Baden-Württemberg Nachrichten Alles deutet auf einen längeren Teil-Lockdown hin Stuttgart Nachrichten

nachrichteNews.com - Weitere Kontaktreduzierungen? Verlängerung des Teil-Lockdowns? Lockerungen an Weihnachten? Wie umgehen mit Schulen? Der Stand vor dem nächsten Entscheidungstag.

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nachrichteNews.com - Weitere Kontaktreduzierungen? Verlängerung des Teil-Lockdowns? Lockerungen an Weihnachten? Wie umgehen mit Schulen? Der Stand vor dem nächsten Entscheidungstag.

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22 November 2020 - 13:00

Aktuelle Nachrichten ! Die zweite Coronavirus-Welle ist deutlich schlimmer als die im Frühjahr. Am Samstag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 22.964 neue Coronavirus-Infektionen binnen 24 Stunden. Im Vergleich zum Wert vor einer Woche wurden gut 500 Fälle mehr gemeldet. Am Sonntag gab es demnach 15.741 Neuinfektionen, allerdings fallen hier die Zahlen in der Regel niedriger aus, da nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten übermitteln.Angesichts des weiter hohen Infektionsgeschehens erwartet kaum noch jemand, dass die derzeitigen Beschränkungen Ende November auslaufen. Doch wie geht es im Dezember weiter?Am Mittwoch kommen die Länderchefs wieder mit der Bundesregierung zusammen. Bei dem nächsten Treffen soll eine Perspektive bis Weihnachten, möglicherweise sogar bis zum Jahreswechsel gegeben werden.Einig sind sich der „Bild“ zufolge die Unionsländer, dass Kontaktbeschränkungen zumindest über die Weihnachtsfeiertage gelockert werden sollten, damit Menschen ohne Familie das Fest mit Freunden feiern können. Auch die SPD-regierten Länder wollen demnach Lockerungen für die Festtage.[Wenn Sie alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]Konsens herrscht offenbar bei den Kultusministern der Länder darüber, dass die Schulen grundsätzlich geöffnet bleiben sollen, sie plädieren aber nach Informationen des Nachrichtenportals „ThePioneer“ und der Deutschen Presse-Agentur für Ausnahmen. Was wollen Bund und Länder? Ein Überblick.Was will die Bundesregierung?Bundekanzlerin Angela Merkel hatte schon nach dem letzten Treffen deutlich gemacht, dass sie sich weitergehende Entscheidungen erhofft hatte. Am Donnerstag mahnte sie erneut, dass die Zahl der Kontakte reduziert werden müsse.Regierungssprecher Steffen Seibert bekräftigte dies am Freitag. Er sagte, es sei kein Geheimnis, dass sich die Bundeskanzlerin und der Chef des Bundeskanzleramts schon diese Woche weitreichendere Regelungen hätten vorstellen können. Der Wunsch sei nun, gemeinsam Richtung Jahreswechsel zu gehen.Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sagte der „Bild am Sonntag“ (BamS): „Alles spricht dafür, dass die aktuellen Beschränkungen über den 30. November hinaus noch eine Zeit lang fortgesetzt werden müssen.“ urban.cmd.push( function() { urban.display('medrect2'); }); var Criteo = Criteo || {}; Criteo.events = Criteo.events || []; Criteo.events.push(function() { Criteo.DisplayAcceptableAdIfAdblocked({ "zoneid": 962915, "width": 300, "height": 250, "containerid": "crt-medrect2", "callbacksuccess": function() { adslotFilledByCriteo('medrect2', true); } }); }); Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier warnte vor einer abermaligen Vertagung. „Wir brauchen mutige Entscheidungen jetzt, die Wirtschaft und alle Beteiligten wollen Klarheit“, sagte der CDU-Politiker im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks.Ziel müsse es sein, ein Weihnachtsfest zu feiern, das diesem Anspruch nahekommt, wenn auch in bescheidenem Rahmen. Das aber sei nur zu schaffen, wenn die Corona-Infektionszahlen in den nächsten Wochen nachhaltig gesenkt würden, „und das bedeutet, dass wir uns eine weitere Vertagung einfach nicht leisten können“.Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bewertete den seit Anfang November geltenden Teil-Lockdown als Erfolg. „Der Wellenbrecher funktioniert doch“, sagte der CDU-Politiker der „Welt“. „Das exponentielle Wachstum ist gebrochen. Wir sind uns einig, dass das nicht reicht. Aber es ist gelungen – einmal mehr.“Spahn rechtfertigte die hohe Bedeutung, die die Bundesregierung den Infektionszahlen beimisst. „Wir sind das Land mit einer der ältesten Bevölkerungen weltweit“, sagte der Minister. Mit wachsenden Infektionszahlen steige früher oder später auch der Behandlungsbedarf auf den Intensivstationen. „Ich will, dass wir die Welle brechen, bevor unnötig viel Leid in den Krankenhäusern entsteht“, betonte Spahn. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var t in a.data["datawrapper-height"]){var e=document.getElementById("datawrapper-chart-"+t);e&&(e.style.height=a.data["datawrapper-height"][t]+"px")}})}(); Eine große Frage ist, welche Regeln an den Festtagen gelten sollen. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) sagte dazu am Samstag: „Es ist für mich nicht vorstellbar, dass die Großeltern an Weihnachten nicht mitfeiern“, sagte er dem „Redaktions Netzwerk Deutschland“. „Deswegen muss man besondere Sorgfalt walten lassen.“ Braun betonte: „Wichtiger als die Anzahl der Menschen, die zusammenkommen, ist, dass man vorher seine Kontakte reduziert und darauf achtet, dass niemand Symptome hat.“Aber nicht nur Weihnachten, sondern insbesondere auch Silvester stehen im Fokus. Bereits bei der Unionsfraktionssitzung am Dienstag soll Merkel gesagt haben, dass die Frage, wie man Silvester gestalte, „noch komplizierter“ sei. Dies müsse auch noch auf europäischer Ebene besprochen werden.Wenn etwa Österreich durch den dortigen harten Lockdown relativ schnell von der sehr hohen Infektionsrate herunter komme, müsse man trotzdem aufpassen, dass nicht zu Silvester wieder alles eingerissen werde, indem dort die Skisaison eröffnet werde. urban.cmd.push( function() { urban.display('medrect3'); }); var Criteo = Criteo || {}; Criteo.events = Criteo.events || []; Criteo.events.push(function() { Criteo.DisplayAcceptableAdIfAdblocked({ "zoneid": 962916, "width": 300, "height": 250, "containerid": "crt-medrect3", "callbacksuccess": function() { adslotFilledByCriteo('medrect3', true); } }); }); Was wollen die Bundesländer?Nach Angaben von „Business Insider“ wird in Länderkreisen erwogen, dass die Schließung von etwa Restaurants und Freizeiteinrichtungen bis mindestens zum 20. Dezember verlängert wird.

