Nordrhein-Westfalen Nachrichten Klimaforscher blicken von Darmstadt auf die Weltmeere Düsseldorf Nachrichten

nachrichteNews.com - Am Samstag startet eine neuer Satellit namens "Sentinel 6" ins All. Mit seiner Hilfe wollen Forscher von Darmstadt aus den Anstieg der Weltmeere im Blick behalten.

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nachrichteNews.com - Am Samstag startet eine neuer Satellit namens "Sentinel 6" ins All. Mit seiner Hilfe wollen Forscher von Darmstadt aus den Anstieg der Weltmeere im Blick behalten.

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19 November 2020 - 13:15

Aktuelle Nachrichten ! Am Samstag startet eine neuer Satellit namens "Sentinel 6" ins All. Mit seiner Hilfe wollen Forscher von Darmstadt aus den Anstieg der Weltmeere im Blick behalten. Der Anstieg des Meeresspiegels zählt zu den größten Bedrohungen, die der Klimawandel mit sich bringt. Mit Hilfe eines neuen Satelliten wollen Wissenschaftler die Bedrohung im Blick behalten - millimetergenau. Am Samstag wird "Sentinel 6" ins All geschossen, gesteuert wird das Weltraumobjekt künftig von einem neuen Kontrollzentrum der europäischen meteorologischen Satellitenagentur Eumetsat in Darmstadt. Millimetergenaue Daten aus 1.300 Metern Höhe "Sentinel 6" ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus. Mit ihm wollen Forscher auf die Ozeane schauen - präziser als je zuvor. Der Satellit scannt nach Angaben der europäischen Raumfahrtagentur Esa innerhalb von zehn Tagen 95 Prozent der globalen Meeresoberfläche - aus einer Höhe von mehr als 1.300 Kilometern millimetergenau. Erdbeobachtungssatelliten gibt es schon seit Jahrzehnten. "Aber 'Sentinel 6' hat ein neues Radar an Bord, mit einer höheren Präzision, das noch genauer einen Anstieg des Meeresspiegels wird messen können", sagt der Esa-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, Josef Aschbacher. Der Weltklimarat IPCC geht davon aus, dass die Meere bei ungebremster Erderwärmung schon bis Ende des Jahrhunderts mehr als einen Meter ansteigen könnten. Auch Küsten und Städte Europas wären in Gefahr. Die Radarimpulse des Satelliten werden ausgesandt, von der Meeresoberfläche reflektiert und wieder empfangen.

Source: Nachrichtenews.com

. Dies sei wichtig - so habe sich zum Beispiel das Abschmelzen des Grönlandeises seit den 90er Jahren verdreifacht. "Wir bekommen jetzt alle zehn Tage eine globale Abmessung, also ein Bild, wie die Lage ist", sagt Aschbacher. "Der Satellit liefert Daten, die es so genau bisher nicht gibt." Mehrere Hundert Millionen Euro teuer Die Verwirklichung des High-Tech-Geräts mit der Form einer überdimensionalen Puppenstube ist eine Gemeinschaftsleistung: Die Mission ist eine Kooperation der Esa, der US-Raumfahrtbehörde Nasa, von Eumetsat und der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA. Das gesamte Projekt hat Aschbacher zufolge die Beteiligten in den USA und Europa jeweils rund 400 Millionen Euro gekostet. Der Satellit ist der erste von zwei identischen Satelliten, die ins All geschossen werden. Er sollte zunächst am 10. November von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien ins All starten. Der Termin wurde verschoben, um die Motoren der Trägerrakete noch einmal zu überprüfen. Nun soll er am Samstagabend um 19.17 Uhr deutscher Zeit zu seiner Mission abheben. Der zweite, baugleiche Satellit soll in fünfeinhalb Jahren folgen. Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 21.11.2020, 19:30 Uhr

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