Baden-Württemberg Nachrichten Industrienationen wollen faire Verteilung des Impfstoffes - Trump nicht Stuttgart Nachrichten

nachrichteNews.com - Die meisten G-20-Staaten wollen den Corona-Impfstoff weltweit gerecht teilen. Einige hoffen auf die Hilfe von Joe Biden.

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nachrichteNews.com - Die meisten G-20-Staaten wollen den Corona-Impfstoff weltweit gerecht teilen. Einige hoffen auf die Hilfe von Joe Biden.

Baden-Württemberg Nachrichten Industrienationen wollen faire Verteilung des Impfstoffes - Trump nicht Stuttgart Nachrichten
22 November 2020 - 18:30

Aktuelle Nachrichten ! Für Angela Merkel ist es zum 15-jährigen Jubiläum ihrer Kanzlerschaft eine Premiere. Es ist der erste virtuelle G-20-Gipfel, mit ihrem Wirtschaftsberater Lars-Hendrik Röller, der mit an den Kommuniqués feilt und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sitzt sie vor mehreren Bildschirmen im Kanzleramt. Ohne persönliche Begegnungen und weil der US-Präsident Donald Trump nicht lange dabei ist, war klar, dass es schwierig wird. Aber immerhin ist man sich weitgehend einig, die bald zur Verfügung stehenden Corona-Impfstoffe fair zu verteilen. Trump machte deutlich, dass aus seiner Sicht erstmal alle Amerikaner geimpft werden sollten. America first. Entsprechend verweigern sich die USA auch der internationalen Covax-Initiative (Covid-19 Vaccines Global Access) zur Entwicklung und gerechten Verteilung von Corona-Impfstoffen – die US-Regierung begründet das mit der federführenden Rolle der Weltgesundheitsorganisation, in der sie einen zu starken Einfluss China kritisieren. Ziel ist es, über zehn Milliarden Dollar einzuwerben, es fehlen aber bis Ende 2021 noch rund sechs Milliarden US-Dollar.[Wenn Sie alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere runderneuerte App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können ] Die Gruppe der großen Industrienationen will, so betonen die G 20, „keine Mühe scheuen“, einen gerechten und erschwinglichen Zugang zu Corona-Impfstoffen in der Welt sicherzustellen. Auch versichert man sich unter dem Vorsitz Saudi-Arabiens, dass man gemeinsam die Weltwirtschaft in Schwung bringen will. Ein weiterer Schuldenerlass für ärmere Länder wird in Aussicht gestellt. Wie die dpa berichtet, wurde auch anders als noch in Osaka beim letzten Gipfel wieder das „multilaterale Handelssystem“ betont. „Wir streben an, das Ziel eines freien, fairen, gerechten, nicht diskriminierenden, transparenten, vorhersehbaren und stabilen Umfelds für Handel und Investitionen zu realisieren und die Märkte offen zu halten“, wurde in die Entwürfe für die Abschlusserklärung geschrieben. Das dritte Jahr in Folge fehlt auch diesmal ein Bekenntnis gegen „Protektionismus“ wie noch 2017 in Hamburg unter deutscher Präsidentschaft.Trump preist noch einmal seine Regierungszeit - und geht dann zum Golfen Letztlich setzt nicht nur Merkel auf die neue Zeit mit Trumps Nachfolger Joe Biden. Im nächsten Jahr übernimmt Italien die Führung der G 20. Großbritannien erbt die G-7-Präsidentschaft von den USA, die kaum etwas gemacht haben. Trump wollte auch keinen virtuellen Gipfel. Er hat es nochmal geschafft, dass mehr über ihn gesprochen wird als über die Gespräche. Erst saß der US-Präsident zu Beginn lustlos im Weißen Haus vor dem Bildschirm und twitterte lieber über den aus seiner Sicht gewaltigen Wahlbetrug in den USA, dann verabschiedete er sich nach einer kurzen Intervention, in der er noch einmal seine Regierungszeit pries, zum Golfen. Das hat er seit dem Wahltag jedes Wochenende gehalten. Der Trump-Golfclub in Sterling liegt rund 45 Kilometer entfernt vom Weißen Haus. urban.

Source: Nachrichtenews.com

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Source = nachrichteNews.com

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