Nordrhein-Westfalen Nachrichten Rekordauszeichnung für Wein aus dem Rheingau Düsseldorf Nachrichten

nachrichteNews.com - Erstmals ist ein Wein aus dem Rheingau mit der Bestnote eines renommierten Weinkritikers bewertet worden. Dabei stammt der hochgelobte Riesling aus einer eher ungewöhnlichen Lage - und seine Winzerin Eva Fricke, anders als viele ihrer Kollegen, gar nicht aus einer Winzerfamilie.

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nachrichteNews.com - Erstmals ist ein Wein aus dem Rheingau mit der Bestnote eines renommierten Weinkritikers bewertet worden. Dabei stammt der hochgelobte Riesling aus einer eher ungewöhnlichen Lage - und seine Winzerin Eva Fricke, anders als viele ihrer Kollegen, gar nicht aus einer Winzerfamilie.

Nordrhein-Westfalen Nachrichten Rekordauszeichnung für Wein aus dem Rheingau Düsseldorf Nachrichten
17 November 2020 - 22:15

Aktuelle Nachrichten ! Erstmals ist ein Wein aus dem Rheingau mit der Bestnote eines renommierten Weinkritikers bewertet worden. Dabei stammt der hochgelobte Riesling aus einer eher ungewöhnlichen Lage - und seine Winzerin Eva Fricke, anders als viele ihrer Kollegen, gar nicht aus einer Winzerfamilie. Von Birgitta Söling Eine der renommiertesten Weinbewertungen der Welt hat ein edelsüßer Tropfen aus dem Rheingau erhalten. Die Winzerin Eva Fricke aus Eltville (Rheingau-Taunus) räumte mit ihrer 2019er Lorcher Krone Riesling Trockenbeerenauslese die Höchstbewertung von 100 Parker-Punkten ab - das Prädikat für "außerordentlich". Es ist das erste und bisher einzige Mal in der 40-jährigen Geschichte des Weinkritikers Robert Parker, dass 100 Punkte für einen Wein aus dem Rheingau vergeben wurden. Weltweit haben das bisher nur 700 Weine geschafft. Dabei stammen die Weine von Eva Fricke nicht etwa aus berühmten Lagen wie Rüdesheim und Kiedrich, sondern aus der Lage Lorcher Krone, die gleich zwei Weine und Weinstile hervorbringt – trocken und edelsüß. Unbeliebte Lage entpuppte sich als Erfolgsrezept "Als ich vor Jahren mit meinem kleinen Pachtgrundstück angefangen habe, eigenen Wein herzustellen, hätte ich das nie gedacht", freut sich Fricke über die Auszeichnung. "So vielen Größen an Winzern, an Weingütern haben deutschlandweit über Jahrzehnte so viele tolle Weine hervorgebracht. Das waren für mich immer so Sphären, da habe ich gedacht, das fangen wir gar nicht erst an." Grauer Schiefer, alte Reben und viel Sonne sind das Erfolgsrezept, auf das die Winzerin setzt. Ihre Weinberg-Fläche sei bei anderen Winzern "eher unbegehrt" gewesen, erzählt die 43-Jährige. "Einige Kollegen hier aus dem oberen Rheingau haben gesagt: 'Warum gehst du denn nach Lorch, da ist es doch steil, was willst du da?' Aber ich wollte gerne Riesling von Schieferböden und nicht zu junge Reben." Aus der Arztfamilie zum Weinbau Frickes Werdegang zur Weinmacherin war dabei eher ungewöhnlich: Sie stammt weder aus einer Winzerfamilie mit eigenen Rebflächen noch aus einer Weingegend. Die gebürtige Bremerin und Arzttochter studierte in Geisenheim Weinbau und lebt nun schon seit 20 Jahren im Rheingau. 2006 gründete sie ihr eigenes Weingut, mittlerweile bewirtschaftet sie 17 Hektar und beschäftigt sechs Mitarbeiter. Sie verzichtet auf Herbizide und Pestizide, und der Anbau aller Weine erfolgt nach ökologischen Richtlinien.

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. Das Jahr hatte hohe Temperaturen und Trockenheit beschert, aber dennoch ausreichend Regen. Die Hitze hatte die Trauben zu konzentrierten Früchten gedörrt - wie helle Rosinen, erzählt Fricke: "Mein Außenbetriebsleiter hat schon bei der Weinlese aus Spaß gesagt: 'Da hast du deine 100 Punkte.'" Auch der Geschmack bezeugte, dass sie eine besondere Ernte mit ihrer ersten Trockenbeerenauslese eingefahren hatten. Sie überzeugte damit gleich zwei einflussreiche Kritiker. Neben Robert Parker gab auch ein weiterer amerikanischer Weinkritiker, James Sucklinges, 100 Punkte. Gelobt wurde von Parker dabei besonders die Reife, das runde Aroma und die Energie des Weins. Auszeichnung beendet ein schwieriges Winzerjahr Die Spitzenbewertungen krönen für Eva Fricke ein Jahr, das mit einem harten Crash im Frühjahr anfing. Durch den Corona-Teil-Lockdown brachen wichtige Einnahmequellen in der Spitzengastronomie und im Export weg, eine strategische Neuausrichtung ihres Weinguts war nötig. Um die Nachfrage nach den 2019er Weinen braucht sie sich nun wohl nicht mehr zu sorgen. Wer selbst einen der 100-Punkte-Weine bei ihr ergattern möchte, braucht noch etwas Geduld - und viel Glück: Die Menge der 0,375-Liter-Flaschen ist sehr limitiert und soll erst ab dem 28. Februar nächsten Jahres in den Verkauf gehen. Noch steht der Preis nicht fest. Normalerweise werden derart hoch prämierte Weine jedoch für dreistellige Summen gehandelt. Sendung: hr-iNFO, 17.11.2020, 11.24 Uhr

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