Baden-Württemberg Nachrichten Zahl der Intensivpatienten seit 23. September verdoppelt Stuttgart Nachrichten

nachrichteNews.com - Verstöße gegen Sperrstunde + Sachsens Ministerpräsident findet „Berlin-Bashing“ überzogen + Zwei Corona-Ampeln weiterhin grün + Der Corona-Blog.

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Baden-Württemberg Nachrichten Zahl der Intensivpatienten seit 23. September verdoppelt Stuttgart Nachrichten
11 Oktober 2020 - 22:15

Aktuelle Nachrichten ! Die Zahl der Intensivpatienten in Berliner Kliniken hat sich seit dem 23. September verdoppelt. Momentan werden 160 Patienten stationär in Krankenhäusern wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 39 davon intensivmedizinisch, 24 müssen beatmet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 61,3. Auch alle westlichen Bezirke überschreiten den Wert von 50 Corona-Infizierten auf 100.000 Einwohner. (Mehr dazu unten im Blog.)Weitere Corona-News aus Berlin: In der zweiten Nacht mit der neuen Sperrstunde in Berlin musste die Polizei erneut Lokale schließen und größere Gruppen auflösen. Genaue Zahlen zu den Verstößen und den eingesetzten Beamten lagen demnach zunächst nicht vor.Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Berlin vor scharfer Kritik wegen seines Vorgehens in der Corona-Krise in Schutz genommen.  [Behalten Sie den Überblick: Corona in Ihrem Kiez. In unseren Tagesspiegel-Bezirksnewslettern berichten wir über die Krise und die Auswirkungen auf Ihren Bezirk. Kostenlos und kompakt: leute.tagesspiegel.de] !function(){"use strict";window.addEventListener("message",function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var t in a.data["datawrapper-height"]){var e=document.getElementById("datawrapper-chart-"+t);e&&(e.style.height=a.data["datawrapper-height"][t]+"px")}})}(); Neueste zuerst Redaktionell Neueste zuerst Älteste zuerst Highlights Neuen Beitrag anzeigen Neue Beiträge anzeigen 11. Oktober 2020 17:15 Saara Von Alten Mehr Patienten auf Intensivstationen Am Wochenende sind in Berlin insgesamt 520 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Am Sonntag kamen 247 Neuinfektionen hinzu. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Berlin liegt bei 61,3. Das geht aus dem Lageso-Lagebericht für Sonntag hervor.Acht Bezirke überschreiten derzeit den kritischen Wert von 50 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.  Darunter alle westlichen Bezirke, so liegt Steglitz-Zehlendorf (50) darüber, Spandau (52,2) und auch Reinickendorf (64). Den höchsten Wert erreicht Neukölln mit 147,3. 160 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung, 39 davon werden intensivmedizinisch betreut, 24 müssen beatmet werden.Die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Patienten hat sich seit dem 23. September verdoppelt.  | 11. Oktober 2020 12:13 Silvia Perdoni Erneut Verstöße gegen Sperrstunde und Corona-Verordnung in BerlinIn der zweiten Nacht mit der neuen Sperrstunde in Berlin musste die Polizei erneut Lokale schließen und größere Gruppen auflösen. „Wir kontrollieren die Corona-Verstöße derzeit im Rahmen unseres normalen Dienstes. Schwerpunkteinsätze gibt es an diesem ersten Wochenende noch nicht“, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Genaue Zahlen zu den Verstößen und den eingesetzten Beamten lagen demnach zunächst nicht vor. Mehrere größere Menschenansammlungen wurden aufgelöst, teilte die Polizei per Twitter mit. So seien 50 Menschen bei einem Spätverkauf am Kottbusser Tor entdeckt worden und 20 vor einer Bar in Friedrichshain. Im Freien dürfen sich nach der neuen Infektionsschutzverordnung von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr nur noch fünf Personen versammeln.Ebenfalls in Friedrichshain wurde die Polizei aus einer großen Gruppe heraus mit Eiern beworfen. „Die Kollegen wurden aber nicht getroffen“, sagte die Sprecherin. Benjamin Jendro, Sprecher der Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP), sagte am Samstag in der RBB-Abendschau, es brauche erfahrungsgemäß etwas Zeit, bis die Regelung ankomme. „Ich glaube, dass sich das in den nächsten Tagen rumspricht.