Source: Nachrichtenews.com

. Auch die Zahl der zulässigen Kontakte könnte weiter reduziert werden.Nach dem Willen der Unionsländer sollen der „Bild“ zufolge Länder und Landkreise mit weniger als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen die Möglichkeit bekommen, die Corona-Maßnahmen auszusetzen („Opt-Out-Regelung“). Davon könnten nach dem Stand von Samstagabend nur Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie rund zwei Dutzend Landkreise profitieren. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var t in a.data["datawrapper-height"]){var e=document.getElementById("datawrapper-chart-"+t);e&&(e.style.height=a.data["datawrapper-height"][t]+"px")}})}(); Was sagen die Ministerpräsidenten?Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte der BamS: „Um ein schönes Weihnachten verbringen zu können, müssen wir den Lockdown verlängern und sicher auch vertiefen.“ Der CSU-Chef fügte hinzu: „Mindestens so lange, bis wir wieder den Inzidenzwert von 50 erreicht haben.“Dieser Wert war bereits bei Erlass der verschärften Beschränkungen Anfang November als Zielmarke genannt worden, denn dann wird angenommen, dass das Gesundheitssystem nicht dauerhaft überlastet wird. Derzeit liegt der Wert bei rund 140.Söder sagte: „Wenn wir jetzt auf diesem hohen Niveau der Infektionszahlen den Lockdown abbrechen und die Geduld verlieren, dann geht alles wieder von vorne los und wir landen am Ende bei noch härteren Maßnahmen als jetzt in Tschechien oder Österreich.“ Und: „Lieber jetzt einen längeren Lockdown als eine komplette Ausgangsbeschränkung über Weihnachten.“ Söder sagte, Weihnachten solle „freier“ sein, „dafür Silvester wieder konsequenter“. Für Silvester wünscht er sich ein Böller- oder Alkoholverbot auf größeren Plätzen. urban.cmd.push( function() { urban.display('medrect4'); }); Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kündigte an, für schärfere Kontaktbeschränkungen werben zu wollen. „Eine Familie darf sich nur noch mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Hausstand treffen“, sagte Laschet der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ am Freitag. Diesen Vorschlag wolle er bei der Ministerpräsidentenkonferenz unterbreiten.Aus den Erfahrungen zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr sei bekannt, dass das Prinzip wirke. Damals habe die Mobilität der Menschen stark abgenommen und die Infektionsdynamik ebenso. „Wenden wir dieses Prinzip konsequent an, können Beschränkungen für Gastronomie oder Kultur mittelfristig zurückgenommen werden, wenn die Infektionszahlen weiter sinken“, sagte der CDU-Bundesvize und Anwärter auf den Parteivorsitz.Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) macht den Bürgern ebenfalls wenig Hoffnungen auf schnelle Lockerungen der Corona-Auflagen. „Schon jetzt lässt sich sagen, dass wir über die kommenden Monate ganz sicher weiter mit Einschränkungen werden leben müssen“, sagte die SPD-Politikerin der Nachrichtenagentur dpa in Mainz.Die Länder bereiteten zurzeit „sehr vertrauensvoll und konstruktiv“ die nächste Besprechung mit Merkel vor. „Dies soll Perspektiven im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für Dezember und Januar eröffnen, um den Menschen mehr Planungssicherheit zu geben“, sagte Dreyer, ohne schon konkrete Einzelheiten zu nennen. