. Sendung: hr1, 02.02.2021, 12.40 Uhr

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