“ Es werde sicherlich Schwerpunkteinsätze geben.Die neue Infektionsschutzverordnung ist in der Nacht zum Samstag in Kraft getreten. Neben einer Sperrstunde zwischen 23.00 und 6.00 Uhr dürfen bei privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen nur noch höchstens 10 statt bisher 25 Teilnehmer zusammenkommen. (dpa) | Kein Beitrag vorhanden 11. Oktober 2020 13:50 Silvia Perdoni Charlottenburg-Wilmersdorf will Ordnungsamt auch nachts für Kontrollen einsetzenDer Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf plant, Mitarbeiter des Ordnungsamts auch nachts für Kontrollen im Rahmen der neuen Corona-Infektionsschutzverordnung einzusetzen. "Sofern der Personalrat zustimmt, sollen unsere Kräfte ab kommendem Mittwoch bis 2 Uhr anstatt wie bisher bis 22 Uhr auf den Straßen unterwegs sein", sagte Ordnungsstadtrat Arne Herz (CDU) dem Tagesspiegel. Damit reagiert Charlottenburg-Wilmersdorf auf die seit diesem Wochenende geltende Sperrstunde in gastronomischen Betrieben zwischen 23 und 6 Uhr. Von den 60 Mitarbeitern des Ordnungsamtes im Bezirk hätten sich bereits 20 freiwillig für die Spät-Schichten gemeldet, erklärte Herz. "Wir legen den Schwerpunkt jetzt auf die Einhaltung der Infektionsschutzverordnung", sagte Herz. Andere Ordnungsdelikte - "von Müll über Lärm bis zum Falschparken" - würden deshalb hintenanstehen. "Aber es gilt unbedingt, einen neuen Lockdown zu verhindern."In der Nacht zu Sonntag hat sich der Stadtrat selbst ein Bild der Lage in seinem Bezirk gemacht und ist mit dem Auto einschlägige Orte abgefahren. "Rund um das Charlottenburger Schloss, den Kurfürstendamm und am Olivaer Platz waren um 23.30 Uhr tatsächlich alle Restaurants, Bars und Spätkäufe geschlossen", sagte Herz. Auch größere Menschengruppen habe er nicht angetroffen. Im Freien dürfen sich nach der neuen Infektionsschutzverordnung von 23 Uhr bis 06 Uhr nur noch fünf Personen versammeln. Etwa in Friedrichshain und Kreuzberg löste die Polizei in der Nacht zu Sonntag Menschenansammlungen von bis zu 50 Menschen auf. Ordnungsstadtrat Herz appelliert an die Bevölkerung, sich unbedingt an die Regeln zu halten. Jedem müsse klar sein, "dass wir in einer Pandemie leben, die jeden einzelnen erwischen kann. Das wichtigste ist der Abstand - ob beim Treffen unter Freunden, im Supermarkt oder an jedem anderen öffentlichen Ort." | 11. Oktober 2020 08:42 Silvia Perdoni Pop verspricht schnelle Hilfe für Wirte mit EinbußenWirte mit Umsatzeinbußen durch die neue Sperrstunde sollen laut Berlins Wirtschaftssenatorin schnell Unterstützung bekommen. „Bereits Anfang nächster Woche soll das konkrete Programm im Senat beschlossen werden“, erklärte die Grünen-Politikerin Ramona Pop auf Anfrage. Der Senat habe verabredet, „für die Betriebe der Schankwirtschaft, die nachweislich finanzielle Umsatzeinbußen durch die neuen Schließungszeiten erleiden, Unterstützung zu leisten“.Eckpunkte seien bereits erarbeitet. „Aktuell, auch jetzt am Wochenende, laufen die Abstimmungen mit den beteiligten Verwaltungen auf Hochtouren“, teilte Pop mit. Das Programm soll an bereits bestehende Hilfen anknüpfen und es soll vermutlich einen Mietzuschuss geben. Details zu den Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Hilfen wurden zunächst nicht bekannt. (dpa)  | 11. Oktober 2020 08:25 Silvia Perdoni Kretschmer: „Berlin-Bashing“ in Corona-Krise überzogenSachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Berlin vor scharfer Kritik wegen seines Vorgehens in der Corona-Krise in Schutz genommen. „Ich finde dieses Berlin-Bashing überzogen. Wer jetzt in der Corona-Krise auf andere zeigt, sollte sich klarmachen, dass schnell vier Finger zurück zeigen könnten“, sagte der CDU-Politiker der „Welt am Sonntag“. Zwar bezeichnete es Kretschmer als „schon befremdlich, wenn etwa der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Hilfe der Bundeswehr bei der Nachverfolgung von Infektionsketten ablehnt.