Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Corona-Impfstoffe - Kommission will in Produktion investieren Schwerin Nachrichten

nachrichteNews.com - EU-Kommissionschefin von der Leyen und die portugiesische Ratspräsidentschaft werben angesichts der Lieferengpässe bei Corona-Impfstoffen für die Bereitstellung weiterer EU-Mittel. In einem Schreiben an die EU-Staats- und Regierungschefs sprechen sie sich dafür aus, "alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um den europäischen Bedarf zu decken". Konkret könne die Kommission etwa mit Geldern aus dem EU-Haushalt den Ausbau oder die Umwidmung bestehender Produktionsstätten unterstützen, heißt es. Zudem könnten der Neubau von Werken und die Zusammenarbeit zwischen Herstellern gefördert werden. Ziel sei es, mehr Impfstoff herzustellen.Von der Leyen in der KritikDie EU-Kommission steht seit Wochen in der Kritik, weil die Mitgliedstaaten vorerst weniger Impfstoffe erhalten werden als vereinbart. Die Kommission hatte im vergangenen Jahr für die gesamte EU mit den Herstellern verhandelt. Von der Leyen erklärte die Angelegenheit damals zur Chefsache und schloss Monate vor der Zulassung des ersten Impfstoffes Vorvereinbarungen mit sechs Herstellern, unter anderem mit Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. Die Auslieferung der Impfstoffe lief aber in der EU schleppend an, es wurden bisher deutlich weniger Menschen geimpft als beispielsweise in Israel, Großbritannien oder den USA - in den gesamten EU-Staaten sind es bisher etwa drei Prozent der Bevölkerung, im Vereinigten Königreich 14. In diesem Zusammenhang wurden immer mehr Vorwürfe gegen von der Leyen laut. Sie habe zu spät, zu wenig und den falschen Impfstoff bestellt.Befragung im EU-ParlamentDie Kommissionschefin wurde gestern Abend im Europäischen Parlament befragt, heute Vormittag gehen die Gespräche weiter. Dabei geht es auch um den Streit mit Großbritannien. Die EU hatte vergangenen Freitag angekündigt, den Export von Impfstoffen genehmigungspflichtig zu machen und gegebenenfalls zu stoppen. Hintergrund ist der Streit zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Unternehmen Astrazeneca, das der EU nur einen Teil der zugesagten Impfstoffmenge liefern will. Die Reaktion der EU hatte allerdings nicht nur in Großbritannien für Empörung gesorgt, sondern auch im EU-Mitgliedstaat Irland, da Kontrollen an der Grenze zu Nordirland befürchtet wurden, die das Nordirland-Protokoll im Brexit-Vertrag eigentlich verhindern soll. Kritik gibt es auch an der Kommunikationsstrategie von der Leyens. Die niederländische Europaabgeordnete In't Veld sagte der Nachrichtenagentur Reuters, sie sehe es als Problem, dass die Kommissionschefin tendenziell nur mit deutschen Medien spreche. Außerdem verlasse sie sich auf eine zu kleine Gruppe von Beratern.Weiterführende Artikel zum CoronavirusWir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. + Aktuelle Entwicklungen: Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand: 03.02.) + Neue Regeln: So setzen die Länder die Beschlüsse um (Stand 21.01.)Test und Schutz+ Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 26.01.) + Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 26.1.) + Biontech und Pfizer: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 29.01.) + Schutz: So steht es um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (Stand: 26.01.) + Corona-Infektionsgeschehen: Wie zuverlässig sind die Tests? (Stand: 13.01.) + Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 30.01.) + Behandlung: Wie funktioniert ein Antikörper-Medikament und wann ist es sinnvoll? (Stand 25.01.) + Wie ist die Lage in den Krankenhäusern? (Stand: 21.01.) + Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 11.01.)Ansteckung und Übertragung+ Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 17.01.) + Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 17.12.) + Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.) + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 09.01.) + Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 29.01.) + Großveranstaltungen: Was wird aus Olympia und der Fußball-EM? (Stand 22.01.) + Sport: Warum Vereine um ihre Existenz bangen (Stand 22.01.) Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Corona-Impfstoffe - Kommission will in Produktion investieren Schwerin Nachrichten

