Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Regierungskritische Proteste - Festnahmen und Gewalt gegen Demonstrierende Schwerin Nachrichten

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Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Regierungskritische Proteste - Festnahmen und Gewalt gegen Demonstrierende Schwerin Nachrichten
31 Januar 2021 - 15:00

Aktuelle Nachrichten ! Bei den regierungskritischen Protesten in Russland sind nach Angaben von Menschenrechtlern inzwischen mehr als 3.000 Menschen festgenommen worden. Korrespondenten berichten über ein brutales Vorgehen der Polizei. Die US-Regierung verurteilte dies. Der neue Außenminister der USA, Blinken, schrieb auf Twitter von brutalen Taktiken gegen friedlich Demonstrierende und Journalisten. Die USA bekräftigten ihre Forderung - Zitat - diejenigen freizulassen, die wegen der Ausübung ihrer Menschenrechte inhaftiert seien, einschließlich des Kremlkritikers Nawalny. Festnahmen "teils sehr brutal" Nawalnys Festnahme vor zwei Wochen ist Anlass der Demonstrationen, die heute den zweiten Sonntag in Folge stattfinden und sich auch gegen Korruption im Kreml richten. Die Proteste sind nicht genehmigt. Wie Korrespondenten berichten, gehen die Sicherheitskräfte erneut gewaltsam gegen Teilnehmende vor. So sollen in Sankt Petersburg Tränengas und Elektroschock-Geräte eingesetzt worden sein. Auch in Moskau verliefen einige der Festnahmen sehr brutal, schreibt Deutschlandfunk-Korrespondent Griess.Unter den heute Festgenomenen befindet sich den Angaben zufolge die Frau des Kremlkritikers Nawalny. Sie war schon in der vergangenen Woche vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Die russischen Behörden haben die Demonstrationen nicht genehmigt. In der Hauptstadt hat die Polizei Teile der Innenstadt abgeriegelt. Auch in Wladiwostok verhinderten Sicherheitskräfte, dass Teilnehmer der Proteste in die Innenstadt zogen.

Source: Nachrichtenews.com

. Die Gruppe OVD-Info listet die Festnahmen landesweit auf. Slogan in Nowosibirsk: "Putin, Dieb!" In der sibirischen Stadt Nowosibirsk marschierten tausende Menschen durch die Stadt und riefen: "Putin, Dieb!" Dabei bezogen sie sich auf ein opulentes Anwesen am Schwarzen Meer, das Berichten zufolge für den russischen Präsidenten Putin gebaut wurde.Bei ähnlichen Protesten waren am vergangenen Wochenende nach Angaben der Menschenrechtler landesweit mehr als 4.000 Menschen festgenommen worden. Auswärtiges Amt: Beziehungen auf dem Tiefpunkt Das Auswärtige Amt sieht das deutsche Verhältnis zu Russland derzeit auf einem Tiefpunkt. Dies schreibt Staatsminister Roth in einem Beitrag für den Spiegel. Darin heißt es weiter, eine deutliche Verbesserung zeichne sich nicht ab, weil die russische Regierung wenig Interesse daran erkennen lasse. Der SPD-Politiker kritisiert, im Umgang mit dem Kreml-Kritiker Nawalny habe Moskau in zynischer Weise demonstriert, dass es die Idee politischer Freiheit als akute Bedrohung seines Herrschaftssystems begreife. Die russische Regierung trete aber auch nach außen immer konfrontativer auf. Zugleich betont der Staatsminister, ein breit angelegter Dialog und die Zusammenarbeit bei ausgewählten Themen mit Moskau seien weiterhin eine Notwendigkeit und zugleich eine Chance. Dabei müsse es aber eine enge Abstimmung mit der neuen US-Regierung geben. Diese Nachricht wurde am 31.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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