“ Der Ministerpräsident fügte hinzu: „Aber wir sollten die Zeit jetzt nicht mit gegenseitigen Schuldzuweisungen verbringen.“Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte gesagt, einige Großstädte wie Berlin stünden kurz davor, die Kontrolle in der Corona-Krise zu verlieren. Alexander Dobrindt, CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, sagte, gerade in Großstädten wie Berlin lasse die Disziplin erkennbar nach, und die Stadtpolitik mache erhebliche Fehler. „Der Berliner Senat scheint hier vollkommen neben der Spur zu sein.“Kretschmer verteidigte grundsätzlich Verschärfungen von Corona-Regeln. „Wir brauchen jetzt gewisse Instrumente, um der Lage Herr zu werden. Wir wollen unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben weitgehend erhalten. Aber wir müssen uns auch gegenseitig schützen“, sagte er. „Es würde in dieser Lage keinen Sinn machen, wenn jetzt alle wild durcheinander durchs Land fahren“, mahnte der CDU-Politiker.Sorgen bereite ihm, „wie leichtfertig sich vor allem junge Erwachsene in der Pandemie verhalten.“ An die junge Generation müsse man appellieren: „Haltet Abstand, tragt Masken, wascht Euch die Hände! Junge Leute feiern gern. Aber jetzt sind nicht volle Partys gefragt, sondern Vorsichtsmaßnahmen - und Kontrolle.“ (dpa)  | 10. Oktober 2020 18:24 Daniela Martens Ab Montag Besuchsverbot in Vivantes-KlinikenPatienten in Krankenhäusern des städtischen Klinikkonzerns Vivantes können von Montag an keine Besuche mehr bekommen. Aufgrund der stark gestiegenen Fallzahlen von Corona-Infektionen in Berlin habe man beschlossen, erneut – so wie im allgemeinen Lockdown in diesem Frühjahr – ein Besuchsverbot für die Kliniken zu verhängen, teilte das landeseigene Krankenhausunternehmen mit. Ausnahmen könnten mit den behandelnden Ärzten nur bei Kindern und Schwerstkranken vereinbart werden. Auf der Homepage des Universitätsklinikums Charité hingegen heißt es, dass Patienten dort einen Besucher pro Tag empfangen dürfen – möglichst  in der Zeit von 15 bis 18 Uhr.  | 10. Oktober 2020 18:18 Daniela Martens Eine Ampel rot: 273 Neuinfektionen, Sieben-Tages-Inzidenz steigt weiterhinDie Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Berlin weiter. Sie liegt nun bei 58,2. Vorgestern hatte sie den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern erstmals überschritten. Gestern lag der Wert noch bei 56,4. 273 Neuinfektionen sind am Sonnabend hinzugekommen. Damit liegt die Fallzahl in Berlin bei 17.828. Der R-Wert liegt bei 1,23. Damit sind zwei der Corona-Ampeln weiterhin grün, die dritte – zur Sieben-Tage-Inzidenz – zeigt weiterhin Rot an.Es gibt keine neuen Todesfälle.In einigen Bezirken liegt die Sieben-Tages-Inzidenz weit über dem kritischen Wert von 50: In Mitte liegt er etwa bei 98, in Tempelhof-Schöneberg 76,6, in Neukölln sogar bei 130,3. Währenddessen liegt der Wert in Marzahn-Hellersdorf nur bei 23.  