nachrichteNews.com - EU-Kommissionschefin von der Leyen und die portugiesische Ratspräsidentschaft werben angesichts der Lieferengpässe bei Corona-Impfstoffen für die Bereitstellung weiterer EU-Mittel. In einem Schreiben an die EU-Staats- und Regierungschefs sprechen sie sich dafür aus, "alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um den europäischen Bedarf zu decken". Konkret könne die Kommission etwa mit Geldern aus dem EU-Haushalt den Ausbau oder die Umwidmung bestehender Produktionsstätten unterstützen, heißt es. Zudem könnten der Neubau von Werken und die Zusammenarbeit zwischen Herstellern gefördert werden. Ziel sei es, mehr Impfstoff herzustellen.Von der Leyen in der KritikDie EU-Kommission steht seit Wochen in der Kritik, weil die Mitgliedstaaten vorerst weniger Impfstoffe erhalten werden als vereinbart. Die Kommission hatte im vergangenen Jahr für die gesamte EU mit den Herstellern verhandelt. Von der Leyen erklärte die Angelegenheit damals zur Chefsache und schloss Monate vor der Zulassung des ersten Impfstoffes Vorvereinbarungen mit sechs Herstellern, unter anderem mit Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. Die Auslieferung der Impfstoffe lief aber in der EU schleppend an, es wurden bisher deutlich weniger Menschen geimpft als beispielsweise in Israel, Großbritannien oder den USA - in den gesamten EU-Staaten sind es bisher etwa drei Prozent der Bevölkerung, im Vereinigten Königreich 14. In diesem Zusammenhang wurden immer mehr Vorwürfe gegen von der Leyen laut. Sie habe zu spät, zu wenig und den falschen Impfstoff bestellt.Befragung im EU-ParlamentDie Kommissionschefin wurde gestern Abend im Europäischen Parlament befragt, heute Vormittag gehen die Gespräche weiter. Dabei geht es auch um den Streit mit Großbritannien. Die EU hatte vergangenen Freitag angekündigt, den Export von Impfstoffen genehmigungspflichtig zu machen und gegebenenfalls zu stoppen. Hintergrund ist der Streit zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Unternehmen Astrazeneca, das der EU nur einen Teil der zugesagten Impfstoffmenge liefern will. Die Reaktion der EU hatte allerdings nicht nur in Großbritannien für Empörung gesorgt, sondern auch im EU-Mitgliedstaat Irland, da Kontrollen an der Grenze zu Nordirland befürchtet wurden, die das Nordirland-Protokoll im Brexit-Vertrag eigentlich verhindern soll. Kritik gibt es auch an der Kommunikationsstrategie von der Leyens. Die niederländische Europaabgeordnete In't Veld sagte der Nachrichtenagentur Reuters, sie sehe es als Problem, dass die Kommissionschefin tendenziell nur mit deutschen Medien spreche. Außerdem verlasse sie sich auf eine zu kleine Gruppe von Beratern.Weiterführende Artikel zum CoronavirusWir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. + Aktuelle Entwicklungen: Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand: 03.02.) + Neue Regeln: So setzen die Länder die Beschlüsse um (Stand 21.01.)Test und Schutz+ Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 26.01.) + Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 26.1.) + Biontech und Pfizer: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 29.01.) + Schutz: So steht es um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (Stand: 26.01.) + Corona-Infektionsgeschehen: Wie zuverlässig sind die Tests? (Stand: 13.01.) + Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 30.01.) + Behandlung: Wie funktioniert ein Antikörper-Medikament und wann ist es sinnvoll? (Stand 25.01.) + Wie ist die Lage in den Krankenhäusern? (Stand: 21.01.) + Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 11.01.)Ansteckung und Übertragung+ Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 17.01.) + Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 17.12.) + Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.) + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 09.01.) + Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 29.01.) + Großveranstaltungen: Was wird aus Olympia und der Fußball-EM? (Stand 22.01.) + Sport: Warum Vereine um ihre Existenz bangen (Stand 22.01.) Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Corona-Impfstoffe - Kommission will in Produktion investieren Schwerin Nachrichten
03 Februar 2021 - 08:45

