Nordrhein-Westfalen Nachrichten Brandanschlag auf Auto des Mitangeklagten im Lübcke-Prozess Düsseldorf Nachrichten

nachrichteNews.com - Markus H. wurde im Prozess zum Lübcke-Mord weitgehend freigesprochen. Nach hr-Informationen haben Unbekannte in dieser Woche sein Auto angezündet.

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nachrichteNews.com - Markus H. wurde im Prozess zum Lübcke-Mord weitgehend freigesprochen. Nach hr-Informationen haben Unbekannte in dieser Woche sein Auto angezündet.

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29 Januar 2021 - 21:00

Aktuelle Nachrichten ! Markus H. wurde im Prozess zum Lübcke-Mord weitgehend freigesprochen. Nach hr-Informationen haben Unbekannte in dieser Woche sein Auto angezündet. Von Carsten Meyer und Joachim F. Tornau Der im Lübcke-Prozess weitgehend freigesprochene Neonazi Markus H. ist zum Ziel eines Anschlags geworden. Bereits in der Nacht zum Montag wurde ein Auto, das der 44-Jährige nach hr-Informationen genutzt hat, angezündet und erheblich beschädigt. In einem Bekennerschreiben, das auf dem linksradikalen Internetportal Indymedia auftauchte, bezichtigten sich Unbekannte der Tat. Markus H. habe bei der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke "mitgeschossen genau wie tausende von afd und pegida", heißt es in dem vollständig kleingeschriebenen Text: "und dafür muss er sich verantworten. das zerstörte auto ist dazu nur ein kleiner beitrag." Geparkt vor einer angemieteten Garage Nach Polizeiangaben entstand bei dem Brand ein Schaden von rund 4.000 Euro. Das offenbar vorsätzlich gelegte Feuer habe das Auto "im Frontbereich völlig zerstört". Dass der Kleinwagen von Markus H.

Source: Nachrichtenews.com

. "Zum Schutz von Persönlichkeitsrechten und aus Opferschutzgründen" mache man dazu grundsätzlich keine Angaben. Ein politisches Motiv der Brandstiftung sei jedoch nicht auszuschließen, auch wenn man derzeit noch in alle Richtungen ermittele. Das Bekennerschreiben sei bekannt und werde geprüft. Dossier Mordfall Lübcke Alles zum Thema Geparkt war das Auto in einem Kasseler Industriegebiet, unweit der Garagenanlage, in der Markus H. schon vor seiner Festnahme im Juni 2019 eine Garage gemietet hatte. Bei einer Durchsuchung waren dort damals NS-Devotionalien in großer Zahl sichergestellt worden, darunter eine Büste von Adolf Hitler und ein handtellergroßes Hakenkreuz. Markus H.s Anwalt Björn Clemens ließ eine Anfrage zu der Tat unbeantwortet. Nach Ansicht der Anklage hetzte H. Lübckes Mörder auf Der langjährige rechtsextreme Aktivist Markus H. war im Lübcke-Prozess am Donnerstag zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe wegen eines Waffendelikts verurteilt worden. Vom Vorwurf der Beihilfe zum Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke sprach ihn das Frankfurter Oberlandesgericht aus Mangel an Beweisen frei. Die Bundesanwaltschaft hatte Markus H. zur Last gelegt, den am Donnerstag wegen Mordes an Walter Lübcke veruteilten Hauptangeklagten, Stephan Ernst, durch Hetzreden gegen den flüchtlingsfreundlichen Regierungsprädienten, durch gemeinsame Schießtrainings und Besuche von AfD-Kundgebungen im Tatentschluss bestärkt zu haben. Blog Lübcke-Prozess: Das Urteil und das Schweigen Mehr lesen

Source = nachrichteNews.com

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