Insgesamt erreichen mittlerweile sechs Bezirke eine sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz von über 50. Steglitz-Zehlendorf liegt mit 49,3 nur noch knapp darunter. (mit dpa) | 10. Oktober 2020 16:50 Daniela Martens Sperrstunde in der HauptstadtBars dürfen nur noch bis 23 Uhr öffnen. Unser Autor Patrick Volknant war nachts in Kreuzberg und Neukölln unterwegs und hat sich angehört, was Barbetreiber und Nachtschwärmer davon halten. Wie Berliner Nachtschwärmer den Corona-Ausgehstopp erleben Passend zum Ende der langen Barnächte fällt Regen am Kottbusser Tor. Das schlechte Wetter und die vom Senat beschlossene Sperrstunde sorgen Freitagnacht für getrübte Stimmung in Berlin. Wo sich sonst bis in die Morgenstunden vergnügt wird, müssen die Bürgersteige um Mitternacht und danach sogar um 23 Uhr hochgeklappt werden. Tagesspiegel | 10. Oktober 2020 09:01 Silvia Perdoni Ab Sonnabend gelten in Berlin strengere Corona-VorschriftenDie Berlinerinnen und Berliner müssen sich von diesem Wochenende an auf mehrere neue Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie einstellen. Sie erinnern an die Anfangsphase der Corona-Krise im Frühjahr, als deutlich strengere Beschränkungen galten als zuletzt. Wegen der stark gestiegenen Infektionszahlen hat der Senat am Dienstag erneut an einigen Stellschrauben gedreht - in der Hoffnung, die Ausbreitung des Virus in Berlin so wenigstens bremsen zu können.So dürfen ab sofort bei privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen nur noch höchstens 10 statt bisher 25 Menschen zusammenkommen. Neue Einschränkungen gelten auch für den Aufenthalt im Freien. Dort dürfen sich von 23 Uhr bis 6 Uhr nur noch fünf Personen versammeln. Die neue Infektionsschutzverordnung, in der die Regeln festgelegt sind, ist um Mitternacht in Kraft getreten. Bis positive Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen zu bemerken sind, dürften wegen der Inkubationszeit aber bis zu zwei Wochen vergehen.Ab sofort gilt außerdem eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr. Restaurants, Bars, Kneipen und die meisten Geschäfte müssen dann geschlossen sein. Tankstellen dürfen in dem Zeitraum zwar offen bleiben, aber nachts keinen Alkohol oder andere Waren verkaufen, sondern nur noch Kraftstoff und Ersatzteile.

Source: Nachrichtenews.com

. Berliner Gastronomen sind mit einem Eilantrag dagegen vorgegangen, mit einer Entscheidung rechnet das Verwaltungsgericht in der kommenden Woche.Der Senat hat in einem vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller und Innensenator Andreas Geisel (beide SPD) unterzeichneten Brief an die Bezirke von Donnerstag darum gebeten, auf die Kontrolle und Durchsetzung der neuen Maßnahmen zu achten. „Wir wissen, dass Ihre Beschäftigten in den Ordnungs- wie auch den Gesundheitsämtern in den zurückliegenden Monaten einer außerordentlichen Belastung ausgesetzt waren. Gleiches gilt für die Polizeibeamtinnen und -beamten unserer Stadt“, heißt es darin. Die Bezirke werden gebeten, dennoch alle Möglichkeiten zu nutzen, die Maßnahmen durchzusetzen, insbesondere an den Wochenenden - „auch über die üblichen Dienstzeiten hinaus“. (dpa)  | 9. Oktober 2020 20:03 Sophie Krause Wegen Corona: Konferenz der Ministerpräsidenten als VideoschalteDie für Ende Oktober in Berlin geplante Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) soll voraussichtlich per Videokonferenz abgehalten werden. Ursprünglich war das Rote Rathaus als Ort für das Treffen der Länderchefs vorgesehen. Grund für die geänderten Planungen seien die steigenden Corona-Fallzahlen, teilte die Berliner Senatskanzlei am Freitag mit. Am 1. Oktober hat Berlin turnusmäßig für ein Jahr den Vorsitz in der MPK übernommen.Regierungschef Michael Müller (SPD) erklärte, er bedauere die Planänderung zutiefst. „Gleichzeitig finde ich es aber wichtig, dass wir als Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten in besonderem Maße Verantwortung zeigen und deutliche Signale der Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme angesichts der steigenden Infektionszahlen senden.