Nordrhein-Westfalen Nachrichten Beuths Abrechnung mit den Impftermin-Skeptikern Düsseldorf Nachrichten

nachrichteNews.com - Die zweite Runde zur Vergabe der Corona-Impftermine in Hessen hat begonnen. Und wieder werfen Oppositionspolitiker Innenminister Beuth Total-Versagen vor. Der CDU-Politiker kontert mit Zahlen.

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nachrichteNews.com - Die zweite Runde zur Vergabe der Corona-Impftermine in Hessen hat begonnen. Und wieder werfen Oppositionspolitiker Innenminister Beuth Total-Versagen vor. Der CDU-Politiker kontert mit Zahlen.

Nordrhein-Westfalen Nachrichten Beuths Abrechnung mit den Impftermin-Skeptikern Düsseldorf Nachrichten
03 Februar 2021 - 23:45

Aktuelle Nachrichten ! Die zweite Runde zur Vergabe der Corona-Impftermine in Hessen hat begonnen. Und wieder werfen Oppositionspolitiker Innenminister Beuth Total-Versagen vor. Der CDU-Politiker kontert mit Zahlen. Von Wolfgang Türk Videobeitrag Video 01:26 Min. |03.02.21, 19:30 Uhr |hessenschau zum Video Impfstreit im Landtag[Videoseite] Video Bild © hr Ende des Videobeitrags "Erneutes Desaster", "Bummelkampagne" - schon den ganzen Tag konnte Innenminister Peter Beuth das lesen. Am Mittwochabend bekam er die vernichtenden Urteile über die am selben Tag neu aufgenommene Vergabe von Impfterminen im Landtag persönlich zu hören. Der CDU-Politiker reagierte mit aktuellen Zahlen - eine Zwischenbilanz als Abrechnung mit den Gegnern. 300.000 Menschen im Alter über 80 sollen jetzt mit jeweils zwei Impfterminen versorgt werden können. Beim Start am 12. Januar hatte es mehr als geruckelt - "Chaos" lautete der Vorwurf. "In zehn Stunden wurden mehr als 83.000 Termine vereinbart. Das kann sich sehen lassen", sagte Beuth vor dem Parlament über das, was nun geglückt sei. Die Debatte nach dem Eklat Dass Beuth dort auftrat, lag an einem wenige Stunden zuvor von SPD, FDP und Linken gestellten Dringlichkeitsantrag. Nachdem sich morgens rasch Beschwerden über erneut lange Wartezeiten und auch Störungen bei Online- und Telefonanmeldung gesammelt hatten, trug die kurzfristig von der Linken organisierte Landtagsinitiative den Titel "Erneutes Impfdesaster umgehend abstellen - Impfterminvergabe barrierefrei sicherstellen". Erst nach einem Eklat mitten in der Etatdebatte einigten sich Schwarz-Grün und Opposition darauf, die Sache am gleichen Tag noch zu behandeln. Als es so weit war, sagte Beuth kurz und knapp, was er von der Sache hielt: "Dieser Antrag ist respektlos." Die Antragsteller missachteten den zählbaren Erfolg und damit auch, was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Tag und Nacht gerade leisteten. Eklat im Landtag wegen Impfterminvergabe Zum Artikel Grüne: "Frech und maßlos" Aus den Problemen von Mitte Januar hat man laut Beuth Lehren gezogen. Das verbesserte System habe sich nun als leistungsfähig erwiesen. Eine Störung habe es nur kurz gegeben, Wartezeiten seien wegen des Andrangs aber gar nicht zu vermeiden. Bei allem Verständnis für Unmut gelte angesichts des enormen Andrang eben: "Es bekommt jeder einen Termin, aber nicht alle gleichzeitig." Von Freitag an, so das Versprechen, werde man Paaren auf Wunsch auch gemeinsame Impftermine vermitteln können. Und an der Beseitigung noch vorhandener Barrieren wird laut Beuth gearbeitet. Videobeitrag Video 02:33 Min.

Source: Nachrichtenews.com

.02.21, 19:30 Uhr |hessenschau zum Video Zweite Impfterminvergabe startet holprig[Videoseite] Video Bild © hr Ende des Videobeitrags Am Ende der abendlichen Debatte, so veranschlagte es CDU-Fraktionschefin Ines Claus, dürfte sogar für mehr als 90.000 Menschen der erhoffte "Sicherungsanker“ in Form eines Impftermines ausgeworfen worden sein. Grünen-Fraktionschef Mathias Wagner nannte die Oppositionskritik angesichts solcher Zahlen und unvermeidlicher Probleme "frech und maßlos". Wieder Probleme bei Impfterminvergabe Zum Artikel Kritiker geben nicht nach Beuths Kritiker dachten aber nicht daran, ihre Vorwürfe fallen zu lassen - im Gegenteil. FDP-Fraktionschef René Rock legte nach, weil der Minister die Bürger offenkundig nicht ernst nehme. "Die Menschen haben ein Recht zu erfahren, warum sie heute morgen wieder nicht durchgekommen sind", sagte er. Stattdessen beschwere sich Beuth, der für das viel zu komplizierte Anmeldeverfahren verantwortlich sei, nun auch noch: Die Bürger seien so blöd gewesen, alle gleichzeitig anzurufen. Den Chaos-Befund hielt auch Linken-Fraktionschefin Janine Wissler aufrecht. Die Terminvergabe mit wochenlanger Vorbereitungszeit sei schließlich keine Raketenwissenschaft. "Es kann doch nicht sein, dass Anrufer nach Stunden entnervt aufgeben und Menschen über 80 sich mit QR-Codes und Links herumschlagen müssen." Wie Rock glaubt auch sie: Man die Termine für diese Altersgruppe einfach mit der Post verschicken können. Ein Muster will SPD-Fraktionschefin Nancy Faeser in Beuths Verteidigungsstrategie erkannt haben. Jedes Mal, wenn es um seine politische Verantwortung für Fehler gehe, weiche der Minister aus und bringe Mitarbeiter ins Spiel. "Das finde ich schäbig." Antworten auf berechtigte Fragen sei Beuth dagegen wieder schuldig geblieben. AfD erhebt Populismus-Vorwurf Die ebenfalls oppositionelle AfD, die der Landesregierung noch am Dienstag im Landtag völliges Versagen im Kampf gegen die Pandemie attestiert hatte, schloss sich den Attacken diesmal nicht an. "Hier wird Stimmung gemacht", sagte ihr Abgeordneter Volker Richter. Er hält die Corona-Impfungen zwar noch immer für "den größten Feldversuch an Menschen". Die Kritik wegen der Terminvergabe sei aber erkennbar "unfair" und "populistisch". Dass ausgerechnet die AfD diesen Vorwurf erhebt - den Beuth-Kritkern sollte dies nach Meinung von CDU-Fraktionschefin Claus zu denken geben. Der Minister selbst hielt seinen Gegnern unwürdiges Agieren vor: "Es bleibt eine historische Aufgabe. Ich finde, der Hessische Landtag sollte sie auch so behandeln." Fragen & Antworten Wann und wo gegen Corona geimpft wird Zum Artikel Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 03.02.2021, 19.30 Uhr

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