Nordrhein-Westfalen Nachrichten Hessen bereitet Corona-Impfungen für 3,8 Millionen Menschen vor Düsseldorf Nachrichten

nachrichteNews.com - Corona-Impfungen noch im Dezember? Dahinter stehen dicke Fragezeichen. Trotzdem bereitet das Land Hessen nach hr-Informationen die größte Impfaktion der Geschichte vor: ein einzigartiger Kraftakt für 3,8 Millionen Menschen.

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nachrichteNews.com - Corona-Impfungen noch im Dezember? Dahinter stehen dicke Fragezeichen. Trotzdem bereitet das Land Hessen nach hr-Informationen die größte Impfaktion der Geschichte vor: ein einzigartiger Kraftakt für 3,8 Millionen Menschen.

Nordrhein-Westfalen Nachrichten Hessen bereitet Corona-Impfungen für 3,8 Millionen Menschen vor Düsseldorf Nachrichten
20 November 2020 - 13:15

Aktuelle Nachrichten ! Corona-Impfungen noch im Dezember? Dahinter stehen dicke Fragezeichen. Trotzdem bereitet das Land Hessen nach hr-Informationen die größte Impfaktion der Geschichte vor: ein einzigartiger Kraftakt für 3,8 Millionen Menschen. Von Wolfgang Türk Die Hoffnung ist groß, die Ungewissheit ist es auch. Aber das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer sind zuversichtlich, ihren Corona-Impfstoffkandidaten vielleicht sogar schon im Dezember einsetzen zu dürfen. In der hessischen Landesregierung laufen die Vorbereitungen für diesen Fall schon sehr konkret. Nach hr-Informationen haben Innen- und Gesundheitsministerium in Wiesbaden eine erste Strategie, möglichst schnell insgesamt rund 3,8 Millionen Hessen gegen das Virus impfen zu lassen. Das wären etwa 60 Prozent der hessischen Bevölkerung – ein Wert, bei dem mit einem Stopp der Ausbreitung des Virus infolge einer Herdenimmunität gerechnet wird. Da mit zeitlichem Abstand zwei Impfungen bei jedem Patienten nötig sind, muss die Verteilung und die Verabreichung von knapp acht Millionen Impfdosen organisiert werden. Sieben-Tage-Betrieb in 30 Zentren Die grobe Rechnung lautet derzeit: An 30 Impfstellen im ganzen Bundesland werden 1.000 Menschen täglich geimpft – und das an allen sieben Tagen in der Woche. Liefe bei diesem einzigartigen Kraftakt alles wie gedacht, wäre die größte konzertierte Impfaktion der Geschichte Hessens so in knapp 260 Tagen vollendet. Dazu wären logistisch jede Menge Hürden zu nehmen. In Arztpraxen wäre das nicht zu bewerkstelligen, aber in große Hallen und Bürgerhäusern. Die Regierung erwägt unter anderem, Helfer aus dem Katastrophenschutz zu aktivieren. Auch spezialisierte private Dienstleister – nicht zuletzt Labore – würden noch gebraucht. Die FDP-Landtagsfraktion forderte das Land am Freitag auf, auch Betriebsärzte und mobile Impfzentren in seine Planungen miteinzubeziehen. Vor allem hält sie es für besser, auf wenige, aber große Impfzentren zu setzen, wie Fraktionschef René Rock auf einer Pressekonfererenz sagte. Hohe Wirkung, niedrige Temperratur Die Landesregierung geht davon aus, dass der Biontech-Impfstoff aus Mainz der erste sein wird, auf den auch Hessen zurückgreifen kann.

Source: Nachrichtenews.com

. Noch ist aber unklar, wann und in welchen Mengen der Impfstoff beschafft werden kann. Das läuft über den Bund, der den Impfstoff auch bezahlt. Ticker Ticker: Coronavirus in Hessen Mehr lesen Auch Transport und Lagerung werden in Wiesbaden durchdacht: Denn der Impfstoff muss bei minus 70 Grad gelagert werden, fünf Tage hält er laut Unternehmen dann bis zur Impfung auch im Kühlschrank. Ethische Frage: Wer zuerst? In jedem Fall werden für längere Zeit längst nicht alle Impfwilligen zum Zuge kommen. Die bisherigen Pläne in Deutschland sehen vor, dass zunächst Risikogruppen an der Reihe sind: alte und chronisch kranke Menschen. Auch das medizinisch-pflegerische Personal genösse Priorität. Dann könnten Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer und andere Berufsgruppen, die als "systemrelevant" gelten, folgen. Klar ist auch für Hessen: Zwangsimpfungen soll es nicht geben. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gerade noch einmal für ganz Deutschland versichert. Weitere Informationen Notzulassung in USA beantragt Die Zulassung von BNT162b2, wie der Impfstoffkandidat von Biontech und Pfizer heißt, rückt näher. Am Freitag wurde in den USA die Notfallzulassung beantragt. Bei einer Genehmigung könnten innerhalb weniger Stunden erste Dosen ausgeliefert werden, teilten die Unternehmen mit. Eine Zulassung würde eine Versorgung mit dem Impfstoff von Hochrisiko-Patienten in den USA noch vor Jahresende ermöglichen. Der Impfstoffkandidat wird bereits seit Anfang Oktober auch von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) in einem sogenannten Rolling-Review-Verfahren beschleunigt für die Zulassung geprüft. Ende der weiteren Informationen Sendung: hr-iNFO, 20.11.2020, 13 Uhr

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