Nordrhein-Westfalen Nachrichten Das Beherbergungsverbot gab Hotels den Rest Düsseldorf Nachrichten

nachrichteNews.com - In Deutschland herrscht Unsicherheit: Wo darf ich noch hinfahren, wo nicht? Viele blieben in den Herbstferien zu Hause - auch für die hessische Tourismusbranche eine Katastrophe.

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nachrichteNews.com - In Deutschland herrscht Unsicherheit: Wo darf ich noch hinfahren, wo nicht? Viele blieben in den Herbstferien zu Hause - auch für die hessische Tourismusbranche eine Katastrophe.

Nordrhein-Westfalen Nachrichten Das Beherbergungsverbot gab Hotels den Rest Düsseldorf Nachrichten
18 Oktober 2020 - 08:30

Aktuelle Nachrichten ! In Deutschland herrscht Unsicherheit: Wo darf ich noch hinfahren, wo nicht? Viele blieben in den Herbstferien zu Hause - auch für die hessische Tourismusbranche eine Katastrophe. Von Michelle Goddemeier In den Herbstferien hat Hotelier Kai Gelhausen in seinem Konrad Zuse Hotel in Hünfeld (Fulda) normalerweise 65 von 100 Zimmern belegt. In diesem Jahr habe er "mit etwas Glück" maximal 30 belegte Zimmer gehabt, wie er berichtet: "Viele riefen uns an und wussten nicht, ob sie noch kommen dürfen oder nicht." Das Beherbergungsverbot habe viele verunsichert. Zwar wird die Landesregierung das Verbot am Montag wahrscheinlich aufheben. Aber dann sind auch die Herbstferien in den meisten Bundesländern vorbei. Der Deutsche Hotel- und Gastronomieverband (Dehoga) geht für die Beherbergungsbetriebe von einer hohen Zahl von Stornierungen aus. Das große Durcheinander der Bundesländer gleich zu Ferienbeginn habe zu vielen Reiseabsagen geführt, sagt Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer der Dehoga Hessen. Vor allem die Hotels in den großen Städten wie Frankfurt, Offenbach und Kassel habe es betroffen. Dort hätten sich in diesen Herbstferien ungefähr 80 Prozent weniger Gäste aufgehalten. Frankfurt besonders betroffen Das erfährt Otto Lindner am eigenen Leib. Er führt die Hotelkette Lindner und ist Vorsitzender des Hotelverbands Deutschland (IHA). Insgesamt drei Hotels hat Lindner in Hessen, alle drei in Frankfurt. Seine Gäste sind überwiegend Touristen, doch die bleiben aus. "Frankfurt ist die mit am schlimmsten betroffene Stadt in Deutschland", sagt Lindner. Nicht nur für die Herbstferien seien viele Stornierungen eingegangen, sagt Lindner: "Wir haben sofort ein Viertel Stornierungen für die nächsten zwei Monate bekommen." Es gebe auch viele Gäste, die erst am geplanten Anreisetag selbst absagen. Für die gesamte Branche sei das eine desaströse Lage. "Das große Problem sind die Städte", berichtet Hartmut Reiße, Geschäftsführer des Hessischen Tourismusverbands. Für die Wintermonate erwartet Reiße keine Besserung. Im Winter lebten Hotels und Unterkünfte vor allem von großen Events und Tagungen. Vieles davon falle flach. "Knapp unter Krankenhausniveau" Im ländlichen Raum sieht es etwas besser aus. Aber auch hier haben viele Reisende zuletzt ihre Unterkünfte storniert, so dass der Dehoga dort mit 30 bis 40 Prozent Umsatzeinbußen rechnet. Nach Einschätzung des Tourismusverbands machen die Outdoor-Angebote in Pandemie-Zeiten das Land im Vergleich zu den Städten attraktiver. Der Hünfelder Hotelier Gelhausen sagt, er müsse nun wieder einige Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken.

Source: Nachrichtenews.com

. Dabei seien Hotels doch sicherer als Übernachtungsmöglichkeiten im privaten Rahmen. Die Hygiene-Standards dort seien "knapp unter Krankenhausniveau" - und schon vor Corona gewesen. Für "desaströs" hält Hotel-Chef Lindner das Beherbergungsverbot: "Die Branche liegt am Boden." Dabei hätten die Hotels und Gästehäuser doch während des Shutdowns im Frühjahr alle Auflagen perfekt umgesetzt, auch die Kontaktverfolgung klappe bestens, bilanziert Lindner: "Wir wollen den Respekt und die Anerkennung der Politik." Pro und Contra Ist das Beherbergungsverbot eine sinnvolle Maßnahme? Zum Artikel auf hr-inforadio.de Ausflüge in der Region statt Urlaub Sylvia Ohl wäre gerne mit ihrer Tochter in den Urlaub nach Bayern oder Österreich gefahren. Doch Corona machte ihr einen Strich durch die Richtung. Stattdessen versuchte die Frankfurterin mit ihrer neunjährigen Tochter in den Ferien viele regionale Ausflüge zu machen. "Man ist schon eingeschränkt in seinem Tun und Handeln", sagt sie. Pamela Möbus wollte mir ihrer Familie ebenfalls gerne wegfahren: ins Allgäu. Da sie aus dem Risikogebiet Frankfurt kommen, hätten sie einen negativen Corona-Test vorlegen müssen. "Das wäre mir zu kurzfristig und zu teuer gewesen", sagt Möbus. Kosten seien ihr durch den Reiserücktritt keine entstanden. Das Hotelpersonal sei sehr kulant gewesen. Statt des Urlaubs in Bayern besuchte die Familie Zoos und Museen in der Umgebung. Petra Bengamra wollte mit ihrem Mann eigentlich in den Herbstferien an die Ostsee, die Flitterwochen genießen. Seit 15 Jahren macht die 59-jährige Frankfurterin Urlaub im eigenen Land. Dieses Jahr fällt ihr das schwer. Die unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer führen bei Bengamra zu großer Verwirrung. Da sie aus dem Risikogebiet Frankfurt kommt, darf sie aktuell in einigen Bundesländern nur unter der Vorlage eines negativen Corona-Tests einreisen. "Ich habe jetzt die Zeit. Wegen solchen Gründen nicht wegfahren zu können, ist blöd", sagt sie. Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 18.10.2020, 19.30 Uhr

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