“ Sollte sich die Corona-Lage schneller als erwartet bessern, könne kurzfristig noch zu einem Treffen in Berlin geladen werden, hieß es. Angesetzt ist die MPK für den 28. bis 30. Oktober. (dpa) | 9. Oktober 2020 20:02 Sophie Krause Gäste von Cottbuser Restaurant wegen zwei Corona-Fällen gesuchtNach zwei Corona-Fällen bei Gästen eines Cottbuser Restaurants werden weitere Kunden des Lokals gesucht. Wer im Zeitraum vom 28. September bis 8. Oktober im „Mosquito“ gewesen ist, sei zur Kontaktaufnahme mit dem für den eigenen Wohnort zuständigen Gesundheitsamt aufgerufen, teilte die Stadt Cottbus am Freitag mit.Der Gesundheitsbehörde sei es derzeit wegen „Differenzen bei der Erfassung der Kontaktdaten“ nicht möglich, alle Gäste des Restaurants direkt zu kontaktieren. Die Stadtverwaltung hätten Hinweise von Gästen erreicht, die sich in dem Lokal „weder in eine Liste eintragen konnten noch sollten“. Das Restaurant habe vorübergehend geschlossen. Die Überprüfung und Nachverfolgung von Kontakten dauere an. Betroffen sollen nach bisherigem Kenntnisstand auch Gäste sein, die nicht in Cottbus wohnen. (dpa) | 9. Oktober 2020 17:45 Sophie Krause Verluste und Aufwand in Mecklenburg-Vorpommerns Tourismusbranche durch Berliner Corona-Werte Die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns erwartet großen Arbeitsaufwand und hohe finanzielle Verluste durch die besorgniserregende Corona-Entwicklung in Berlin. Touristische Anbieter, die in den kommenden Wochen Besucher aus der Bundeshauptstadt erwarteten, stünden gerade vor großen Herausforderungen, sagte Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbands, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. In den Rezeptionen sei sehr viel zu tun, um individuelle Lösungen für Menschen zu finden, die nicht mehr zu den gebuchten Unterkünften in Mecklenburg-Vorpommern anreisen könnten.„Der Krisenmodus, den wir im Frühjahr hatten, kehrt so ein bisschen zurück in der Branche“, berichtete Woitendorf. Der Tourismusverband habe hochgerechnet, dass in den Berliner Herbstferien 2020 rund 150.000 Urlauber aus der Bundeshauptstadt nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen wären. Das Ausbleiben dieser Gäste bedeute für die gesamte Tourismusbranche im Land voraussichtlich einen finanziellen Verlust von bis zu 50 Millionen Euro. Die Buchungslage sei im Oktober, wie im Vormonat September, gut gewesen - die Branche habe mit einem guten Geschäft gerechnet.Theoretisch können Touristen aus Berlin oder anderen Gebieten, die den Wert von 50 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 10.000 Einwohner überschritten haben, nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen.Im Gegensatz zu anderen Bundesländern reicht es jedoch nicht, wenn Gäste aus Corona-Risikogebieten zur Einreise einen maximal 48 Stunden alten negativen Virus-Test vorlegen. Unabhängig davon müssen sie laut Corona-Landesverordnung auch eine 14-tägige Quarantäne antreten, die nur bei einem zweiten negativen Test nach fünf bis sieben Tagen vorzeitig beendet werden kann. (dpa) | 9. Oktober 2020 17:01 Jana Weiss Eine Ampel rot, zwei grün: 443 Neuinfektionen, Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 56,2Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Berlin weiter. Sie liegt nun bei 56,4. Gestern hatte sie den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern mit 52,8 erstmals überschritten. Der etwa für Reisen in andere Bundesländer wichtige Wert der Neuinfektionen im Verhältnis zur Einwohnerzahl liegt damit in der Hauptstadt weiter über der kritischen Schwelle von 50.Laut dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung kamen am Freitag 443 bestätigte Neuinfektionen hinzu, das sind 55 weniger als am Vortag. Der R-Wert liegt bei 1,06. Damit sind zwei der Corona-Ampeln weiterhin grün, die dritte – zur Sieben-Tage-Inzidenz – zeigt weiterhin Rot an.Am Donnerstag hatte es mit 498 Neuinfektionen den stärksten Zuwachs binnen 24 Stunden seit Beginn der Pandemie gegeben. Da inzwischen deutlich mehr Tests gemacht werden, sind die Zahlen vom Frühjahr aber nur bedingt mit den aktuellen vergleichbar.Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) twitterte, der Lagebericht zeige eine „dramatische Entwicklung“ insbesondere bei den Jüngeren. „Allerdings erreichen die Infektionen auch wie zu erwarten alte Menschen. Unachtsamkeit beim Umgang kann ihnen die Gesundheit und das Leben kosten!“, mahnte sie.Unter den Bezirken sticht insbesondere Neukölln mit 472 gemeldeten Corona-Fällen in der vergangenen Woche heraus; die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit bei 143,1. Mit einigem Abstand folgen Mitte (85,8 Fälle pro 100.000/7 Tage) und Tempelhof-Schöneberg (72,9). Seit Beginn der Pandemie sind in Berlin 234 Menschen im Zusammenhang mit dem neuartigen Erreger gestorben, mehr als 14.000 gelten als genesen. Die Gesamt-Fallzahl liegt jetzt bei 17.555.Bisher sind drei Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Allerdings steigt laut Robert Koch-Institut (RKI) seit Anfang September bundesweit der Anteil älterer Altersgruppen unter den Infizierten. Bei ihnen ist das Risiko für schwere Krankheitsverläufe höher als bei jungen Menschen. Ins Krankenhaus müssen Infizierte oft erst rund eine Woche nach der Diagnose. Die Charité versucht nach Angaben vom Freitag, Intensivbetten wegen Covid-19 freizubekommen.Seit vergangenem Samstag gelten in Berlin zwar bereits neue Regelungen zur Eindämmung des Virus, wie eine Maskenpflicht in Büros. Von diesem Samstag an kommt unter anderem eine Sperrstunde hinzu. Bis sich aber neue Maßnahmen in den Meldezahlen niederschlagen könnten, dauert es etwas. Neu gemeldete Infektionen sind wegen der Verzögerungen bis zur Diagnose ein Hinweis darauf, wie stark das Virus vor etwa einer Woche in der Gesellschaft unterwegs war. (mit dpa) Hier unser Berliner Corona-Lagebericht online. Zeigt dramatische Entwicklung insbesondere bei den Jüngeren! Allerdings erreichen die Infektionen auch wie zu erwarten alte Menschen. Unachtsamkeit beim Umgang kann ihnen die Gesundheit und das Leben kosten! https://t.co/EWCcNUKrKI — undefined (@Dilek Kalayci) https://twitter.com/dil_kal/status/1314615897307394048 window.twttr = (function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0],t = window.twttr || {}; if (d.getElementById(id)) return t; js = d.createElement(s);js.id = id; js.src = "https://platform.twitter.com/widgets.js"; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs); t._e = []; t.ready = function(f) {t._e.push(f);}; return t;}(document, "script", "twitter-wjs")); window.twttr.ready(function(){ window.twttr.widgets.load(document.getElementById("_fxurv94o5")); }); | 9. Oktober 2020 16:38 Sophie Krause Clubcommission kritisiert Sperrstunde - Schnelltests vor Clubs?Die Berliner Clubs haben die vom Senat beschlossene Sperrstunde als falsch und möglicherweise kontraproduktiv kritisiert. Die Maßnahme könnte sogar zu einer Verschärfung der Lage führen, da sich bei zeitgleicher Schließung aller Bars, Restaurants und Clubs Menschenansammlungen bilden könnten, die sich dann „gegebenenfalls in Gruppen an nicht-konzessionierte Orte verlagern“, warnte der Dachverband Clubcommission am Freitag. „Ordnungsbehörden werden große Schwierigkeiten haben, die Hygieneregeln in Privatwohnungen oder in den über 2500 Parks und Gärten der Stadt zu kontrollieren.