Baden-Württemberg Nachrichten Ein bisschen Entlastung für berufstätige Eltern Stuttgart Nachrichten

nachrichteNews.com - Die gesetzlichen Kassen sollen während der Schul- und Kitaschließungen auf Antrag Lohnersatz zahlen - pro Elternteil sind es maximal 20 Tage.

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nachrichteNews.com - Die gesetzlichen Kassen sollen während der Schul- und Kitaschließungen auf Antrag Lohnersatz zahlen - pro Elternteil sind es maximal 20 Tage.

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11 Januar 2021 - 21:45

Aktuelle Nachrichten ! Im Schul- und Kita-Lockdown sollen berufstätige Eltern durch eine Ausweitung des Kinderkrankengelds entlastet werden. Das heißt: Wenn sie ihre Kinder zu Hause betreuen oder beim Unterricht unterstützen, können sie für einen begrenzten Zeitraum im Job pausieren und erhalten finanzielle Unterstützung. Sie können die Leistung direkt bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse beantragen, wie aus dem Verordnungsentwurf des Gesundheitsministeriums hervorgeht, der dem Tagesspiegel vorliegt.Pro Elternteil soll es Anspruch auf 20 Tage geben, für Alleinerziehende 40 Tage. Eltern müssen die Betreuungsnotwendigkeit „auf geeignete Weise, gegebenenfalls durch Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung“ nachweisen. Das bedeutet: Unter Umständen benötigen sie eine Bestätigung der Schule oder Kita, dass das Kind „auf Grund der Empfehlung von behördlicher Seite“ die Einrichtung nicht besucht hat. Ob aktuell auch der Verweis auf bundesweit geschlossene Schulen reichen könnte, ist noch unklar.Das Kinderkrankengeld beträgt 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Es ist allerdings nach oben gedeckelt und darf 70 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze nicht überschreiten – maximal sind es 112,88 pro Tag. AdController.render('iqadtile41'); Ursprünglich war das Kinderkrankengeld eingeführt worden für berufstätige Eltern, die ihre unter 12-jährigen Kinder wegen Krankheit zu Hause betreuen müssen. Nun soll der Anspruch – befristet auf das Jahr 2021 – für den Fall der Pandemie erweitert werden.Anspruch auch im HomeofficeKonkret listet der Verordnungsentwurf die Notwendigkeit einer Kinderbetreuung zu Hause auf, wenn Schule und Kita geschlossen sind, für die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt ein Betreuungsverbot ausgesprochen wurde, die Präsenzpflicht um Unterricht ausgesetzt wurde oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde. Neben Kindertagesstätten sei auch die Kindertagespflege zu berücksichtigen, heißt es weiter. Außerdem wird klargestellt, dass der Anspruch auch im Homeoffice besteht.

Source: Nachrichtenews.com

. „Eltern müssen auch dann einen Anspruch erhalten, wenn keine Kita-Schließungen erfolgen, behördlich aber dazu geraten wird, die Kinder möglichst nicht hin zu schicken“, fordert die stellvertretende Fraktionschefin Maria Klein-Schmeink.20 Tage zu knapp bemessen?Den Zeitraum von 20 Tagen pro Elternteil hält die Grünen-Politikerin für „recht knapp bemessen“. Je nach Pandemieverlauf könne schon bald eine Verlängerung der Regelung notwendig werden. Auch betreffe die Regelung Privatversicherte nicht, die nur auf die „unzureichend ausgestaltete Elternentschädigung“ über das Infektionsschutzgesetz bauen könnten. AdController.render('iqadtile81'); Dieses sieht ebenfalls die Möglichkeit einer Entschädigung für den Verdienstausfall vor, wenn Eltern wegen der Kinderbetreuung nicht arbeiten können. Die Höhe beträgt aber nur 67 Prozent des Nettoeinkommens und ist monatlich auf 2.016 Euro begrenzt. Außerdem sieht das Infektionsschutzgesetz nur eine eingeschränkte Nutzung im Homeoffice vor.[Wenn Sie aktuelle Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]Insgesamt veranschlagt das Gesundheitsministerium für die Neuerungen beim Kinderkrankengeld Mehrausgaben von 700 Millionen Euro für die Kassen. Diesen Betrag Geld sollen sie aus Steuergeldern erstattet bekommen – worauf Gewerkschaften ebenso wie Arbeitgeber gedrängt hatten. Mehr zum Thema Fernsehen bildet Schule daheim Joachim Huber Der Verordnungsentwurf muss innerhalb der Bundesregierung noch abgestimmt werden, am Mittwoch berät das Kabinett über die Änderungen. Die Umsetzung solle "schnellstmöglich" erfolgen, fordert die Grünen-Abgeordnete Klein-Schmeink - damit Eltern Rechts- und Planungssicherheit hätten. Neu: Tagesspiegel Plus jetzt gratis testen!

Source = nachrichteNews.com

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