Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten UNO - Hochkommissarin für Menschenrechte lehnt Todesstrafe für Vergewaltigung ab Schwerin Nachrichten

nachrichteNews.com - Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Bachelet, hat die Todesstrafe für Vergewaltiger abgelehnt. Hinrichtungen und grausame körperliche Verstümmelungen eigneten sich nicht als Abschreckung für potenzielle Täter, sagte Bachelet in Genf. Sie reagierte damit auf die Einführung der Todesstrafe bei Vergewaltigung in Bangladesch vor wenigen Tagen. Auch in anderen Ländern häufen sich Berichte über sexuelle Gewalt und Rufe nach drastischen Strafen, etwa in Pakistan. Im nigerianischen Bundesstaat Kaduna droht Männern bei der Vergewaltigung von Kindern seit September die Kastration. Täterinnen müssen ebenfalls chirurgische Eingriffe in ihre Geschlechtsorgane erdulden. Bachelet unterstrich, dass Vergewaltigung ein monströses Verbrechen sei, und die Täter unbedingt zur Rechenschaft gezogen werden müssten. Die Opfer müssten zugleich einen schnellen und sicheren Zugang zu Strafverfolgungsbehörden bekommen. Sie dürften nicht stigmatisiert und diskriminiert werden, sondern müssten Entschädigungen und andere Hilfen erhalten. Das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte lehnt die Todesstrafe grundsätzlich ab.

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nachrichteNews.com - Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Bachelet, hat die Todesstrafe für Vergewaltiger abgelehnt. Hinrichtungen und grausame körperliche Verstümmelungen eigneten sich nicht als Abschreckung für potenzielle Täter, sagte Bachelet in Genf. Sie reagierte damit auf die Einführung der Todesstrafe bei Vergewaltigung in Bangladesch vor wenigen Tagen. Auch in anderen Ländern häufen sich Berichte über sexuelle Gewalt und Rufe nach drastischen Strafen, etwa in Pakistan. Im nigerianischen Bundesstaat Kaduna droht Männern bei der Vergewaltigung von Kindern seit September die Kastration. Täterinnen müssen ebenfalls chirurgische Eingriffe in ihre Geschlechtsorgane erdulden. Bachelet unterstrich, dass Vergewaltigung ein monströses Verbrechen sei, und die Täter unbedingt zur Rechenschaft gezogen werden müssten. Die Opfer müssten zugleich einen schnellen und sicheren Zugang zu Strafverfolgungsbehörden bekommen. Sie dürften nicht stigmatisiert und diskriminiert werden, sondern müssten Entschädigungen und andere Hilfen erhalten. Das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte lehnt die Todesstrafe grundsätzlich ab.

Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten UNO - Hochkommissarin für Menschenrechte lehnt Todesstrafe für Vergewaltigung ab Schwerin Nachrichten
15 Oktober 2020 - 15:00

Aktuelle Nachrichten ! Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Bachelet, hat die Todesstrafe für Vergewaltiger abgelehnt. Hinrichtungen und grausame körperliche Verstümmelungen eigneten sich nicht als Abschreckung für potenzielle Täter, sagte Bachelet in Genf. Sie reagierte damit auf die Einführung der Todesstrafe bei Vergewaltigung in Bangladesch vor wenigen Tagen. Auch in anderen Ländern häufen sich Berichte über sexuelle Gewalt und Rufe nach drastischen Strafen, etwa in Pakistan. Im nigerianischen Bundesstaat Kaduna droht Männern bei der Vergewaltigung von Kindern seit September die Kastration. Täterinnen müssen ebenfalls chirurgische Eingriffe in ihre Geschlechtsorgane erdulden. Bachelet unterstrich, dass Vergewaltigung ein monströses Verbrechen sei, und die Täter unbedingt zur Rechenschaft gezogen werden müssten.

Source: Nachrichtenews.com

. Sie dürften nicht stigmatisiert und diskriminiert werden, sondern müssten Entschädigungen und andere Hilfen erhalten. Das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte lehnt die Todesstrafe grundsätzlich ab. Diese Nachricht wurde am 15.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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