Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Russland - Viele Festnahmen bei Protesten Schwerin Nachrichten

nachrichteNews.com - In Russland hat es zum Beginn eines neuen Protesttages gegen Präsident Putin bereits massenhafte Festnahmen gegeben. Nach Angaben von Bürgerrechtlern wurden in Wladiwostok und zahlreichen weiteren Orten im äußersten Osten des Landes insgesamt mehr als 500 Menschen von der Polizei abgeführt. Dort gingen Unterstützer des inhaftierten Kreml-Kritikers Nawalny trotz eisiger Temperaturen auf die Straßen. Über die Anzahl der Teilnehmer gibt es noch keine Angaben. Auch in anderen Teilen Russlands haben Regierungsgegner für heute zu Protesten aufgerufen. Geplant sind Kundgebungen in mehr als 100 Städten. Die Demonstrationen sind nicht genehmigt. Die russischen Behörden warnen davor, daran teilzunehmen. In der Hauptstadt Moskau bleiben sieben U-Bahn-Stationen geschlossen; Geschäfte und Restaurants dürfen nicht öffnen. Bei landesweiten Kundgebungen am vergangenen Wochenende war die Polizei mit Gewalt gegen die Demonstrierenden vorgegangen; nach Angaben von Menschenrechtlern gab es mehr als 4.000 Festnahmen.Auswärtiges Amt: Beziehungen auf dem TiefpunktDas Auswärtige Amt sieht das deutsche Verhältnis zu Russland derzeit auf einem Tiefpunkt. Dies schreibt Staatsminister Roth in einem Beitrag für den Spiegel. Darin heißt es weiter, eine deutliche Verbesserung zeichne sich nicht ab, weil die russische Regierung wenig Interesse daran erkennen lasse. Der SPD-Politiker kritisiert, im Umgang mit dem Kreml-Kritiker Nawalny habe Moskau in zynischer Weise demonstriert, dass es die Idee politischer Freiheit als akute Bedrohung seines Herrschaftssystems begreife. Die russische Regierung trete aber auch nach außen immer konfrontativer auf. Zugleich betont der Staatsminister, ein breit angelegter Dialog und die Zusammenarbeit bei ausgewählten Themen mit Moskau seien weiterhin eine Notwendigkeit und zugleich eine Chance. Dabei müsse es aber eine enge Abstimmung mit der neuen US-Regierung geben.

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nachrichteNews.com - In Russland hat es zum Beginn eines neuen Protesttages gegen Präsident Putin bereits massenhafte Festnahmen gegeben. Nach Angaben von Bürgerrechtlern wurden in Wladiwostok und zahlreichen weiteren Orten im äußersten Osten des Landes insgesamt mehr als 500 Menschen von der Polizei abgeführt. Dort gingen Unterstützer des inhaftierten Kreml-Kritikers Nawalny trotz eisiger Temperaturen auf die Straßen. Über die Anzahl der Teilnehmer gibt es noch keine Angaben. Auch in anderen Teilen Russlands haben Regierungsgegner für heute zu Protesten aufgerufen. Geplant sind Kundgebungen in mehr als 100 Städten. Die Demonstrationen sind nicht genehmigt. Die russischen Behörden warnen davor, daran teilzunehmen. In der Hauptstadt Moskau bleiben sieben U-Bahn-Stationen geschlossen; Geschäfte und Restaurants dürfen nicht öffnen. Bei landesweiten Kundgebungen am vergangenen Wochenende war die Polizei mit Gewalt gegen die Demonstrierenden vorgegangen; nach Angaben von Menschenrechtlern gab es mehr als 4.000 Festnahmen.Auswärtiges Amt: Beziehungen auf dem TiefpunktDas Auswärtige Amt sieht das deutsche Verhältnis zu Russland derzeit auf einem Tiefpunkt. Dies schreibt Staatsminister Roth in einem Beitrag für den Spiegel. Darin heißt es weiter, eine deutliche Verbesserung zeichne sich nicht ab, weil die russische Regierung wenig Interesse daran erkennen lasse. Der SPD-Politiker kritisiert, im Umgang mit dem Kreml-Kritiker Nawalny habe Moskau in zynischer Weise demonstriert, dass es die Idee politischer Freiheit als akute Bedrohung seines Herrschaftssystems begreife. Die russische Regierung trete aber auch nach außen immer konfrontativer auf. Zugleich betont der Staatsminister, ein breit angelegter Dialog und die Zusammenarbeit bei ausgewählten Themen mit Moskau seien weiterhin eine Notwendigkeit und zugleich eine Chance. Dabei müsse es aber eine enge Abstimmung mit der neuen US-Regierung geben.

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31 Januar 2021 - 10:45

Aktuelle Nachrichten ! In Russland hat es zum Beginn eines neuen Protesttages gegen Präsident Putin bereits massenhafte Festnahmen gegeben. Nach Angaben von Bürgerrechtlern wurden in Wladiwostok und zahlreichen weiteren Orten im äußersten Osten des Landes insgesamt mehr als 500 Menschen von der Polizei abgeführt. Dort gingen Unterstützer des inhaftierten Kreml-Kritikers Nawalny trotz eisiger Temperaturen auf die Straßen. Über die Anzahl der Teilnehmer gibt es noch keine Angaben. Auch in anderen Teilen Russlands haben Regierungsgegner für heute zu Protesten aufgerufen. Geplant sind Kundgebungen in mehr als 100 Städten. Die Demonstrationen sind nicht genehmigt. Die russischen Behörden warnen davor, daran teilzunehmen. In der Hauptstadt Moskau bleiben sieben U-Bahn-Stationen geschlossen; Geschäfte und Restaurants dürfen nicht öffnen.Bei landesweiten Kundgebungen am vergangenen Wochenende war die Polizei mit Gewalt gegen die Demonstrierenden vorgegangen; nach Angaben von Menschenrechtlern gab es mehr als 4.000 Festnahmen.

Source: Nachrichtenews.com

. Dies schreibt Staatsminister Roth in einem Beitrag für den Spiegel. Darin heißt es weiter, eine deutliche Verbesserung zeichne sich nicht ab, weil die russische Regierung wenig Interesse daran erkennen lasse. Der SPD-Politiker kritisiert, im Umgang mit dem Kreml-Kritiker Nawalny habe Moskau in zynischer Weise demonstriert, dass es die Idee politischer Freiheit als akute Bedrohung seines Herrschaftssystems begreife. Die russische Regierung trete aber auch nach außen immer konfrontativer auf. Zugleich betont der Staatsminister, ein breit angelegter Dialog und die Zusammenarbeit bei ausgewählten Themen mit Moskau seien weiterhin eine Notwendigkeit und zugleich eine Chance. Dabei müsse es aber eine enge Abstimmung mit der neuen US-Regierung geben. Diese Nachricht wurde am 31.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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