Baden-Württemberg Nachrichten Wut, Verständnis, Zweifel – so reagieren Lehrer und Eltern Stuttgart Nachrichten

nachrichteNews.com - "Wir sind Kanonenfutter", beklagen Lehrkräfte angesichts der frühen Rückkehr der Abschlussjahrgänge. Die Elternschaft hat andere Sorgen.

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nachrichteNews.com - "Wir sind Kanonenfutter", beklagen Lehrkräfte angesichts der frühen Rückkehr der Abschlussjahrgänge. Die Elternschaft hat andere Sorgen.

Baden-Württemberg Nachrichten Wut, Verständnis, Zweifel – so reagieren Lehrer und Eltern Stuttgart Nachrichten
07 Januar 2021 - 09:45

Aktuelle Nachrichten ! Bis zum Nachmittag war die Welt noch in Ordnung für die Befürworter des Homeschooling. "Unsere Zahlen geben es noch nicht her, dass wir wieder in den Präsenzunterricht gehen können", lautete die Ansage des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) im ARD-Morgenmagazin vor dem Hintergrund der entsprechenden Einigung auf Bundesebene.Umso größer die Verwunderung - manche nennen es "Schock" - , als der Senat nach seiner Sondersitzung am Mittwoch das Gegenteil bekannt machte: Zehntausende Schüler aus Abschlussklassen sollen bereits am 11. Januar wieder zurück in die Schulen kommen. Am 18. Januar sollen Grundschüler folgen.An vielen Schulen brach sich anschließend der Frust Bahn: "Wir sind Kanonenfutter", formulierte ein Zehlendorfer Lehrer da, was viele dachten und was sich anschließend bei Twitter und Facebook Bahn brach. Der Ruf nach gegenteiligen Petitionen wurden laut, zumindest nach Protest, denn die Meldungen über anhaltend hohe Infektionszahlen und ein Besuchsverbot an der Charité wollte so gar nicht zur Schulöffnung passen. "Absurd" sei das Ganze, schrieb ein Vater an den Tagesspiegel.Die Schulleiter tragen die Öffnung mitAllerdings - so einhellig wie es zunächst schien, ist die Ablehnung gar nicht. Das zeichnete sich schon in der Presseerklärung der Bildungsverwaltung ab, in der es um die allmähliche Öffnung der Schulen ging (s. unten). Dort war nämlich zu lesen, dass Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) die Zustimmung der Schulleiterverbände bekommen habe. urban.cmd.push( function() { urban.display('medrect2'); }); var Criteo = Criteo || {}; Criteo.events = Criteo.events || []; Criteo.events.push(function() { Criteo.DisplayAcceptableAdIfAdblocked({ "zoneid": 962915, "width": 300, "height": 250, "containerid": "crt-medrect2", "callbacksuccess": function() { adslotFilledByCriteo('medrect2', true); } }); }); "Wir müssen - wie andere Berufsgruppen auch - unseren Aufgaben nachkommen", begründete Sven Zimmerschied seine Unterstützung für die Linie von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Zwar sei ihm klar, "dass viele Kolleg*innen die aktuellen Regelungen als sehr inkonsistent empfinden", gab der Co-Vorsitzende der Sekundarsschulleitervereinigung zu bedenken und verwies auf die strengen Kontaktbeschränkungen, die etwa bei privaten Treffen gelten. Aber positiv sei ja, dass es sich um geteilte Klassen handele und das „Primat“ des Regelunterrichts nicht mehr gelte."Verantwortung für das Gemeinwesen"Ähnlich sieht es Ronald Rahmig, der die Leiter der Berufsschulen vertritt, aber am Mittwochabend für sich allein sprechen wollte: "Ich begrüße die Entscheidung der Senatorin, die Schulen jetzt gestuft wieder zu öffnen", teilte Rahmig auf Anfrage mir. In der aktuellen Situation sei es "fast unmöglich, die unterschiedlichen Einschätzungen und Sichtweisen auf das Geschehen zusammenzuführen, die von individuellen Erfahrungen und Dispositionen geprägt sind," gab Rahmig zu bedenken.[Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere runderneuerte App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]In Abwägung der Interessen von Schülern, Eltern und Lehrkräften müsse "Verantwortung für ein funktionierendes Gemeinwesen" übernommen werden. Im Vergleich zu anderen Bereichen der Gesellschaft wie dem Gesundheits- und Pflegebereich müsse auch die Schule ihren Beitrag leisten.Es gebe "nach seinem Wissenstand" auch keine wissenschaftlich belegten Erkenntnisse darüber, dass in der Schule ein Infektionsrisiko besteht, das über das allgemeine Risiko hinausgehe. Ähnlich reagierte Astrid-Sabine Busse von der Interessenvertretung der Berliner Schulleitungen.Man fühlt sich verschaukelt" urban.cmd.push( function() { urban.display('medrect3'); }); var Criteo = Criteo || {}; Criteo.events = Criteo.events || []; Criteo.events.push(function() { Criteo.DisplayAcceptableAdIfAdblocked({ "zoneid": 962916, "width": 300, "height": 250, "containerid": "crt-medrect3", "callbacksuccess": function() { adslotFilledByCriteo('medrect3', true); } }); }); Hingegen wies Florian Bublys von der Initiative "Bildet Berlin!" darauf hin, dass sich "Lehrkräfte und Eltern völlig verschaukelt fühlen: Wenn alle wissen, dass keiner weiß, wie hoch das Infektionsgeschehen wirklich ist, ab Montag aber die Öffnung der Schulen wieder beginnt." Das sei nicht nur unglaubwürdig, vielmehr werde damit der Gesundheitsschutz von Schülern und Pädagogen "missachtet".

