Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Regierungskritische Proteste - Über tausend Festnahmen in Russland Schwerin Nachrichten

nachrichteNews.com - Bei den regierungskritischen Protesten in Russland sind nach Angaben von Menschenrechtlern heute bereits mehr als 1.000 Menschen festgenommen worden. Korrespondenten berichten auch erneut über Polizeigewalt. Die Gruppe OVD-Info listet die Festnahmen landesweit auf. Begonnen hatte die Protestwelle am frühen Morgen unserer Zeit in Wladiwostok und anderen Orten im Osten des Landes. Die russischen Behörden haben die Proteste nicht genehmigt. Aus Moskau berichten Reporter, dass Demonstrantinnen und Demonstranten von Sicherheitskräften in Polizeibusse getragen und weggebracht wurden. Einige der Festnahmen verliefen sehr brutal, schreibt Deutschlandfunk-Korrespondent Griess. In der Hauptstadt hat die Polizei Teile der Innenstadt abgeriegelt. Auch in Wladiwostok verhinderten Sicherheitskräfte, dass Teilnehmer der Proteste in die Innenstadt zogen. Zu den Kundgebungen aufgerufen haben Unterstützer des Kremlkritikers Nawalny, der seit seiner Rückkehr nach Russland vor zwei Wochen in Haft sitzt. Geplant sind Kundgebungen in mehr als 100 Städten. Bei ähnlichen Veranstaltungen waren am vergangenen Wochenende nach Angaben der Menschenrechtler insgesamt mehr als 4.000 Menschen festgenommen worden.Auswärtiges Amt: Beziehungen auf dem TiefpunktDas Auswärtige Amt sieht das deutsche Verhältnis zu Russland derzeit auf einem Tiefpunkt. Dies schreibt Staatsminister Roth in einem Beitrag für den Spiegel. Darin heißt es weiter, eine deutliche Verbesserung zeichne sich nicht ab, weil die russische Regierung wenig Interesse daran erkennen lasse. Der SPD-Politiker kritisiert, im Umgang mit dem Kreml-Kritiker Nawalny habe Moskau in zynischer Weise demonstriert, dass es die Idee politischer Freiheit als akute Bedrohung seines Herrschaftssystems begreife. Die russische Regierung trete aber auch nach außen immer konfrontativer auf. Zugleich betont der Staatsminister, ein breit angelegter Dialog und die Zusammenarbeit bei ausgewählten Themen mit Moskau seien weiterhin eine Notwendigkeit und zugleich eine Chance. Dabei müsse es aber eine enge Abstimmung mit der neuen US-Regierung geben.

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nachrichteNews.com - Bei den regierungskritischen Protesten in Russland sind nach Angaben von Menschenrechtlern heute bereits mehr als 1.000 Menschen festgenommen worden. Korrespondenten berichten auch erneut über Polizeigewalt. Die Gruppe OVD-Info listet die Festnahmen landesweit auf. Begonnen hatte die Protestwelle am frühen Morgen unserer Zeit in Wladiwostok und anderen Orten im Osten des Landes. Die russischen Behörden haben die Proteste nicht genehmigt. Aus Moskau berichten Reporter, dass Demonstrantinnen und Demonstranten von Sicherheitskräften in Polizeibusse getragen und weggebracht wurden. Einige der Festnahmen verliefen sehr brutal, schreibt Deutschlandfunk-Korrespondent Griess. In der Hauptstadt hat die Polizei Teile der Innenstadt abgeriegelt. Auch in Wladiwostok verhinderten Sicherheitskräfte, dass Teilnehmer der Proteste in die Innenstadt zogen. Zu den Kundgebungen aufgerufen haben Unterstützer des Kremlkritikers Nawalny, der seit seiner Rückkehr nach Russland vor zwei Wochen in Haft sitzt. Geplant sind Kundgebungen in mehr als 100 Städten. Bei ähnlichen Veranstaltungen waren am vergangenen Wochenende nach Angaben der Menschenrechtler insgesamt mehr als 4.000 Menschen festgenommen worden.Auswärtiges Amt: Beziehungen auf dem TiefpunktDas Auswärtige Amt sieht das deutsche Verhältnis zu Russland derzeit auf einem Tiefpunkt. Dies schreibt Staatsminister Roth in einem Beitrag für den Spiegel. Darin heißt es weiter, eine deutliche Verbesserung zeichne sich nicht ab, weil die russische Regierung wenig Interesse daran erkennen lasse. Der SPD-Politiker kritisiert, im Umgang mit dem Kreml-Kritiker Nawalny habe Moskau in zynischer Weise demonstriert, dass es die Idee politischer Freiheit als akute Bedrohung seines Herrschaftssystems begreife. Die russische Regierung trete aber auch nach außen immer konfrontativer auf. Zugleich betont der Staatsminister, ein breit angelegter Dialog und die Zusammenarbeit bei ausgewählten Themen mit Moskau seien weiterhin eine Notwendigkeit und zugleich eine Chance. Dabei müsse es aber eine enge Abstimmung mit der neuen US-Regierung geben.

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31 Januar 2021 - 13:00

Aktuelle Nachrichten ! Bei den regierungskritischen Protesten in Russland sind nach Angaben von Menschenrechtlern heute bereits mehr als 1.000 Menschen festgenommen worden. Korrespondenten berichten auch erneut über Polizeigewalt. Die Gruppe OVD-Info listet die Festnahmen landesweit auf. Begonnen hatte die Protestwelle am frühen Morgen unserer Zeit in Wladiwostok und anderen Orten im Osten des Landes. Die russischen Behörden haben die Proteste nicht genehmigt. Aus Moskau berichten Reporter, dass Demonstrantinnen und Demonstranten von Sicherheitskräften in Polizeibusse getragen und weggebracht wurden. Einige der Festnahmen verliefen sehr brutal, schreibt Deutschlandfunk-Korrespondent Griess.In der Hauptstadt hat die Polizei Teile der Innenstadt abgeriegelt. Auch in Wladiwostok verhinderten Sicherheitskräfte, dass Teilnehmer der Proteste in die Innenstadt zogen. Zu den Kundgebungen aufgerufen haben Unterstützer des Kremlkritikers Nawalny, der seit seiner Rückkehr nach Russland vor zwei Wochen in Haft sitzt. Geplant sind Kundgebungen in mehr als 100 Städten.

Source: Nachrichtenews.com

.000 Menschen festgenommen worden. Auswärtiges Amt: Beziehungen auf dem Tiefpunkt Das Auswärtige Amt sieht das deutsche Verhältnis zu Russland derzeit auf einem Tiefpunkt. Dies schreibt Staatsminister Roth in einem Beitrag für den Spiegel. Darin heißt es weiter, eine deutliche Verbesserung zeichne sich nicht ab, weil die russische Regierung wenig Interesse daran erkennen lasse. Der SPD-Politiker kritisiert, im Umgang mit dem Kreml-Kritiker Nawalny habe Moskau in zynischer Weise demonstriert, dass es die Idee politischer Freiheit als akute Bedrohung seines Herrschaftssystems begreife. Die russische Regierung trete aber auch nach außen immer konfrontativer auf. Zugleich betont der Staatsminister, ein breit angelegter Dialog und die Zusammenarbeit bei ausgewählten Themen mit Moskau seien weiterhin eine Notwendigkeit und zugleich eine Chance. Dabei müsse es aber eine enge Abstimmung mit der neuen US-Regierung geben. Diese Nachricht wurde am 31.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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