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var t in a.data["datawrapper-height"]){var e=document.getElementById("datawrapper-chart-"+t);e&&(e.style.height=a.data["datawrapper-height"][t]+"px")}})}(); Für Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil kommt es bei den Bund-Länder-Beratungen darauf an, „verlässliche Regelungen zu treffen, die über Weihnachten und Neujahr hinaus reichen“. Der SPD-Politiker schlug im „Handelsblatt“ vor, oberhalb von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überall dieselben Regeln gelten zu lassen.„Das gilt nicht für jedes Detail, aber die Linie muss über die Grenzen der Bundesländer hinweg möglichst klar und einheitlich sein“, sagte er. „Sollte sich das Infektionsgeschehen im Laufe des Dezembers in einzelnen Ländern belastbar unterhalb des Schwellenwertes einpendeln, könnte man möglicherweise dort über Lockerungen nachdenken.“Aus Sicht von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) muss der Staat auch in den kommenden Monaten Entschädigungen zahlen, falls weitere Schließungen angeordnet werden. Falls es in bestimmten Bereichen verlängerte Einschränkungen geben sollte, müsse das „finanziell unterfüttert werden“, sagte er am Freitag in einer Debatte im Magdeburger Landtag, wie die dpa berichtete. Die Verwaltungsgerichte hätten mit mehreren Urteilen klargemacht, dass die staatlichen Eindämmungsmaßnahmen sonst nicht angemessen seien.Was wollen die Kultusminister in punkto Schulen?Einem Beschluss der Kultusminister zufolge sollen in Hotspot-Gebieten mit sehr vielen Infektionen besonders betroffene Schulen ab der 11. Klasse auf einen „rollierenden Präsenzunterricht“ in verkleinerten Lerngruppen umstellen können, also einen Wechsel von Lernen in der Schule und zuhause.In einem zweiten Schritt ist das auch für untere Klassenstufen weiterführender Schulen vorgesehen. Die Abschlussklassen sollen in jedem Fall in der Schule bleiben. Die Unionsländer wollen etwas Ähnliches: In Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 soll es ab der 7. Klasse Wechselunterricht geben.An besonders betroffenen Schulen sollen nach dem Willen der Kultusminister vermehrt Tests durchgeführt werden. Nach Zulassung eines Impfstoffes soll das schulische Personal nach ihrer Forderung vorrangig ein Impfangebot erhalten.Auch über die Lage an den Schulen wird am Mittwoch beraten.Foto: Sebastian Gollnow/dpaSpahn schlug ein neues Konzept zur Eindämmung von Corona-Infektionen in Schulen vor. „Infektionsketten wirklich unterbrechen und gleichzeitig lebenspraktisch bleiben, das ist die Aufgabe“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Konkret schlug er vor, dass beim Auftreten eines Infektionsfalls umgehend die betroffene Klasse in die häusliche Isolation geschickt wird. Bisher ist das teilweise nicht oder nur bei den unmittelbaren Sitznachbarn Infizierter der Fall.„Nach negativen Schnelltests am fünften Tag könnten die Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule zurückkehren“, sagte Spahn. Ob das aus Sicht der Länder vor Ort umsetzbar sei, darüber müsse man am Mittwoch sprechen. Mehr zum Thema Merz gegen Corona-Auflagen Wenn mit Weihnachten Wahlkampf gemacht wird Georg Ismar Die bisherige Haltung der Länder, dass Schulen generell keine Treiber der Pandemie seien, sei „nicht mehr haltbar“, sagt der Direktor des virologischen Universitätsinstituts in Düsseldorf, Jörg Timm, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Kleinere Kinder steckten sich zwar seltener mit dem Virus an, könnten es aber weitergeben. Kinder ab zwölf seien „genauso ansteckungsfähig wie Erwachsene“: „Daher spielen Schulkinder definitiv eine Rolle.“ Neu: Tagesspiegel Plus jetzt gratis testen!

Source = nachrichteNews.com

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