Source: Nachrichtenews.com

. Die Verzweiflung und Verunsicherung sei sehr groß.Fehlendes Breitband erschwert das Umschalten in den DigitalunterrichtAndere Lehrer verwiesen auf die schon praktisch kaum mögliche Umsetzung des Vorhabens: Wenn man abwechselnd Präsenzklassen und Jahrgänge im Homeschooling habe, sei es kaum möglich, dem Homeschooling gerecht zu werden: Aus dem Unterricht zu Hause ergäben sich viel mehr Nachfragen als im herkömmlichen Unterricht, für die aber keine Zeit sei, wenn man fünf Minuten später vor der Klasse stehen müsse. Zudem scheitere diese Vorhaben am ausreichenden Netz an den Schulen: Mangels Breitbandanschluss könnten gar nicht mehrere Lehrer gleichzeitig online arbeiten.Ganz anders reagierte die Elternseite. Die Interessenlage der Eltern sei ,sehr unterschiedlich", gibt Landeselternsprecher Norman Heise zu bedenken - je nach dem, wie das angeleitete Lernen zu Hause funktioniere. Zudem sei es für berufstätige Eltern schwer, wenn es nicht viel mehr als einen Appell der Arbeitgeber gebe, das Homeoffice zu ermöglichen."Eltern sind aber auch gestresst, wenn sie Existenzsorgen haben, weil sie ihrer Arbeit nicht nachkommen können und so Angst vor Konsequenzen haben", gibt Heise zu bedenken. Er weist darauf hin, dass Scheeres noch immer nicht entschieden habe, ob alle Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss stattfinden müsse.  Die neuen Regelungen auf einen BlickDie Senatsverwaltung für Bildung traf am Mittwoch für die Zeit bis Februar Festlegungen zum Schulbetrieb. Hier die Vorgaben, die der Mitteilung entnommen sind: urban.cmd.push( function() { urban.display('medrect4'); }); Ab dem 11. Januar 2021:Es findet weiterhin kein Regelunterricht statt.In der Primarstufe wird eine Notbetreuung angeboten. Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind und keine andere Möglichkeit der Betreuung haben, können die Notbetreuung im Umfang von maximal 8,5 Stunden täglich in Anspruch nehmen. Es reicht aus, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Alleinerziehende haben Anspruch auf Notbetreuung der Kinder, wenn sie keine andere Möglichkeit der Betreuung haben.Die abschlussrelevanten Jahrgänge (Jahrgangsstufen 9, 10, 12, 13 an ISS und Gemeinschaftsschulen sowie 10, 11, 12 an Gymnasien, 12 und 13 an beruflichen Gymnasien und 10 an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen) werden mindestens in halben Lerngruppen gemessen an Klassenstärken unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen unterrichtet, ebenso die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge an den beruflichen Schulen.Ein Mittagessen kann angeboten werden.Prüfungen finden statt; Klassenarbeiten und Klausuren können in allen Jahrgangsstufen der Berliner Schulen in Präsenz geschrieben werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.Die Schulen machen sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern zusätzliche Förder- und Unterstützungsangebote. Bei Bedarf, z. B. bei Gefährdung des Schulabschlusses, sind Lernangebote in Kleingruppen durchzuführen. Ab dem 18. Januar 2021 gilt darüber hinaus:Die Jahrgangsstufen 1 bis 3 des Primarbereichs werden mindestens in halbierter Klassenstärke unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln unterrichtet. Es ist ein Mindestpräsenzunterricht von drei Stunden täglich sicherzustellen.An Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie für Klassen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung können in Absprache mit der Schulaufsicht abweichende Regelungen festgelegt werden. Ab dem 25. Januar 2021 gilt darüber hinaus:Die Jahrgangsstufen 4 bis 6 des Primarbereichs werden mindestens in halbierter Klassenstärke unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln unterrichtet. Es ist ein Mindestpräsenzunterricht von drei Stunden täglich sicherzustellen.In den Präsenzphasen gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab Klassenstufe 5 auch während des Unterrichts. Ab dem 8. Februar 2021 gilt für alle Schularten und Jahrgänge Präsenzunterricht in mindestens halber Lerngruppenstärke. Ab dem 15. Februar 2021 gilt für alle Schularten, vorbehaltlich anderer Festlegungen, die nach der Rücksprache zwischen Schulaufsicht und Gesundheitsämtern vorzunehmende Unterrichtsorganisation gemäß des Berliner Stufenplans. Die Probezeit an Gymnasien wird verlängert Mehr zum Thema Bewegungsradius eingeschränkt Die neuen Maßnahmen der Lockdown-Verschärfung im Überblick Albert Funk Fabian Löhe Robert Kiesel Für das Schuljahr 2020/21 gilt für das Probejahr an Gymnasien: Alle Schülerinnen und Schüler an Gymnasien werden am Ende der Jahrgangsstufe 7 in die Jahrgangsstufe 8 versetzt, ein freiwilliger Wechsel in die Jahrgangsstufe 8 einer ISS oder Gemeinschaftsschule ist möglich. Die Entscheidung, ob der Wechsel vom Gymnasium auf eine ISS oder Gemeinschaftsschule erfolgt, wird für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die die Leistungsanforderungen der Jahrgangsstufe 7 nicht voll erfüllen, erst am Ende der Jahrgangsstufe 8 getroffen. Neu: Tagesspiegel Plus jetzt gratis testen!

Source = nachrichteNews.com

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