Aktuelle Nachrichten ! EU-Kommissionschefin von der Leyen und die portugiesische Ratspräsidentschaft werben angesichts der Lieferengpässe bei Corona-Impfstoffen für die Bereitstellung weiterer EU-Mittel. In einem Schreiben an die EU-Staats- und Regierungschefs sprechen sie sich dafür aus, "alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um den europäischen Bedarf zu decken". Konkret könne die Kommission etwa mit Geldern aus dem EU-Haushalt den Ausbau oder die Umwidmung bestehender Produktionsstätten unterstützen, heißt es. Zudem könnten der Neubau von Werken und die Zusammenarbeit zwischen Herstellern gefördert werden. Ziel sei es, mehr Impfstoff herzustellen. Von der Leyen in der Kritik Die EU-Kommission steht seit Wochen in der Kritik, weil die Mitgliedstaaten vorerst weniger Impfstoffe erhalten werden als vereinbart. Die Kommission hatte im vergangenen Jahr für die gesamte EU mit den Herstellern verhandelt. Von der Leyen erklärte die Angelegenheit damals zur Chefsache und schloss Monate vor der Zulassung des ersten Impfstoffes Vorvereinbarungen mit sechs Herstellern, unter anderem mit Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. Die Auslieferung der Impfstoffe lief aber in der EU schleppend an, es wurden bisher deutlich weniger Menschen geimpft als beispielsweise in Israel, Großbritannien oder den USA - in den gesamten EU-Staaten sind es bisher etwa drei Prozent der Bevölkerung, im Vereinigten Königreich 14. In diesem Zusammenhang wurden immer mehr Vorwürfe gegen von der Leyen laut. Sie habe zu spät, zu wenig und den falschen Impfstoff bestellt. Befragung im EU-Parlament Die Kommissionschefin wurde gestern Abend im Europäischen Parlament befragt, heute Vormittag gehen die Gespräche weiter. Dabei geht es auch um den Streit mit Großbritannien. Die EU hatte vergangenen Freitag angekündigt, den Export von Impfstoffen genehmigungspflichtig zu machen und gegebenenfalls zu stoppen. Hintergrund ist der Streit zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Unternehmen Astrazeneca, das der EU nur einen Teil der zugesagten Impfstoffmenge liefern will. Die Reaktion der EU hatte allerdings nicht nur in Großbritannien für Empörung gesorgt, sondern auch im EU-Mitgliedstaat Irland, da Kontrollen an der Grenze zu Nordirland befürchtet wurden, die das Nordirland-Protokoll im Brexit-Vertrag eigentlich verhindern soll. Kritik gibt es auch an der Kommunikationsstrategie von der Leyens. Die niederländische Europaabgeordnete In't Veld sagte der Nachrichtenagentur Reuters, sie sehe es als Problem, dass die Kommissionschefin tendenziell nur mit deutschen Medien spreche. Außerdem verlasse sie sich auf eine zu kleine Gruppe von Beratern. Weiterführende Artikel zum Coronavirus Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. + Aktuelle Entwicklungen: Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand: 03.02.)+ Neue Regeln: So setzen die Länder die Beschlüsse um (Stand 21.01.) Test und Schutz + Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 26.01.)+ Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 26.1.)+ Biontech und Pfizer: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 29.01.

Source: Nachrichtenews.com

.01.)+ Corona-Infektionsgeschehen: Wie zuverlässig sind die Tests? (Stand: 13.01.)+ Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 30.01.)+ Behandlung: Wie funktioniert ein Antikörper-Medikament und wann ist es sinnvoll? (Stand 25.01.)+ Wie ist die Lage in den Krankenhäusern? (Stand: 21.01.)+ Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 11.01.) Ansteckung und Übertragung + Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 17.01.)+ Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 17.12.)+ Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.)+ Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 09.01.)+ Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 29.01.)+ Großveranstaltungen: Was wird aus Olympia und der Fußball-EM? (Stand 22.01.)+ Sport: Warum Vereine um ihre Existenz bangen (Stand 22.01.)Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten. Diese Nachricht wurde am 03.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Source = nachrichteNews.com

Diese Nachricht 77 Treffer empfangen.

Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Corona-Impfstoffe - Kommission will in Produktion investieren Schwerin Nachrichten


Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Corona-Impfstoffe - Kommission will in Produktion investieren Schwerin Nachrichten


Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Corona-Impfstoffe - Kommission will in Produktion investieren Schwerin Nachrichten


Mecklenburg-Vorpommern Nachrichten Corona-Impfstoffe - Kommission will in Produktion investieren Schwerin Nachrichten

KOMMENTARE

  • 0 Kommentar