“Die Sperrstunde gilt nach Senatsangaben ab Samstag, 00.00 Uhr. Unter anderem Kneipen, Restaurants und Spätis mussten damit am Freitag um Mitternacht schließen - bis zum Samstagmorgen um 6 Uhr. Ab Samstagabend gilt die Sperrstunde bereits ab 23 Uhr. Mehrere Gastronomen beschreiten wegen der neuen Regelung den Rechtsweg: Mit einer Entscheidung zu einem entsprechenden Eilantrag ans Verwaltungsgericht wurde aber erst für kommende Woche gerechnet.Auch vor dem Hintergrund der Erkenntnisse zu den Infektionsherden in den vergangenen Wochen, etwa private Veranstaltungen wie Hochzeiten, sei die Sperrstunde die falsche Maßnahme - „Symbolpolitik“, sagte Sprecher Lutz Leichsenring vom Dachverband Clubcommission. Clubs und Veranstalter hätten sich in den vergangenen Wochen und Monaten „fast ausnahmslos verantwortungsvoll verhalten“. Von der Senatsgesundheitsverwaltung fühle man sich nicht als Partner auf Augenhöhe behandelt, sagte Leichsenring. Die Pandemie sei aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.Der Verband schlägt vor, in den nächsten Tagen Schnelltest-Bereiche vor Clubs einzurichten. Dort sollen Gäste freiwillig, auf eigene Kosten und unter Aufsicht „von angelerntem medizinischen Personal“ einen Corona-Schnelltest machen können. Die Clubs wollten so dazu beitragen, die Virusausbreitung in der jungen Zielgruppe weiter einzudämmen. Die Hygieneregeln sollen bei Veranstaltungen trotzdem gelten. Auf Schnelltests ruhen derzeit in vielen Bereichen Hoffnungen, etwa um Besuche in Pflegeheimen weniger riskant zu machen. Die Ergebnisse sind Experten zufolge allerdings nicht ganz so genau wie der bisher verbreitete Labortest. (dpa) Bars klagen gegen die Sperrstunde in Berlin Tagesspiegel | Fatina Keilani | 9. Oktober 2020 16:04 Sophie Krause Müller für mehr Hilfe vom Bund bei KontaktverfolgungBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich für mehr personelle Unterstützung vom Bund bei der Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie ausgesprochen. Sie sollte seiner Ansicht nach längerfristig angelegt sein. „Mir war es wichtig zu betonen, dass wir auch von der Bundesebene vor allem für die Kontaktverfolgung der Infektionsketten noch mehr personelle Unterstützung erhalten“, erklärte Müller am Freitag nach der Videokonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Bürgermeistern der größten deutschen Städte.Die Bundeswehr und das Robert Koch-Institut sollen künftig Experten in Corona-Hotspots schicken. Das gilt laut einer am Freitag getroffenen Vereinbarung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Bürgermeistern großer Städte, wenn in sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert wurden.„Zudem habe ich deutlich gemacht, dass ich innerdeutsche Reisebeschränkungen aktuell nicht für ein geeignetes Instrument halte, um die Pandemie einzudämmen“, teilte Müller mit. „Es gibt eine große Einigkeit zwischen den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, dass die Situation in allen Städten besorgniserregend ist. Bundesweit steigen die Infektionszahlen - vor allem in den Metropolen“, so der Regierende Bürgermeister.„Wie in Berlin haben sich auch andere Städte dazu entschieden, einschränkende Maßnahmen wie beispielsweise Sperrstunden für die Gastronomie, Kontaktbeschränkungen vor allem in den Innenräumen oder Alkoholverbot zu beschließen“, ergänzte Müller. Diese Schritte hielten auch die Wissenschaftler für dringend und sinnvoll.Die Bundeskanzlerin hatte die aktuelle Lage in der Corona-Krise am Freitagnachmittag mit den Stadtoberhäuptern unter anderem von Berlin, Hamburg, Bremen, München, Frankfurt am Main und Köln erörtert. In Berlin und weiteren Städten wie Bremen hat die sogenannte 7-Tage-Inzidenz den kritischen 50er-Wert überschritten. Er bildet die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ab. In der Hauptstadt lag der Wert am Donnerstag bei 52,8. (dpa)Mehr zu den Entwicklungen rund um das Coronavirus in Deutschland und der Welt lesen Sie in diesem Newsblog:

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